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CH216103A - Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung.

Info

Publication number
CH216103A
CH216103A CH216103DA CH216103A CH 216103 A CH216103 A CH 216103A CH 216103D A CH216103D A CH 216103DA CH 216103 A CH216103 A CH 216103A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
testosterone
ketocyclopentanopolyhydrophenanthrene
acid
enol ether
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schering A G
Original Assignee
Schering Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Ag filed Critical Schering Ag
Publication of CH216103A publication Critical patent/CH216103A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Enoläthers    einer     Retoeyelopentanopolyhydrophen-          anthrenverbindung.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von     Enoläthern     aus     Ketonen    der     Ketocyclopentanopolyhydro-          phenanth.renreihe.    Gemäss diesem Verfahren  wird der     Sterinkern,    vorzugsweise der Ring A       und/oder    D, ungesättigter gemacht, wodurch  wertvolle Substanzen erhalten werden, die als  Zwischenprodukt zur     Herstellung    von heil  kräftigen Präparaten und besonders von  Stoffen,

   die Eigenschaften der Hormone be  sitzen, dienen.  



       14Tan    kann z. B.     Ketone    der     Cyclopentano-          polyhydrophenanthrenreihe    als Ausgangs  stoffe verwenden, die im Ring A in     3-Stel-          lung    oder im Ring D in     17-Stellung    eine       Ketogruppe        enthalten.    Geht man von 3-Keto-         nen    aus, welche im Ring A z. B. entweder in  1,2- oder     4,5-Stellung    eine Doppelbindung be  sitzen, so erhält man Produkte mit zwei kon  jugierten Doppelbindungen.  



  Die erfindungsgemässe Umsetzung wird  durchgeführt, indem man auf die     Ketone,     z. B. Ester der     Orthoameisensäure,    vorteil  haft in Gegenwart     einer    kleinen Menge von  Mineralsäure, die als Katalysator wirkt, ein  wirken lässt. Falls sich das Gemisch erwärmt,  ist es ratsam, es zu kühlen,     um    die heftige  Reaktion abzuschwächen.

   Die Reaktion lässt  sich an Hand der folgenden Formelbilder,  die nur den Ring A darstellen, und woselbst  R einen Kohlenwasserstoffrest bedeutet, ver  anschaulichen:  
EMI0001.0026     
      Zuerst wird vermutlich der Diäther     1I    ge  bildet, der alsbald ein Molekül Alkohol ab  spaltet, so dass als Endprodukt der Mono  äther     III    erhalten wird. Eine starke Absorp  tion bei 240     m,u    zeigt an, dass beide Doppel  bindungen im Ring A vorliegen.  



  So sind mit den     Methyl-,        Butyl-,        Allyl-          und    andern     -Estern    der     Orthoameisensäure    die       Methyl-.        Butyl-,        Allyl-    und andere -Äther  der Ausgangsmaterialien gewinnbar. Die  erfindungsgemässe Reaktion kann z. B.  mit     Cholestenon,        Isotesteron,        Androstendion,          Pregnen-19-ol-3-on    und andern ähnlichen  Verbindungen ausgeführt werden.

   Ausser  Schwefelsäure kann als Katalysator auch  gasförmige     Chlorwasserstoffsäure,        Brom-          wasserstoffsäure,    Phosphorsäure oder     eine    an  dere,     vorzugsweise    starke Mineralsäure ver  wendet werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur     Herstellung    eines       Enoläthers    einer     Ketocyclopentanopolyhydro-          phenanthrenverbindung,    das dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man Testosteron mit     Ortho-          ameisensäureäthylester    umsetzt.

           Beispiel:     1 g     Testosteron    wird in 2 cm'     Ortho-          ameisensäureäthylesteraufgelöst.    worauf man       erst        ?;_    cm' Ameisensäure, dann einen kleinen  Tropfen Phosphorsäure hinzufügt und vor  sichtig auf 50   erwärmt, wobei sich das Ma  terial zuerst gelb und endlich blaugrün färbt.

    Beim Abkühlen wird das Reaktionsgemisch  fest; man lässt 20 Stunden stehen und arbeitet  dann auf, indem man die     ausgeschiedenen     Kristalle     abfiltriert,    in Äther löst und die       3therlösung    sorgsam mit     Wasser.    Soda-         lösung    und wieder mit Wasser wäscht und  dann trocknet. Man erhält beim Verdampfen  einen gelben öligen Rückstand, der leicht  kristallisiert und aus Aceton umkristallisiert  wird. Das Produkt besitzt einen Schmelz  punkt von 152  ; beim Mischen mit     Testo-          steron    tritt ein starkes Absinken des     Misch-          sehmelzpunktes    ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Enol- äthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophen- anthrenverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man Testosteron mit Orthoameisensäure- äthylester umsetzt. Die neue Verbindung schmilzt bei 152 . TINTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass man in Gegenwart eines Katalysators arbeitet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart einer starken Mineral säure arbeitet. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet. dass man in Gegenwart von Ameisen säure und einer starken Mineralsäure arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man Testosteron mit Ortho- ameisensäureäthylester in Gegenwart von Ameisensäure und einer kleinen Menge einer starken Mineralsäure behandelt und den er haltenen Testosteron-enol-äthyläther abtrennt.
CH216103D 1937-02-26 1938-02-25 Verfahren zur Herstellung eines Enoläthers einer Ketocyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindung. CH216103A (de)

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CH209162T 1938-02-25

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