CH213205A - Bauelement und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Bauelement und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Bauelement und Verfahren zur Herstellung desselben. Wärme- und schallisolierende Körper für Hochbauzwecke, z. B. Korkplatten, zur An bringung an Innen- und Aussenwände oder auf oder unter Deckenkonstruktionen sind bekannt. Um eine gute Isolierung solcher Bauten zu erzielen, sollen dieselben an der Seite isoliert werden, von welcher her dei Kälte- resp. Wärme- oder Schallangriff her kommt. Bei Verwendung der bekannten Korkplatten zur Isolierung an der Hausseite von Gebäuden etc. bietet aber das Anbringen eines dauerhaften Verputzes auf der Platte ge-,visse Schwierigkeiten, indem man hierzu Drahtgeflechteinlagen verwenden muss, was jedoch kostspielig ist. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Bauelement und ein Verfahren zur Herstellung desselben. Das erfindungs gemässe Bauelement zeichnet sich aus, durch einen gegen Wärme, Schall und Feuchtig keit isolierenden Körper, welcher wenig stens einseitig einen Grundverputz für den Fertigverputz aufweist. Die Herstellung des Bauelementes erfolgt zweckmässig in der Weise, dass man wenigstens auf einer Seite eines gegen Wärme, Schall und Feuchtig keit isolierenden Körpers einen aus einem Gemisch von Fasermaterial und Bindemittel bestehenden Grundverputz für den Fertig- i,erputz aufträgt. Beispielsweise kann der gegen Wärme, Schall und Feuchtigkeit iso lierende Körper eine Kork-Holzwolle-, Torf- oder Schlackenwolleplatte etc. sein. Der Grundverputz besteht zweckmässig aus einer Mischung von Zement und Asbest, welche keine oder nur wenig Feuchtigkeit annimmt. Der Grundverputz kann statt aus einer Mischung von Zement und Asbest, aus Ze ment und einem organiszhen Fasermittel be stehen. An Stelle von Zement lässt sich ein anderes geeignetes Bindemittel, wie z. B. Kalk, Gips, verwenden. Bei plattenförmiger Ausbildung des Bau elementes kann bloss eine oder können beide Breitseiten sowie auch die Schmalseiten mit dem Grundverputz versehen sein. Zweck mässig wird die Grundverputzschicht mit dem Grundkörper durch ein Bindemittel, z. B. Leim, Kitt, 'Mörtel. Zement. Firnis, Teer etc.. innig verbunden. Der Grundverputz könnte weitere geeig nete feuchtigkeitsabstossende Stoffe enthal ten, oder eine Schicht von solchen Stoffen tragen, wie Sikka - Zement - Schlämme, Bi tumen, Plastiment-Zement-Schlämme etc. Die Grundverputzmasse könnte wärme- und schallisolierende Stoffe, wie Schlacken, Kunstharzabfälle etc. oder feuerhemmende Zusätze, wie Ton, Kalk, Schamotte, Borax etc., enthalten. Der Grundverputz könnte zur Erhöhung der Wärme- und Feuchtigkeits isolierung Anstriche, z. B. Kunstharzabfälle etc., oder einen feuerhemmenden Anstrich aus Ammoniumsulfat. Alaun etc. aufweisen. Um zu vermeiden, dass beim Zusammen stellen von mehreren Bauelementen durch gehende Fugen entstehen, können die Rand seiten derselben mit, Abblattungen ausge rüstet sein. Die Herstellung der Grundverputzmasse und die Aufbringung der letzteren auf den Isolationskörper kann auch folgendermassen erfolgen: In einem Holländer wird Asbestfaser masse in Wasser aufgeschlossen. Hierauf wird Portlandzement beigegeben und gründ lich gemischt, wobei reichlich Wasser zu gesetzt wird. Nach dem Mischen wird die Asbest-Zementmasse mittels einer Siebkelle auf den zum Beispiel aus Kork gebildeten Isolationskörper aufgegossen, geebnet und die zu viel aufgetragenen Mengen abgestri chen. Vor dem Erhärten wird eine wasser abweisende Schicht, die zum Beispiel aus Sikka-Zement-Schlämme oder Plastiment-Ze- ment-Schlämme besteht, auf die Asbest-Ze- mentschicht aufgetragen. Das Bauelement braucht nur noch getrocknet zu werden, was an der Luft oder Trockenofen bei mässiger Temperatur geschieht. Vorteilhaft ist zum Trocknen eine Wärme von ungefähr 20' bei guter Luftzirkulation. Im Falle eines Grundverputzes aus Asbest-Zement kann das Auftragen der Asbest - Zementmasse auf dem Isolations körper in einem Walzenstuhl erfolgen, wo- bei man die Masse aufwalzt. Soll eine rauhe