[go: up one dir, main page]

CH226239A - Rollfilmkamera. - Google Patents

Rollfilmkamera.

Info

Publication number
CH226239A
CH226239A CH226239DA CH226239A CH 226239 A CH226239 A CH 226239A CH 226239D A CH226239D A CH 226239DA CH 226239 A CH226239 A CH 226239A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
film
dependent
camera according
wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Optikotechna Spolecnost S R O
Original Assignee
Optikotechna Spolecnost S R O
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optikotechna Spolecnost S R O filed Critical Optikotechna Spolecnost S R O
Publication of CH226239A publication Critical patent/CH226239A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


  Rollfilmkamera.         Gegenstand    der Erfindung ist eine Roll  filmkamera mit     Verriegelung    der Film  antriebsvorrichtung und der     Ver        .schluB,-          auslösung    sowie mit einem Mechanismus zur  selbsttätigen     Filmvorschubbegrenzung.     



  Bei dem erfindungsgemässen Apparat  werden der     Auslöser    und die     Filman.triieibs-          vorrichtung    in gegenseitiger Abhängigkeit       zwangläufig    durch Sperrmittel verriegelt,  welche .selbst einerseits durch den Auslöser,  anderseits durch den automatischen Mecha  nismus zum Begrenzen des Filmvorschubes,  welcher gleichzeitig den automatischen Bild  zähler bildet, gesteuert werden. Mit andern  Worten: mit dem Bildzähler arbeitet die       Filmantriebsvarrichtung    und der     AuslÖser    des  Verschlusses zusammen.

   Bei einer bevor  zugten Ausführungsform wird die     Verriege-          lung,d,er        Filmantriebs.vo@rriehtung        ,dulrch        einen          Festhaltehebel    besorgt, welcher durch den  Mechanismus zur Begrenzung des Film  vorschubes gesteuert wird und von einem    Sicherungsorgan in der ausgerückten Stel  lung in der Zeit von der Auslösung des     Ob-          jektivverschlusses    bis     ,zur    Verstellung der       Filmantriebisvorrichtung    festgehalten wird.

    Der     Festhaltehebel    ist dabei beim Auf  wickeln des     Films    derart gesichert,     @dass    das  Betätigungsorgan der     Aufwickelvorrichtung,     z. B.     ein        Ila-udknopf,    so     langegedreht    werden  kann, bis durch ein Organ des Mechanismus  zum Begrenzen des Filmvorschubes ein     Si-          cherungsheibei        ausser    Eingriff mit dem     Fest-          halteUebel    gebracht wird und dieser in eine       Ausnehmung,    z.

   B. hinter einen Zahn der  Scherbe des     Filmvorschubbegrenzungsmecha-          nismus    einschnappt, welche     vorteilhaft    eine  Zahlenscheibe des Zählers bildet. Nach voll  führter Schwenkbewegung     fixiert    dann dieser       Festhaltehebel    den     Filmantriebsmechanismus,     wodurch .gleichzeitig die     Sicherungsmittel    des  Auslösers des     Objektivverschlusses    entsichert  werden.

   Nach gemachter Aufnahme kann der  Film     vorge.schaben    werden, wobei sich die      Scheibe zur     Filmvorschubbegrenzung,    welche  wie oben erwähnt, eine     Zahlenscheibe    des  Zählers bildet, jeweils so lange dreht, bis die  einerseits auf dieser     Scheibe    und anderseits  auf dem     Messmechanismus    vorgesehenen  Sperrmittel in Eingriff gelangen,     was    nach  Aufbrauchen des Films der Fall ist. Der  Zähler, das ist die Zahlenscheibe dieser Aus  führungsform, dreht sich während des Vor  schubes des Filmrestes nicht mehr weiter,  während sich das     Messrad    weiter drehen kann.

    Die Einstellung der Zahlenscheibe in die  Nullstellung erfolgt dann selbsttätig bei       Herausnahme    des Films, das ist durch  Öffnen des Deckels, wodurch die     Verriege-          lungsmittel    ausser Eingriff gelangen, und die  Scheibe mit Hilfe     eines        Antriebsmittels.,    vor  teilhaft einer Feder, gedreht wird, bis sie  mit einem .geeigneten Anschlag, zum Beispiel  mittels eines Zahnes, an den Sicherungshebel  oder dergleichen anschlägt.  



