CH228477A - Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen. - Google Patents
Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/04—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
- B22D11/049—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds for direct chill casting, e.g. electromagnetic casting
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Description
Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen. Bei der Herstellung von metallischen Blöcken oder Hohlstangen im sogenannten @Stranggussverfahren" verwendet man Kühl kokillen, die mit Wasser gekühlt werden. Letzteres wird nach dem Eintritt in die Ko kille durch innerhalb der Kokille angeordnete Leitbleche geführt und tritt dann wieder aus der Kokille aus. Die Kühlung des gegossenen Stranges durch das angewandte Kühlmittel erfolgt hierbei also nur mittelbar über die innere Kokillenwand als Wärmeübertrager. Man bat aber auch schon eine zusatzliche un mittelbare Kühlung des Stranges nach dessen Austritt aus der Kühlkokille durch Wasser vorgesehlagen.
Dies ist dadurch möglich, dass man in dem untern Boden der Kokille Löcher anordnet, durch die hindurch das Kühlwasser am Strang entlang herunterrieselt. Das hat aber wiederum den Nachteil, dass die vielen auf den Strang auftreffenden Einzelkühl- strähle eine Spritzwirkung ausüben, die in mancher Hinsicht für den Strang nachteilig ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum stetigen Giessen von Blöcken oder Hohl- Stangen geeignete Kühlkokille, bei der der Austritt des Kühlwassers durch einen an der Stossstelle zwischen innerer Kokillenwand und Kokillenboden vorgesehenen ringförmigen Schlitz erfolgt. Dadurch wird erreicht, dass der Austritt des Kühlwassers in einem in sich geschlossenen Wassermantel mit wirkungs kräftiger Kühlung des Stranges erfolgt. An sich kann die Austrittsöffnung in jedem mög lichen Winkel zum Strang stehen.
Besonders vorteilhaft ist aber eine Neigung von bis höchstens 45 zum Strang, denn in dieser Lage schliesst sie auch jeden toten Kühlwinkel aus, der bei der bekannten Kühlung mit im Ko- killenboden angebrachten Löchern nicht zu vermeiden ist.
Der Austrittsquerschnitt dieses ringförmi gen Schlitzes kann zweckentsprechend so be messen sein, dass er kleiner oder doch nicht grösser als der Querschnitt der Zuflussleitung für das Kühlwai-s,ier ist. Dadurch wird er- reicht, dass die Kühlkokille ohne weitere Hilfsmittel, wie Drosseln usw., stets mit dem Kühlmittel gefüllt bleibt.
Zweckmässig wird die Kokille mit einem verhältnismässig kleinen Kühlraum umgeben und der Eintrittsquerschnitt des Kühlwasser anschlusses und der Austrittsschlitz für das Kühlwasser so bemessen, dass eine rasche Er neuerung des Kühlwassers innerhalb der Ko kille eintritt. Das ist besonders vorteilhaft, denn dadurch ist die Gefahr einer Dampf bildung bei dem Kühlwasser gebannt und so mit auch eine Kesselsteinbildung unterbunden.
An die Kühlkokille kann zweckmässiy un mittelbar ein gegen Wasseraustritt abgedich teter Kühlmittelbehälter angeschlossen wer den, in dem das an dem erstarrenden Strang in einem Wassermantel herablaufende Kühl wasser aufgefangen und daraus abgeleitet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau licht.
In den durch die innere Kokillewand 2 der Kühlkokille gebildeten Raum wird durch bekannte Mittel von oben her flüssiges Me tall zugeführt, was nicht weiter angedeutet ist. Dieses flüssige Metall erstarrt in der Kühlkokille zu dem Metallstrang 1, und zwar bildet sich in der Kokille nur eine äussere feste Schale, während der Strangkern selbst noch flüssig bleibt. Um die innere Kokillenwand 2 ist ein Kühlmantel 3 gelegt, durch den hin durch mittels eines Rohrstutzens 11 das Kühl wasser in den durch die innere Kokillenwand 2 und den Kühlmantel 3 gebildeten Kühl wasserraum gelangt.
Die Kokillenwand 2 wird durch mehrere am Umfang des Kühlmantels 3 angeordnete Schrauben 4 in zentrischer Lage gehalten. Durch den Ringspalt 5, der zwischen Kokil lenwand 2 und Bodenplatte 6 gebildet wird, tritt das Kühlmittel in den Kühlmittelbehäl- ter 7 über. Beim dargestellten Ausführungs beispiel bildet der Ringschlitz 5 mit der Ko- killlenachse einen Winkel von 30 . Das Kühl mittel, das sich in dem Kühlmittelbehälter 7 sammelt, fliesst durch Überlaufschlitze 8 in den Ringkanal 9 und wird durch den Rohr stutzen 10 abgeleitet. Um den Kühlmittel durchtritt durch den Ringspalt 16 zu er schweren, ist unter dem Kasten 7 ein Luft raum 12 angeordnet, dem durch den Stutzen 15 Ventilatorluft zugeführt wird.
