CH212176A - Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschinen. - Google Patents
Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschinen.Info
- Publication number
- CH212176A CH212176A CH212176DA CH212176A CH 212176 A CH212176 A CH 212176A CH 212176D A CH212176D A CH 212176DA CH 212176 A CH212176 A CH 212176A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- thread
- insulating
- lever
- insulating device
- disks
- Prior art date
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 11
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 4
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 229920000136 polysorbate Polymers 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H59/00—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
- B65H59/10—Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
- B65H59/20—Co-operating surfaces mounted for relative movement
- B65H59/22—Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
- B65H59/225—Tension discs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschinen. Die erfindungsgemässe Faden-Dämmein- richtung an Spulmaschinen besitzt ein in folge Reibungsschlusses durch den laufenden Faden angetriebenes Organ, das seinerseits den Antrieb von Dämmscheiben bewirkt.
Infolgedessen ist bei dieser Faden-Dämm- einrichtung eine Antriebsverbindung mit dem Maschinengetriebe hinfällig, was ermöglicht, die Dämmeinrichtung an beliebiger passender Stelle anzuordnen. Da die Dämmscheiben während des Fadenlaufes angetrieben werden, wechseln deren Berührungsstellen mit dem Faden ständig, so da.ss ein Einschneiden des Fadens, auch bei hartem Garn, in die Dä.mm- scheiben vermieden und dadurch ein gleich mässiges Spannen des Fadens erreicht wird.
Da bei Unterbruch des Fadenlaufes der An trieb der Dämmscheiben ohne weiteres auf hört, kann sich der Faden nicht um die Achse der Scheiben aufwickeln.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes veran schaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Aufriss, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Oberansicht zu Fig. 1, Fig.4 in kleinerem Massstab eine An sicht der Faden-Dämmeinrichtung mit Teilen einer Kötzerspulmaschine, und Fig. 5 eine Dämmscheibe in Ansicht.
Es bezeichnet 1 ein längliches Gehäuse mit einem obern, abhebbaren (in Fig. 3 weg gelassenen) Deckel 2 und einem untern Arm 3 mit Stellschraube 4 zur Befestigung des Gehäuses an einer Tragstange 5, welche an der betreffenden Spulmaschine vorgesehen ist. Auf der einen Kopfseite des Gehäuses 1 ist ein Fadenleiter 6 angebracht, welcher mit tels einer seinem Tragarm<B>7</B> zugeordneten Stellschraube 8 in seiner Lage am Gehäuse 1 einstellbar ist, und zwar sowohl in bezug auf seine Winkelstellung am Gehäuse als auch in der Querrichtung des letzteren.
Der von der Abwickelstelle kommende Faden _A geht nach dem Fadenleiter 6 zwischen einem ersten Paar Dämmscheiben 9, 10, dann zwi schen einem zweiten Paar Dämmscheiben 11, 12 hindurch und läuft nachher über eine Leitrolle 13, um gemäss Fig. 4 über den beim Betrieb der Spulmaschine gleichmässig hin- und herschwingenden Fadenleiter B (bekann ter Art) die in Herstellung begriffene Kötzerspule C zu erreichen.
Die Dämmschei- benpaare 9, 10 und 11, 12 sowie die Faden- leitrolle 13 sind auf ein und derselben Längsseite des Gehäuses 1 auf dessen Aussen- seite angeordnet. Die Dämmscheibenpaare 9, 10 und 11, 12 sitzen auf je einer am Gehäuse 1 gelagerten Welle 14 bezw. 15, die im In nern des Gehäuses 1 ein Kegelrad 16 bezw. 17 trägt, das mit einem Kegelrad 18 bezw. 19 in Eingriff steht.
Die beiden Kegelräder 18 und 19 sind auf einer gemeinsamen Welle 20 befestigt, welche mit ihren Enden in innenseitigen Ansätzen des Gehäuses 1 gelagert ist. Die Welle 20 trägt ferner ein Antriebsrad 21, das in eine Schnecke 22 ein greift, welche auf einer Welle 23 vorgesehen ist. auf der die Fadenleitrolle 13 festsitzt.
Beim Betrieb der Spulmaschine wird durch den laufenden Faden A infolge Rei bungsschlusses die Leitrolle 13 gedreht, wo bei durch die Getriebe 22, 21 sowie 19, 1 7 und 18, 16, die die Dämmscheiben tragenden zwei Wellen 15 und 14 zwangläufig ange trieben werden.
