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CH228810A - Fahrzeug mit federnder Seitenabstützung, insbesondere Schienenfahrzeug. - Google Patents

Fahrzeug mit federnder Seitenabstützung, insbesondere Schienenfahrzeug.

Info

Publication number
CH228810A
CH228810A CH228810DA CH228810A CH 228810 A CH228810 A CH 228810A CH 228810D A CH228810D A CH 228810DA CH 228810 A CH228810 A CH 228810A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vehicle
side support
spring
space
pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH228810A publication Critical patent/CH228810A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/02Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
    • B61F5/04Bolster supports or mountings
    • B61F5/12Bolster supports or mountings incorporating dampers
    • B61F5/127Bolster supports or mountings incorporating dampers with fluid as a damping medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description


  Fahrzeug mit federnder Seitenabstützung, insbesondere Schienenfahrzeug.    Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug,  insbesondere Schienenfahrzeug, mit federn  der     Seitenabstützung    des Wagenkastens auf  das Drehgestell und besteht in der Verwen  dung von hydraulischen Schwingungsdämp  fern zur Verhinderung der     Rollbewegung    des  Fahrzeuges. Federnde     Seitenabstützungen     von Schienenfahrzeugen sind bekannt und  haben den Zweck, Stösse, verursacht durch  rasche Neigungsänderungen der Drehgestelle,  von dem Wagenkasten fernzuhalten. Bei sol  chen Federungen wird aber die bei der Span  nung der Federn aufgespeicherte Energie bei  der nachfolgenden     Entspannung    derselben  zum grössten Teil wieder abgegeben.

   An  Stelle der unerwünschten plötzlichen Nei  gungsänderungen entstehen deshalb unter ge  wissen Bedingungen ebenso unerwünschte  Schwingungen um die Längsachse des Fahr  zeuges, sogenannte Rollbewegungen.  



  Beim Fahrzeug nach der     Erfindung    ist  in jede federnde Seitenabstützung mindestens  eine Druckfeder eingebaut, die den entspre  chenden Anteil des     Kastengewichtes    ganz  oder teilweise auf das Drehgestell abstützt;    die Erfindung besteht     darin,    dass mit der Sei  tenstütze ein Flüssigkeitsdämpfer kombi  niert ist, um das Rollen des Fahrzeugkastens  zu verhüten bezw. abzudämpfen. Mit dem  Flüssigkeitsdämpfer kann     eine        Vorrichtung     kombiniert     sein,    welche den Druck in einem  oder beiden     Flüssigkeitsräumen    begrenzt.  



  Bei plötzlichen     Winkelbeschleunigungen     des Drehgestelles gegenüber dem Wagen  kasten um eine Achse parallel zur Längs  achse des Fahrzeuges wird dann nur     ein    Teil  der auf den gasten übertragenen Beschleuni  gungsenergie     in.    den Federn aufgespeichert.

    Der grössere Teil dieser Energie     wird    in Form  von innerer Reibung der     Dämpfungsflüssig-          keit    vernichtet und auch wenn sich die be  treffende Feder beim Aufrichten des Kastens  wieder entspannt, geht die von der Feder  aufgespeicherte Energie nicht an den     gasten     über, sondern wird     in    der Hauptsache wieder  durch     innere    Reibung der     Dämpfungsflüssig-          keit    aufgezehrt.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind auf der Zeichnung schema  tisch dargestellt.      Fig. 1 zeigt schematisch den untern Teil  des Wagenkastens sowie das Drehgestell mit  den beiden Seitenabstützungen im Schnitt,  Fig. 2 eine federnde Dämpfungsvorrichtung  als Beispiel im Detail, Fig. 3 ein weiteres  Detail der letzteren mit einer einseitigen  Druckbegrenzungsvorrichtung und Fig. 4 das  Beispiel einer in beiden Richtungen wirken  den Druckbegrenzungsvorrichtung.  



  In Fig. 1 und 2 sind 1 der Querträger des  Kastengerippes, 2 der Drehgestellrahmen, 3  und 4 die als Mittelabstützung ausgebildeten  Drehzapfen und Drehpfanne. 5 ist der mit  dem Kasten fest verbundene, als Gehäuse der  Feder 8 dienende Oberteil der Seitenabstüt  zung. Der bewegliche Unterteil 6 derselben  dient ebenfalls als Federführung und stützt  sich auf die Pfanne 7 am Drehgestellrahmen  2 ab. In dem Oberteil 5 der Dämpfungsvor  richtung ist eine mit einer Drosselöffnung 10  versehene Verschlussschraube 9 vorgesehen.  Zwei Dichtungsringe 11 und 12 verhindern  Olverluste entlang den innern Führungsflä  chen des Oberteils 5 und Unterteils 6.  



