CH202087A - Verfahren zur Verbindung der Kolben und der Füsschen von Metallkolben-Röhren. - Google Patents
Verfahren zur Verbindung der Kolben und der Füsschen von Metallkolben-Röhren.Info
- Publication number
- CH202087A CH202087A CH202087DA CH202087A CH 202087 A CH202087 A CH 202087A CH 202087D A CH202087D A CH 202087DA CH 202087 A CH202087 A CH 202087A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- parts
- feet
- bath
- piston
- melting point
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 25
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 19
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 19
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 13
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 11
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 11
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 10
- UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N Hydrogen Chemical compound [H][H] UFHFLCQGNIYNRP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052739 hydrogen Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000001257 hydrogen Substances 0.000 claims description 8
- 230000009189 diving Effects 0.000 claims description 6
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 5
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims description 2
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 claims 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 3
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000012212 insulator Substances 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000881 Cu alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 241000530268 Lycaena heteronea Species 0.000 description 1
- ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N Molybdenum Chemical compound [Mo] ZOKXTWBITQBERF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 229910021538 borax Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005219 brazing Methods 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000010439 graphite Substances 0.000 description 1
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 239000012774 insulation material Substances 0.000 description 1
- 238000005304 joining Methods 0.000 description 1
- 229910001338 liquidmetal Inorganic materials 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 229910052750 molybdenum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011733 molybdenum Substances 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- TWNQGVIAIRXVLR-UHFFFAOYSA-N oxo(oxoalumanyloxy)alumane Chemical compound O=[Al]O[Al]=O TWNQGVIAIRXVLR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 239000004328 sodium tetraborate Substances 0.000 description 1
- 235000010339 sodium tetraborate Nutrition 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Coating With Molten Metal (AREA)
Description
Verfahren zur Verbindung der Kolben und der Füsschen von Netallkolben-Röhren. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur luftdichten Verbindung der Kol ben von Metallkolben-Entladungsröhren mit den Füsschen.
Bei den bisher bekannten Metallkolben röhren wurden die Metallfüsschen mittels Schweissung an die in einer zur Röhrenaxe senkrechten Ebene liegende Krempe des Kol bens befestigt; diese Schweissung wurde mit Hilfe von besonders konstruierten Hochlei- stungs-Widerstandsschweissmaschinen voll zogen.
Dieses Verfahren hat die Nachteile, dass die Anschaffungskosten solcher Schweiss maschinen sehr hoch sind, dass das diese Ma schinen speisende Netz durch sie periodisch stossweise stark belastet wird, dass der Kolben und das Füsschen aus solchen Metallen oder Legierungen angefertigt werden müssen, die miteinander verschweissbar sind, dass man ihre Wandstärke, um den Erfordernissen des Schweissvorganges gerecht zu werden (welche grössere Abmessungen bedingen, als es aus andern Gründen wünschenswert wäre), nicht unter ein gewisses Mass senken kann, und schliesslich dass das bei der sehr hohen Schweisstemperatur häufig verspritzte Ma terial das Elektrodensystem der Röhre be schädigt und z. B.
Isolationsschäden ver ursachen kann.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Ver meidung all dieser Nachteile und besteht darin, dass die zu verbindenden Teile des Kolbens und des in diesen eingefügten Füsschens gemeinsam in eine metallische Schmelze, deren Schmelzpunkt höher als 500 C liegt, eingetaucht werden und dass mindestens einer dieser Teile gekühlt wird.
Die Abkühlung mindestens eines der ge nannten Teile kann während oder nach oder während und nach dem Eintauchen vorge nommen werden.
Zum Zwecke der Verbindung des Kol bens mit dem Füsschen wird vorteilhaft der untere Teil des Kolbens und die Krempe des Füsschens derart, z. B. zylinder- oder kegel- mantelförmig, gestaltet und so bemessen, dass diese ineinander gesetzt werden können und ihre Flächen praktisch parallel zu einander und diese zwei Teile, wenn zusammengefügt, nur um den Bruchteil eines Millimeters von einander entfernt sind.
Schiebt man das Füss chen in den derart ausgestalteten Kolben und taucht man die beiden gemeinsam in das Bad, so wird das flüssige Metall des letzteren zu folge der Kapillarität zwischen die beiden Krempen gezogen, wobei letztere durch das heisse Bad auf die nötige Temperatur erhitzt werden. Nach Herausheben der Röhre aus dem Bad kühlt sich das den zwischeri den beiden Teilen befindlichen Raum ausfüllende Metall (welches nicht unbedingt das gleiche Metall, wie jenes des Bades zu sein braucht) ab, erstarrt rund verbindet den Kolben mit dem Füsschen luftdicht. und auch mechanisch fest.
