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CH229054A - Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre. - Google Patents

Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre.

Info

Publication number
CH229054A
CH229054A CH229054DA CH229054A CH 229054 A CH229054 A CH 229054A CH 229054D A CH229054D A CH 229054DA CH 229054 A CH229054 A CH 229054A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cathode ray
luminous
different colors
screen
screen according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Opta Radio
Original Assignee
Loewe Opta Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta Gmbh filed Critical Loewe Opta Gmbh
Publication of CH229054A publication Critical patent/CH229054A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/18Luminescent screens
    • H01J29/34Luminescent screens provided with permanent marks or references

Landscapes

  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description


  Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre, für       Mess-    und     Anzeigezwecke.     



  Nachdem die     Braunsche    Röhre sich ein  weites Anwendungsgebiet bei der Unter  suchung insbesondere schnell verlaufender  elektrischer Vorgänge in den Laboratorien  erobert hatte, fand sie in der Folgezeit in  noch immer steigendem Masse Verwendung  zu     Mess-    und     Anzeigezwecken,    insbesondere  Überwachungszwecken, im laufenden tech  nischen Betrieb. Dabei blieb ihr Anwen  dungsgebiet keineswegs auf elektrische Vor  gänge beschränkt. Man fand Mittel und  Wege, -die zu messenden Grössen anderer als  elektrischer, beispielsweise mechanischer  Natur in elektrische Spannungen zu Über  setzen, deren Grösse und Verlauf dann mit  einer     Braunschen    Röhre sichtbar gemacht  werden.

   Einer der Vorteile bei der Verwen  dung von     Braunschen    Röhren als Anzeige  instrumenten gegenüber mechanischen In  strumenten liegt darin, dass die Massgrösse un-         mittelbar    durch eine     Leuchterscheinung    und  praktisch     trägheitsfrei    angezeigt wird, wo  bei sich die Empfindlichkeit durch geeig  nete Massnahmen praktisch beliebig weit  treiben lässt.  



  Die Vorteile der     Braunschen    Röhre als  Massgerät können noch in erhöhtem Mass  ausgenutzt werden, wenn eine befriedigende  Lösung der     Aufgabe    gelingt, die Beobach  tung der     Auslenkung    des Kathodenstrahls  auch aus grösserer     Entfernung    und oder bei       unzureichender    Allgemeinbeleuchtung mög  lich zu machen.

       Wenn    zum Beispiel eines der  sonst gebräuchlichen     Schalttafelinstrumente     durch eine     Braunsche    Röhre ersetzt ist, kann  man zwar den Leuchtpunkt selbst zufolge  seiner Helligkeit auch auf eine grössere Ent  fernung     erkennnen.    Schwierigkeiten bereitet  jedoch die eigentliche     Ablesung    des Mass  wertes, also die sichere     Feststellung    der Aus  lenkung des Kathodenstrahls aus seiner  Ruhelage.

   Ganz besonders ist dies der Fall,  wenn die Allgemeinbeleuchtung der Schalt-      tafel, beispielsweise aus Gründen der     luft-          schutzmässigen    Verdunklung oder aus Sicher  heitsgründen in einem nachts fahrenden Flug  zeug oder Kraftwagen herabgesetzt ist oder  ganz wegfällt.  



  Mit dem Leuchtschirm gemäss der vor  liegenden Erfindung wird die oben gestellte  Aufgabe dadurch gelöst, dass er in mehrere,  verschiedenen     Auslenkungsamplituden    des  Kathodenstrahls entsprechende Bereiche un  terteilt ist, die mit bei     Kathodenstrahlerregung     verschiedenfarbig aufleuchtenden Leuchtfar  ben versehen sind, damit bei solchen Werten  der zu     messenden,    Grösse, die ein gewisses Mass  überschreiten, der     Leuchtpunkteinebestimmte     andere Farbe hat als bei Werten, die unter  halb des vorgeschriebenen Masses liegen.  



  Es ist zwar bereits bekannt, zur Erzie  lung farbiger Fernsehbilder die Leucht  schirme von Braunsehen Röhren aus: bei Er  regung durch Kathodenstrahlen in verschie  denen Farben aufleuchtenden     -Stoffen    herzu  stellen.     Derartige    Schirme gestatten aber  nicht eine Beobachtung des Grades der Aus  lenkung des Kathodenstrahls.  



  In der beigefügten Zeichnung stellen die       Fig.    1 bis 3 beispielsweise drei Ausführungs  formen des erfindungsgemässen Leucht  schirmes dar.  



