CH200120A - Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen. - Google Patents
Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen.Info
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- C22F—CHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
- C22F1/00—Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
- C22F1/08—Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of copper or alloys based thereon
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Description
Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen und ist dadurch gekennzeichnet, dass das zu härtende Metall zunächst mindestens auf den Gefrierpunkt von Wasser abgekühlt, dann durch Eintauchen in ein Flüssigkeitsbad, dessen Temperatur etwa 115 C beträgt, schnell erwärmt, nachher in ein siedendes Bad eines Reinigungsmittels getaucht, ge trocknet und dann auf eine Temperatur von 16 bis 28 C abgekühlt wird, und dass diese Behandlung unter Steigerung der Temperatur des Flüssigkeitsbades bis auf 205 C so oft wiederholt wird, bis eine gewünschte Härte erzielt ist. Vorzugsweise verwendet man als Erhitzungsbad Rindertalg und als Reini gungsbad Seifenlauge.
<I>Beispiel:</I> Das zu härtende Metallstück wird zu nächst bis auf den Gefrierpunkt von Wasser oder etwas darunter abgekühlt und dann in ein Bad von Rindertalg eingetaucht, das eine Temperatur von 116 C hat. Die Tauchzeit beträgt etwa 20 Sekunden. Im Anschluss an diese Tauchung wird das Metall in eine Sei fenlösung überführt, die ziemlich stark ist und beim Siedepunkt erwärmt gehalten wird. Das Metall verbleibt in dieser Seifenlösung etwa 30 Sekunden. Danach wird das Metall daraus entfernt, vollkommen getrocknet und bis auf etwa 16 bis 28 C abkühlen gelassen. Es ist aber dabei nicht nötig, unter 16 C zu. gehen.
Dann wird das Metall einer zwei ten Abkühlung unterzogen und zu dem Zweck auf eine Temperatur von -24' C gebracht und darauf in ein Erhitzimgsbad, dessen Temperatur bis auf etwa 138 C gesteigert ist. Darauf wird das Metall wieder in das Reinigungsbad getaucht, danach vollständig getrocknet und bei einer Temperatur von 16 bis<B>28'</B> C gehalten, bis die Behandlung fort gesetzt werden kann.
Mit jeder Wiederholung der drei Verfah rensstufen - Abkühlen, Eintauchen in das Erhitzungsbad und Eintauchen in das Reini gungsbad - wird die Temperatur des Er- bitzungsbades um etwa 5 bis 6 C erhöht. Die erste Erhöhung war von 116 auf 138 C, und danach folgt jedesmal eine Erhöhung von nur etwa 6 C, bis schliesslich eine Tempe ratur von etwa 205 C erreicht ist. Bei die ser Temperatur wird das Verfahren so oft wiederholt, bis die grösste Härte in dem Me tall erreicht ist.
Um einen bestimmten Grad der Härte zu erzielen, können die beschriebenen Verfah rensmassnahmen alle vier Stunden, und zwar während eines Zeitraumes von 20 bis 21 Ta gen wiederholt werden. Die Härtung des Metalles tritt schon vor Beendigung dieses Zeitraumes ein. Je nach dem angestrebten Härtungsgrad kann die Behandlung vorzeitig unterbrochen oder bis zu Ende dieses Zeit raumes oder noch darüber hinaus fortgesetzt werden, bis die Maximalhärte erzielt ist.
Die Tauchzeit im Erhitzungsbad aus Rindertalg beträgt beispielsweise jeweils durchschnittlich 20 Sekunden und die Tauch zeit im Reinigungsbad aus Seifenlauge etwa 30 Sekunden. Die Tauchzeit im Erhitzungs- bad kann jedoch entsprechend der Menge oder der Stärke des zu härtenden Metalles ge ändert werden.
Wird ein schmales oder dünnes Stück Kupfer oder Kupferlegierung gehärtet, so braucht die Tauchzeit nicht län ger als 10 Sekunden zu betragen, wenn bei spielsweise das Talgbad eine Temperatur von 199 C hat, während ein dickeres oder schwereres Stück längere Zeit sowohl für die Abkühlbehandlung, als auch für die Tau chung in den Talg erfordert.
Die heisse Seifenlösung reinigt die Metall- poren von dem darin eingedrungenen Talg, so dass während der Abkühlbehandlung die Wärme des Metalles schneller zerstreut wird.
Zusätzlich bewirkt das Eintauchen des Me- talles in die heisse Seifenlauge eine allmäh liche Temperaturverminderung, wobei auch wiederum das Metall in gleicher Weise wie im Talgbad ausser Berührung mit der Luft gehalten und vor einer Oxydation bewahrt wird.
Zur Erreichung der tiefen Ausgangs temperaturen können handelsübliche Kühl- schränke oder sonstige bekannte Gefrierein- richtungen und Verfahren zur Anwendung gelangen.
Als Kupfer verwendet man vorzugsweise Kupfer von handelsüblicher Reinheit mit einem Kupfergehalt von mindestens 99,5
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass das zu härtende Metall zunächst min destens bis auf den Gefrierpunkt von Wasser abgekühlt, dann durch Eintauchen in ein Flüssigkeitsbad, dessen Temperatur etwa 115 C beträgt, schnell erwärmt, nachher in ein siedendes Bad eines Reinigungsmittels ge taucht,getrocknet und dann auf eine Tempe ratur von 16 bis 28 C abgekühlt wird, und dass diese Behandlung unter Steigerung der Temperatur des Flüssigkeitsbades bis auf 205 C so oft wiederholt wird, bis eine ge wünschte Härte erzielt ist. UNTERANSPRÜCHE:1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Verlaufe der Wiederholungen der thermischen Be handlung die tiefste Temperatur bis auf - 24 C erniedrigt und die Temperatur des Erhitzungsbades stufenweise bis auf 205 C erhöht wird. 2.Verfahren nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die stufenweise Erhöhung des Erhitzungsbades nach einer einmaligen stärkeren Erhöhung um 20' C, nur jedesmal 5 bis 6 C beträgt. 3.Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da$ als Erhitzungs- bad Rindertalg und als Reinigungsbad Seifenlauge verwendet wird. 4. Verfahren nach dem Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Metall im Bad aus Rindertalg 20 Sekunden und im Reinigungsbad aus Seifenlauge 30 Sekun den getaucht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200120T | 1937-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200120A true CH200120A (de) | 1938-09-30 |
Family
ID=4442175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200120D CH200120A (de) | 1937-06-01 | 1937-06-01 | Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200120A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062438B (de) * | 1954-12-08 | 1959-07-30 | Otra Ringlaeufer G M B H | Verfahren zur Erhoehung der Haerte und Verschleissfestigkeit von Werkstuecken, insbesondere Fertigteilen aus Cu oder Cu-Legierungen |
-
1937
- 1937-06-01 CH CH200120D patent/CH200120A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062438B (de) * | 1954-12-08 | 1959-07-30 | Otra Ringlaeufer G M B H | Verfahren zur Erhoehung der Haerte und Verschleissfestigkeit von Werkstuecken, insbesondere Fertigteilen aus Cu oder Cu-Legierungen |
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