Das Übersetzungsverhältnis des Getriebes 22. 21 bestimmt die Dreh geschwindigkeit der beiden Wellen 15. 14 und somit der mit diesen mitdrehenden Dämmscheibenpaare 11, 12 bezw. 9. 10; das 1llitdrehen der Dämmscheiberi ist dadurch gewährleistet, dass die dem Gehäuse 1 be nachbarten Scheiben 9, 11 mit ihrer Bohrung und die andern Scheiben 10, 1? mit ihrer Nabe einem kantigen Aufnahmeteil der Wel len 14, 15 angepasst sind.
Die dem Gehäuse 1 abgekehrten Dämmscheiben 1.0 und 12 wer den durch (nachher erklärte) Hilfsmittel ge gen die zugeordnete zweite Dämmscheibe a bezw. 11 gedrückt, die ihrerseits an einem Bund der betreffenden Welle 1.1 bezw. 15 Anschlag findet; in Fig. 2 ist dieser Bund der @@' elle 15 mit 15' bezeichnet:.
Ein vom Gehäuse 1 abragender Bolzen 24 trägt an seinem freien Ende eine dreh- bewegliche Querachse 25, auf welcher ein aufwärts ragender Hebel 26 festsitzt. Der Hebel 26 trägt an seinem obern Ende einen federbelasteten Bolzen 27 zwecks Andrückens der Dämmscheibe 10 gegen die Dämmscheibe 9. Unten ist am Hebel 26 ein zu ihm quer stehender Hilfsarm 28 längsverstellbar an gebracht.
Dieser Hilfsarm 28 besitzt einen senkrecht abgekröpften Endteil 28' mit un terem Kopf, auf welchen nach Erfordernis mehr oder weniger Gewichtsscheiben 29 auf gelegt werden können, um den Druck auf die Dämmscheibe 10 und somit auf den Faden demgemäss regeln zu können. Auf der Quer achse 25 ist ferner ein aufwärts ragender Hebel 30 gelagert, der an seinem obern Ende einen federbelasteten Bolzen 31 besitzt zwecks Andrückens der Dämmscheibe 12 gegen die Dämmscheibe 11.
Der Anpres- sungsdruck der Dämmscheibe 12 und somit der Druck auf den Faden kann mittels einer Stellschraube 32 geregelt werden, welche in einer untern Verlängerung des Hebels 30 eingeschraubt ist. Diese Stellschraube 32 durchsetzt einen Bügel 33, welcher den He bel 30 teilweise umgreift, mit seinen Schen keln ebenfalls auf der Querachse 25 gelagert ist und an seinem Steg einen abwärts gerich teten Arm 34 besitzt, der am untern Ende eine Rolle 35 trägt.
Durch die Stellschraube 32 ist der Bügel 33 mit Arm 34 als Ver längerung des Hebels 30 mit diesem verbun den, und zwar insofern nachgiebig, als eine auf die Stellschraube 32 aufgeschobene Schraubenfeder 36 (Fig. 2) einerends am He bel 30 und andernends am Bügel 33 ansteht.
Durch den Arm 34 wird der Hebel 30 von einer Steuerplatte 37 aus beeinflusst, die an einem Hebel 38 vorgesehen ist, welcher beim Betrieb der Spulmaschine gemäss Fig. 4 mit dem Fadenleiter 14 um eine Achse 39 hin- und herschwingt; die Steuerplatte 37 ist in vollen Linien in einer Zwischenstellung und punktiert in beiden Endstellungen ein gezeichnet.
Die Steuerplatte 37 ist in dem Sinne schräg angeordnet. dass sie bei ihrem Hin- und Herschwingen abwechselnd stärker und schwächer auf den Arm 34 und folglich auf den Hebel 30 drückt, der somit einen ent sprechenden wechselnden Druck auf die Dämmscheibe 12 und somit auf den Faden ausübt; eine Regelung der-Druckwirkung an sich ist durch Verstellen der Stellschraube 3? möglich, wie ohne weiteres klar ist.
Während also beim Betrieb der Spul maschine der laufende Faden im Dämm- scheibenpaar 9, 10 einer gleichbleibenden Druck- bezw. Bremswirkung unterliegt, ist er im Dämmscheibenpaar 11, 12 einer gleich mässig wechselnden Druck- bezw. Bremswir kung unterworfen. Letzteres ist so ab gestimmt, dass der Faden periodisch, nämlich dann am stärksten gebremst wird und somit am straffsten gespannt ist, wenn er sich an der Spitze des Wickelkonus der Spule befin det, wodurch der Faden bezw. die Wicklung dementsprechend gut am Spulenkörper fest gelegt wird.
Sobald der Fadenlauf aus irgend einem Grunde aufhört, unterbleibt der An trieb der Leitrolle 13 und folglich der bei den Dämmscheibenpaare.
