[go: up one dir, main page]

CH212716A - Schalttafel. - Google Patents

Schalttafel.

Info

Publication number
CH212716A
CH212716A CH212716DA CH212716A CH 212716 A CH212716 A CH 212716A CH 212716D A CH212716D A CH 212716DA CH 212716 A CH212716 A CH 212716A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control panel
panel according
dependent
frame
devices
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Industrie Elin Akt Elektrische
Original Assignee
Elin Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elin Ag filed Critical Elin Ag
Publication of CH212716A publication Critical patent/CH212716A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description


  Schalttafel.    Schalttafeln weisen     im    allgemeinen in der       Schalttafelfront    einzelne Blechtafeln als  Fronttafeln auf, die an einem     Eisengerüst     durch Verschraubung oder     Verschweissung     befestigt sind.

   Die Ränder der Blechtafeln  werden hierbei im     allgemeinen    durch Metall  leisten überdeckt, damit die     Schalttafelfront     auch ohne sorgfältige und massgenaue Be  arbeitung der Blechtafeln ein gefälliges Aus  sehen     gewinnt.    Geräte grösseren Gewichtes  werden so eingebaut, dass sie von unmittel  bar am Eisengerüst befestigten Trägern und  nicht von den Blechtafeln getragen werden  und     nur    ihre     Antriebswelle    durch eine Boh  rung der Blechtafeln geführt wird.

       Leich-          tere    Geräte, wie Steuerschalter, Stellungs  anzeiger und Messgeräte werden hingegen in  ihren Abmessungen     entsprechende        Öffnungen     der Blechtafeln eingesetzt und an letzteren  selbst befestigt. Zur Erleichterung der Be  dienung grösserer Anlagen werden neuzeit  liche Schalttafeln in der Regel noch mit         einem    Schaltbild "versehen, das auf der Vor  derseite der Blechtafeln aufgemalt ist oder  aus     aufgeschraubten        Metalleisten    besteht.

         Gewöhnlich    wird auch noch das Eisengerüst  durch Blechwände, die zur Tafelfront senk  recht stehen, in Zellen unterteilt, wobei     diese     Wände zur Befestigung der     Verdrahtung    die  nen. Diese bekannte Bauform von Schalt  tafeln besitzt jedoch mannigfache Nachteile.  Sie führt zu einem verhältnismässig grossen  Eigengewicht und ist wenig geeignet für eine       Reihenanfertigung    der Bestandteile. Auch  sind die Tafeln nicht zerlegbar zum Versand.

    In letzter Zeit sind     Sonderausführungen    be  kannt geworden, bei     denen    das Eisengerüst  gänzlich vermieden und die zur Frontebene       senkrechten        Blechwände    als Versteifung ver  wendet wurden.     Hierbei    lassen sich auch die  Deckleisten zwischen den     einzelnen    Feldern  dadurch ersparen, dass die     Fronttafeln    an den  lotrechten Rändern umgebogen     und    unmittel  bar miteinander und mit den     Trennwänden         verschraubt werden.

   Zur Erzielung der  nötigen     Steifigkeit    mussten hierbei die Trenn  wände als doppelte Blechwände ausgebildet  werden, so dass sich keine Ersparnis an Ge  wicht und Preis ergibt. Auch sind die Ble  che der Trennwände     nurmehr    von     einer    Seite  zugänglich, was für die Befestigung der Ver  drahtung unzweckmässig ist. Ausserdem kön  nen Geräte grösseren Gewichtes nicht ein  gebaut werden, weil der Blechversteifung  nicht die nötige Festigkeit innewohnt, die  einem Eisengerüst zukommt.

   Im allgemeinen  begnügte man sich bisher damit, die Geräte  für Steuerung und Stellungsmeldung durch  Schaltzeichen zu einem an der Fronttafel an  gebrachten Bedienungsschaltbild zu vereini  gen, während die zugehörigen Messgeräte  über diesem Schaltbild ohne besondere Zu  ordnung zu den     Messstellen        eingebaut    waren.  Es sind zwar auch Ausführungen     bekannt,     bei denen die Messgeräte in den Linienzug des  Schaltbildes eingefügt sind, doch macht die  allgemeine Anwendung dieser Bauart Schwie  rigkeiten, weil die durch die Reichweite des  menschlichen Armes bedingte Bauhöhe des  Bedienungsschaltbildes durch den Platz  bedarf der Messgeräte eine beträchtliche Ver  grösserung erfährt.

