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CH212014A - Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens zwei magnetischen Kreisen. - Google Patents

Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens zwei magnetischen Kreisen.

Info

Publication number
CH212014A
CH212014A CH212014DA CH212014A CH 212014 A CH212014 A CH 212014A CH 212014D A CH212014D A CH 212014DA CH 212014 A CH212014 A CH 212014A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ignition
electrical system
interrupter
armature
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH212014A publication Critical patent/CH212014A/de

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens  zwei magnetischen Kreisen.    Es ist bekannt, die nicht zur     Erzeugung     von Zündstrom ausgenützten     Flusswechsel        in     dem magnetischen     greis    von magnetelek  trischen Zündmaschinen zur Erzeugung von  Lichtstrom auszunützen     und    zu diesem Zweck  entweder die Primärwicklung der     Zündanker     in einen Lichtstromkreis     einzuschalten,    so  lange sie nicht zur Erzeugung von Zünd  funken benötigt wird, oder aber zur Er  zeugung von Lichtstrom besondere Lichtwick  lungen anzuordnen.  



  Eine wesentliche Steigerung der     Licht-          und        Zündleistung    derartiger Anlagen wird  gemäss der     Erfindung        durch    eine magnet  elektrische     Maschine        mit    mindestens zwei  magnetischen     greisen    erreicht, bei welcher  in     mindestens    einem der magnetischen     greise     ein     Anker    zur Erzeugung von Licht-     und     an Zündstrom liegt,

   und bei welcher die  Primärwicklungen der vorhandenen Zünd  anker während der für die Erzeugung von    Zündfunken nicht     ausgenützten        Flusswechsel     Lichtstrom erzeugen.  



       In    den     Fig.    1 bis 4 der beiliegenden       Zeichnung    sind Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes     veranschaulicht,        und     zwar zeigt       Fig.    1 ein Teilschema einer Anlage mit  einer magnetelektrischen Maschine mit zwei       magnetischen        greisen,    in welche je ein     Zünd-          anker    eingeschaltet ist.

   In dem Stromkreis  der     Primärwicklung    der     Zündanker    liegen  zwei unter sich parallelgeschaltete Unter  brecher zur     Steuerung    der in der     Primär-          wicklung    erzeugten Stromstösse,       Fig.    2 ein Schaltbild einer ein Magnet  system gemäss     Fig.    1     aufweisenden        Zündein-          richtung        mit    nur einem Unterbrecher zur  Steuerung der     Stromimpulse,

          und    die       Fig.    3     und    4 zeigen Schaltbilder für       Lichtzündanlagen,    die     ausser    einem     Zünd-          anker    noch eine besondere     Lichtwicklung    ent-      halten und die ebenfalls ein     Magnetsystem     gemäss     Fig.    1 aufweisen können.  



  In     Fig.    1 ist a ein     iltagnetgestell    mit vier  ausgeprägten Polen b, zwei permanenten  Magneten c, einem um eine Achse d dreh  baren     Kraftlinienstück    e und zwei Anker  kernen f, von denen in der Abbildung nur  einer enthalten ist, indem das     Xagnetgestell     auf der andern Seite abgebrochen dargestellt  ist. Demgemäss ist auch von den beiden voll  kommen gleichartigen     -\Vicklungen    auf den  beiden Ankerkernen f und den zugehörigen  Schalteinrichtungen nur eine dargestellt.

   Die  beiden Wicklungen enthalten je eine Pri  märwicklung     g    und eine Sekundärwicklung       h.,    an welche eine Zündkerze     ,:    angeschlos  sen ist. Wird nun die dargestellte Ma  schine beispielsweise als Zündmaschine für  einen Zweizylindermotor mit zwei um 90  gegeneinander versetzten Zylindern verwen  det, so ist in diesem Fall von den durch das       Kraftlinienleitstück    e bei jeder Umdrehung  bewirkten je 13     Flusswechseln    in jedem der  beiden magnetischen Kreise nur je einer für  die Erzeugung von Zündfunken erforderlich.

    Die übrigen     Flusswechsel    können daher zur  Erzeugung von     Lichstrom    unter     Verwendung     der beiden Primärwicklungen g ausgenützt  werden. Die zu diesem Zweck vorgesehene  elektrische Schalteinrichtung besteht aus  einem Unterbrecher i mit einem parallel  geschalteten Kondensator k, durch welchen  Unterbrecher i der zur Erzeugung des     Zünd-          funkens    in der Primärwicklung     g    fliessende  Strom unterbrochen wird, und aus einem  Unterbrecher 1, der zu dem Unterbrecher i  parallel- und mit einer Glühlampe     ika    in Reihe  geschaltet     ist.    Wie in der Abbildung an  gedeutet ist,

   sind die     Unterbrechernocken    i'  und     l'    so ausgebildet, dass der Unterbrecher<I>i</I>       ein,,    nur kurze, der Unterbrecher 1 aber     ein;-          sehr    lange Schliessungsdauer     auf-,veist.    Im  einzelnen werden die Unterbrecher<I>i</I> und<I>1</I>  so gesteuert, dass abgesehen von einer ganz  kurzzeitigen Überdeckung     immer    nur einer  von beiden geschlossen ist.