  Bei dem Beispiel gemäss     Fig.    1 ist ange  nommen, dass die Aufgabe vorliegt, einen be  stimmten Pegel zu halten. Bisher wurde bei  spielsweise bei jedem Sender der Grad der  Aussteuerung durch ein     Drehspulinstrument     gemessen. Dieses Verfahren hat neben andern  den Nachteil, keine weithin sichtbare An  zeige zu erlauben.. Der     Leuchtpunkt    auf dem  Schirm einer Braunsehen Röhre ist auch aus  20 m Entfernung noch leicht erkennbar,  aber es lässt sich bei dieser Entfernung nicht  mehr beurteilen, ob das Messgerät einen in  den noch zulässigen Bereich fallenden Wert  anzeigt oder ob der angezeigte Wert bereits  aus diesem Bereich herausfällt.

   Die übli  chen behelfsmässigen Mittel, dass man bei  spielsweise auf dem Glasboden der Röhre  mit Fettstift oder durch einen Papierstrei-         fen    eine Marke anbringt, sind offensicht  lich völlig unzureichend, da sie entweder  nur unter günstigen Bedingungen gesehen  werden können oder das vom Leuchtpunkt  ausgehende Licht absorbieren, so dass man  die     Auftreffstelle    des Elektronenstrahls  nicht mehr sieht.  



  In     Fig.    1 ist eine Aufsicht auf den  Schirm einer Kathodenstrahlröhre darge  stellt. Die     Leuehtfläehe    ist in drei Bereiche  1, 2, 3 eingeteilt. Für den oben     beispiels-          #veise    angegebenen Zweck -wird man     vorteil-          hafterweise    die Bereiche 1 und 3 mit einem  Leuchtstoff versehen, der in anderer Farbe  aufleuchtet als der     Leuchtstoff,    mit dem der  Bereich 2 bedeckt ist. Für den Bereich 2  kann man beispielsweise einen blau leuchten  den Stoff, z. B.     Caleiumwolframat,    für die  Bereiche 1 und 3 einen rot leuchtenden Stoff,  z. B.     Zinkeadmiumsulfid,    wählen.

   Dann kann  der den Sender überwachende Arbeiter auch  aus grosser Entfernung ohne     -weiteres    fest  stellen, ob der Sender noch in dem zulässi  gen Bereich arbeitet oder ob dieser über  schritten ist. Selbstverständlich können auch  alle drei Bereiche mit verschiedenfarbigen  Leuchtstoffen versehen sein.  



  Häufig besteht auch der Wunsch, einen  bestimmten     Messwert    auszuzeichnen und  sichtbar zu machen, -wieweit er überschritten  wird. Dies geschieht bei Skaleninstrumenten  im allgemeinen durch einen roten Strich.  Im     Beispiel    der     Fig.    2, die eine Aufsicht  auf den Schirm einer Röhre mit recht  eckigem Querschnitt     zeigt,    ist die gewünschte  Marke durch Streifen 7 und 8 herge  stellt, die in einer ausgezeichneten,     beispiels-          -veise    roten Farbe aufleuchten und je nur  einen Teilstrich der auf diesem Schirm  markierten     Skala,    umfassen.

   Der zwischen  den Marken 7 und 8 liegende Bereich ist bei  spielsweise mit einem grün leuchtenden  Stoff, z. B. Zinksilikat, mit Mangan akti  viert, bedeckt. Die jenseits der Marken lie  genden Bereiche 4 und 6 können nun wieder  mit einem grün leuchtenden oder mit einen.  in anderer, beispielsweise blauer Farbe      leuchtenden Stoff versehen sein. Wenn die       Anzeige    durch eine oszillierende Bewegung  des     Kathodenstrahls    bewirkt wird, deren  Amplitude dem zu messenden Wert ent  spricht, ist, wie man sieht, leicht und auch  unter     ungünstigsten    Bedingungen festzu  stellen, ob der     Messwert    unter dem ausge  zeichneten bleibt, ob er ihn erreicht hat oder  ob und um wieviel er ihn überschritten hat.  



  Für genauere Anzeigen ist der Leucht  schirm der Braunsehen Röhre häufig mit  einer Skala versehen, wie es in den     Fig.    1  und 2 auch angedeutet ist. Zur Erzielung  einer     parallagenfreien        Ablesung    ist die  Skala gewöhnlich auf der     Innenseite    der  Wandung angebracht, beispielsweise ein  geätzt. Eine solche Skala ist besonders bei  herabgesetzter Allgemeinbeleuchtung     aus     grösserer Entfernung nur noch schwer zu er  kennen.

