Elektrisch angetriebenes Werkzeug zum Nachhauen und Schärfen von Mühlsteinen. Es ist bekannt, dass der Wirkungsgrad der Mühlsteine abnimmt, wenn die Furchung der Oberfläche abgenutzt ist. Es ist daher er forderlich, die Oberfläche der Mühlsteine von Zeit zu Zeit nachzuschärfen bezw. nachzu hauen, was der Müller besorgt, indem er die Oberfläche mit einem entsprechenden Meissel bearbeitet, der hammerartig an einem langen Stiel befestigt ist. Die Bearbeitung der Ober fläche stellt eine langwierige und ermüdende Arbeit dar, die auch eine gewisse Geschick lichkeit seitens des Müllers erfordert.
Die vorliegende Erfindung, die ein elek trisch angetriebenes Werkzeug zum Nach hauen und Schärfen von Mühlsteinen betrifft, bezweckt, die beschriebenen Nachteile zu ver meiden, was erfindungsgemäss dadurch er reicht wird, dass ein das Nachhauen und Schärfen vornehmender Meissel sowie ein zu dessen Betätigung bestimmter elektrischer Federhammer vorgesehen sind. Als elektri scher Hammer kann. jeder bekannte Hammer, beispielsweise das in der amerikanischen Pa- tentschrift Nr. 2223895 vom 3.12.1940,dar- gestellte Werkzeug, verwendet werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform des elek trisch angetriebenen Werkzeuges nach vor liegender Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 das Werkzeug in Vorderan sicht, Fig. 2 in Seitenansicht, während die Fig. 3 ein Detail in grösserem Massstab dar stellt.
In der Zeichnung ist mit 1 der Stiel be zeichnet, der an seinem äussern Ende mit dem Kopfstück 2 versehen ist, das durch den Einschnitt 3 diametral entlang einer axialen Ebene in zwei Teile geteilt ist, zwischen die der Hammerkörper eingeklemmt ist. Im Kopfstück 2 ist eine breite Bohrung vorge sehen, deren Achse gegenüber der Längs achse des Stiels geneigt ist. In dieser Boh rung wird mittels der Schraubenbolzen 5 der elektrische Federhammer 4 festgehalten, des sen Gehäuse mit 6 bezeichnet ist und welcher zur Betätigung eines das Nachhauen und Schärfen vornehmenden Meissels 8 bestimmt ist.
Auf dem in der Zeichnung nicht darge stellten Meisselträger ist eine mit diametral angeordneten Führungsschlitzen für den durch ein Querloch des Meisselschaftes getrie benen Führungsstift 11 versehene Hülse 7 angeschraubt, in welcher axial verschiebbar der Meissel 8 angeordnet ist, wobei der Füh rungsstift 11 in den genannten Führungs- schlitzen gleiten kann. Der Schaft dieses Mei ssels wird durch die Federn 9, die an Ansät zen 10 der Hülse befestigt und mit den Enden des genannten Führungsstiftes ver bunden sind, gegen den nicht gezeichneten Stössel des Federhammers 4 gedrückt.
Die Stromzuführungsleitung 12 ist durch eine axiale Bohrung des Stiels 1 geführt, an welchem auch der Schalter 13 angeordnet ist. Der Stösselhub kann durch Änderung der Spannung der nicht gezeichneten Gegenfeder des Federhammers geregelt werden, indem die Deckelschraube 14 mehr oder weniger angezogen wird.
Das beschriebene elektrisch angetriebene Werkzeug wird ebenso benutzt wie die jetzt gebräuchlichen Hämmer, mit der Ausnahme, dass der Bearbeiter nicht mit seinem Arm zu den Schlägen ausholen muss, und dass die Schlagzahl in der Zeiteinheit bedeutend höher ist (6000 Schläge je Minute bei einer Fre quenz von 50 Hz). Hieraus folgt, dass mit bedeutend weniger Mühe eine viel grössere Arbeit geleistet werden kann, als ein ge schickter Arbeiter mit einem gewöhnlichen Hammer zu leisten vermag. Um bei dieser höheren Stosszahl eine bes sere Leistung zu erzielen, ist es vorteilhaft, Werkzeuge mit besonders harten Schneiden zu verwenden, z. B. aus Widia.
Electrically powered tool for chopping and sharpening millstones. It is known that the efficiency of the millstones decreases when the grooves on the surface are worn. It is therefore necessary to re-sharpen the surface of the millstones from time to time. to hack what the miller does by working the surface with a suitable chisel that is attached to a long handle like a hammer. The processing of the surface is a lengthy and tiring job that also requires a certain skill on the part of the miller.
The present invention, which relates to an electrically powered tool for re-cutting and sharpening millstones, aims to avoid the disadvantages described, which according to the invention is achieved in that a chopping and sharpening performing chisel and a certain electric to operate Spring hammer are provided. As an electric hammer. any known hammer, for example the tool shown in the American patent specification No. 2223895 of December 3, 1940, can be used.
In the accompanying drawing, for example, an embodiment of the electrically driven tool according to the present invention is shown, namely Fig. 1 shows the tool in Vorderan view, Fig. 2 in side view, while Fig. 3 is a detail on a larger scale represents.
In the drawing, the handle is marked with 1, which is provided at its outer end with the head piece 2, which is divided by the incision 3 diametrically along an axial plane into two parts, between which the hammer body is clamped. In the head piece 2 a wide bore is easily seen, the axis of which is inclined relative to the longitudinal axis of the stem. In this Boh tion, the electric spring hammer 4 is held by means of the screw bolts 5, the housing is denoted by 6 and which is intended to operate a chisel 8 undertaking the chopping and sharpening.
On the chisel carrier, not shown in the drawing, a diametrically arranged guide slots for the guide pin 11 provided through a transverse hole of the chisel shaft is screwed sleeve 7, in which the chisel 8 is axially displaceable, with the guide pin 11 in said guide - Slit can slide. The shaft of this chisel is pressed against the plunger, not shown, of the spring hammer 4 by the springs 9, which are attached to the sleeve at Ansät 10 and are connected to the ends of said guide pin.
The power supply line 12 is guided through an axial bore in the stem 1, on which the switch 13 is also arranged. The ram stroke can be regulated by changing the tension of the counter-spring (not shown) of the spring hammer by tightening the cover screw 14 more or less.
The electrically powered tool described is used in the same way as the hammers in use now, with the exception that the operator does not have to draw his arm to the blows, and that the number of blows per unit of time is significantly higher (6000 blows per minute at one frequency of 50 Hz). From this it follows that much greater work can be done with considerably less effort than a skilled worker can do with an ordinary hammer. In order to achieve better performance with this higher number of strokes, it is advantageous to use tools with particularly hard cutting edges, e.g. B. from Widia.