CH218843A - Belüftungseinrichtung für bewohnte Räume, insbesondere Schlafzimmer. - Google Patents
Belüftungseinrichtung für bewohnte Räume, insbesondere Schlafzimmer.Info
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Description
Belüftungseinrichtang für bewohnte Räume, insbesondere Schlafzimmer. Der geeigneten Belüftung von Räumen, in denen sich Menschen für längere Zeit, wie tagsüber oder nachts, aufhalten, stehen viel fach Schwierigkeiten entgegen. So wollen beispielsweise viele Leute nachts auch in der kalten Jahreszeit frische Luft atmen können. Dies könnte ja auf einfachste Weise durch Offenhalten des Fensters erzielt werden, aber das zeitigt verschiedene Nachteile. Einerseits wird dadurch das Zimmer kalt, so dass sich durch die Notwendigkeit, nachts das Bett verlassen zu müssen, oder auch beim Auf stehen am Morgen die Gefahr des Erkältens ergibt.
Befindet sich in einem solchen Raum ein Zentralheizungsradiator, so besteht neben grossem Wärmeverlust noch die Gefahr des Einfrierens dieses Radiators, was nebenbei zu argen Zerstörungen in der Heizanlage führen kann. Anderseits besteht. beim Offen lassen des Fensters die Gefahr des Einschla- gens von Regenwasser oder Schnee ins Rauminnere oder der Windeinwirkung im Raum.
Aber auch bei Räumen, in denen sich tagsüber oder abends Menschen länger auf- halten, und dies vorzugsweise an einer be stimmten, etwa relativ weit vom Fenster entfernten Stelle, wie auf einem Ruhebett oder in einer Bücherecke, kann die Belüf tung gerade dieser Stelle schwierig und mit den geschilderten Nachteilen verbunden sein.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die geschilderten Nachteile zu vermeiden, und sie betrifft eine Belüftungseinrichtung für bewohnte Räume, insbesondere Schlafzim mer, bei der ein Luftfördermittel mittels einer durch dieses Mittel mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Leitung in der Gegend des Atmungsbereiches der Haupt aufenthaltsstelle im Raum eine Lufterneue rung bewirkt. Das Luftfördermittel kann dabei durch die Leitung Aussenluft dem At mungsbereich im Raum zuführen, es kann aber auch so gebaut sein, dass es durch die Leitung Luft aus dem Atmungsbereich im Raum ab- und der Aussenluft zuführt.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 je ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes in schematischer Darstellung. Nach dem ersten Ausführungsbeispiel ist 1 ein als Schlafzimmer gedachter Innen raum, in dessen ihn nach aussen abgrenzen den Wand ? ein Fenster 3 vorhanden ist. Das Bett :I ist mit dem Kopfteil an der der Aussenwand ? gegenüberliegenden Innen wand 5 des Zimmers stehend angenommen. Am Rahmen 6 des Fensters 3 ist im Innern des Zimmers 1 liegend ein Ventilator 7 an geordnet, dessen motorischer Teil ein Elek tromotor sei und der durch einen den Rah men 6 durchdringenden Stutzen 8 mit der Aussenluft verbunden ist.
An den Ventilator 7 schliesst sich eine Leitung 9 an, die längs Begrenzungsflächen des Zimmers, und zwar längs der Decke 10 und der Innenwand 5 geführt ist und deren Endteil 11 abwärts gegen das Bett gerichtet im Atmungsbereich der das Bett benützenden Person liegt.
Ist der Ventilator 7, dessen Schalter sich vorteilhaft im Handbereich der im Bett lie genden Person befindet, eingeschaltet., so för dert er Aussenluft dem Atmungsbereich der sich im Bett, das heisst an der Hauptaufent- haItsstelle des Zimmers befindenden Person zu, so dass die Person, trotzdem sie sich weit. vom Fenster entfernt befindet und eventuell das Fenster geschlossen ist, Frischluft atmet.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein -'i'ohnraum angenommen, in dem sich als Hauptaufenthaltsstelle ein Ruhebett 1? nahe der Innenwand 5 befindet. Hier ist der Ventilator 7 in die Aussenwand ? selbst. ein gebaut und durch einen Schacht 13 mit der Aussenluft verbunden. Die vom Ventilator 7 zur Ausstossstelle im Rauminnern führende Leitung 9 ist in das Innere der Decke 10 und der Innenwand 5 verlegt, und nur deren Endteil 11 ragt aus der Innenwand 5 heraus und über den Teil des Ruhebettes 1\?, auf dem der Kopf der das Ruhebett benutzenden Person aufliegt. Die Wirkung der Einrich tung ist hier die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Die Einrichtung kann auch so gebaut sein, da.ss der Ventilator nicht Aussenluft ein saugt, sondern durch die Leitung 9 Luft aus dem Atmungsbereich im Raum der Aussen- luft zuführt. Auch dann erfolgt eine Luft erneuerung im Atmungsbereich, indem sich im Raum befindende unverbrauchte Luft der Atmungsbereichstclle zuströmt.
Dadurch. dass gemäss der Erfindung das Einatmen von Frischluft in einem Innenraum völlig unabhängig von der üblichen Belüf tung durch Fensteröffnen bezw. -schliessen ermöglicht ist, werden verschiedene Vorteile erreicht.
