Blendeneinstelleinrichtung an Spiegelreflexkameras. Die Scharfeinstellung des Bildes bei Spie gelreflexkameras mit nur einem Objektiv er folgt bekanntlich bei grösster Blendenöffnung. Der Grund hierfür liegt darin, dass man bei kleiner Blendenöffnung nicht so sauber ein zustellen vermag, weil das auf der Matt- scheibe befindliche Bild nicht hell genug er scheint.
Man war also genötigt, nach Ein stellung der Schärfe mittels grösster Bende den Blendeneinstellteil unter Beobachtung der Blendenskala auf die entsprechende Auf nahmeblende zurückzudrehen. Diese Beobach tung der Blendenskala beim Zurückdrehen ist nicht nur umständlich, sondern auch zeit raubend, wodurch die Aufnahmebereitschaft der Kamera leidet.
Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch beseitigt; dass am Blendeneinstell- teil der Objektivfassung ein Organ angeordnet ist, das einen Anschlag trägt, durch den die Begrenzung der Blendenverstellung vor Scharf einstellung des Bildes mittels grösster Blende erfolgen kann, und der gegenüber einem am feststehenden Teil der Fassung gelagerten zweiten Anschlag einstellbar ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Fig.1 zeigt ein Objektiv, welches bei einer Spiegelreflexkamera Verwendung findet, und das mit der erfindungsgemässen Einrich tung versehen ist; Fig. 2 zeigt das Objektiv nach Fig. 1 im Querschnitt; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in grösserem Massstabe.
1 ist ein als Anschlag dienender Stift, der. an einem drehbaren Ring 14 angeordnet ist. Dieser Ring ist in dem Blendeneinstell- teil 10 gelagert, mittels dessen die Blen- denverstellung erfolgt. Am feststehenden Teil der Objektivfassung ist-;' ebenfalls ein Anschlag 2 vorgesehen. Gegenüber diesem Anschlag erfolgt die Verstellung des- am drehbaren Ring befindlichen Anschlages 1.
Der mit dem Stift 1 versehene drehbare Ring 14 ist mit dem beweglichen Fassungs teil 10 lösbar gekuppelt. Die Kupplung er folgt durch ein an dein drehbaren Ring 14 befestigtes federndes Stück 3, welches durch einen Knopf 11 in Richtung der optischen Achse ausgerückt werden kann. Das federnde Stück 3 kann mit den verschiedenen im Teil 10 angeordneten Rasten 4, 5, 6, 7, 8 und 9 in Ein griff gebracht werden.
Die Abstände der Rasten voneinander entsprechen den Abständen der auf dem drehbaren Ring 14 aufgebrach ten Blendenwerte einer Blendenskala, die durch ein in dem drehbaren Teil 10 der Objektivfassung angebrachtes Fenster 12 sichtbar gemacht werden können. Eine wei tere Blendenskala 13 befindet sich am vor- dern Teil der Objektivfassung. Die Zeichnung gibt eine Stellung wieder;
bei der die Auf nahmestellung der Blende auf volle Öffnung (Blende 4) eingestellt ist. Eine Verstellung des Teils 10 ist in diesem Falle nach beiden Richtungen nicht möglich; da der Stift 1 in der einen Richtung an den Anschlag 2 stösst und ein in einem nicht dargestellten Schlitz ge führter weiterer Stift für die Blendenver- stellung in der andern Richtung am Ende des Schlitzes anschlägt.
Ist im Fenster 12 beispielsweise die Blende 8 eingestellt, so entstellt ein Spielraum zwischen den Ansehl < ig- stellungen der beiden Stifte, der das Ver stellen der Blende ermöglicht. Die Wirkungs weise der Einrichtung ist folgende: Die Blendenskala reicht von 4 bis 22, die Scharfeinstellung des Bildes erfolgt bei Blende 4, wobei die gewünschte Aufnahme- blende 5,6 sei.
In diesem Falle wird durch Betätigung des Knopfes 11 das federnde Stück 3 aus seiner Rast gebracht und in Pfeilrichtung (Fig. 1) verdreht, bis im Fenster 12 der Blendenwert 5,6 erscheint, worauf das Stück 3 in die entsprechende Rast einfallen gelassen wird. Dadurch wird der Ring 14 mit seinem Anschlagstift 1 gegenüber dein festen Anschlag 2 verstellt. Nachdem dies erfolgt ist, lässt sich der Teil 10 nunmehr zwischen 5,6 und der grössten Blendenöffnung 4 verdrehen, wobei an beiden Endstellungen ein Anschlag zu spüren ist.
Aperture adjustment device on single-lens reflex cameras. The focus of the image in mirror reflex cameras with only one lens is known to follow with the largest aperture. The reason for this is that you cannot adjust the setting so cleanly with a small aperture, because the image on the screen is not bright enough.
So it was necessary to turn back the aperture setting part after setting the sharpness by means of the largest Bende while observing the aperture scale on the corresponding take-up aperture. This observation of the aperture scale when turning back is not only cumbersome, but also time-consuming, as a result of which the camera's readiness to take pictures suffers.
According to the invention, this disadvantage is eliminated; that on the aperture setting part of the lens mount there is an organ that carries a stop by means of which the aperture adjustment can be limited by means of the largest aperture before focusing the image, and which can be adjusted with respect to a second stop mounted on the fixed part of the mount.
In the accompanying drawing, an embodiment of a device according to the invention is shown.
1 shows an objective which is used in a single lens reflex camera and which is provided with the device according to the invention; Fig. 2 shows the objective according to Fig. 1 in cross section; Fig. 3 shows a detail on a larger scale.
1 is a pin serving as a stop, the. is arranged on a rotatable ring 14. This ring is mounted in the diaphragm adjustment part 10, by means of which the diaphragm is adjusted. On the fixed part of the lens mount is; ' a stop 2 is also provided. The stop 1 located on the rotatable ring is adjusted with respect to this stop.
The rotatable ring 14 provided with the pin 1 is detachably coupled to the movable socket part 10. The coupling he follows through a fixed to your rotatable ring 14 resilient piece 3, which can be disengaged by a button 11 in the direction of the optical axis. The resilient piece 3 can be brought into a handle with the various notches 4, 5, 6, 7, 8 and 9 arranged in part 10.
The distances between the notches correspond to the distances between the aperture values of an aperture scale applied to the rotatable ring 14 and which can be made visible through a window 12 provided in the rotatable part 10 of the lens mount. Another diaphragm scale 13 is located on the front part of the lens mount. The drawing shows a position;
in which the take-up position of the aperture is set to full opening (aperture 4). An adjustment of the part 10 is not possible in both directions in this case; since the pin 1 hits the stop 2 in one direction and a further pin guided in a slot (not shown) for the diaphragm adjustment hits the end of the slot in the other direction.
If, for example, the diaphragm 8 is set in the window 12, a clearance between the positions of the two pins, which enables the diaphragm to be adjusted, is distorted. The way the device works is as follows: The aperture scale ranges from 4 to 22, the focus of the image takes place at aperture 4, whereby the desired aperture is 5.6.
In this case, the resilient piece 3 is brought out of its detent by pressing the button 11 and rotated in the direction of the arrow (Fig. 1) until the aperture value 5.6 appears in the window 12, whereupon the piece 3 is allowed to fall into the corresponding detent. As a result, the ring 14 with its stop pin 1 is adjusted relative to the fixed stop 2. After this has taken place, the part 10 can now be rotated between 5.6 and the largest aperture 4, with a stop being felt at both end positions.