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CH216450A - Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr proportionale Frequenz. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr proportionale Frequenz.

Info

Publication number
CH216450A
CH216450A CH216450DA CH216450A CH 216450 A CH216450 A CH 216450A CH 216450D A CH216450D A CH 216450DA CH 216450 A CH216450 A CH 216450A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
ignition
capacitor
frequency
tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH216450A publication Critical patent/CH216450A/de

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/25Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using digital measurement techniques
    • G01R19/252Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using digital measurement techniques using analogue/digital converters of the type with conversion of voltage or current into frequency and measuring of this frequency
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr proportionale Frequenz.



   In der Fernmesstechnik ist es bekannt, eine Gleichspannung in eine ihr   verhältnis-    gleiche Frequenz umzuwandeln. Dies kann unter Anwendung mechanischer   Einrichtun-    gen geschehen, wobei aber ihr Leistungsver  brauch    bei nur kleinem   Frequenzumfang    ziemlich groB ist. Man hat auch schon mit    Entladungsrohren ausgestattete Apparate ver-    wendet, deren Stabilität jedoch zu wünschen übrig liess.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile unter Verwendung einer rein statischen, nur mit Rohren ausgerüsteten Umwandlungsschaltung, welche   vfillig    unabhängig von den üblichen   Schwan-      kungen    der Hilfsspannungen sowie der   Roh-      renkennlinien    ist, und der Messgleichspannungsquelle praktisch keine Leistung entnimmt.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr ver  hältnisgleiche    Frequenz. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daB   m    einer eine   Entladungsröhre    und einen Kondensator enthaltende Kippschwingschaltung einerseits die Zündung dieser Rohre unabhängig von Ver änderungen ihrer Kennlinien gemacht wird, indem dazu ein elektrischer Impuls verwendet wird, welcher die negative Vorspannung des   Steuergitters    vermindert und jedesmal dann erzeugt wird, wenn die die Zündung bewirkende Spannung die   Loschspannung    der Röhre um den Betrag einer konstant gehaltenen   Hilfsgleichspannung überschreitet,

      und anderseits die Steuerung der Schwingungen durch die   Messgleichspannung,    welche in eine ihr   verhältnisgleiche Frequenz    umgewandelt werden soll, praktisch ohne Belastung dieser Spannungsquelle erfolgt. Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen   Kippschwingungserzeu-    ger, enthaltend Dreielektrodenröhren, in welchem der   Zündimpuls    für die Einleitung der  Entladung  ber diese R¯hren in einem Stromkreis erzeugt wird, welcher zwei Dioden, eine konstante Hilfsgleichspannung sowie ein Koppelelement zur Verbindung dieses Kreises mit dem Steuergitter der Ent  ladungsrohre    enthält.



     Erläuterungsbeispiele    der Erfindung gelangen in den nachstehend beschriebenen Figuren zur Darstellung. Fig. l zeigt eine   iibliehe      Kippschwingschaltung.    Fig. 2 das erfindungsgemässe Prinzip des stabilisierten Schwingungserzeugers und Fig. 3 ein dement  sprechendes    Ausführungsbeispiel. In diesen Figuren sind die   Heizstromkreise    der Rohren zwecks übersichtlicherer Darstellung in üblicher Weise nur angedeutet.



   In Fig.   1    bezeiehnet   1    eine Gasent  ladungsröhre    mit drei Elektroden. Zwischen Anode und Kathode ist der Kondensator 2 geschaltet, welcher von der   Gleichspannungs-    quelle 3 iiber den Widerstand 4 aufgeladen wird.

   Das Gitter der Röhre wird mittels der   Spannungsquelle    5 gegenüber der Kathode auf negativem Potential   gehalten.    Man erhÏlt mit dieser Schaltung in bekanuter Weise an den Klemmen   fi    und 7   sägezahnför-    mige   Spannungsschwankungen.    Die Periodendauer T dieser Schwingung ist gegeben durch :
T = C/I (VX-VP)+t (1) Dabei bedeutet : C die KapazitÏt des   Kon-      densators    2. 7 den Strom im Widerstand   4,      T A    die Zündspannung der Rohre, Vp die L¯schspannung, t die Dauer der Entladung.



  Es bereitet keine Schwierigkeit, diese Ent  ladungsdauer    sehr kurz zu bemessen. Die Grundfrequenz der   Kippsehwingung    ist dann bestimmt durch den Ausdruck :    I 1 (2) f = (2)   
C (VA-VP)
Wird die Kapazität C konstantgehalten. so ist der Ladestrom I verhältnisgleieh der Spannung der Batterie 3 unter der   Voraus-    setzung, dass die Amplitude der   sägezahn-      förmigen Schwingspannung vernachlässigbar    klein gegenüber der Batteriespannung ist.