  Wird nun aus irgendeinem Grund, sei es  durch Massenwirkungen des Kastens auf das  Drehgestell, sei es durch eine vom Geleise  verursachte Neigung der Radachsen 30 gegen  über dem Kasten 1 über eine der Seitenab  stützungen 5, 6, 7, ein Druck vom Kasten       auf    das Drehgestell oder umgekehrt ausge  übt, so verschiebt sich der Oberteil 5 gegen  über dem Unterteil 6 nach unten. Dadurch  wird die Feder 8 zusammengedrückt. Gleich  zeitig wird aber auch Druckflüssigkeit aus  dem Raum 13 durch die Drosselöffnung 10  in den Raum 14 verdrängt. Bei langsamer  Bewegung des Kastens gegen das Drehgestell  wird die Feder 8 annähernd entsprechend  der ganzen, der betreffenden Beschleunigung  entsprechenden Massenkraft zusammenge  drückt.

   Bei rascher Bewegung hingegen wird  der grösste Teil der Kraft über die Flüssig  keit vom Oberteil zum Unterteil übertragen.  Die Dämpfungswirkung ist von verschiede  nen     Umständen    abhängig, vor allem vom  Durchmesser des von der Druckflüssigkeit  gefüllten Zylinders im Verhältnis zur Grösse    der Drosselöffnung 10, die somit     zweck-          znässigerweise    regulierbar ausgebildet wird,  von der     Art    der Drosselflüssigkeit sowie dem       Flizssigkeitsniveau    im Raum 14.  



  In Fig. 3 ist die Drosselöffnung 10 nicht  in der Verschlussschraube 9, sondern in einem  Ventil 15     untergebracht.    Bei kleineren     Re-          lativgeschwindigkeiten    zwischen den Teilen  und 6 entsteht im Raum 13 ein geringer  Druck. Die     Druckflüssigkeit        entweicht    dann  durch die     Drosselöffnung    10 und die weitere  Öffnung 17. Steigt aber der Druck über einen  bestimmten Wert an, so wird das Ventil 15  entgegen der Kraft der Feder 16 nach oben  gedrückt und lässt auch Flüssigkeit aus dem  Raum 13 mit nur geringer Drosselung durch  die Öffnungen 18 und 7.9 entweichen.

   Bei der       rückläufigen    Bewegung ist dann aber die  volle Drosselwirkung vorhanden.     Auf    diese  Weise wird verhindert, dass     starke    Schläge  praktisch starr übertragen  -erden, anderseits  aber auch,     dass    die von der Feder 16 aufge  speicherte Energie nachher wieder an den  Wagenkasten a begeben wird.  



  In     besonderen        Fällen    ist es vorteilhaft,  den in den Flüssigkeitsräumen entstehenden  Druck in     beiden        Bewegungsrichtungen    zu       begrenzen.    Das Beispiel     einer    solchen Lö  sung stellt Fig. 4 dar. Auch hier ist, wie bei  Fig. 3, ein Ventil 1:3 vorhanden, das hier  aber als     Differentialkolben        ausgebildet    ist.  Dasselbe gibt den Weg durch die Öffnungen  18, 19 und ?0 sowohl frei, wenn der Druck  von Raum 13 her auf die Fläche ?1 als auch  von Raum 14 her auf die Fläche     \?2    einen  bestimmten Wert übersteigt.  



  Die durch die Seitenabstützung gemäss  Erfindung bezweckte Wirkung beschränkt  sich natürlich nicht auf Ausführungsbeispiele,  bei denen Feder und Dämpfungsvorrichtung  auf die angegebene Weise kombiniert sind.  Dämpfer und Feder können als selbständige  Elemente ausgebildet sein, die Feder bei  spielsweise als Blattfeder oder als     Torsions-          stabfeder.     