   Für umfangreichere An  lagen war man daher gezwungen, vor der  Schalttafel Treppen anzuordnen, oder die  Ausrüstung auf eine Tafel und ein     davor-          stehendes    Schaltpult aufzuteilen. Diese Bau  arten sind jedoch kostspieliger und unhand  licher, so dass bisher in den meisten Fällen  auf die schaltbildliche Zuordnung der     Mess-          geräte        überhaupt    verzichtet wurde.  



  Die Erfindung betrifft eine Schalttafel  mit dreidimensionalem Gerüst, die für Rei  henanfertigung ihrer Bestandteile und zur  Zerlegung für den Versand geeignet ist; sie  ermöglicht ferner eine bequeme Befestigung  der Verdrahtung. Nach der Erfindung ent  hält das Gerüst der Schalttafel einen Fuss  rahmen und mehrere in senkrechten Ebenen  zur     Schalttafelfront    angeordnete Versteifun  gen der Schalttafel, von denen mindestens  zwei, zum Beispiel jede zweite oder alle, als  Flachrahmen untereinander gleicher Abmes-    sungen ausgebildet sind, Träger der     Mess-          und    Steuerleitungen sind und mit dem Fuss  rahmen sowie den Frontblechen lösbar ver  bunden sind.

   Die Flachrahmen können bei  der     Aufstellung    ausser mit dem Fussrahmen  auch zum Beispiel am Kopfende     bezw.    an  anderer Stelle mit einem oder mehreren wei  teren waagrechten Trägern oder, falls grössere       Festigkeiten    erzielt werden sollen, Rahmen  verschraubt werden. Teile der Flachrahmen  können weiters als Ersatz für die früher ver  wendeten Deckleisten dienen.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der beiliegenden Zeich  nung veranschaulicht. Die     Fig.    1. zeigt sche  matisch den Grundriss einer Schalttafel ge  mäss der Erfindung;     Fig.    2 zeigt den Grund  riss einer gegenüber     Fig.    1 etwas abgeänder  ten Bauform; die     Fig.    3 und 4 stellen je eine  Seitenansicht einer Schalttafel gemäss     Fig.    1  dar; die     Fig.    5 und 6 und ebenso die     Fiz.    7  und 8 zeigen Aufriss     bezw.    Grundriss von  Details einer Schalttafel nach     Fi,m.    1 und 3:

    die     Fig.    9, 10 und 11     veranschauliohpn    drei       verschiedene    Ausführungsarten der     Frnni;-          ,va.nd    einer erfindungsgemässen Schalttafel  Die in den Figuren mit 2     bezeichneten     Flachrahmen bestehen aus handelsüblichen  Profileisen, die durch     Schweissung    miteinan  der verbunden sind. Das Fussende der Rah  men     ist    an einem     Fundamentrahmen    (1), der  gegebenenfalls in ein Betonfundament ein  gelassen sein kann, durch Verschrauben be  festigt.

   Die Kopfenden der Rahmen sind  durch einen waagrechten, die einzelnen Rah  men verbindenden Träger 10, welcher nach  Aufstellung der Rahmen angebracht wird,  im richtigen     Abstande    festgelegt. Die Front  bleche 4     bestehen    aus ebenen oder an den  lotrecht stehenden Rändern umgebogenen  Blechplatten, die an die Flanschen oder Stege  der Profileisen, aus denen die Flachrahmen  bestehen, angeschraubt sind.

   Diese Profil  eisen, die bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1     U-Träger    und bei dem Ausführungs  beispiel nach     Fig.    2 T-Träger sind, sind zwi  schen den einzelnen Blechtafeln 4 sichtbar  und trennen dadurch die einzelnen Felder so      voneinander, dass geringfügige Ungenauig  keiten bei der Anfertigung und Aufstellung  der Blechtafeln nicht in     Erscheinung    treten.  Bei der Ausführung nach     Fig.    1 sind die  Blechtafeln an den lotrecht stehenden Rän  dern umgebogen und an die     Aussenseite    der  Flanschen der     U-Träger    angeschraubt.