  Dies bedeutet, dass der Spannungsabfall und damit auch der Energieverlust im Widerstand 4, welcher von der Stromquelle 3 gedeekt werden muss, gross sind. Anderseits hängt die Frequenz der Schwingung haupt  sächlich    von der Grösse der   Ziind-und      Liisch-    spannung ab. Es ist bekannt, dass diese Werte sehr veränderlich sind, und unter anderem von der Gittervorspannung, der Heizung der Rohre und ihrer Lebensdauer usw. abhÏngig sind. Deshalb ist es nicht möglich, mit   einer Schaltung nach Fig. l    eine Schwingung zu erzeugen, deren Frequenz so stabil ist. dass sie für Mess-oder   ähnliche Zwecke    verwendet werden kann.



   Fig. 2 zeigt demgegenüber das Prinzip des erfindungsgemässen Verfahrens, nach welchem man praktisch unabhängig von den Werten VA und VD wird. Die Bezeichnungen   l    bis 5 entsprechen hier denen der Fig.   l.      tTber    den Spannungsteiler 8 und einen Wi  derstand    9 wird ein Kondensator 10 von der    Hilfsspannungsquelle30 aufgeladen. DieWi-      derstände    werden so bemessen, dass die Spannung am Kondensator 10 etwas über der L¯schspannung VD der R¯hre 1, deren schädliche Schwankungen unterdrückt werden sollen. liegt.

   Dabei soll die   Zeitkonstantc    des Ladekreises   9.    10 grössenordnungsmässig etwa   hundertmal    grösser sein, als die   Perioden-    dauer der zu erzeugenden Messwechselspannung. Der Kondensator 10 ist über eine kleine Diode   11    mit der Anode der Ent  ladungsröhre l    verbunden, wobei die   Rich-    tung der Stromdurchlässigkeit durch den Pfeil angegeben ist. Der gleiche Kondensator 10 ist anderseits über einen Transformator 12 und eine zweite Diode 13 mit der konstanten Spannungsquelle 14 verbunden.



  Die Sekundärwieklung dieses Transformators ihrerseits ist mit der Vorspannungsbatterie 5 und dem Gitter der R¯hre   1    verbunden.



  Die Schwingspannung wird zwischen den Klemmen 6 und 7 abgenommen.



   Die Spannungen 5 und 14 werden so gewählt, da¯ wie weiter unten näher erläutert sem Falle   kurde    die Zündung schon bei einem sehr kleinen Strom über die Diode 13, das heisst praktisch genau unter den durch Gleichung (3) gegebenen Bedingungen erfolgen. Anderseits erkennt man aus Fig. 2, dass Frequenzänderungen durch Änderungen der Messgleichspannung 3 und damit des von ihr erzeugten Ladestromes erhalten werden.



  Es ist klar, dass diese Belastung der Messspannungsquelle in gewissen Fällen unerwünscht sein kann, wodurch die Anwendung der Einrichtung nach Fig. 2 verunmöglicht wird.



   Die Schaltung nach   Fig. 3    zeigt demgegenüber eine Einrichtung mit   Zündverstär-    ker, wobei die   Messspannungsquelle    unbelastet bleibt. In dieser Figur haben die Ziffern 1 bis 4, 6 bis   13    und 30 die gleiche Bedeutung wie in Fig. 2. Die   Sekundärspan-    nung des Transformators 12 erregt hier den Eingang eines   Verstärkers,-welcher    durch die   Robre    15 angedeutet ist, jedoch auch ein mehrstufiger gewöhnlicher oder   gegengekop-    pelter Verstärker sein kann. In seinem Aus  gangskreis    befindet sich der Transformator 16, welcher das   Zündgitter    der Gasentladungsröhre 1 speist.

   Die Vorspannung dieses Gitters wird mit einem Abgriff des Spannungsteilers   8    passend eingestellt. Der Zündkreis muss   besonders sorgfältig gedämpf t    sein, was mittels der Widerstände 17 und 18 erreicht wird.



   Die Einrichtung, welche die Belastung der Messspannungsquelle 3 zu vermeiden gestattet, besteht aus der durch hohen Verstär  kungsgrad    ausgezeichneten Verstärkerröhre 19, in deren Kathodenkreis ein Widerstand 4 eingeschaltet ist. Durch diesen Widerstand wird eine sehr wirksame Stromgegenkopplung erzielt. Diese bowirkt in an sich   be-    kannter Weise. dass der den Widerstand 4 durchfliessende Aufladestrom des Kondensators 2 durch das Verhältnis der Gitterspannung 3 zum Ohmwert dieses Widerstandes gegeben ist, bei konstantem Widerstand also nur von der   Messspannung    abhängt.

