CH216103A - Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Retoeyelopentanopolyhydrophen- anthrenverbindung. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Enoläthern aus Ketonen der Ketocyclopentanopolyhydro- phenanth.renreihe. Gemäss diesem Verfahren wird der Sterinkern, vorzugsweise der Ring A und/oder D, ungesättigter gemacht, wodurch wertvolle Substanzen erhalten werden, die als Zwischenprodukt zur Herstellung von heil kräftigen Präparaten und besonders von Stoffen,
die Eigenschaften der Hormone be sitzen, dienen.
14Tan kann z. B. Ketone der Cyclopentano- polyhydrophenanthrenreihe als Ausgangs stoffe verwenden, die im Ring A in 3-Stel- lung oder im Ring D in 17-Stellung eine Ketogruppe enthalten. Geht man von 3-Keto- nen aus, welche im Ring A z. B. entweder in 1,2- oder 4,5-Stellung eine Doppelbindung be sitzen, so erhält man Produkte mit zwei kon jugierten Doppelbindungen.
Die erfindungsgemässe Umsetzung wird durchgeführt, indem man auf die Ketone, z. B. Ester der Orthoameisensäure, vorteil haft in Gegenwart einer kleinen Menge von Mineralsäure, die als Katalysator wirkt, ein wirken lässt. Falls sich das Gemisch erwärmt, ist es ratsam, es zu kühlen, um die heftige Reaktion abzuschwächen.
Die Reaktion lässt sich an Hand der folgenden Formelbilder, die nur den Ring A darstellen, und woselbst R einen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, ver anschaulichen:
EMI0001.0026
Zuerst wird vermutlich der Diäther 1I ge bildet, der alsbald ein Molekül Alkohol ab spaltet, so dass als Endprodukt der Mono äther III erhalten wird. Eine starke Absorp tion bei 240 m,u zeigt an, dass beide Doppel bindungen im Ring A vorliegen.
So sind mit den Methyl-, Butyl-, Allyl- und andern -Estern der Orthoameisensäure die Methyl-. Butyl-, Allyl- und andere -Äther der Ausgangsmaterialien gewinnbar. Die erfindungsgemässe Reaktion kann z. B. mit Cholestenon, Isotesteron, Androstendion, Pregnen-19-ol-3-on und andern ähnlichen Verbindungen ausgeführt werden.
Ausser Schwefelsäure kann als Katalysator auch gasförmige Chlorwasserstoffsäure, Brom- wasserstoffsäure, Phosphorsäure oder eine an dere, vorzugsweise starke Mineralsäure ver wendet werden.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist nun ein Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydro- phenanthrenverbindung, das dadurch gekenn zeichnet ist, dass man Testosteron mit Ortho- ameisensäureäthylester umsetzt.
Beispiel: 1 g Testosteron wird in 2 cm' Ortho- ameisensäureäthylesteraufgelöst. worauf man erst ?;_ cm' Ameisensäure, dann einen kleinen Tropfen Phosphorsäure hinzufügt und vor sichtig auf 50 erwärmt, wobei sich das Ma terial zuerst gelb und endlich blaugrün färbt.
Beim Abkühlen wird das Reaktionsgemisch fest; man lässt 20 Stunden stehen und arbeitet dann auf, indem man die ausgeschiedenen Kristalle abfiltriert, in Äther löst und die 3therlösung sorgsam mit Wasser. Soda- lösung und wieder mit Wasser wäscht und dann trocknet. Man erhält beim Verdampfen einen gelben öligen Rückstand, der leicht kristallisiert und aus Aceton umkristallisiert wird. Das Produkt besitzt einen Schmelz punkt von 152 ; beim Mischen mit Testo- steron tritt ein starkes Absinken des Misch- sehmelzpunktes ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Enol- äthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophen- anthrenverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man Testosteron mit Orthoameisensäure- äthylester umsetzt. Die neue Verbindung schmilzt bei 152 . TINTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass man in Gegenwart eines Katalysators arbeitet. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart einer starken Mineral säure arbeitet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet. dass man in Gegenwart von Ameisen säure und einer starken Mineralsäure arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man Testosteron mit Ortho- ameisensäureäthylester in Gegenwart von Ameisensäure und einer kleinen Menge einer starken Mineralsäure behandelt und den er haltenen Testosteron-enol-äthyläther abtrennt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US216103XA | 1937-02-26 | 1937-02-26 | |
| CH209162T | 1938-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH216103A true CH216103A (de) | 1941-07-31 |
Family
ID=25724663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH216103D CH216103A (de) | 1937-02-26 | 1938-02-25 | Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH216103A (de) |
-
1938
- 1938-02-25 CH CH216103D patent/CH216103A/de unknown
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