   Die  Stege der     U-Träger    2' liegen     hierbei    zweck  mässigerweise     etwas    hinter der Tafelebene,  damit die     Ausrichtung    der Tafelfront keine       besondere    Sorgfalt     verlangt.    Bei der Aus  führung nach     Fig.    2 liegen die Flansche der  T-Träger vor der Tafelebene     und    wirken so  wie     die        bisher    üblichen Deckleisten.

       In     beiden Fällen ist es möglich, die Fronttafeln  einzeln abzunehmen, ohne vorher irgend einen  andern Bestandteil entfernen zu müssen und  ohne dass die Schalttafel dadurch ihren Zu  sammenhalt verliert. Um auch die obere       Deckleiste    zu ersparen, können die lotrecht  stehenden Flachrahmen und die     Tronttafeln     ungleich hoch gemacht werden, und zwar die  letzteren höher als die ersteren     (Fig.    3, 4).  Es ergibt sich dann auch bei gewissen Ab  weichungen in den Höhenmassen ein gefäl  liges Aussehen des obern Abschlusses.  



  Die Feldbreite der Schalttafel wird im  allgemeinen so gewählt, dass auf jedem Feld  die Schalt- und Messgeräte für     einen    Sam  melschienenabzweig Platz finden. Eine grö  ssere Feldbreite     würde    zu übermässigen Blech  stärken der Frontbleche führen. Ist die Zahl  der     Leitungsdrähte    je     Sammelschienenab-          zweig    nicht so gross, dass die     Verdrahtung    die  Seitenfläche eines Rahmens ausfüllt, kann  man einzelne Flachrahmen, z.

   B. jeden zwei  ten, durch     einen    Halbrahmen (3)     (Fig.1,    2  und 4) oder durch     einen    lotrechten Träger er  setzen, wodurch Gewicht und Preis eine wei  tere     Verminderung    erfahren und ausserdem  bei sehr     schmalen    Frontblechen gute Zugäng  lichkeit zur     Schalttafel    von rückwärts er  zielt wird.  



  Da die Festigkeit der Schalttafel durch  das     Rahmengerüst    bedingt ist, können die  Frontbleche aus einem weniger festen Werk  stoff, z. B. Aluminiumblech, oder auch aus  einem andern Werkstoff     geringeren    spezifi-    sehen     Gewichtes    als Eisen, hergestellt wer  den, wodurch die Bearbeitung erleichtert und  das Gesamtgewicht     vermindert    wird.  



  Die     aus        Mess-    und Steuerleitungen be  stehende     Verdrahtung    ist an den lotrecht ste  henden Flachrahmen befestigt und diese  können hierzu in gewissen Abständen mit  Querträgern (5), z. B.     eingeschweissten    Flach  eisen, versehen sein. Bei Reihenanfertigung  können diese     Querträger    zweckmässig bereits  vor dem Einschweissen     eine        Lochung    erhalten,  so dass bei der     Verdrahtung    alle Bohrarbeiten  entfallen.

   Ist     ein    mechanischer Schutz für  die     Verdrahtung        erwünscht,    dann     können    an  den     Seitenflächen    der Rahmen auch noch       Deckplatten    (6) aus Blech oder auch aus Iso  lierstoff angeschraubt werden     (Fig.    3 und 5);  die     Verdrahtung    liegt dann nicht, wie     bisher     üblich, an der     Aussenseite    einer Vollwand,       sondern        zwischen    zwei     abnehmbaren    Wänden.

    Hierdurch ergibt sich ein wesentlich besserer  mechanischer Schutz der     Verdrahtung.    Der       Hauptvorteil    besteht aber darin, dass die Ver  drahtung nicht sichtbar ist, so dass man bei  der     Leitungsführung        keine    Rücksicht auf ge  fälliges Aussehen nehmen muss.

   Man kann  vielmehr die Klemmen am     Fussende        in    der  durch die     ankommenden    Kabel     bedingten     Reihenfolge anordnen und     dortselbst    jegliche  Leitungskreuzung vermeiden; für die     Aus-          kreuzung    steht     die    ganze Fläche der lot  rechten Rahmen zur Verfügung, so dass an  Stelle der bisher üblichen, nur auf gefälliges  Aussehen gerichteten Parallelführung der  Drähte eine organische Leitungsführung ge  wählt werden kann. Für den Anschluss der       Schaltgeräte    an die an den Rahmen befestig  ten Drähte können Schlitze (13) in den  Deckplatten (6) vorgesehen werden.