Eventuell könnte der Hebel 30 statt federbelastet auch gewichtsbelastet sein, z. B. ähnlich wie der Hebel 26, da es ja lediglich darauf ankommt, dass beide Hebel sinngemäss kraftbeeinflusst sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass ein infolge Reibungsschlusses durch den laufenden Fa- den angetriebenes Organ seinerseits den An trieb von Dämmscheiben bewirkt. UNTERANSPR üCHE 1. Faden-Dämmeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der laufende Faden eine Leitrolle antreibt, mit welcher Dämmscheiben zwangläufige Drehverbindung haben.2. Faden-Dämmeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden zwischen zwei Dämmscheiben- paaren hindurchgeht, wobei die eine Scheibe jedes Paares durch einen Hebel gegen die zweite Scheibe gedrückt wird und die Druckwirkung jedes Hebels regelbar ist. 3. Faden-Dämmeinrichtung nach -Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Hebel einen zum Zusammen wirken mit einem Steuerorcan der Ma schine bestimmten Arm besitzt zwecks periodischer Verstärkung des Faden zuges.4. Faden-Dämmeinrichtung nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende Arm mittels Stell schraube entgegen Federeinfluss am zu gehörigen Hebel einstellbar ist. 5. Faden-Dämmeinrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein Ge häuse mittelst dessen sie für sich an der Spulmaschine montierbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212176T | 1939-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH212176A true CH212176A (de) | 1940-11-15 |
Family
ID=4447677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH212176D CH212176A (de) | 1939-08-25 | 1939-08-25 | Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH212176A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2923034C2 (de) * | 1979-06-07 | 1986-04-17 | Maschinenfabrik Benninger AG, Uzwil | Fadenspannvorrichtung an einem Spulengatter |
-
1939
- 1939-08-25 CH CH212176D patent/CH212176A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2923034C2 (de) * | 1979-06-07 | 1986-04-17 | Maschinenfabrik Benninger AG, Uzwil | Fadenspannvorrichtung an einem Spulengatter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH212176A (de) | Faden-Dämmeinrichtung an Spulmaschinen. | |
| DE2349334C2 (de) | Bremsvorrichtung für textiles fadenförmiges Gut | |
| DE3011950A1 (de) | Rolle fuer angelruten | |
| DE597635C (de) | Fadenspannvorrichtung fuer Kreuzspulmaschinen mit allmaehlicher Druckverminderung | |
| DE677377C (de) | Antriebsvorrichtung fuer Wickelstaebe | |
| DE38800C (de) | Spinnmaschine mit Flügelspindeln und Laufspulen | |
| DE544485C (de) | Zwirnmaschine | |
| DE319557C (de) | Vorrichtung zum Abwickeln der Stoffbahn fuer Stofflege- und Messmaschinen mit einer auf der frei haengenden Stoffbahn aufliegenden Walze | |
| DE909191C (de) | Elektromotorisch angetriebene Aufwickelvorrichtung fuer Faeden oder Draehte oder Gewebe- oder Papierbahnen | |
| DE545567C (de) | Zwirnmaschine | |
| DE523398C (de) | Reibradwechselgetriebe, bei dem der treibende Teil auf einem schwenkbaren Arm gelagert ist | |
| DE510647C (de) | Vorrichtung zur Veraenderung der Spannung von Federn, die als Gewichtsausgleich fuer den Schlitten von Vertikalfraesmaschinen dienen | |
| AT124772B (de) | Antrieb für den Wickeldron an Zigarettenhülsenmaschinen od. dgl. | |
| DE622358C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Papierbahnspannung bei Druckmaschinen | |
| DE487161C (de) | Fadenfuehrer fuer Spulmaschinen, bei dem die Weiterschaltung auf der Gewindespindel durch den Faden entsprechend der Fadenstaerke regelbar ist | |
| DE881137C (de) | Anordnung zum UEbertragen einer Verstellbewegung, insbesondere fuer Fluessigkeitsgetriebe | |
| DE420110C (de) | Haspelmaschine | |
| DE448666C (de) | Vorrichtung zum Befeuchten des Fadens mittels berieselbarer Scheiben | |
| DE367313C (de) | Selbsttaetig veraenderliches UEbersetzungsgetriebe | |
| DE536600C (de) | Mechanisch spielbare Ziehharmonika | |
| AT65283B (de) | Antriebsvorrichtung für die Wender und dgl. bei Krempeln. | |
| DE605565C (de) | Vorrichtung zum Umschliessen von Packstuecken mit Draht, deren Spannhebel und Hebel zum Verdrillen und Abschneiden des Drahtes auf gleicher Welle gelagert sind | |
| DE375365C (de) | Garnwinde | |
| AT55978B (de) | Vorrichtung zum Ziehen von Glas. | |
| CH157301A (de) | Zwirnmaschine. |