  Diese Ausführungsform bringt verschie  dene Vorteile mit sich, von welchen der be  deutendste der ist, dass neben einer Vermei  dung von Doppelbelichtungen und von zu  grossen Verschiebungen des Films die Tätig  keit des     Objektivverschlusses    unter Einwir  kung des Auslösers in der Zeit des Film  vorschubes verhindert wird, ganz abgesehen  davon,     dala    kein besonders zubereiteter Film  streifen verwendet werden muss.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Rollfilmkamera veranschaulicht, welches eine       Filmantriebsvorrichtung    und einen Auf  nahmenzähler, kombiniert mit einem Mecha  nismus zur     Filmvorschubbegrenzung    besitzt,  welche Mechanismen in die Seitenwand der  photographischen Kamera eingebaut sind,  über welcher der Spiegelsucher angeordnet  Ist.  



  In     Fig.    1 ist schematisch eine Ansicht  des     Apparates    in der Stellung unmittelbar  von der     Verriegelung    des     Filmantriebes     durch den     Festhaltehebel    angedeutet.  



       Fig.    2 zeigt eine Vorderansicht des     #Si-          cherungsmechanismus,    welcher     zwischen    den    Betätigungsorganen des Verschlusses und  dem Auslöser der Kamera angeordnet ist.  



       Fig.    3 zeigt schematisch die Lage, in  welcher sich der     Festhaltehebel    unmittelbar  nach der     Belichtung    befindet.  



       Fig.    4 zeigt die Kamera mit dem Zähler  in mit Hilfe der     Festhaltemittel    verriegelter  Stellung, während       Fig.    5 eine Ansicht auf einen Teil der  Kamera mit teilweise abgehobenem Deckel  und     Messmechanisinus    veranschaulicht, wobei  der Zähler, welcher sich unter dem     Einfhzss     einer Antriebsfeder befindet, die Nullage  einnimmt.  



       Fig.    6 veranschaulicht einen Querschnitt  durch die     Vorrichtung    zur Filmvorschub  begrenzung.  



  50 ist der Mantel des photographischen  Apparates, 51 der Deckel, welcher mittels  eines Gelenkes 52     angelenkt    ist. Der Film 2  wird von der Spule 3 abgewickelt und auf  die .Spule 1 aufgewickelt, welche durch einen  nicht veranschaulichten     Knopf    betätigt wer  den kann. Der Film verschiebt sich entlang  einer     nihrung    53, welche im     Deakel    51  mittels Federn 54 gelagert ist. Durch den  Filmvorschub wird ein     Messrad    4 in Drehun  versetzt, welches in die Perforation des Films  eingreift und über Zahnräder 5, 6, 7. 8 ein  Zahnrad 9 antreibt, welches fest mit dem  Steuerorgan zur     Begrenzung    des Film  vorschubes verbunden ist.

   Das     Messrad    4 ist  gemeinsam mit den Übersetzungsrädern 5, 6,     i     7, 8 auf     einem    Hebel 55 gelagert, der um  einen Zapfen 56 schwenkbar gelagert ist und  durch eine Feder 57 dauernd in Richtung  gegen den Film gezogen wird. Die Schwing  iveite in dieser Richtung wird durch einen  Anschlagstift 58 begrenzt. Das Zahnrad 9 ist  am Umfang mit einer     Ausnehmung        9a    ver  sehen, durch welche die Verzahnung, zwecks  Unterbrechung des Antriebes des Mechanis  mus zur     F'ilmvorschubbegrenzung,    nach Ab  wicklung des ganzen Filmstreifens unter  brochen wird.

   Dem Bleieben Zweck, das ist  zum     Fixieren    dieses     Mechanismus,    dient auch  ein Anschlag 59 auf der     Scheibe    9 und ein       Cregenanschlag    60 auf dem Hebel 55.      Der Mechanismus zur     Begrenzung    des  Filmvorschubes besteht aus einem Steuer  sperrad 10 und einer     Nutenscheibe    11, an  welche das     Zahnrad    9     angeschlossen    ist.

   Die  derart ausgebildete und auf einem Zapfen 13,  welcher     mit    der Zwischenwand 14 der Ka  mera fest verbunden ist, gelagerte Einheit ist  durch eine Feder 61, welche ,sich an     einem     Stift 62 abstützt, zwecks Rückführung in  die Anfangsstellung nach Aufwickeln eines  neuen Films     belastet.    Diese     Rückführung    er  folgt, sobald     Anschlag    59     und:

          Gegenanschlag     60 durch     Offnen    des Deckels 51 und     Ver-          schwenken    des Hebels 55 ausser Eingriff  gelangt     .sind.    Am äussern Umfang der Scheibe       sind        Zahlen        einbetragen,    welche     in        einem    in  der Aussenwand des Gehäuses 50 der Kamera  vorgesehenen Fenster 42 abgelesen werden       können.    Die Scheibe 11 bildet derart mit den  zugehörigen Zahlen ein     Zählwerk    für die  gemachten     Aufnahmen.     