   Zur Er  leichterung der Handhabung und Vereinfa  chung der Herstellung können die Deckplat  ten der einzelnen Flachrahmen in mehrere       einzelne    Platten zerlegt sein, welche so ge  formt und so an den Rahmen befestigt sind,  dass zwischen     ihnen    die Schlitze für die  Durchführung der Drähte frei bleiben. Die  Zerlegung der Deckplatten in kleinere, un  tereinander gleiche     Einzelteile    hat weiters      den Vorteil,     da,ss    man hierzu dünne Blech  platten verwenden kann, deren Steifheit  durch Abbiegen der     ganten    erzielt werden  kann.

   Es lässt sich dann für diese Platten,  ebenso wie für die Frontbleche, Leichtmetall  verwenden; benützt man hierzu einen     @Verl,:-          stoff    mit beständiger sich an der Luft prak  tisch nicht verändernder     Oberfläche,    z. B.  legiertes Aluminiumblech,     läss    sich für die  ganze Rückseite der Schalttafel der bisher  nötige Anstrich ersparen.  



  Um die fertige Schalttafel für den Ver  sand in Einzelteile mit vorwiegend flächen  hafter     Ausdehnung    zerlegen zu können, ist es  von Vorteil, die gesamte Verdrahtung aus  schliesslich an den lotrechten Flachrahmen zu  befestigen. Es sind daher auch sämtliche       Anschlussklemmen    an diesen Rahmen unter  zubringen. Da die     Klemmenteilung    stets ein  Vielfaches des Drahtdurchmessers     beträgt,     sind besondere Massnahmen notwendig, um in  der Rahmenebene so viel Klemmen unterzu  bringen, als dort selbst Drähte verlegt wer  den können.

   Hierzu kann man die Klemmen  leiste (14) entweder schräg stellen     (Fig.    3)  oder zwei- bis dreimal unterteilen, wobei die  einzelnen Teilstücke in der Rahmenebene  übergreifend gestaffelt werden. Die Befesti  gung der Drähte     lFig.    7 und 8) erfolgt sehr       vorteilhafterweise    mittels angeschraubter  Schellen (7) von kreisförmigem Querschnitt.  Dadurch werden scharfe Knicke, die zu einer  Beschädigung der Drähte führen können, un  möglich gemacht. Um nebeneinander lie  gende Drahtpakete mit verschiedenen Draht  querschnitten getrennt befestigen zu können,  werden     zweckmässigerweise    die Walzenför  migen Schellen (7) der Länge nach unterteilt  und mit übergreifenden     Schraubösen    ver  sehen.

   Die lotrechten Rahmen können auch  in gewohnter Weise zur Befestigung von  Schaltgeräten, die für den Einbau in die  Feldtafeln zu schwer sind, benützt werden.  Man kann zu diesem Zwecke an die Lei  tungsträger zweier benachbarter Rahmen  waagrechte Profileisen anschrauben, die ihrer  seits die betreffenden Schaltgeräte tragen. Die       Profileisenträger    können hierbei ebenso wie    die     Leitungsanschlüsse    durch die Schlitze in  den Deckplatten geführt werden.  



  Die     ztr    einem bestimmten     Anlageteil    der  elektrischen Anlage gehörigen Melde-, Steuer  und Messgeräte können nebeneinander ange  ordnet sein. und zwar so, dass nur die Melde  geräte im Zuge eines an der Schalttafel an  gebrachten     Überwachungsschaltbildes    liegen,       während    sich die zugeordneten Steuer- und       Messgeräte    in gleicher Höhe nebenan befin  den.

   In weiterer Durchbildung dieser Bau  form können die neben dem Leitungszug be  findlichen Geräte mit den zugehörigen Stel  len des Hauptschaltbildes durch eigene zu  sätzliche Schaltzeichen verbunden sein, wo  mit die Zusammengehörigkeit,     beispielsweise     der Steuergeräte mit den ihnen entsprechen  den     Stellungsmeldegcräten,    besonders     den.t-          lich    wird. Die Bauhöhe des Bedienungsschalt  bildes bestimmt sich hierbei ausschliesslich  durch den Platzbedarf der     Meldegeräte    und  der Schaltzeichen des     Hauptlinienzuges    und  ist daher auf ein     3lindestmass    gebracht.

