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CH228477A - Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen. - Google Patents

Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen.

Info

Publication number
CH228477A
CH228477A CH228477DA CH228477A CH 228477 A CH228477 A CH 228477A CH 228477D A CH228477D A CH 228477DA CH 228477 A CH228477 A CH 228477A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mold
cooling
cooling water
continuous casting
chill
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellscha Wieland-Werke
Original Assignee
Wieland Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wieland Werke Ag filed Critical Wieland Werke Ag
Publication of CH228477A publication Critical patent/CH228477A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/049Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds for direct chill casting, e.g. electromagnetic casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


  Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen.    Bei der     Herstellung    von metallischen  Blöcken oder Hohlstangen im sogenannten  @Stranggussverfahren" verwendet man Kühl  kokillen, die mit Wasser gekühlt werden.  Letzteres wird nach dem Eintritt in die Ko  kille durch innerhalb der Kokille angeordnete  Leitbleche geführt und tritt dann wieder aus  der Kokille aus. Die     Kühlung    des gegossenen  Stranges durch das angewandte Kühlmittel  erfolgt hierbei also nur mittelbar über die  innere Kokillenwand als Wärmeübertrager.  Man bat aber auch schon eine zusatzliche un  mittelbare Kühlung des Stranges nach dessen       Austritt    aus der     Kühlkokille    durch     Wasser     vorgesehlagen.

   Dies ist dadurch möglich, dass  man in dem untern Boden der Kokille Löcher  anordnet, durch die hindurch das Kühlwasser  am Strang entlang herunterrieselt. Das hat       aber    wiederum den     Nachteil,        dass    die vielen  auf den Strang auftreffenden     Einzelkühl-          strähle    eine Spritzwirkung ausüben, die in  mancher Hinsicht für den Strang nachteilig  ist.

      Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  zum stetigen Giessen von Blöcken oder     Hohl-          Stangen    geeignete Kühlkokille, bei der der  Austritt des Kühlwassers durch einen an der  Stossstelle     zwischen    innerer     Kokillenwand        und     Kokillenboden vorgesehenen ringförmigen  Schlitz erfolgt. Dadurch wird erreicht, dass  der Austritt des Kühlwassers in einem in sich       geschlossenen        Wassermantel        mit    wirkungs  kräftiger Kühlung des Stranges erfolgt. An  sich kann die Austrittsöffnung in jedem mög  lichen Winkel zum Strang stehen.

   Besonders  vorteilhaft ist aber eine     Neigung    von bis  höchstens 45  zum Strang, denn in dieser Lage  schliesst sie auch jeden toten Kühlwinkel aus,  der bei der bekannten Kühlung mit im     Ko-          killenboden    angebrachten Löchern nicht zu  vermeiden     ist.     



  Der Austrittsquerschnitt dieses ringförmi  gen Schlitzes kann zweckentsprechend so be  messen sein, dass er kleiner oder doch nicht  grösser als der     Querschnitt    der     Zuflussleitung     für das     Kühlwai-s,ier    ist. Dadurch     wird    er-      reicht, dass die Kühlkokille ohne     weitere     Hilfsmittel, wie Drosseln usw., stets mit dem  Kühlmittel gefüllt bleibt.  



  Zweckmässig wird die Kokille mit einem  verhältnismässig kleinen Kühlraum umgeben  und der Eintrittsquerschnitt des Kühlwasser  anschlusses und der Austrittsschlitz für das  Kühlwasser so bemessen, dass eine rasche Er  neuerung des Kühlwassers innerhalb der Ko  kille eintritt. Das ist besonders vorteilhaft,  denn dadurch ist die Gefahr einer Dampf  bildung bei dem Kühlwasser gebannt und so  mit auch eine Kesselsteinbildung unterbunden.  



  An die Kühlkokille kann zweckmässiy un  mittelbar ein gegen Wasseraustritt abgedich  teter Kühlmittelbehälter angeschlossen wer  den, in dem das an dem erstarrenden Strang  in einem     Wassermantel    herablaufende Kühl  wasser     aufgefangen    und daraus abgeleitet  wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht.  



  In den durch die innere Kokillewand 2  der     Kühlkokille    gebildeten Raum     wird    durch  bekannte Mittel von oben her flüssiges Me  tall     zugeführt,    was nicht weiter angedeutet  ist. Dieses flüssige Metall erstarrt in der  Kühlkokille zu dem Metallstrang 1, und zwar  bildet sich in der Kokille nur eine äussere feste  Schale, während der Strangkern selbst noch  flüssig bleibt. Um die innere Kokillenwand  2 ist ein Kühlmantel 3 gelegt, durch den hin  durch mittels eines Rohrstutzens 11 das Kühl  wasser in den durch die innere Kokillenwand  2 und den Kühlmantel 3 gebildeten Kühl  wasserraum gelangt.  