  15 ist     ein.        Festhaltehebel,    der mit seinem  Ende 15a in eine     Nutenscheibe    11 und mit  dem Ende 15b in ein Zahnrad 16     eingreifen     kann, welches Zahnrad 16 mit dem     Knopf     für den Filmantrieb verbunden ist.

   Der       Festhaltehe#bel    15 ist auf     einem    Zapfen 17  schwenkbar gelagert und durch eine Feder  18 belastet und kann in der in     Fig.    3 ge  zeichneten Lage durch einen Sicherungshebel  19 festgehalten werden, der um einen Zapfen  20 schwenkbar gelagert ist und durch eine  Feder 21     belastet        wird.    Der     Sicherungshebel     19 wird durch das     Steuersperräd    10     gesteuert     und in einer Richtung     verschwenkt.     



  An den     Festhaltehcbel    15 ist     mittels     Zapfen eine     Stange    22 befestigt, welche am  andern Ende mittels Zapfen und Ausschnitt  mit einem dreiarmigen Hebel 23 verbunden  ist, der auf einem Zapfen 24 .gelagert ist, und  mit dem Auslöser 25 der Kamera zusammen  wirkt. Der Hebel 23     verschwenkt    über die  Stange 26 den Hebel 27,     clnrch    welche     ein          Auslöseorgan    41 des     Objektivverschlusses    be  tätigt wird.

   Mit dem Arm des Hebels 23,  auf den der Auslöser 25 drückt, wirkt ein       Sicherungsmechanismus        zusammen,    der aus       einem        Aals        Winkelhebel    28     ausgebildeten            'Sperrhebel        besteht,    der um einen Zapfen  29     s,chwenkbax        gelagert        ist        und        durch          eine    Feder 30 betätigt     wund,        sowie    aus  einem zweiarmigen Hebel 31,

   welcher sich  an einem     Stift    34 der     Stange    22     abstützt.    Der  um einen Zapfen 32     schwenkbare    Hebel 31  ist durch eine Feder 33 belastet.  



  Ein     ,Spannorgan    35 des zentralen     Objek-          tivverschlusses    ist mit     einem    Teil einer  Kupplung 36, verbunden, auf den eine Feder  37     einwirkt.    Der     zweite    Teil     dieser    verschieb  baren Kupplung 38 wird durch eine Feder 39       meiner        Richtung        verschoben    und     ist        in        seinem     obern Teil mit einer Öffnung 40 versehen,  durch welche der Auslöser 25 der Kamera  hindurchgeht.

   Der Auslöser 25 bildet einen  abgesetzten Zapfen und die     Öffnung    40 be  sitzt einen Durchmesser, der dem Durch  messer des verstärkten     Teils    des Auslösers  25     entspricht.     



  Die     Be-dienungweise    des Apparates ist die  folgende:  Nach erfolgter Belichtung des letzten  Bildes (Fix. 4) und nach     Aufwinden    dieses       Filmteils    auf     die    .Spule 1 ist die     Antriebs-          vorrichtung    des Films 2, das heisst der Hand  knopf     mit    dem Zahnrad 16 frei drehbar, da  das Ende 15b des     Festhaltehebels    15 ausser  Eingriff mit dem Zahnrad 16, welches zur       Filmvorschubbegrenzung    dient, ist.

   Auch       dex        Messmechanvsrmus    4, 5, 6, 7, 8     isst    frei  drehbar, denn das Zahnrad 8 befindet sich in  .der     Umfangsausnehmung    9a des Zahnrades 9,  so dass der Rest des     Films    (Deckpapier) auf  die     Aufwiekels@pule    1 aufgewickelt werden  kann.