   Meh  rere in Richtung des Energieflusses hinter  einander liegende     Arrlageteile    lassen sich  dann in der     Schalttafel    übereinander anbrin  gen, ohne dass die durch den Arm des Wär  ters bedingte zulässige Bauhöhe von rund  1 m überschritten     wird.     



  Die     Fig.    9, 10, 11 zeigen Ausführungs  beispiele solcher Schalttafeln: in     Fig.    9 ist  ein Feld einer Schalttafel, die zur Über  wachung und Bedienung einer     Ilochspan-          nungs-Schaltanlage    dient, dargestellt.

   Das  Schaltbild     rumfasst    den Abzweig einer an  kommenden Fernleitung     L1,    den Umspanner  abzweig     L'    und den Abzweig der abgehenden  Leitung     L2.    Die Geräte für diese drei An  lageteile sind im     Schalttafelfeld    übereinander  angebracht, da diese Anordnung für die Dar  stellung des     Energiedurchflusses    am zweck  mässigsten ist.     Das    Frontblech 4 trägt hierzu  ein einpoliges Schaltbild 8, in dessen Lei  tungszug sieh die Stellungsmelder 9 befinden.

    Die Steuerdruckknöpfe 16 zur Betätigung  der     Leistungsschalter    befinden sich links und  rechts neben den zugehörigen Stellungsmel  dern, die Messgeräte     (1;',   <I>W, A)</I> sind eben-      falls neben dem     Linienzug    des     eingebauten     Schaltbildes, und zwar     jeweils    in jener Höhe,  die der zugehörigen     Messstelle    des Schalt  bildes entspricht,     eingebaut.    Der bedienende  Wärter     erkennt    also ohne Beachtung     irgend-          welcher    Aufschriften,

   dass die beiden ober  sten Messgeräte     (Spannungszeiger        V    und Lei  stungszeiger W) zum     Leistungsabzweig        L1     und die beiden     Stromzeiger    (A) des Um  spannerabzweiges zu dessen Niederspan  nungsseite gehören. Es besteht also für alle  Geräte     eine    deutliche Zuordnung zum Schalt  bild, das seinerseits     in    günstiger Form und  ohne jegliche Verzerrung wiedergegeben ist,  obwohl die gesamte für das Schaltbild be  nützte Bauhöhe bei     Verwendung    der üblichen  Messgeräte von     etwa    200 mm Durchmesser  nur 1 m beträgt.

   Dementsprechend     befindet     sich der unterste Steuerschalter     in    einer Höhe  von     etwa    0,8 m und der höchste Steuer  schalter in der Höhe von     etwa    1,8 m über  Flur.  



       Fig.    10 zeigt ein     Schalttafelfeld    mit glei  chem Schaltbild, jedoch mit     einer    grösseren  Zahl von Messgeräten, wofür zur Platzerspar  nis     Profilgeräte    gewählt     sind.    Bei dieser ge  drängten Bauform ist es nicht möglich, alle  Messgeräte genau     in    die Höhe der zugehörigen       Messstellen    des Schaltbildes zu setzen.

       Fig.    10  veranschaulicht die eindeutige Zuordnung mit       Hilfe    eigener Schaltzeichen     (Messwandler    11),  die unter     Wahrung    aller sonstigen     Vorteile          eine    grössere Freizügigkeit     in    der Gestaltung  des Schaltbildes geben. Auch zeigt die Figur  die     Verwendung    eigener Schaltzeichen 17 für  die gegenseitige     Zuordnung    der Steuergeräte,  nämlich der     Druckknöpfe    16, und der ent  sprechenden     Stellungsmeldegeräte.     



  Wenn ein     Anlageteil,        beispielsweise        ein          Fernleitungsabzweig,    zugebaut oder ausge  tauscht wird, soll die Änderung in der Schalt  tafel so vor sich gehen können, dass durch  den Zu- oder Umbau der Betrieb der Geräte  für die übrigen     Anlageteile    keine Unter  brechung erfährt. Nacharbeiten an einge  bauten Frontblechen sollen also     tunlichst     ganz     vermieden    werden.