Mit Rücksicht auf die hohe Tempera tur des Bades ist es zweckmässig, die Isola toren des Füsschens (durch welche die Strom zuführungen gehen), -wie auch andere Teile der Röhre (denen die plötzliche und ungleich mässig auftretende Hitze schaden könnte) zu schützen, und zu diesem Zweck mindestens das Füsschen. eventuell auch den Kolben, schon während des Tauchens abzukühlen. Dies kann dadurch geschehen, dass man sie z. B. auf ein mit )Vasser gekühltes Gestell setzt, oder mit einem mit nasser gekühlten Mantel umgibt.
Man kann jedoch von dieser Art der Kühlung, besonders bei aus dünnem Material angefertigten Füsschen und beim rasch erfolgenden Tauchen, absehen, wenn man die Röhre nach dem Tauchen sofort energisch, z. B. mit einem kalten Luftstrom, durch Wasserbesprühung, oder durch ein<B>Öl-</B> bad, abkühlt. In beiden Fällen ist es vorteil haft, die Abmessungen der zu vereinigenden Teile mit der Geschwindigkeit, Tiefe und Dauer des Tauchvorganges, wie auch mit der Temperatur des Bades derart in Einklang zu bringen, dass mindestens bei einem der Teile während des Tauchens respektive der Zu sammenfügung ein höherer maximaler Tem peraturabfall als 200 C pro Millimeter ein- tritt, was z.
B. bei dickwandigen Füsschen resp. Kolben schon durch vorherige und wäh rend des Tauchens erfolgende Kühlung, bei dünnwandigen Körpern hingegen durch ent sprechende Geschwindigkeit und kurze Dauer des Tauchens erreicht werden kann, da doch das heisse Bad seine Wärme den eingetauchten Kolben- und Füsschenteilen sehr rasch und energisch übermittelt. Dieser Umstand er möglicht es auch, zwischen den miteinander zu verbindenden Teilen vor ihrer Zusammen fügung ein Metall von niedrigerem Schmelz punkt als die Temperatur des Bades, z. B.
in Draht- oder Plattenform oder in Form eines die betreffenden Teile deckenden tber- zuges einzusetzen, auf welches Metall die Temperatur des Bades durch die eingetauch ten Kolben- und Füsschenteile übertragen wird. so dass es schmilzt und der Kolben mit dem Füsschen durch dieses Metall verlötet wird. Wird dieses Metall zum Beispiel in Form einer Platte angewendet, so kann man diese Platte und mit. ihr das Füsschen durch ein leichtes Quetschen des Kolbens an letz teren befestigen, doch erscheint eine derartige vorherige Verbindung des Kolbens mit dem Füsschen auch in andern Fällen zweckdien lich.
In solchen Fällen ist es vorteilhaft, den äussern resp. den innern Teil des Kolbens und des Füsschens mit Graphitfett oder mit einem andern Material zu überziehen. damit aus dem Bad hoher Temperatur keine Wärme ver loren geht.
Aus obigem ist ersichtlich, dass bei dem Verfahren solche Bäder angewendet werden können, deren Schmelzpunkt niedriger, gleich hoch, ja sogar - wenn eine rasche und energische Wärmeübertragung erforderlich ist - höher ist, als der Schmelzpunkt der an einander zu befestigenden Teile. So können als Material des Bades z. B. Kupfer, Eisen, Nickel, Silber usw. oder deren Legierungen dienen und die Verbindung der Kolben und Füsschen kann als Lötung, Hartlötung oder sogar als eine Art von Schweissung betrachtet werden.
Ist das Material des Bades oder des zwischen den aneinander zu befestigenden Teilen angeordneten zu schmelzenden Metal- les oder beider, oder das Material der Kolben- bestandteile leicht oxydierbar, oder werden Bäder von sehr hoher Temperatur angewen det, so wird das Verfahren zweckmässig in einer reduzierenden, z. B. in einer Wasser stoffatmosphäre, ausgeführt. An Stelle einer solchen Atmosphäre kann aber auch an der Oberfläche des Bades ein Schlacke lösendes oder auch ein anderes entsprechendes Reini- gungs- oder Schutzmaterial, z.