Der sta tische Druck der Ventilatorluft muss so gross sein, dass er der Flüssigkeitssäule h im Behäl ter 7 die Waage hält. Die Dichtungsplatte 13 mit Befestigungsring 14. die unter dem Luft kasten 12 angebracht ist, hat nur den Zweck, den Luftverbrauch in mässigen Grenzen zu halten.
Die innere Kokillenwand 2 besteht zweek- entsprechend aus einem Werkstoff mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Demgemäss eignen sich für das Vergiessen von Kupfer und Kupfer legierungen besonders Kupfer, während für die Metalle Zink und Aluminium und deren Legierungen ausser Kupfer auch noch Alu minium und Eisen brauchbar sind.
Bei Verwendung von Eisen als Werkstof f für die Innenwand \? der Kokille zum Ver- giessen von Zink und Aluminium ist es die Stärke dieser eisernen Innenwand im Hinblick auf die sehlechtere ZV .ä.rme.leit- fähigkeit des Eisen:. zu verringern.
Für die andern Bauteile der Kokille ist jeder übliche Kokililenwerkstoff anwendbar. Die Kokille kann beliebig lang ausge führt sein. Sie kann nicht nur zum Giessen von Voll,sträno@en, sondern auch unter Anwendung eines an sich bekannten Dornes zum Giessen von Hohlsträngen benutzt werden.
Im letzte ren Falle kann die an sich bekannte Innen kühlung des ge,aossenen Stranges durch aus dem gekühlten Dorn austretendes Kühlwasser vorteilhaft auch so abgewandelt werden, dass auch das Kühlwasser des Dornes zum Zwecke der Innenkühlung des gegossenen Stranges in Formeines in sich geschlossenen Wasserman tel, durch einen an der Stossstelle zwischen seitlicher Dornwand und Dornboden vorge sehenen engen, ringförmigen Schlitz erfolgt.
Die Innenkühlung des Stranges wird dadurch besonders kräftig und vor allem auch gleich mässig. Der Ringschlitz bringt den grossen Vor teil, dass er mögliche Verwerfungen und Ver zerrungen der Kokille im Vergleich zu sol chen Kühlkokillen, bei denen Mantel und Boden aus einem Stück bestehen, auf ein Min destmass beschränkt. Man kann die Grösse die ses Ringschlitzes von vornherein festlegen.
Man kann aber auch den Austrittsquerschnitt dieses Schlitzes noch während des Giessens da durch veränderlich machen, dass man die innere Kokillenwand 2 oder den Kokillen boden 6 oder beide mit bekannten Mitteln heb- und senkbar ausbildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kühlkokille zum stetigen Giessen von me tallischen Blöcken oder Hohlstangen, dadurch gekennzeichnet, dass für den Austritt des Kühlwassers an der Stossstelle zwischen inne rer Kokillenwand (2) und Kokillenboden (6) ein ringförmiger Schlitz (5) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Aus trittsschlitz für das Kühlwasser einen kleine- ren Querschnitt als die Zuflussleitung des Kühlwassers aufweist. 2. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes des ringförmigen Schlitzes (5) die innere Kokil lenwand (2) heb- und senkbar ist. 3.Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes des ringförmigen Schlitzes (5) der Kokillenboden (6) heb- und senkbar ist. 4. Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung oder Verkleinerung des Austrittsquerschnittes -des ringförmigen Schlitzes (5) die innere Kokil- lenwand (2) und der Kokillenboden (6) heb- und senkbar sind. 5.Kokille nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Mit- tellage der innern Kokillenwand (2) Schrau ben (4) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE228477X | 1941-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH228477A true CH228477A (de) | 1943-08-31 |
Family
ID=5867216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH228477D CH228477A (de) | 1941-08-26 | 1942-08-05 | Kokille zum stetigen Giessen von metallischen Blöcken oder Hohlstangen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH228477A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2871529A (en) * | 1954-09-07 | 1959-02-03 | Kaiser Aluminium Chem Corp | Apparatus for casting of metal |
| DE976158C (de) * | 1944-12-29 | 1963-06-06 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
| US3473600A (en) * | 1962-07-17 | 1969-10-21 | British Aluminium Co Ltd | Apparatus for continuously casting materials |
-
1942
- 1942-08-05 CH CH228477D patent/CH228477A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976158C (de) * | 1944-12-29 | 1963-06-06 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
| US2871529A (en) * | 1954-09-07 | 1959-02-03 | Kaiser Aluminium Chem Corp | Apparatus for casting of metal |
| US3473600A (en) * | 1962-07-17 | 1969-10-21 | British Aluminium Co Ltd | Apparatus for continuously casting materials |
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