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CH200389A - Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes. - Google Patents

Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes.

Info

Publication number
CH200389A
CH200389A CH200389DA CH200389A CH 200389 A CH200389 A CH 200389A CH 200389D A CH200389D A CH 200389DA CH 200389 A CH200389 A CH 200389A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
aluminum
sheet
sheets
flat printing
rails
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Wolff
Original Assignee
Hermann Wolff
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann Wolff filed Critical Hermann Wolff
Publication of CH200389A publication Critical patent/CH200389A/de

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  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description


  Aluminiumblatt für     Büroflachdruck,    sowie Verfahren und Einrichtung zur  Herstellung eines solchen Blattes.    Die Erfindung hat ein     Aluminiumblatt     für     Büroflachdruck,    z. B. für den Offset  druck zum Gegenstande, das gegenüber den  bekannten Aluminiumblättern für Büro  flachdruck einen erheblichen Vorteil auf  weist, und weiter ein Verfahren und eine  Einrichtung zur Herstellung des neuen Alu  miniumflachdruckblattes.  



  Bisher sind an Aluminiumblättern für  Büroflachdruck nur solche bekannt und ver  wendet worden, die nur auf einer Seite was  serannehmend gemacht worden sind,     indem     man es bisher nicht für möglich hielt, die im  Bürobetrieb allein verwendbaren, besonders  dünnen     Flachdruckblätter        beiderseits    zum  Beispiel mit der     Schreibmaschine    zu be  schriften, da man annahm, dass die Markie  rungen der aufgebrachten Schrift der einen  Seite des Blattes das Schriftbild der andern  Seite stören würden.  



  Demgegenüber erkannte der Erfinder,  dass die bisherige Annahme über die Ver-         wendbarkeit    von nur einseitig beschrifteten       Flachdruckblättern    aus Aluminium nicht zu  trifft, sondern dass es auch möglich ist, zwei  seitig beschriftete Aluminiumblätter zu ver  wenden, ohne dass die     Markierungen    der auf  gebrachten Schrift der einen Seite des Blat  tes das Schriftbild der andern Seite bei der  Benutzung der     Blätter    stören.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  daher     ein        Aluminiumblatt    für Büroflach  druck, dessen Eigenart darin liegt, dass beide  Seiten des Blattes wasserannehmend gemacht  sind, so dass beide Seiten des Blattes nach  einander für den     Büroflachdruck    verwend  bar sind.

   Ein derartig ausgebildetes Alumi  niumblatt für den Büroflachdruck ergibt bei  der Benutzung beiderseits einwandfreie Ab  züge, und die bei     Bleinoffset-Druckmasehi-          nen,    bei denen das     Metallblatt    auf der einen  Seite ortsfest und auf der andern Seite fe  dernd gehalten wird,     beim.    Druckvorgang  auftretende Reibung der auf dem Formzylin-      der liegenden Schriftseite des Aluminium  blattes     beeinträchtigt    nicht die     Abdruckbar-          keit    der auf dieser Seite aufgebrachten  Schrift.  



  Durch die beiderseitige Benutzungsmög  lichkeit des Aluminiumblattes werden grosse       Dletallersparnisse    erzielt,     bezw.    die Verwend  barkeit jedes Aluminiumblattes     entsprechend     der Erfindung ist doppelt so gross als die  der bisher bekannten Aluminiumblätter.  



  Eine besondere     vorteilhafte    Ausbildung  des Aluminiumblattes für Büroflachdruck  entsprechend der Erfindung ist eine solche.  bei der das Aluminiumblatt auf beiden Sei  tenflächen mit einer elektrolytischen Oxyd  oder     Hydroxydschicht        versehen    ist.  



  Um das Aluminiumblatt auf beiden Sei  ten mit der Oxyd- oder     Hydroxydschicht    in  wirtschaftlicher Weise zu versehen, das  heisst um gleichzeitig eine grosse Anzahl der  artiger     Aluminiumblätter    zu behandeln und  sie gleichzeitig auf beiden Seiten während  einer kurzen Behandlungsdauer mit den  Oxyd- oder     Hydroxydschichten    zu versehen,  was bisher nicht möglich war, werden die       herzustellenden    Aluminiumblätter erfin  dungsgemäss in einer Mehrzahl parallel ne  beneinander und quer zu zwei mit Wechsel  strom     gespeisten    Schienen in den Elektroly  ten eines Oxydationsbades derart eingehängt,

    dass die aufeinanderfolgenden Blätter ab  wechselnd mit der einen und der andern  Stromschiene in leitender Verbindung stehen.  