   Das     Offnen    und  Schliessen der Kontakte spielt sich in der  Reihenfolge ab, dass, ausgehend von einem    Betriebszustand, in welchem beide Unter  brecher geöffnet sind, sich zuerst der Unter  brecher l schliesst und während des grössten  Teils einer Umdrehung des     Kraftlinienleit-          stückes    e geschlossen bleibt. Während dieser  Zeit werden die     Flusswechsel    in den magne  tischen Kreisen lediglich zur     Lichtstrom-          erzeugung    ausgenützt.

   Wenn dann der Un  terbrecher i geschlossen wird, öffnet sich der  Unterbrecher l unmittelbar darauf und ist  so lange geöffnet. bis sich bei geschlossenem  Unterbrecher i. das Ankerfeld für den     Zünd-          vorgang    aufgebaut hat und an den Zünd  kerzen z beim     Offnen    des Unterbrechers i ein  Zündfunken übergegangen ist. Hierauf wie  derholt sich derselbe Vorgang in der an  gegebenen Reihenfolge. Dadurch, dass der       Unterbrecher    l erst geöffnet wird, wenn der  Unterbrecher i schon geschlossen ist, wird  die     Entstehung        sogenannter    falscher Fun  den an den     Zündkerzen    z verhindert.  



  Bei diesem in     Fig.    1 dargestellten Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  sind insgesamt zwei     Zünd-    und zwei Licht  stromkreise vorgesehen. Sollten in einem  besonderen Fall zwei Zündstromkreise, aber  nur ein Lichtstromkreis erforderlich sein, so  kann dieser     zweckmässigerweise    aus den bei  den magnetischen Kreisen durch Parallel  schalten der Primärwicklungen     g    während  der nicht für die Zündung ausgenützten       Flusswechsel    gespeist werden, wodurch eine  besonders starke Lichtwirkung erzielt werden  kann.

   Zum     Stromlosmachen    der Glühlampe       7n    ist ein Schalter o vorgesehen, durch wel  chen die Glühlampe in     kurzgeschlossen    werden  kann.  



  Das in     Fig.    2 ebenfalls nur für einen  magnetischen Kreis dargestellte Schaltbild  eines     Zündlichtsystems    ist gegenüber dem  in     Fig.    1 dargestellten dadurch vereinfacht.  dass es nur einen einzigen Unterbrecher p  aufweist. der nur im Zündzeitpunkt geöff  net wird. im übrigen aber geschlossen bleibt.  Die Primärwicklung     g,    der Unterbrecher  und die Glühlampe     jfa    sind hintereinander  geschaltet, so dass also der Primärstrom  immer durch die Glühlampe     na    fliesst. wenn      diese nicht etwa durch den Schalter o kurz  geschlossen ist.  



  Bei den in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Zündsystemen werden zwei magnetische  Kreise zur Erzeugung von Zünd- und Licht  strom ausgenützt. Ist im Gegensatz dazu nur  ein magnetischer     Kreis    zur Erzeugung von  Zündstrom erforderlich, so kann der andere  zur Erzeugung von Lichtstrom allein ver  wendet werden. Schaltbilder derartiger       Lichtzündanlagen,    bei denen während der für  die Zündung nicht ausgenützten     Flusswechsel     die Primärwicklung eines Zündankers zu  einer selbständigen Lichtwicklung parallel  geschaltet wird, sind in     Fig.    d und 4 dar  gestellt.  



  Die     Zündlichtmaschine    der Anlage ge  mäss     Fig.    d enthält wieder einen Zündanker  mit einer     Primärwicklung    g und einer Se  kundärwicklung     la,    welcher beispielsweise in  den einen magnetischen Kreis eines in     Fig.    1  dargestellten Magnetsystems eingeschaltet  sei. Zur Unterbrechung des Primärstromes  dient dabei der Unterbrecher r. In den zwei  ten magnetischen Kreis des Magnetsystems  ist nur ein Lichtanker q eingeschaltet, an  welchen eine Glühlampe     in    angeschlossen ist,  die durch einen Schalter o kurzgeschlossen  werden kann. Bei geöffnetem Schalter o wird  also die Glühlampe     na    dauernd durch Strom  aus dem Lichtanker q gespeist.