  Die Kokillenwand 2 wird durch mehrere  am Umfang des Kühlmantels 3 angeordnete  Schrauben 4 in zentrischer Lage gehalten.  Durch den Ringspalt 5, der zwischen Kokil  lenwand 2 und Bodenplatte 6 gebildet wird,  tritt das Kühlmittel in den     Kühlmittelbehäl-          ter    7 über. Beim dargestellten Ausführungs  beispiel bildet der Ringschlitz 5 mit der     Ko-          killlenachse    einen Winkel von 30 . Das Kühl  mittel, das sich in dem Kühlmittelbehälter 7  sammelt, fliesst durch Überlaufschlitze 8 in    den Ringkanal 9 und wird durch den Rohr  stutzen 10 abgeleitet. Um den Kühlmittel  durchtritt durch den Ringspalt 16 zu er  schweren, ist unter dem Kasten 7 ein Luft  raum 12 angeordnet, dem durch den Stutzen  15 Ventilatorluft zugeführt wird.

   Der sta  tische Druck der Ventilatorluft muss so gross  sein, dass er der Flüssigkeitssäule h im Behäl  ter 7 die Waage hält. Die Dichtungsplatte 13  mit Befestigungsring 14. die unter dem Luft  kasten 12 angebracht ist, hat nur den Zweck,  den Luftverbrauch in mässigen Grenzen zu  halten.  



  Die innere Kokillenwand 2 besteht     zweek-          entsprechend    aus einem Werkstoff mit hoher  Wärmeleitfähigkeit. Demgemäss     eignen    sich  für das Vergiessen von Kupfer und Kupfer  legierungen besonders Kupfer, während für  die Metalle Zink und Aluminium und deren       Legierungen    ausser Kupfer auch noch Alu  minium und Eisen brauchbar sind.  



  Bei     Verwendung    von Eisen als     Werkstof        f     für die Innenwand     \?    der Kokille zum     Ver-          giessen        von        Zink        und        Aluminium        ist        es     die Stärke dieser eisernen     Innenwand     im Hinblick auf die     sehlechtere        ZV        .ä.rme.leit-          fähigkeit    des Eisen:. zu verringern.  



  Für die     andern        Bauteile    der Kokille ist  jeder übliche     Kokililenwerkstoff    anwendbar.       Die    Kokille kann beliebig lang ausge  führt sein. Sie kann nicht nur zum Giessen von       Voll,sträno@en,        sondern    auch unter Anwendung       eines    an sich     bekannten        Dornes    zum Giessen  von     Hohlsträngen    benutzt werden.

   Im letzte  ren Falle kann die an sich bekannte Innen  kühlung des     ge,aossenen        Stranges    durch aus  dem gekühlten Dorn austretendes     Kühlwasser          vorteilhaft    auch so abgewandelt werden, dass  auch das Kühlwasser des Dornes zum Zwecke  der     Innenkühlung    des     gegossenen    Stranges in  Formeines in sich geschlossenen Wasserman  tel, durch einen an der     Stossstelle        zwischen     seitlicher Dornwand und Dornboden vorge  sehenen engen, ringförmigen Schlitz erfolgt.

    Die     Innenkühlung    des Stranges wird dadurch       besonders        kräftig        und    vor allem auch gleich  mässig.      Der Ringschlitz bringt den grossen Vor  teil, dass er mögliche Verwerfungen und Ver  zerrungen der Kokille im Vergleich zu sol  chen Kühlkokillen, bei denen Mantel und  Boden aus einem Stück bestehen, auf ein Min  destmass beschränkt. Man kann die Grösse die  ses     Ringschlitzes    von     vornherein    festlegen.

    Man kann aber auch den Austrittsquerschnitt  dieses Schlitzes noch während des Giessens da  durch veränderlich machen, dass man die  innere Kokillenwand 2 oder den Kokillen  boden 6 oder beide mit     bekannten    Mitteln  heb- und senkbar ausbildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlkokille zum stetigen Giessen von me tallischen Blöcken oder Hohlstangen, dadurch gekennzeichnet, dass für den Austritt des Kühlwassers an der Stossstelle zwischen inne rer Kokillenwand (2) und Kokillenboden (6) ein ringförmiger Schlitz (5) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Aus trittsschlitz für das Kühlwasser einen kleine- ren Querschnitt als die Zuflussleitung des Kühlwassers aufweist. 2. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes des ringförmigen Schlitzes (5) die innere Kokil lenwand (2) heb- und senkbar ist. 3.
    Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes des ringförmigen Schlitzes (5) der Kokillenboden (6) heb- und senkbar ist. 4. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes -des ringförmigen Schlitzes (5) die innere Kokil- lenwand (2) und der Kokillenboden (6) heb- und senkbar sind. 5.
    Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Mit- tellage der innern Kokillenwand (2) Schrau ben (4) vorgesehen sind.
CH228477D 1941-08-26 1942-08-05 Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen. CH228477A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE228477X 1941-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH228477A true CH228477A (de) 1943-08-31

Family

ID=5867216

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH228477D CH228477A (de) 1941-08-26 1942-08-05 Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH228477A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2871529A (en) * 1954-09-07 1959-02-03 Kaiser Aluminium Chem Corp Apparatus for casting of metal
DE976158C (de) * 1944-12-29 1963-06-06 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen
US3473600A (en) * 1962-07-17 1969-10-21 British Aluminium Co Ltd Apparatus for continuously casting materials

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2871529A (en) * 1954-09-07 1959-02-03 Kaiser Aluminium Chem Corp Apparatus for casting of metal
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