  Bei     Anwendung    eines     derartigen    Verfah  rens zur Behandlung der     Flachdruckblätter     aus Aluminium oder Aluminiumlegierung  erhält man dann     bei    jeder Beschickung des  Bades eine Mehrzahl von auf beiden Seiten  flächen mit einer Oxyd- oder     Hydroxyd-          schicht    versehenen     Flachdruckblättern,    und  durch Verwendung eines sehr schwachen  Elektrolyten von einer     höchstens        1/2%igen     Säurelösung kann man weiterhin erreichen;

    dass die     Formierungsdauer    für die Platten  oberflächen nur wenige Minuten beträgt und  auch das Bad nur die Aussentemperatur zu  haben braucht.    Bei einer Einrichtung zur Ausführung  eines     Verfahrens    nach der Erfindung kann  man unter     Umständen    neben jeder Wechsel  stromschiene auch noch eine     weitere    Strom  schiene parallel zu der     Wechselstromschiene     anordnen, welche beiden Stromschienen mit  dem Pluspol einer Gleichstromquelle verbun  den sind, auf welchen Stromschienen Klam  mern aufliegen, die abwechselnd nur an  einem der beiden Enden Strom von den  Schienen abnehmen und durch entsprechende  Leitungen an Kontaktflächen,

   die zum Ein  klemmen der     Metallblätter    bestimmt sind,  leiten, und dass ferner an beiden Enden des  zur Aufnahme der     Metallblätterreihe    be  stimmten Raumes je eine aus Blei bestehende  Elektrode angeordnet ist, welche beiden  Bleielektroden mit dem Minuspol der Gleich  stromquelle verbunden sind.  



  Auf der Zeichnung ist in     Fig.    1 und 2  in Ansicht und Querschnitt ein     Aluminiurn-          blatt    für Büroflachdruck entsprechend der       Erfindung    beispielsweise dargestellt:

         Fig.        ä    zeigt eine beispielsweise Ausfüh  rungsform einer     Einrichtung    zur gleichzei  tigen     anodischen    Behandlung einer grösseren  Anzahl von     Flachdruckblättern        in    perspek  tivischer Ansicht, während       Fig.    4 eine beispielsweise Ausführungs  form einer Aufhängeklammer für ein Me  tallblatt     darstellt;          Fig.    5 ist eine der     Fig.    4 entsprechende  Figur, nur mit in     umgekehrter    Lage einge  hängter     Festhalteklammer    für ein Metall  blatt;

    die     Fig.    6 und 7 sind Schnitte nach den  Linien     VI-VI        bezw.        VII-VII    der     Fig.4;          Fig.    8 zeigt     schematisch    die     Stromzufüh-          rung    zu zwei aufeinanderfolgenden     Metall-          blättern.     



  Das in     Fig.    1     und    2 dargestellte     Alrl-          miniumblatt    a für     Büroflachdruck,    das na  turgemäss eine wesentlich geringere Dicke  besitzt, als es die Zeichnung zeigt, ist derart  vorbehandelt,     dass        es    auf beiden Seiten eine  wasserannehmende Schicht b aufweist. Ein  solches Aluminiumblatt kann auf beiden Sei  ten     beschriftet    werden.

        Um Beschädigungen der bereits beschrif  teten Seite des     Aluminiumblattes    a während  des     Beschreibens    der     zweiten    Seite oder auch  während des Druckvorganges zu     verhindern,     können beide Seiten des     Aluminiumblattes     zum Schutz in voller Ausdehnung mit einem  nur an     einer        Kannte        angehefteten    Schutzblatt  aus Papier oder dergleichen versehen sein.  wobei beim Beschreiben     bezw.    Drucken das  Schutzblatt auf der betreffenden Seite weg  genommen wird.