       Gleichzeitig    ist aber auch das Zähl  werk, das ist die Scheibe 11, fixiert, und  zwar     mittels    des .Anschlages 59, der     sich    am  Gegenanschlag 60 des Hebels 55     abstützt.     Nach Aufwickeln der Filmralle     wird    der  Deckel 51 um den Zapfen 52 in die Lage  nach     Fig.    5     aufgeklappt.    Dadurch wird  gleichzeitig unter     Einwirkung    der Feder 57  der     Messmechanismus        bezw.    der     Hebel    55       verschwenkt,    so     dass,    die Anschläge 59,

   60  ausser     Eingriff    gelangen.     Durch    Lösen der       Sperrung        wird    durch die Feder 61 die  Scheibe 11 in die Nullage     :gedreht,    welche      durch Anschlagen eines besonderen Zahnes  63 des     Steuersperra.des    10 auf das Ende des  Sicherungshebels 19 gegeben ist, so dass im  Fenster des Zählwerkes eine Null erscheint.

    Nach Einleben einer neuen Filmrolle in die  Kamera wird der Deckel     geschlossen,    das       1lessrad    4 und die Führung 53 legen sieh an  den Film 2 an, wodurch einerseits der Hebel  55     verschwenkt    wird und     anderseits    das  Zahnrad S mit dem     gezahnten        Umfang    9  der Scheibe 11 in Eingriff belangt.

   Durch  weitere Betätigung (Drehen) des     Betätigungs-          knopfes    der Spule 1     gelangen    zwar beide  Hebel 19 und 15 ausser Eingriff, doch  schnappt der Zahn 15b nicht in die Verzah  nung 16, denn das Ende 15a des Hebels 15  stützt sich am vollen Umfang der Scheibe 1.1  ab, die nur auf einem Teil des Umfanges mit  Nuten     versehen    ist.

   Der Film kann so lange       aufgewickelt    werden, solange das Ende 15a  nicht in die erste     Ausnehmung    der Scheibe 11       einschnappt,    wodurch     einerseits    der Zahn 1.5b  in die Verzahnung 16 einschnappt, anderseits  erscheint im Fenster 42 eine Einser, was be  sagt,     dass    der Apparat zur Belichtung des  ersten Bildes     auf    dem     neuen    Film bereit ist.  



  Nach Durchführung der einzelnen Be  lichtungen befinden sich die einzelnen Mecha  nismen jeweils in der Lage nach     Fig.    3, in  welcher der Handknopf mit dem Zahnrad     16          freidrehbar    ist denn das Ende 15a. des Fest.

    haltehebels 15     befindet    sieh ausser Eingriff  mit der     Nutenscheibe    11,      -elche    einen Steuer  teil des     it,lechanismus    zur     Begrenzung    des  Filmvorschubes bildet.

       Gleichzeitig    ist aber  auch der Auslöser 25 der Kamera, mit Hilfe  von     Sicherungsorganen    28 und 38     fixiert..     Nährend des     darauffolgenden    Filmvorschu  bes 2 wird durch das Rädergetriebe 5, 6, 7, 8  und 9 der     Steuermechanismus    10, 11 ange  trieben und der     Festhaltehebel    15     bezw.    sein  Ende 15a schnappt in einen der Ausschnitte  der     Nutenscheibe    11 ein.

   Der Hebel 15 wird       veüsehwenkt    und sperrt die     Filmantriebs-          voriichtung,        denn    der Zahn 15b schnappt in  die Verzahnung des Rades 16 ein. Bei dieser       Verschwenküng    des Hebels 15 wird aber  gleichzeitig der     Sicherungsmecha.nismuus    28,    31 entsichert, denn der Stift 34 verschiebt  sich mit der Stange 22, so dass der     Schwing-          liebel    31 unter Einwirkung der Feder 33 aus  schwingen und dadurch den     Winkelhebel    28  betätigen kann.

   Die Kamera ist     expositions-          bereit    und durch Niederdrücken des Auslösers  25 wird der dreiarmige Zwischenhebel 23       verschwenkt    und betätigt über die Zugstange  26 und den     Winkelhebel    27 das     Auslösorgan     41 des     Versehlusse@s.    Gleichzeitig     wird    mit  Hilfe der Stange 22 der     Festhaltehebel    15       ausser    Eingriff gebracht, welcher dann in  dieser Stellung durch den     Sicherungshebel    19  festgehalten wird, so dass er nicht in Eingriff  zurückkehren und der Film 2     (Fig.    3) ver  schoben werden kann.  



  Zur gleichen Zeit     verschwenkt    der Stift  34 der Stange 22 den zweiarmigen     Hebel    31,  so dass dieser den     Winkelhebel    28 freigibt,  welch letzterer durch die Feder 30 in die  Lage     (Fig.    1)     verschwenkt    wird, in der er  den dreiarmigen Hebel 23 an einer     Bewegung     behindert, wodurch der Auslöser 25 der Ka  mera fixierte wird. Durch den verschiebbaren  Teil 38 der Kupplung 36, 38 ist der Auslöser  ferner so lange gesichert, bis das Spann  organ 35 des Zentralverschlusses des Objek  tivs gespannt worden ist.