B. eine aus Borax bestehende Schicht angewendet wer den, welche die aneinander zu befestigenden Flächen beim Eintauchen reinigt oder das Bad rein erhält, damit das schmelzende Me tall die aneinander zu befestigenden Flächen gut benetzt und nach Erstarrung eine tadel lose Verbindung sichert.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs- gemässen Verfahrens soll an Hand der Zeich nung näher erläutert werden.
Fig. 1 ist ein teilweiser Axiallängssehnitt einer zur Ausführung des Verfahrens dienen den Vorrichtung; Fig. 2 und 3 sind Längsschnitte je eines Metallröhrenkolbens ohne Zuführungen, Ent lüftungsröhre und Elektrodensystem; Fig. 4 ist ein Teilschnitt des Kolbens und des Füsschens gemäss Fig. 2 in grösserem Massstab.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 1 ist in deren Tauchposition dargestellt, bei welcher die ab wärts gerichteten Krempen des Kolbens la und des in denselben eingesetzten Füsschens 1 b (welche der Übersichtlichkeit halber ohne Entlüftungsröhre, Zuführungen und Elek- trodensystem dargestellt sind) gleichzeitig in das aus geschmolzenem Metall bestehende Bad 2, welches z. B. aus Kupfer besteht, ein getaucht sind. Dieses Bad befindet sich in dem aus feuerfestem Material, z.
B. aus Alun- dum, bestehenden ringförmigen Tiegel 3 und wird durch die mittelst eines elektrischen Widerstandsheizkörpers, z. B. der Molybdän- ba.ndspule 6, bewirkte Heizung des Tiegels in schmelzflüssigem Zustande erhalten. Das durch die zentrale Öffnung des ringförmigen Tiegels geführte, bewegliche Gestell 4, auf dem das Füsschen 1b aufliegt, kann mit durch das Rohr 5 strömendem Wasser gekühlt wer den, und die doppelwandige Hülse 10; welche sich an den obern Teil des Kolbens an schmiegt, wird ebenfalls durch Wasser ge kühlt.
Die Wasserkühlung dieser Teile oder nur eines derselben kann jedoch, wie oben be reits erwähnt, bei Zusammenfügung von dünnwandigem Kolben oder Füsschen auch durch Luftkühlung ersetzt oder gar unter lassen werden. Ebenso kann man auch das Gestell 4 weglassen, wenn der Kolben und das in diesem befestigte Füsschen durch die Hülse 1.0 mit Hilfe von Federn oder andern Organen gehalten werden. Der Heizkörper 6 ist mit einem Wärmeisolator 7, z. B. mit Aluminium oxyd oder Schamotte, umgeben, welches in dem Mantel 7a angeordnet ist und von den Zuführungen des Heizkörpers durchsetzt wird.
Den Mantel 7a, welcher nicht unbedingt gasdicht sein muss, umgibt der gasdichte Man tel 8a; der zwischen diesen Mänteln liegende Raum ist mit lockerem Wärmeisoliermaterial, z. B. mit Asbest, ausgefüllt und es wird darin mit Hilfe von durch die Röhre 9 zugeführtem Wasserstoff eine Wasserstoffatmosphäre auf recht erhalten.
Im Innern des Heizkörpers wird ebenfalls eine strömende Wasserstoff atmosphäre aufrecht erhalten, und zwar mit Hilfe des durch ein Rohr 14 eingeführten Wasserstoffes, welcher durch den Mantel 12 hauptsächlich in die Auslassröhre 13 gelangt, in welcher durch die Injektorröhre 11 Luft oder ein neutrales Gas eingeblasen und hier durch eine Saugwirkung hervorgerufen wird.
Bei einer solchen Anordnung flackert näm lich die Wasserstoffflamme, der man bei der Wasserstoffspülung eines oben zu öffnenden Gefässes nicht entgehen kann, nicht nach oben, sondern sie wird vielmehr durch die Röhre 13 ausgeblasen, ohne die aneinander zu fügenden Röhrenteile zu beschädigen.