   Da die   Messspannungsquelle    3 an das Gitter angeschlossen ist, wird ihr kein Strom entnomwird, die Spannung 14 die Zündspannung bestimmt und die Spannung 5 die Zündung noch verhindert, wenn die Anodenspannung die   Hoche    der Spannung 14 erreicht hat. Der Verstärkungsfaktor   E sagt    dabei aus, dass zur Zündungseinleitung die Anodenspannung K-mal gröl3er sein mu¯, als die sperrende Gitterspannung. Im schwingenden Zustand sinkt bei   geziindeter    Röhre ihr Anodenpotential plötzlich auf den Wert der   Lösch-      spannung Z D und    zwingt auch die Spannung am Kondensator 10 auf diesen Wert hinunter, wobei der Ausgleich über die Diode 11 stattfindet.

   Wenn nun bei gelöschter Röhre 1 die Anodenspannung wieder ansteigt, bleibt die Spannung am Kondensator 10 an  nä. hernd    auf dem Wert   FD,    weil seine Ladezeitkonstante, wie oben angegeben, sehr viel grösser ist als die Periodendauer der Schwin  gung. Man sieht    leicht ein, dass in der Diode 13 so lange kein Strom fliessen kann, bis die Anodenspannung VA die Summe der konstanten   Gegenspannung    e der Batterie   14 und    der Klemmenspannung   VD    am Kondensator 10 überschreitet.

   Es gilt für diesen Zeitpunkt :    e=T-FD(3)    Der dann plötzlich einsetzende Strom über die Diode 13 und die Primärwicklung des Transformators 12 erzeugt in der   Sekundär-    wicklung eine Spannung, welche der Vorspannung 5 entgegengerichtet ist und die   Gitterspannung    weniger negativ macht, wobei die Röhre   1.    erneut zünden kann.



   Die Frequenz der mit dieser Einrichtung erzeugten Schwingung ist schon wesentlich stabiler, hängt aber noch in unerwünschter Weise etwas von dem durch die   Gittervor-    spannung 5 bestimmten Arbeitspunkt auf der Kennlinie der Röhre ab. Um auch von diesem   EinfluB    sich zu befreien und die Schwingungsfrequenz damit praktisch völlig unabhängig von den Änderungen der Röhrenkennlinie zu machen, wäre es notwendig, einen nicht dargestellten Verstärker in die   Zündleitung    zwischen Transformator 12 und Steuergitter der Röhre anzuordnen. In die men, unter der Voraussetzung nat rlich, da¯ man mit der   Gitterspannung    innerhalb be  stimmter    Werte bleibt.



   Die Batterie e 14 der Fig.   2    ist hier ersetzt durch einen an eine   Hilfsspannung    angeschlossenen Regler, welcher die   entspre-    chende konstante Spannung liefert. Diese Spannung wird mit der   Diode 13 über einen      Filterkreis. bestehend aus    den Widerständen 21. 22 und den Kondensator 23 verbunden, welcher verhindern soll. dass   Isolationswider-    stände oder   Streukapazitäten    im   Reglerkreis      20    die Arbeitsweise der   hesehriebenen      Ein-    richtung stören können.

   Der kleine Widerstand 24 dient zur Kompensation der die   Schwingungsfrequenz nach Gleichung (l)    herabsetzenden   Entladungszeit    t des Kon  densators    2,   womitauch    die   Giiltigkeit    der Entladebedingung nach Gleichung (2) in einem   grosseren    Frequenzbereich gewÏhrleistet ist.

   Mit steigender Me¯spannung und   verhältnisgleichem    Strom wächst nämlich der Spannungsabfall dieses Widerstandes, wodurch der die   Ziindung      auslosende      Ste@er-    strom dureh den Transformator 12 früher einsetzt und damit die Frequenz die not  m-endigue    Erh¯hung erfÏhrt
Die an den Klemmen 6 und 7 auftretende Kippspannung wird zwecks Entkopplung des Schwingkreises vom Ausgangskreis bezw. zur Verstärkung auf das Gitter einer R¯hre 25 geführt. In ihrem   Anodenkreis    befindet sich der   Ausgangstransformator 26. an dessen    Sekundärwicklung die   Belastung ohne Mög-    lichkeit ihrer Rückwirkung auf den Schwingkreis angeschlossen wird.



   Der   Kippschwingungsvorgang ist auch    hier grundsätzlich derselbe wie bei der Schaltung nach Fig. 2. Bei beginnender Ladung mit der   Messspannung    entsprechendem konstantem Strom sinkt das   Kathodenpoten-      tial geradlinig ab.    Die Zündung beginnt im Augenblick, wo ein Strom iiber   die Primär-       wicklung des Transformators 12 fliessen    kann. Dies ist dann der   Full.    wenn das Anodenpotential der   Robre    19 die Snmme der Spannungen an den Kondensatoren   10    und 23 erreicht. Es gilt somit f r den Zündeinsatz und damit f r die Frequenz auch hier die Bestimmungsgleiehung (3).