   Dies lässt sich er  reichen, wenn man die Frontbleche der Höhe    nach     unterteilt    und zwar erfolgt die     Unter-          teilung    bei     Anordnung    von Geräten meh  rerer     verschiedener        Anlageteile        in        demselben          Schalttafelfeld    zweckmässig so, dass Geräte,  die zu zwei verschiedenen     Anlageteilen    ge  hören, niemals am gleichen Teilstück des  Frontbleches befestigt sind und das Schalt  bild jedes     Anlageteils    gesondert ausgebaut  werden kann.

       Fig.    11 zeigt eine solche Un  terteilung der Frontbleche     in.        einzelne        Teil-          stücke    12. Diese sind an     ihren    waagrechten  Kanten umgebogen.     Hierdurch    erzielt man  nicht nur ein gefälliges Aussehen der Stoss  fugen, sondern auch     eine    zusätzliche Verstei  fung der Tafel, so dass man Bleche mit sehr       kleiner    Wandstärke verwenden kann.

   Mit       Rücksicht    auf eine     Reihenanfertigung    aller  Einzelteile der     Schalttafel    sind die Teilstücke  12 der Frontbleche der Höhe nach unterein  ander gleich gemacht     und    für die     Aufnahme     einer     einzelnen    Reihe, im vorliegenden Fall  nur von zwei     nebeneinander        befindlichen     Messgeräten bemessen. Als gemeinsames  Schaltzeichen für     die    gegenseitige     Zuordnung     von Steuer- und     Rückmeldegeräten,    z. B.

    Druckknöpfen und Stellungsmeldern, ver  wendet man dann mit Vorteil Frontrahmen,  die gegebenenfalls auch zur Befestigung die  ser Geräte dienen. Die Abmessungen der       Frontrahmen    werden     zweckmässigerweise    den  meist den geltenden Normen entsprechenden       Abmessungen    der Messgeräte gleichgemacht.  Es ergeben sich dann für die mit gestanzten       Ausnehmungen    versehenen Fronttafeln nur  einige wenige Typen, aus denen Fronttafeln  von     Schalttafelfeldern    für beliebige     schalt-          bildliche    Anordnungen zusammengesetzt wer  den können.

   Fallweise     verschieden        sind    hier  bei nur die     verbindenden        Schaltzeichen    für  Leitungen,     Umspanner,        Messwandler        und    der  gleichen.  



  Um bei einer     Änderung    des Schaltbildes  durch Zu- oder Umbau Schneide- und Bohr  arbeiten zu ersparen und vorhandene Tafeln  nach Abnahme der Schaltzeichen wieder be  nützen zu     können,    ist es sehr vorteilhaft, die  Schaltzeichen nicht,     wie    bisher üblich, durch  Verschraubung zu befestigen, sondern aufzu-      kleben. \ersuche haben ergeben, dass diese  Befestigung nur dann hinreichend haltbar ist,  wenn an Stelle der bisher üblichen Schalt  zeichen aus Metall, solche aus elastischem  Werkstoff, z. B. aus Gummi, benützt werden.

    Es ist hierbei nicht nötig, die Schaltzeichen  zur Gänze aus einem solchen Werkstoff her  zustellen, sondern es können auch Zeichen aus  Metall mit einem nachgiebigen Werkstoff,  wie Gummi, Gewebe oder Filz     unterlegt    wer  den, wobei diese elastische Zwischenlage mit  den Schaltzeichen und mit den Frontblechen  der Schalttafel durch ein Klebemittel ver  bunden werden kann. Ein weiterer Vorteil  dieser Ausführung liegt in den wesentlich ge  ringeren Herstellungskosten solcher Schalt  zeichen und ihrer Befestigung. Bestehen die  Schaltzeichen zur Gänze aus elastischem  Stoff, wie Gummi oder aus einem andern ge  eigneten Stoff, so kann man den Anstrich  und eine sonstige Oberflächenbehandlung er  sparen, indem man sich die Möglichkeit zu  nutze macht, den Werkstoff in der Masse zu  färben.  