Die Stromzuführungen des Heizkörpers 6 sind zweckmässig in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise -isoliert und gasdicht durch den aus einer Metallplatte bestehenden Mantel 8a hin durchgeführt.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird mit dieser Vorrichtung z. B. so ausgeführt, dass, nachdem das Gestell 4 über den Mantel 12a gehoben wurde, ein Füsschen 1b auf das Gestell gesetzt wird, sodann auf dieses (zweckmässig durch Federkraft) der in die Hülse 10 gesetzte Kolben la daraufgedrückt -wird und dann beide durch gleichzeitige Be wegung der Werkzeuge 4 und 10 so weit ge senkt werden, bis ihre relativ zueinander zweckentsprechend liegenden, abwärts ge richteten Krempen in der gewünschten Tiefe in das Bad 2 tauchen,
worauf sie nach Ab lauf der erforderlichen Eintauchzeit wieder herausgehoben und entfernt werden. Das ganze Tauchverfahren erfolgt in der Praxis im Verlaufe von Sekunden, wobei das Ver weilen im Bade eventuell bloss die Dauer einiger Zehntelsekunden beanspruchen kann. Werden der Kolben und das Füsschen vor dein Tauchen durch einen leichten Druck anein ander befestigt, und verwendet man dünn wandige Kolben oder Füsschen, so kann die Verwendung eines der '\#rerkzeuge 4 und 10 auch entfallen.
Dieses Arbeitsverfahren ist besonders bei Kolben- und Füsschenausfüh- rungen gemäss Fig. 3 empfehlenswert, bei welcher der Kolben eine Schulter 1e (Fig. 2), welche das übermässige Hineingleiten des in den Kolben gedrückten Füchens verhindert, nicht aufweist. Fig. 4 zeigt schliesslich, wie die ineinander passenden Flächen 17 der zu sammenzufügenden Krempen 15 des Kolbens la und des Füsschens 1b zum Beispiel gal vanisch mit einem '-#Tetallüberzug versehen sind.
Zweckmässig ist der Schmelzpunkt des Überzugsmaterials niedriger, als der des Kol ben- oder Füsschenmaterials, und kann aus einem Metall oder einer Legierung, welche nicht leicht oxydiert, z. B. aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung bestehen.
Nach erfolgtem Überziehen -erden die Teile einer Wärmebehandlung unterworfen (welche gegebenenfalls das Tauchen selbst sein kann), wodurch erreicht wird, dass das Überzugsmaterial in die Materialien des Kol bens und des Füsschens (welche in der Regel Eisenplatten sind) an den Flächen 17 ein diffundiert und hierdurch eine sehr zuverläs sige Verbindung sichert. Der Überzug kann aber auch so stark aufgetragen sein, dass er selbst, in dem Bad schmelzend, den Kolben und das Füsschen als Lötmaterial miteinander verbindet.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist selbstverständlich weder auf obiges Beispiel, noch auf die Ausführung mit der beschrie benen Vorrichtung beschränkt. Die Wirkung der reduzierenden Atmosphäre kann zum Bei spiel durch Anwendung einer auf der Ober fläche des Bades 2 verwendeten Schlacke lösenden Schicht verbessert oder ersetzt wer den. Auch kann der erwähnte Wasserstoff flamme-Ausbläser mit beim Durchgang der Werkzeuge 4 und 10 sich automatisch öff nenden und schliessenden, gasdichten Türen ergänzt und die Vorrichtung mit automati schen Kolben- und Füsschen-Beschickungs- apparaten etc. versehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur luftdichten Verbindung der Kolben und der Füsschen von elektrischen Metallkolben-Entladungsröhren, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu verbindenden Teile des Kolbens und des in diesen eingefügten Füsschens gemeinsam in eine metallische Schmelze, deren Schmelzpunkt höher als <B>500</B> C liegt, eingetaucht werden und dass mindestens einer dieser Teile gekühlt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der genannten Teile während des Tauchens gekühlt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der genannten Teile nach dem Tauchen ge kühlt wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der genannten Teile während und nach dem Tauchen gekühlt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens in einem der zu verbin denden Teile während des Tauchens ein Temperaturabfall hervorgerufen wird, welcher grösser als 200 C /mm ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die zu verbindenden Teile in ein Bad eingetaucht werden, dessen Schmelzpunkt mindestens gleich hoch ist, wie der des Materials der zu verbinden den Teile. 6.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass es in einer reduzieren den Atmosphäre vollzogen wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass es in einer Wasser stoffatmosphäre vollzogen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass sich das Füsschen auf ein Gestell, welches durch eine zentrale Öffnung eines das Bad enthaltenden Tiegels geführt ist, stützt. 