   Auch nicht selbstleuchtende, farbige  Marken, beispielsweise (die oben erwähn  ten) Markierungen durch roten Fettstift,  sind nicht mehr zu erkennen, da im allge  meinen das vom Leuchtpunkt     ausgehende     Licht die der Farbe der Markierung ent  sprechende Komponente nicht oder nur mit  unzureichender Intensität enthält.     Hier        kann,     man schon eine bedeutende Verbesserung  durch eine     Leuchtstoffanordnung    gemäss  Füg. 3 erzielen. Man teilt den Leuchtschirm  zonenweise auf und ersetzt die Strichskala  durch eine Farbskala. Die Farben erhalten       zweckmässigerweise    eine leicht merkbare  Reihenfolge, beispielsweise eine solche, die  dem Spektrum des weissen Lichtes ent  spricht.

   Im dargestellten Beispiel sind zwar  nur vier in verschiedenen Farben aufleuch  tende Zonen gezeigt, es besteht aber keinerlei  Schwierigkeit, statt 4 beispielsweise 10     un-          terscheidbare    Farben zu verwenden.  



  Die vorstehend beschriebenen Beispiele  sind für den Fall     dargestellt,    wo die Auf  zeichnung durch Ablenkung des Kathoden  strahls entweder nur in einer oder in zwei  zueinander senkrechten     Richtungen    mit     Hilfe     elektrischer oder magnetischer Felder er  folgt und die Feldlinien eines jeden     Ablenk-          feldes    zueinander parallel sind.

   Dies bedeu-    tot aber keine Beschränkung der Erfindung,  denn es dürfte ohne weiteres deutlich sein,  dass man den erfindungsgemässen Leucht  schirm bei     entsprechender    Anordnung der  Bereiche beispielsweise auch für Polarröh  ren verwenden kann, also solche Röhren, wo  die     Messablenkung    durch ein radial gerich  tetes Feld hervorgerufen     wird.    Es ist dann  zweckmässig,     Zonen    verschiedenfarbig auf  leuchtender Leuchtstoffe als konzentrische  Ringe auszubilden.

   Auch kann beispielsweise  eine     quadranten-    oder allgemeiner,     sektor-          förmige    Einteilung des Leuchtschirmes von  Vorteil sein,     um    verschiedene Winkelbereiche  durch verschiedenfarbige     Leuchterscheinun-          gen    hervorzuheben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre für Mess- und Anzeigezwecke, dadurch ge kennzeichnet, dass er in mehrere, verschie denen Auslenkungsamplituden des Katho denstrahls entsprechende Bereiche unterteilt ist, die mit bei Kathodenstrahlerregung ver schiedenfarbig aufleuchtenden: Leuchtfarben versehen sind, damit bei solchen Werten der zu messenden Grösse, die ein gewisses Mass überschreiten, der Leuchtpunkt eine be stimmte andere Farbe hat als bei Werten, die unterhalb des vorgeschriebenen Masses liegen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Leuchtschirm nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet. dass einzelne Be reiche je nur einen Teilstrich einer auf dem Schirm markierten Skala umfassen, damit die diesen Messwerten entsprechenden Stellungen des Kathodenstrahls in einer aus gezeichneten Farbe kenntlich gemacht sind. Leuchtschirm nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine zonenmässige Auf teilung des Leuchtschirmes, wobei die ein zelnen Zonen mit derart verschiedenfarbig aufleuchtenden Leuchtstoffen bedeckt sind, dass sich bei Erregung des Schirmes durch Kathodenstrahlen eine Farbskala ergibt. 3.
    Leuchtschirm nach Patentanspruch für Braunsche Röhren mit Ablenkung in Polar- koordinaten, gekennzeichnet durch eine rinb- förmibe Anordnung der mit. bei Kathoden- strahlerre;ung verschiedenfarbig aufleuch tenden Stoffen bedeckten Bereich. 4. Leuchtschirm nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine sektorförmibe An ordnung der mit bei Iiathodenstrahlerrebunb verschiedenfarbig aufleuchtenden Leucht stoffen bedeckten Bereiche.
    5. Leuchtsehirm nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet, durch eine quadrantenför- mibe Anordnung der mit bei Iiathodenstrahl- errebunb versehiedenfarbib aufleuchtender. Leuchtstoffen bedeckten Bereiche.
CH229054D 1941-02-12 1942-01-23 Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre. CH229054A (de)

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DE229054X 1941-02-12

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CH229054D CH229054A (de) 1941-02-12 1942-01-23 Leuchtschirm für Kathodenstrahlröhre.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952740C (de) * 1953-09-20 1956-11-22 Zeiss Jena Veb Carl Einrichtung zur Feststellung des Bildwanderns beim Elektronenmikroskop
DE1121232B (de) * 1955-04-30 1962-01-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer elektrische Entladungsroehren auf nichtmetallischer Unterlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952740C (de) * 1953-09-20 1956-11-22 Zeiss Jena Veb Carl Einrichtung zur Feststellung des Bildwanderns beim Elektronenmikroskop
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