  Unterhalb der Schaltgeräte werden die  Feldtafeln zweckmässig mit einer Bohrung 15  versehen, die durch einen aufsteckbaren     Dek-          kel    verschliessbar ist. Diese     Offnung    dient  dazu, ein von der Schalttafel aufgestelltes       Vergleichs-Messgerät    mit den hinter der  Schalttafel angebrachten Klemmen der     Mess-          leitungen    bequem verbinden zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zerlegbare, aus Einheitsbauteilen zusam mengesetzte Schalttafel mit dreidimensiona lem Gerüst, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerüst einen Fussrahmen und mehrere in zur Schalttafelfront senkrechten Ebenen angeord nete Versteifungen der Schalttafel aufweist, von denen mindestens zwei als Flachrahmen von untereinander gleichen Abmessungen aus gebildet sind, Träger der Mess- und Steuerlei tungen sind und mit dem Fussrahmen sowie den Frontblechen lösbar verbunden sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Schalttafel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Flach- rahmen aus Profileisen bestehen und die Frontbleche an den Flanschen dieser Pro fileisen befestigt sind. 2.
    Schalttafel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Front bleche an ihren lotrechten Rändern ab gebogen sind. 3. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrahmen aus Profileisen bestehen und dass die Front bleche an den Stegen dieser Profileisen befestigt sind. 4. Schalttafel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Front bleche an ihren lotrechten Rändern ab gebogen sind. 5. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen der Flachrahmen zwischen den einzelnen Frontblechen sichtbar sind. G.
    Schalttafel nach Unteranspruch 5. da durch gekennzeichnet, dass die Stirn flächen der Flachrahmen gegenüber der Frontblechebene vorgesetzt sind, so dass sie als Trennleisten wirken. 7. Schalttafel nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Stirn flächen der Flachrahmen gegenüber der Frontblechebene zurückgesetzt sind, so dass sie als Trennleisten wirken. $. Schalttafel nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Front bleche höher sind als die Flachrahmen. 9. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Gerüst die nicht als Flachrahmen ausgebildeten Verstei fungen aus einem vordern lotrechten Teil und einem zu diesem senkrechten, mit ihm starr verbundenen Bodenteil be stehen. 10.
    Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen aus Ei sen, die Frontbleche hingegen aus Werk stoff geringeren spezifischen Gewichtes bestehen. 11. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachrahmen mit Querträgern, an denen die Verdrahtung befestigt ist, und mit die Verdrahtung schützenden abnehmbaren Deckplatten versehen sind. 12. Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Deckplat ten für die Verdrahtung mit Schlitzen versehen sind. 13.
    Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Deck platten für die an einem Rahmen be festigte Verdrahtung aus mehreren, un tereinander gleichen Teilstücken bestehen, und dass diese so geformt und an den Rahmen befestigt sind, dass zwischen den Teilstücken Schlitze frei bleiben. 14. Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Deckplat ten aus Leichtmetallblechen bestehen. 15. Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Deckplat ten aus Platten aus Isolierstoff bestehen. 16.
    Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Flachrah men mit schräg gestellten Klemmleisten versehen sind. 17. Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Flach rahmen mit übergreifend gestaffelten Klemmleisten versehen sind. 18. Schalttafel nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Leitungs drähte an den Rahmen mit walzenförmi gen, der Länge nach geteilten und einan der übergreifenden Schellen befestigt sind. 19.
    Schalttafel nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein erhabenes Linien schaltbild, dessen Schaltzeichen aus ela- stischem Werkstoff bestehen. 20. Schalttafel nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltzei chen aus einem in der Masse gefärbten Werkstoff hergestellt sind. 21. Schalttafel nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt zeichen auf der Schalttafel aufgeklebt sind. 22.
    Schalttafel nach 'interanspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass die Geräte für die Anzeige des Schaltzustandes im Leitungszug des Schaltbildes, die Steuer und Messgeräte jedoch neben dem Lei tungszug angeordnet sind. 23. Schalttafel nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die Steuer- und die Messgeräte in gleicher Höhe wie die zugehörigen Steuer- und Messstellen des Schaltbildes angeordnet sind. 24. Schalttafel nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass die Messgeräte mit dem Hauptleitungszug des Schalt bildes durch eigene Schaltzeichen ver bunden sind. 25.
    Schalttafel nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, dass zur Verbin dung der Steuergeräte mit den zugehöri gen Stellungsmeldegeräten eigene Schalt zeichen vorhanden sind. 26. Schalttafel nach Unteranspruch 22, bei der die Geräte und Schaltzeichen für zwei oder mehrere verschiedene Anlage teile übereinander angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Front bleche der Schalttafel der Höhe nach so unterteilt sind, dass zu verschiedenen An lageteilen gehörige Geräte nicht auf dem selben Teilstück der Frontbleche be festigt sind. 27.
    Schalttafel nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass die Teilstücke der Frontbleche der Höhe nach unterein ander gleich und für die Aufnahme einer einzigen Reihe von waagrecht nebenein- anderliegenden Messgeräten bemessen sind. 28. Schalttafel nach Unteranspruch 26, da durch gekennzeichnet, dass die Teilstücke der Frontbleche an ihren waagrechten Rändern umgebogen sind. 29.
    Schalttafel nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass die Steuer- und die Meldegeräte vermittels Front rahmen befestigt sind, die mit denjenigen der Messgeräte gleiche Abmessungen haben. 30. Schalttafel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne oder alle Feldtafeln verschliessbare Öffnungen für die fallweise Durchführung von Prüf leitungen aufweisen.
CH212716D 1938-05-16 1939-05-13 Schalttafel. CH212716A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE212716X 1938-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH212716A true CH212716A (de) 1940-12-15