  Bei den     Ausführungsbeispielen    entsteht.  im Raum 13 beim Zusammendrücken des  Oberteils der Seitenabstützung 5 und des      Unterteils der     Seitenabstützung    6 gegenein  ander ein unter Umständen ziemlich grosser  Überdruck über Atmosphärendruck. Dieser  Druck entspricht der vom Teil 6 auf den Teil  7 ausgeübten Kraft abzüglich der von der  Feder 8 aufgenommenen Kraft. Der Raum 14  darf bei dieser Konstruktion nicht vollstän  dig mit Flüssigkeit gefüllt sein. Es muss  mindestens noch so viel Luftraum vorhanden  sein, dass die aus dem     Raum    13 verdrängte  Flüssigkeit bei der stärksten     Zusammendrük-          kung    der Feder 8 im Raum 14 Platz findet.  



  Bei der rückläufigen Bewegung herrscht  im Raum 14 vorerst ein Druck, welcher dem       komprimierten    Luftvolumen entspricht. Im  Raum 13 entsteht gleichzeitig ein Unter  druck. Die Differenz der Drücke zwischen  dem Raum 14 und 13 ist aber jetzt auf jeden  Fall kleiner als vorher zwischen Raum 13  und 14 und kann nicht mehr unbegrenzte  Werte annehmen, was aber den Dämpfungs  erfordernissen entspricht, indem - jetzt zur  Überwindung des Drosselwiderstandes der  Öffnung 10 nur noch die Kraft der Feder 8  zur Verfügung steht. Die rückläufige Be  wegung ist also auch langsamer.  



  Will man auch bei der Entspannung der  Feder 8 grössere Kräfte ausüben, so muss  durch eine geeignete Konstruktion dafür ge  sorgt werden, dass sich der bewegliche Unter  teil 6 nicht von der Pfanne 7 abheben kann  und ausserdem muss der Dämpfer doppeltwir  kend ausgeführt werden. Die Räume 13 und  1.4 müssen dann beispielsweise beide im       Unterteil    6 untergebracht sein und     zusammen     ein konstantes Volumen haben, wobei dann  statt der Abschlussschraube 9 ein am Oberteil    5 mittels einer Stange befestigter Kolben  vorgesehen ist, der eine     entsprechende        Dros-          selöffniuig    erhält.

   Damit dann die     Summe     der Volumen von Raum 13     und    14 konstant  bleibt, muss die Kolbenstange durchgehend  durch beide Räume geführt und natürlich  mit Stopfbüchsen abgedichtet werden. Solche       doppeltwirkende    Dämpfer können in beiden  Richtungen     die    gleiche Kraft ausüben. Die  dämpfende     Wirkung    auf den Kasten ist somit  grösser,     indem    jeweils beide Seitenabstützun  gen gleichzeitig eine verzögernde Wirkung  ausüben und nicht nur die Vorrichtung, deren  Feder gerade     zusammengedrückt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fährzeug, insbesondere Schienenfahrzeug, mit federnder Seitenabstützung des Wagen kastens auf das Drehgestell, bei welcher in jeder Seitenstütze mindestens eine Druck feder eingebaut ist, die den entsprechenden Anteil des Kastengewichtes ganz oder teil weise auf das Drehgestell abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Seitenstütze ein Flüssigkeitsdämpfer kombiniert ist, um das Rollen des Fahrzeugkastens zu verhüten bezw. abzudämpfen. UNTERANSPRUCH: Fahrzeug mit Seitenabstützung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Flüssigkeitsdämpfer einer Vorrich tung kombiniert ist, welche den Druck in min destens einem Flüssigkeitsraum begrenzt.
CH228810D 1942-07-18 1942-07-18 Fahrzeug mit federnder Seitenabstützung, insbesondere Schienenfahrzeug. CH228810A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH228810T 1942-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH228810A true CH228810A (de) 1943-09-15

Family

ID=4455772

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH228810D CH228810A (de) 1942-07-18 1942-07-18 Fahrzeug mit federnder Seitenabstützung, insbesondere Schienenfahrzeug.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH228810A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2640693A (en) * 1946-02-21 1953-06-02 Houdaille Hershey Corp Reciprocating piston type hydraulic damping mechanism
DE1094786B (de) * 1953-05-29 1960-12-15 Krauss Maffei Ag Pendelstuetze fuer Schienenfahrzeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2640693A (en) * 1946-02-21 1953-06-02 Houdaille Hershey Corp Reciprocating piston type hydraulic damping mechanism
DE1094786B (de) * 1953-05-29 1960-12-15 Krauss Maffei Ag Pendelstuetze fuer Schienenfahrzeuge

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