   Durch das Aus  schwenken     des    Hebels 15 ist das Gerät  wiederum für einen weiteren Filmvorschub  um eine Bildlänge mit Hilfe des Knopfes  bereit, der mit der     Aufwiekelspule    verbun  den ist. Bei     abermaligem    Drehen des Knopfes  der Spule 1 wird der     Festhaltehebel    15 ge  löst, da der Zahn des     Steuersperrades    10 den       Sicherungshebel    19 derart     verschwenkt,

      dass  das gebogene     zweite    Ende ausser Eingriff  mit dem Ende 15b des Hebels 15     verschwenkt     wird und das Ende 15a wiederum in einen  weiteren Ausschnitt der     Nutenscheibe    11 ein  schnappen kann. Durch die beschriebene Ein  richtung wird gleichzeitig ein mehrmaliges       Niederdrücken    des Auslösers 25 verhindert,       welcher    also nur jeweils nach je einem Film  vorschub um eine Bildlänge niedergedrückt  werden kann.  



       Bei    der Kamera kann ein Spezialzentral  verschluss verwendet werden, bei welchem      die Bewegung des Auslösers bei nicht auf  gezogenem     Verschluss        arretiert    ist. In     diesem     Fall vereinfacht sich die ganze Einrichtung,  denn es entfällt der     Sicherungs-Kupplungs-          s        mechanismus    36, 38.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollfilmkamera mit Verriegelung der Filmantriebsvorrichtung und der Verschluss- auslösung, sowie mit einem Mechanismus zur selbsttätigen Filmvorschubbegrenzung, da durch gekennzeichnet, dass der Auslöser (25) und die Filmantriebsvorrichtung in gegen seitiger Abhängigkeit zwangläufig durch Sperrmittel (15, 22, 23, 28) verriegelt wer den, welche selbst einerseits durch den Aus- löser,
    anderseits durch den. zur Begrenzung des Filmvorschubes., welcher gleichzeitig .den automatischen Bildzähler bildet, gesteuert werden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Rollfimkamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriege lung der Filmantriebsvorrichtung durch einen Festhaltehebel (15) besorgt wird, welcher durch den Mechanismus zur Filmvorschub begrenzung gesteuert wird und von einem ,Sicherungsorgan (19) in der ausgerückten Lage in der Zeit vom Auslösen des Ver schlusses des Objektivs bis zum Verdrehen der Filmantriebsvorrichtung zur Einstellung der nächsten Bildlänge festgehalten wird. 2.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungs organ (19) aus einem zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm mit einem Arm (15b) des Festhaltehebels (15) zusammen wirkt, während sein zweiter Arm durch ein Steuerorgan (10) des Filmvorschubbegren- zungsmechanismus gesteuert wird. 3.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanis mus zur Begrenzung des Filmvorschubes einerseits ein Zahnrad (9) besitzt, welches durch ein Rädergetriebe (5, 6, 7, 8) vom ,gessrad (4) angetrieben wird, welches in die Perforation des Films eingreift, anderseits ein Sperrad (10), welches mit dem Siehe- rungshebel (19) zusammenwirkt und eine Nutenseheibe (11) mit Zählerzahlen, die mit einem zweiten Arm (15a) des Festhalte hebels zusammenwirkt, aufweist,
    welche drei Teile zusammen eine Bewegungseinheit bil den, die beim Öffnen der Kamera durch ein Antriebsmittel (61) selbsttätig in die Null stellung zurückgedreht wird. 4.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Messrad (4) zusammen mit dem Rädergetriebe (5, 6, 7, 8) auf einem durch eine Feder (57) belasteten Hebel (55) gelagert ist, 'welcher so angeord net ist, dass durch Öffnen des Kameradeckels das letzte Rad (8) des Rädergetriebes ausser Eingriff mit dem Zahnrad (9) der Bewe gungseinheit gelangt.
    5. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf -dem Zahn rad (9) der Bewegungseinheit (9, 10, 11) und auf dem Hebel (55) des Messrades (4) je ein Anschlag (59, 60) angeordnet ist, welche Anschläge die Festhaltemittel nach Auf brauchen des Films bilden, während ein ,dritter Ans!chllag (63) am. Steuerspierral (10) angeordnet ist und die Drehung der Bewe gungseinheit in die Nullstellung begrenzt.
    6. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (9) .der Bewegungseinheit mit einer Ausnehmung (9a) versehen ist, welche dem letzten Rad (8) des Rädbrgetriebes in 4em Augenblick gegenüber liegt, in dem die Feststellmittel (59, 60) aneinander anliegen. 7.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebs mittel aus einer Blattfeder besteht, welche sich an einem Zapfen (62) des Zahnrades (9) abstützt, wobei sie und das Rädergetriebe (5, 6, 7, 8) eine Bewegung der Bewegungs einheit (9, 10, 11) in. bloss einer Richtung bewirken. B.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (25) mit einem Zwischenhebel (23) zusam menwirkt, welcher eines der Sperrmittel bil det und zur Betätigung des Festhaltehebels (15) in einer Richtung dient, sowie mit einem Sperrhebel (28) zusammenwirkt, welcher in einer Richtung durch ein Glied (22) ge steuert wird, welches den Festha-ltehebel (15) mit dem Zwischenhebel (23) verbindet.
    9. Rollfilmkamera nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (28) als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen eines Ende mit einem Arm eines zweiarmigen Schwinghebels (31) zusammenwirkt, welcher Schwinghebel durch die Bewegung des Gliedes (22) gesteuert wird. 10.
    Rollfilmkamera nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Auslöser (25) und einem Spannorgan (35) des Zentralobjektivversehlusses ein Kupp lungsmechanismus geschaltet ist, welcher zwei verschiebbare Teile (36, 38) besitzt, von welchen der eine Teil mit einer Offnung (40) versehen ist, welche mit einem abgesetzten Teil des Auslösers (25) zwecks Verriegelns des Auslösers (25) bei nicht aufgezogenem Objektivverschluss zusammenwirkt.
CH226239D 1941-02-11 1942-02-16 Rollfilmkamera. CH226239A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE110241X 1941-02-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH226239A true CH226239A (de) 1943-03-31