9.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass solche Kolben und Füsschen in das Bad getaucht werden, deren zu verbindenden Teile mit einem Metallüberzug, dessen Schmelzpunkt nie driger als jener des Badmaterials ist, ver sehen sind. 10.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass man zwischen die zu verbindenden Teile vor dem Tauchen ein Metallstück setzt, dessen Schmelzpunkt niedriger als der der zu verbindenden Teile und als die Temperatur des Bades ist, und welches beim Tauchen schmilzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU202087X | 1937-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH202087A true CH202087A (de) | 1938-12-31 |
Family
ID=10978038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202087D CH202087A (de) | 1937-03-13 | 1938-03-07 | Verfahren zur Verbindung der Kolben und der Füsschen von Metallkolben-Röhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH202087A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1279852B (de) * | 1963-08-05 | 1968-10-10 | Semikron Gleichrichterbau | Verfahren zur Herstellung von Halbleiter-Anordnungen |
-
1938
- 1938-03-07 CH CH202087D patent/CH202087A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1279852B (de) * | 1963-08-05 | 1968-10-10 | Semikron Gleichrichterbau | Verfahren zur Herstellung von Halbleiter-Anordnungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2010471C3 (de) | Verfahren zum Aufbringen von Flußmittel und zum Verlöten von Werkstücken aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen und in diesem Verfahren hergestellte Wärmetauscher | |
| DE69400909T2 (de) | Verfahren zur herstellung eines heizelementes zum transport flüssigen metalls, heizelement, verwendung und anwendung | |
| DE2362657A1 (de) | Verfahren zur metallbearbeitung unter zuhilfenahme eines lichtbogens und eines gasstrahls und hierzu dienende vorrichtung | |
| CH202087A (de) | Verfahren zur Verbindung der Kolben und der Füsschen von Metallkolben-Röhren. | |
| DE69504598T2 (de) | Entlötung von Zusammensetzungen bei Benutzung eines pulverisierten dochtwirkenden Mittels | |
| DE692106C (de) | Verfahren zur luftdichten Vereinigung des metallischen Kolbens und des metallischen Fuesschens von elektrischen Entladungsroehren | |
| EP0070909B1 (de) | Vorrichtung zum Induktionslöten von aus dünnwandigen Rohren bestehenden Rahmenkonstruktionen, insbesondere Zweiradrahmen | |
| DE720629C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verloeten von Gegenstaenden aus Aluminium untereinander oder mit Gegenstaenden aus anderen Metallen | |
| DE69107116T2 (de) | Nicht der Korrosion unterliegendes doppelwandiges Rohr und Verfahren zu seiner Herstellung. | |
| AT158248B (de) | Verfahren zur Vereinigung des Kolbens mit dem Füßchen bei Metallkolben-Röhren. | |
| DE19602312C2 (de) | Verfahren zur Verbindung von Gegenständen mit metallischen Werkstoffen und Vorrichtung hierzu | |
| DE2506062A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur elektrischen verschweissung von rohrfoermigen teilen mit durchbrochenen teilen, insbesondere zur herstellung von waermeaustauschern | |
| DE1558202A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Formgebung reaktionsfaehigem Materials | |
| DE60300695T2 (de) | Verfahren zum Demontieren einer Lotstruktur, z. B. eines Wabenkörpers mit geöffneter Seite | |
| DE851664C (de) | Verschweissen von Glas mit Metall | |
| DE614058C (de) | Verfahren zur Vorbereitung von unter Zusatz eines Metalls der Eisengruppe gesinterten Tantalcarbid- oder Tantalboridplaettchen fuer die Verbindung mit einem Werkzeughalter durch Loeten | |
| AT229681B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Ziehwerkzeuges | |
| DE3017775C2 (de) | Verfahren zum Aufbringen von Lotmaterial auf Montageteile für die Halbleitermontage | |
| DE860401C (de) | Verfahren zum Ausgiessen von Verbundgusslagerschalen | |
| DE1521254A1 (de) | Verfahren zum homogenen Aussenverbleien von verzinnten,stangen- oder rohrfoermigen Rohlingen | |
| DE2716975B2 (de) | Verfahren zum Verbinden von Gußeisenteilen oder Stahlteilen mit Gußeisenteilen | |
| AT151288B (de) | Verfahren zur Herstellung dichter und widerstandsfähiger Verbindungen zwischen keramischen Körpern unter sich oder zwischen keramischen und metallischen Körpern. | |
| AT46150B (de) | Verfahren zum Gießen von dichten Brammen, Blöcken oder anderen Gußstücken. | |
| DE1033796B (de) | Verfahren und Einrichtung zum Herstellen eines Bariumgetters mit einem Metallmantel | |
| CH246051A (de) | Schutzgaslötverfahren. |