Oberfläche des Grundverputzes erhalten wer den, so werden Riffelwalzen verwendet. Man kann der Asbest-Zementmasse auch Farbe zugeben, um dem Grundverputz einen ge wissen Farbton zu verleihen. Bei Herstellung eines Bauelementes mit plattenförmigem Isolationskörper und Grund verputz aus Asbest - Zement kann man sich beim Aufgiessen der Asbest - Zement masse auf die Isolationsplatte einer Form be dienen, welche an der Platte angebracht wird. Nach Beendigung des Abbindeprozesses wird die Form von der Isolationsplatte wieder ent fernt. Das Bauelement kann auch als Rohr aus gebildet sein, welches aus einem rohrförmi- gen wärme-, schall- und feuchtigkeitsisolie renden Körper, der aussenseitig mit einem Grundverputz für einen Fertigverputz ver sehen ist, besteht.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Bauelement, gekennzeichnet durch einen gegen Wärme, Schall und Feuchtigkeit isolierenden Körper, welcher wenigstens einseitig einen Grundverputz für den Fertigverputz aufweist. II. Verfahren zur Herstellung des Bau elementes nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man auf wenigstens einer Seite eines gegen Wärme, Schall und Feuchtigkeit isolie renden Körpers einen aus einem Gemisch von Fasermaterial und Bindemittel be stehenden Grundverputz für einen Fer tigverputz aufträgt. UNTERAN SPRüCHE 1.Bauelement nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Grundver putz mit dem Isolationskörper durch Bindemittel innig verbunden ist. z. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz aus Asbest und Zement gebildet ist. 3. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Isolationskörper eine Kork platte ist. 4. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Isolationskörper eine'Holz- wollplatte ist. ä.Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Isolationskörper eine Torf platte ist. 6. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Isolationskörper eine Schlak- kenwollplatte ist. 7. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz auf zwei Sei ten des Isolationskörpers vorgesehen ist. B. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz farbig ist. 9. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz feuchtigkeits abstossende Materialien enthält. 10.Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass auf den Grundverputz feuchtig keitsabstossende Materialien aufgetragen sind. 11. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz feuerhem mende Zusätze enthält. 12. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Grundverputz mit einem feuerhemmenden Anstrich versehen ist. 13. Bauelement nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Isolationskörper eine Platte ist, welche an den Randseiten Abblat- tungen aufweist. 14.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Asbest und Zement unter Zugabe von Wasser im Holländer gemischt, auf den Isolations körper gegossen, geebnet und alsdann getrocknet werden. 15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass vor dem Trocknen des aufge, gossenen Asbest - Zementgemisches auf den Grundverputz eine wasserabweisende Schicht aus Sikka-Zement-Schlämme auf getragen wird. 16.Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass vor dem Trocknen des aufgegos senen Asbest-Zementgemisches auf den Grundverputz eine wasserabweisende Schicht aus Plastiment-Zement-Schlämme aufgetragen wird. 17. Verfahren nach Patentanspruch TI, da durch gekennzeichnet, dass das den Grundverputz bildende Gemisch im Wal zenstuhl auf den Isolierkörper aufge walzt wird. 18. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das den Grundverputz bildende Gemisch in einer an den Isolierkörper angebrachten Form auf letzteren aufgegossen wird.
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| CH213205T | 1939-08-17 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2552140A1 (fr) * | 1983-09-21 | 1985-03-22 | Eternit Financiere | Plaque pour revetement thermique isolant de parois |
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1939
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