Zunächst wird das Rauminnere gegen Eindringen von Schnee, Regen oder Wind geschützt; dann wird ein Schutz gegen Lärm, wie er durch offene Fenster von aussen eindringen kann. erzielt, und weiter wird ein Wärmeverlust' vermieden. so dass die Raum temperatur auf einer Höhe gehalten werden kann, die auch heim Aufstehen nachts oder .im Morgen nicht unangenehm empfunden ,wird und nicht die Gefahr einer Erkrankung in sich birgt.
Die durch das Luftfördermittel dem In nenraum zugeführte Luft kann gewärmt oder gekühlt, befeuchtet oder entfeuchtet werden, indem hinter den Ventilator 7 entsprechende Mittel in die Leitung 9 eingeschaltet wer den. Die zu fördernde Luft kann auch mit Parfums oder gesundheitsfördernden Stoffen vermischt werden, indem in die Leitung hin ter den Ventilator ein entsprechender Einsatz angebracht wird. Ferner Kann ein Filter vor gesehen sein, der giftige Gase unschädlich macht, oder unangenehme Gerüche beseitigt. Auch gegen Insekten, wie Moskitos, kann ein Filter vorhanden sein.
Zur Dämpfung eines Geräusches, das der Ventilator selbst verursachen könnte, kann dieser finit Stoff umhüllt sein. Weiter kann, um im Raum eventuell vorhandene Luft strömungen nicht die Aussenluftzufuhr zur Atmungsbereichstelle beeinflussen zu lassen, ,in dieser Stelle eine Abschirmung, beispiels- weise durch Tücher vorgesehen sein.
Es wäre auch denkbar, die Gegend des Atmungsbereiches der Hauptaufenthaltsstel- len mehrerer Räume mit dem Ventilator im Sinne der Lufterneuerung in diesen At mungsbereichen zu verbinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Belüftungseinrichtung für bewohnte Räume, insbesondere Schlafzimmer, dadurch gekennzeichnet, dass ein Luftfördermittel mittels einer durch dieses mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Leitung in der Gegend des Atmungsbereiches der Haupt aufenthaltsstelle im Raum eine Lufterneue rung bewirkt. UNTERANSPRüCHE: 1. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfördermittel durch die Leitung Aussenluft dem Atmungsbereich im Raum zuführt. z. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftfördermittel durch die Leitung Luft aus dem Atmungsbereich im Raum ab- und der Aussenluft zuführt. 3.Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Luftförder- mittel ein motorgetriebener Ventilator ist, der luftfördernd durch den Aussenahschluss des Innenraumes hindurch mit der Aussenluft in Verbindung steht und an den sich eine längs Begrenzungsflächen des Innenraumes ge führte Leitung anschliesst, die mit Richtung gegen die zu belüftende örtliche Stelle des Innenraumes frei in diesem endet. 4.Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Luftförder- mittel ein motorgetriebener Ventilator ist, der luftfördernd durch den Aussenabscbluss des Innenraumes hindurch mit der Aussen luft in Verbindung steht und an den sich eine längs Begrenzungsflächen des Innen raumes geführte Leitung anschliesst, die mit Richtung gegen die zu belüftende örtliche Stelle des Innenraumes frei in diesem endet. 5.Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ven tilator innen am Rahmen eines Fensters des Innenraumes angeordnet und durch eine den Rahmen durchsetzende Öffnung mit der Aussenluft verbunden ist. 6. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ven tilator innen am Rahmen eines Fensters des Innenraumes angeordnet und durch eine den Rahmen durchsetzende Öffnung mit der Aussenluft verbunden ist.7. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Luftförder- mittel als motorgetriebener Ventilator in eine den Innenraum nach aussen abgrenzende Wand eingebaut und die Luftleitung bis auf deren im freien Rauminnern zu der zu be lüftenden örtlichen Stelle führenden Teil in die den Innenraum begrenzende Umwandung eingebaut ist.B. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Luftförder mittel als motorgetriebener Ventilator in eine den Innenraum nach aussen abgrenzende Wand eingebaut und die Luftleitung bis auf deren im freien Rauminnern zu der zu be lüftenden örtlichen Stelle führenden Teil in die den Innenraum begrenzende Umwandung eingebaut ist. 9. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss im Wege der Luftförderung die Temperatur der zu fördernden Luft zu verändern gestat tende Mittel vorgesehen sind. 10.Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Temperatur der zu fördernden Luft eine Heizeinrichtung vorgesehen ist. 11. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Temperatur der zu fördernden Luft eine Kühleinrichtung vorgesehen ist. 12. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege der Luftförderung ein diese Luft parfümierender Einsatz vorgesehen ist. 13. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Wege der Luftförderung ein Einsatz mit diese Luft gesundheitsfördernd beeinflussen der Wirkung vorgesehen ist.14. Beliiftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Luftförderung ein Filter gegen giftige Gase eingebaut ist. 15. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Luftförderung ein Filter gegen Insekten eingebaut ist. 1ss. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der Luftförderung ein Einsatz eingebaut ist, der den Feuchtigkeitsgehalt der Luft reguliert. 17. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der motorgetriebene Ventilator mit einer ge räuschdämpfenden Umhüllung versehen ist.18. Belüftungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet. dass der motorgetriebene Ventilator mit einer ge räuschdämpfenden Umhüllung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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| US5427570A (en) * | 1994-03-08 | 1995-06-27 | Chen; Ming-Jing | Exhaust hood system |
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1940
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| US5427570A (en) * | 1994-03-08 | 1995-06-27 | Chen; Ming-Jing | Exhaust hood system |
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