   Dieses Schutzblatt c kann  aber auch, wie bei dem     dargestellten    Aus  führungsbeispiel, nur auf einer Seite ange  ordnet sein     und    wird dann nach Bedarf auf  die jeweils zu schützende Seite umgeklappt.  



  . Das     dargestellte        Aluminiumblatt    ist an  seinem obern und     untern    Rande mit Befesti  gungslöchern d versehen, die zum Aufspan  nen des Blattes auf den Formzylinder der  Bürodruckmaschine dienen.  



  Zur Torbehandlung der Aluminiumblät  ter a kann die in     Fig.    3 dargestellte     Ein-          izchtun.g    benutzt werden.     In    dieser Figur  ist mit 1 der     Badbehälter        bezeichnet,    der  geschlossen ist oder offen sein kann, wenn  nur Wechselstrom verwendet wird.  



  Bei dem     gezeichneten    Ausführungsbei  spiel sind parallel zu den beiden Längsseiten  des     Badbehälters    1 die beiden Stromschienen  2 und 3     angeordnet,    die über Schalter an  eine     Wechselstromquelle    angeschlossen sind.  Parallel zu den Stromschienen 2, 3 liegen  weitere Stromschienen 4, 5, die beide über  Schalter an den Pluspol einer Gleichstrom  quelle angeschlossen sind.

   Parallel zu den  beiden     Querwänden    des     Badbehälters    1 sind  an den     Enden    des zur Aufnahme der Blät  terreihe dienenden Raumes im Behälter 1  noch zwei als Gegenelektroden dienende Blei  platten 6, 7 angeordnet, die beide über Schal  ter an den Minuspol der Gleichstromquelle  angeschlossen sind.  



  Bei dem gezeichneten Ausführungsbei  spiel ist oberhalb des Behälterbodens ein  Siebboden 8 angeordnet, und in den Raum 9  zwischen dem Boden des Behälters und dem  Siebboden führt eine     Pressluftleitung    10, so  dass die Pressluft durch den Siebboden 8 in    den Behälter     eintritt    und die sich bildenden  Gasblasen mit nach oben mit sich<U>nimm</U>t.  Zur     Abführung    dieser Gase dient ein Gas  abzug 11.  



  Zwischen den beiden Bleielektroden 6, 7  wird in den Behälter eine grosse Anzahl der  auf     beiden    Seiten mit Oxyd- oder     Hydroxyd-          schichten    zu versehenden     Aluminiumblätter     a, eingehängt, derart, dass diese     Aluminium-          blätter    a parallel nebeneinander und quer zu  den     Wechselstromschienen    2 und 3 liegen.

    Jedes     Aluminiumblatt    a wird von einer  Klammer 13 getragen, die mit ihren     beiden     Enden auf den     Stromschienenpaaren    2, 4  und 3, 5 aufruht, wie dies insbesondere aus       Fig.    8     ersichtlich    ist. Jede     ]Klammer    13 be  steht     vorteilhafterweise    aus Hartgummi und  setzt sich aus den beiden, nach Art einer  Zange federnd     gegeneinander    gedrückten  Schenkeln 13' zusammen.

   Jede Klemme ist  an ihrem einen Ende mit zwei     Kontaktplätt-          chen    14 und 15 versehen, die bei dem ge  zeichneten     Ausführungsbeispiel    zur     Hälfte     in jedem Schenkel 13'     angeordnet        sind.    Mit  diesen Kontaktplättchen 14, 15 ruht die       ]Klammer        entweder    auf den beiden Kontakt  schienen 2, 4 oder den beiden Kontaktschie  nen 3, 5 auf, je nachdem in welcher Lage  die     Klammer    benutzt wird.

   Jedes     Kontakt-          plättchen    14 ist leitend mit einer Kontakt  platte 16 an der Innenfläche jedes Schen  kels 13' verbunden, derart, dass das von der  Klemme 13 getragene Metallblatt a durch  die beiden     Kontaktplatten    16     mit        einer    der  Stromschienen 2, 3 verbunden ist. Jedes       Kontaktplättchen    15 ist mit     einer    Kontakt  platte 17 auf der     Innenseite    jedes Schenkels  13' leitend verbunden, derart, dass jedes Me  tallblatt a auch mit einer Stromschiene 4       bezw.    5 leitend verbunden ist.  