Family

ID=5809508

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212716D CH212716A (de) 1938-05-16 1939-05-13 Schalttafel.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH212716A (de)
FR (1) FR871596A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967845C (de) * 1941-06-28 1957-12-19 Aeg Netznachbildung zur UEberwachung von Energieerzeugungs- und -verteilungsanlagen

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5771143A (en) * 1988-11-30 1998-06-23 Vernois; Goulven Disk cartridge system with removable modules

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967845C (de) * 1941-06-28 1957-12-19 Aeg Netznachbildung zur UEberwachung von Energieerzeugungs- und -verteilungsanlagen

Also Published As

Publication number Publication date
FR871596A (fr) 1942-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2232017A1 (de) Rahmenkonstruktion zur halterung von plattenfoermigen teilen
DE6948232U (de) Schalttafel bzw. -geruest.
DE1278521B (de) Regiemischpult, insbesondere fuer die Tonstudiotechnik mit veraenderbarer Betriebsschaltung und ebenfalls veraenderbarer raeumlicher Anordnung der Bestandteile der Regieeinrichtung
CH212716A (de) Schalttafel.
DE2810764C2 (de)
DE10144028A1 (de) Maschinengestell in Modulbauweise
DE2926780C2 (de) Schaltafel
DE944971C (de) Traggeruest fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere fuer Krane, Verladebruecken oder aehnliche Foerderanlagen
DE8410203U1 (de) Sockel für einen Schaltschrank
DE10013158C2 (de) Feldsammelschienenanordnung für einen Schaltschrank
DE402309C (de) Aus einzelnen auf Tragschienen aufgereihten Sicherungselementen mit seitlichen Schienenfuehrungen und vorstehenden Klemmen bestehende Sicherungstafel
DE1290216B (de) Aus vorgefertigten Grundbausteinen zusammengesetztes Schaltpult
DE910074C (de) Aus Einheitsbauteilen zusammengesetzter Abzweig- oder Verteilerkasten
DE971923C (de) Baukastensystem fuer Schaltschraenke
DE69302358T2 (de) Tragvorrichtung für modulare, elektrische Geräte
CH246146A (de) Schalttafel.
DE3708278A1 (de) Wandkonstruktion fuer wohneinheiten, insbesondere auf schiffen
DE2040856B2 (de) Schaltschrank im Baukastensystem für elektrische Anlagen
DE1039116B (de) Elektrische Schalttafel
DE2554113C3 (de) Bauelementensatz zum Aufbau von Schrankwänden
DE2636049B2 (de) Selbsttragende Wand
DE913071C (de) Aus Einheitsbauteilen zusammengesetzter Abzweig- oder Verteilerkasten
DE3827683A1 (de) Paketierte sammelschiene
DE617490C (de) Frei stehende, einfeldrige Schalttafel
DE7006329U (de) Elektrisches oder elektronisches geraet.