   Durch diese Einrichtung wird erreicht, da¯ die Frequenz der   Kippschwingung    sich in praktisch linearer Abhängigkeit mit der Me¯gleichspannung Ïndert und weitgehend unabhängig von Schwankungen   der Hilfs-    spannung ist. Versuche ergaben Frequenz änderungen von nur 0.5% bei Spannungsschwankungen von ¯ 20   %.   



   Der Verlauf der   Ausgangswechselspan-    nung kann, falls dies erwünseht ist, sehr leicht durch ein am Transformator 26 angeschlossenes passendes Filter geglättet werden.



  Die Amplitude lässt sich, wenn erforderlich, durch Anwendung einer Regelsehaltung kon  stant halten,    beispielsweise durch geeignete R ckf hrung der gleichgerichteten und ge  glätteten    Ausgangsspannung auf ein Gitter der Verstärkerrohre 25.



   Man erkennt aus der vorgeschlagenen   Sehaltung,    dass der Ladestrom für den Kondensator 2 infolge der Gegenkopplung durch den Widerstand 4 im Rathodenkreis der Rohre 19 äusserst konstant gehalten wird.



  Daraus folgt ein sehr gleichmässig gerader Verlauf des Anstieges der Kippspannung.



  Von dieser Tatsache lässt sich bei den in der    Fernseh-und Oszillografenteehnik übliehen      Kippschwingschaltung Gebrauch machen,    wo mehrere Mittel zur   Gleichlaufregelung    zur Verfügung stehen. Am einfachsten wird es sein, den   Gleichlaufimpuls    jeweils auf das Gitter der Gasentladungsröhre zwecks Aus  losung des Kippvorganges einwirken    zu lassen.



   Bei Anwendung der Erfindung f r die Zweeke der Fernmessung, wobei Messgleichspannungen in   verhältnisgleiche    Frequenzen umgewandelt werden sollen, wird die Gitterspannung 3 durch die Me¯spannung ersetzt und die Wechselspannung entsprechender Frequenz dem Transformator 26 entnommen.



  Man reguliert das Verhältnis zwischen Me¯   spannung und Frequenz durch Veränderung    der vom Regler 20 gelieferten Spannung bezw. der Spannung der Batterie 14 in Fig. 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr verhältnisgleiche Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass in einer eine Entladungsröhre und einen Kon- densator enthaltenden Kippschwingschaltung einerseits die Zündung dieser Röhre unabhÏngig von Veränderungen ihrer Kennlinien gemacht wird, indem dazu ein elektrischer Impuls verwendet wird, welcher die negative Vorspannung des Steuergitters vermindert und jedesmal dann erzeugt wird, wenn die Differenz zwischen Zünd-und Lösch- spannung der Rohre den Wert einer konstant gehaltenen Hilfsgleichspannung überschreitet, und anderseits die Steuerung dieser Schwingungen durch die Me¯gleichspannung, welche in eine ihr verhältnisgleiche Frequenz umgewandelt werden soll,
    praktisch ohne Be lastung dieser Spannungsquelle erfolgt.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Kippschwingungserzeuger, enthaltend Dreielektrodenröhren, in welchem der Zündimpuls für die Einleitung der Entladung über diese Röhren in einem Stromkreis erzeugt wird, welcher zwei Dioden, eine konstante Hilfsgleichspannung sowie ein Koppelelement zur Verbindung dieses Kreises mit dem Steuergitter der Entladungs robre enthÏlt.
    UNTERANSFRUCHE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dassderZündimpuls, welcher die Entladung des Kondensators einleitet, in einem zusätzlichen Verstärker eine Verstärkung erfährt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestrom für den Kippschwingkondensator durch eine mit Stromgegenkopplung ausgerüstete Röhre in Übereinstimmung mit der an ihrem Gitter angeschlossenen MeBgleichspannung gehalten wird, welche in eine ihr verhältnisgleiche Frequenz umgewandelt werden soll.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Glät- tung und Eonstanthaltung der Amplitude der Ausgangswechselspannung vorgesehen sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, daB im Zündstrom- kreis in Reihe mit der Hilfsspannung ein vom Ladestrom durchflossener Widerstand angeordnet ist, welcher zwecks völliger Ausschaltung des Einflusses der kurzen Entladezeit des Kippkondensators passend eingestellt werden kann.
CH216450D 1939-05-04 1940-04-29 Verfahren und Einrichtung zur Umwandlung einer Gleichspannung in eine ihr proportionale Frequenz. CH216450A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179308B (de) * 1960-07-15 1964-10-08 Graetz Kommanditgesellschaft Elektrisches Strahlungswarngeraet
DE1219969B (de) * 1963-02-09 1966-06-30 Schaltbau Gmbh Elektronische Steuereinrichtung
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