  Von zwei     aufeinanderfolgenden        Metall-          blättern    a ist je das eine     Metallblatt    entspre  chend     Fig.    4 und 8 mit den     Stromschienen    2  und 4 und das folgende     Metallblatt    entspre  chend     Fig.    5 mit den Stromschienen 3 und 5  leitend     verbunden,    derart, dass die aufeinan  derfolgenden     Metallblätter    je in der Nähe  entgegengesetzter     Querkanten    12     bezw.    12'      an eine     Wechselstromschiene    und eine Gleich  stromschiene angeschlossen sind.

    



  Als Elektrolyt wird eine schwache, höch  stens     1/2%ige    Säurelösung verwendet.  



  Wird nunmehr wechselweise Gleichstrom  und Wechselstrom dem Bade zugeführt, so  erhält man binnen weniger Minuten auf den  Innen- und Aussenseiten der Aluminiumblät  ter a eine feinkörnige     bezw.    feinporige Oxyd  oder     Hydroxydschicht    in gleichmässiger Ver  teilung über die gesamten     Oberflächen.    Die  derart behandelten Aluminiumblätter sind,  nachdem sie in bekannter Weise gebrüht  sind, für das     Offsetdruckverfahren    geeignet  und können auf beiden     Seitenflächen    benutzt  werden. Man erhält demnach Aluminium  blätter für     Büroflachdruck,    wie ein solches  in     Fig.    1 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Aluminiumblatt für Büroflachdruck, da durch gekennzeichnet, dass beide Seiten des Blattes wasserannehmend gemacht sind. II. Verfahren zur Herstellung von Flach- druckblättern aus Aluminium oder Alu miniumlegierungen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Aluminiumblättern (a) parallel nebeneinander quer zu zwei mit Wechselstrom gespeisten Schienen (2, 3) in den Elektrolyten eines Oxydations bades derart eingehängt wird, dass die aufeinanderfolgenden Aluminiumblätter abwechselnd mit der einen und mit der andern Stromschiene (2, 3)
    in leitender Verbindung stehen. III. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass neben jeder Wechselstromschiene (2 bezw. 3) eine weitere Stromschiene (4 bezw. 5) ange ordnet ist, welche beiden Stromschienen (4, 5) mit dem Pluspol einer Gleich stromquelle verbunden sind, auf wel chen Stromschienen Klammern (13) auf liegen, die abwechselnd nur an einem der beiden Enden Strom von den Schie nen abnehmen und durch entsprechende Leitungen an Kontaktflächen,
    die zum Einklemmen der Metallblätter be stimmt sind, leiten, und dass ferner an beiden Enden des zur Aufnahme der Metallblätterreihe bestimmten Raumes je eine aus Blei bestehende Elektrode (6) angeordnet ist, welche beiden Blei elektroden (6) mit dem Minuspol der Gleichstromquelle verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Aluminiumblatt für Büroflachdruck nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass es auf beiden Seiten mit einer elektrolytischen Oxyd- oder Hydr- oxydschicht versehen ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch <B>111,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Klam mern (13) am einen Ende mit die Strom schienen berührenden Kontaktplatten (14, 15) versehen sind, mit denen die Kontakte (16, 17) an den die Metall blätter festzuhalten bestimmten Klemm schenkeln verbunden sind.
CH200389D 1936-07-20 1937-07-19 Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes. CH200389A (de)

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DE70936X 1936-09-07

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CH200389A true CH200389A (de) 1938-10-15

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CH200389D CH200389A (de) 1936-07-20 1937-07-19 Aluminiumblatt für Büroflachdruck, sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines solchen Blattes.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893952C (de) * 1945-01-10 1953-10-22 Citonom Ab Praegbare Druckplatte, insbesondere fuer Adressiermaschinen
DE1219049B (de) * 1959-02-06 1966-06-16 Azoplate Corp Flachdruckplatte
DE1238050B (de) * 1958-12-30 1967-04-06 Minnesota Mining & Mfg Vorsensibilisiertes Druckplattenmaterial fuer den lithographischen Flachdruck

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