Family

ID=5652076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH226239D CH226239A (de) 1941-02-11 1942-02-16 Rollfilmkamera.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH226239A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2632369A (en) * 1949-10-22 1953-03-24 Eastman Kodak Co Film measuring mechanism
US2926574A (en) * 1957-03-09 1960-03-01 Rollei Werke Franke Heidecke Film winding mechanism for cameras

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2632369A (en) * 1949-10-22 1953-03-24 Eastman Kodak Co Film measuring mechanism
US2926574A (en) * 1957-03-09 1960-03-01 Rollei Werke Franke Heidecke Film winding mechanism for cameras

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2438581C3 (de) Steuerung für einen Kamera-Motorantrieb
DE746060C (de) Rollfilmkamera
DE1922263A1 (de) Mit Federkraft betriebene und mit einem Film geladene photographische Kamera und Kassette
CH226239A (de) Rollfilmkamera.
DE2049771C3 (de) Filmtransport- und Verschlußspanneinrichtung für eine Kamera zur Ermöglichung von Mehrfachbelichtungen
DE1169282B (de) Einaeugige Reflexkamera mit Spiegelrueckkehr-getriebe
DE617686C (de) Rollfilmkamera
DE862549C (de) Photographische Kamera
AT85502B (de) Vorrichtung zur Aufnahme von gewöhnlichen oder lebenden Photographien, sowie zur Herstellung von positiven Films.
AT225022B (de) Photographische Kamera mit Schaltvorrichtung zur Filmrückwicklung
CH196380A (de) Photographische Kamera.
DE931924C (de) Verschlussspanneinrichtung fuer photographische Kameras
DE886247C (de) Photographischer Kameraverschluss
DE2142277C (de) Photographische Kamera mit einer Filmtransport und Verschlußspannvor richtung
DE852034C (de) Photographische Kamera mit Einrichtung zum Verhindern von Doppelbelichtungen
DE621419C (de) Filmschalteinrichtung an Rollfilmkameras
DE2453770A1 (de) Photographische kamera mit einer manuell und automatisch betaetigbaren filmtransportvorrichtung
DE1772791A1 (de) Einzelbildkamera mit Selbstspannverschluss
AT230179B (de) Photographische Kamera
DE974166C (de) Einaeugige Spiegelreflexkamera
EP1314065B1 (de) Fotoapparat
AT121308B (de) Filmkamera.
DE290441C (de)
DE706315C (de) Photographische Kamera mit Schlitzverschluss
DE686133C (de) Selbsttaetige Reflexkamera