   Um die nicht  zur Erzeugung von Zündfunken ausgenütz  ten Stromstösse in der Primärwicklung g des  Zündankers zur Verbesserung der Licht  leistung verwenden zu können, ist ein zwei  ter Unterbrecher s vorgesehen, durch welchen  die Primärwicklung g des Zündankers wäh  rend der nicht zur Erzeugung von Zünd  funken ausgenützten     Flusswechsel    zu der       Lichtwicklung    q parallelgeschaltet und da  durch die Lichtleistung der auf einen Licht  stromkreis beschränkten Maschine verbessert  wird. Wie bei dem in     Fig.    1 dargestellten  Ausführungsbeispiel sind auch die Unter  brechernocken r' und s' so geformt, dass sich  für den Unterbrecher s eine sehr lange und  für den Unterbrecher r eine sehr kurze  Schliessungsdauer ergibt.

   Zur Vermeidung    von falschen     Funken    ist die Schaltfolge der  Unterbrecher r und s auch in diesem Falle  so getroffen,     dass    der Unterbrecher s erst  geöffnet wird, wenn der Unterbrecher r  schon     geschlossen    ist.  



  Auch bei einer so aufgebauten     Zünd-          lichtmaschine    besteht die Möglichkeit, nur  mit einem einzigen Unterbrecher auszukom  men. In     Fig.    4 ist der Unterbrecher mit t  bezeichnet und mit einem durch den     Unter-          brechernocken    t' gesteuerten Umschalter kom  biniert.

   Seine Wirkungsweise ist aus     Fig.    4  ohne weiteres ersichtlich und dadurch ge  geben, dass die     Primärwicklung    g des Zünd  ankers während der nicht zur Erzeugung von       Zündfunken    ausgenutzten     Flusswechsel    im  magnetischen Kreise des Zündankers zu der  Lichtwicklung     q    parallelgeschaltet wird. In  dem Lichtstromkreis sind die     Lichtwicklung          q    und die Lampe     7n    dauernd hintereinander  geschaltet, so dass bei geöffnetem Schalter o  die Glühlampe m dauernd von Strom durch  flossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anlage mit einer magne tischen Maschine mit mindestens zwei magne tischen Kreisen, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der magnetischen Kreise ein Anker zur Erzeugung von Licht- und von Zündstrom liegt, und dass die Primär wicklungen der vorhandenen Zündanker während der für die Erzeugung von Zünd funken nicht ausgenützten Flusswechsel Lichtstrom erzeugen. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den magne tischen Kreisen Anker zur Erzeugung von Zünd- und von Lichtstrom liegen. 2.
    Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Primärwicklungen der Zündanker während der für die Erzeugung von Zündfunken nicht ausgenützten hluss- wechsel zueinander parallelgeschaltet wer den. 3. Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass im Stromkreis der Zünd- a.nkerprimärw icklungen der Unterbrecher und eine Glühlampe in Reihe geschaltet sind.
    4. Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende einer Zündankerprimärwicklung mit einem Zün- dungsunterbrecher und ausserdem mit einem in einen Lichtstromkreis eingeschal teten Unterbrecher verbunden ist, welcher geöffnet wird, sobald der Zündungsunter- brecher geschlossen ist, und der geschlos sen wird, sobald sich der Zündungsunter- brecher wieder geöffnet hat.
    Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Glühlampe ein Schalter parallelgeschaltet ist. 6. Elektrische Anlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Glühlampe ein Schalter parallelgeschaltet ist. 7. Elektrische Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der magnetischen greise ein Anker zur Erzeugung von Lichtstrom allein liegt. B.
    Elektrische Anlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch einen mit dem Zündungs- unterbrecher kombinierten Umschalter, durch welchen die Primärwicklung des Zündankers während der nicht zur Erzeu gung von Zündstrom ausgenützten Fluss- wechsel zu der nur Lichtstrom erzeugen den Wicklung parallelgeschaltet wird.
CH212014D 1938-07-25 1939-07-08 Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens zwei magnetischen Kreisen. CH212014A (de)

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DE212014X 1938-07-25

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Publication Number Publication Date
CH212014A true CH212014A (de) 1940-10-31

Family

ID=5805825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212014D CH212014A (de) 1938-07-25 1939-07-08 Elektrische Anlage mit einer magnetelektrischen Maschine mit mindestens zwei magnetischen Kreisen.

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CH (1) CH212014A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092254B (de) * 1957-05-09 1960-11-03 Bosch Gmbh Robert Schwunglichtmagnetzuender zum Betrieb von Brennkraftmaschinen in Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorraedern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092254B (de) * 1957-05-09 1960-11-03 Bosch Gmbh Robert Schwunglichtmagnetzuender zum Betrieb von Brennkraftmaschinen in Kleinfahrzeugen, insbesondere Motorraedern

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