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CH200120A - Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen. - Google Patents

Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen.

Info

Publication number
CH200120A
CH200120A CH200120DA CH200120A CH 200120 A CH200120 A CH 200120A CH 200120D A CH200120D A CH 200120DA CH 200120 A CH200120 A CH 200120A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bath
temperature
copper
metal
hardening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Horten Coleman Claude
Original Assignee
Horten Coleman Claude
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Horten Coleman Claude filed Critical Horten Coleman Claude
Publication of CH200120A publication Critical patent/CH200120A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/08Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of copper or alloys based thereon

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description


  Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Härten von Kupfer und Kupferlegierungen  und ist dadurch gekennzeichnet, dass das zu  härtende     Metall    zunächst mindestens auf den  Gefrierpunkt von Wasser abgekühlt, dann  durch Eintauchen in ein     Flüssigkeitsbad,     dessen Temperatur etwa 115   C beträgt,  schnell erwärmt, nachher in ein siedendes  Bad eines Reinigungsmittels getaucht, ge  trocknet und dann auf eine Temperatur von  16 bis 28   C abgekühlt wird, und dass diese  Behandlung unter Steigerung der Temperatur  des Flüssigkeitsbades bis auf 205   C so oft  wiederholt wird, bis eine gewünschte Härte  erzielt ist. Vorzugsweise verwendet man als       Erhitzungsbad    Rindertalg und als Reini  gungsbad Seifenlauge.  



  <I>Beispiel:</I>  Das zu härtende Metallstück wird zu  nächst bis auf den Gefrierpunkt von Wasser  oder etwas darunter abgekühlt und dann in  ein Bad von Rindertalg eingetaucht, das eine  Temperatur von 116   C hat. Die Tauchzeit    beträgt etwa 20 Sekunden. Im Anschluss an  diese     Tauchung    wird das Metall in eine Sei  fenlösung überführt, die ziemlich stark ist  und beim Siedepunkt erwärmt gehalten wird.  Das Metall verbleibt in dieser Seifenlösung  etwa 30 Sekunden. Danach wird das Metall  daraus entfernt, vollkommen getrocknet und  bis auf     etwa    16 bis 28   C abkühlen gelassen.  Es ist aber dabei nicht nötig, unter 16   C  zu. gehen.

   Dann wird das Metall einer zwei  ten Abkühlung unterzogen und zu dem Zweck  auf eine     Temperatur    von -24' C gebracht  und darauf in ein     Erhitzimgsbad,    dessen  Temperatur bis auf etwa 138   C gesteigert  ist. Darauf wird das Metall wieder in das  Reinigungsbad getaucht, danach vollständig  getrocknet und bei einer Temperatur von 16  bis<B>28'</B> C gehalten, bis die     Behandlung    fort  gesetzt werden kann.  



  Mit jeder     Wiederholung    der drei Verfah  rensstufen - Abkühlen, Eintauchen in das       Erhitzungsbad    und Eintauchen in das Reini  gungsbad - wird die Temperatur des     Er-          bitzungsbades    um etwa 5 bis 6   C erhöht.      Die     erste    Erhöhung war von 116 auf 138   C,  und danach folgt jedesmal eine Erhöhung von  nur etwa 6   C, bis schliesslich eine Tempe  ratur von etwa 205   C erreicht ist. Bei die  ser Temperatur wird das Verfahren so oft  wiederholt, bis die grösste Härte in dem Me  tall erreicht ist.  



  Um einen bestimmten Grad der     Härte    zu  erzielen, können die beschriebenen Verfah  rensmassnahmen alle vier Stunden,     und    zwar       während        eines    Zeitraumes von 20 bis 21 Ta  gen wiederholt werden. Die Härtung des       Metalles    tritt schon vor Beendigung dieses  Zeitraumes ein. Je nach dem angestrebten       Härtungsgrad    kann die Behandlung vorzeitig  unterbrochen oder bis zu Ende dieses Zeit  raumes oder noch     darüber    hinaus fortgesetzt  werden, bis die Maximalhärte erzielt ist.  



       Die    Tauchzeit im     Erhitzungsbad        aus     Rindertalg beträgt beispielsweise jeweils  durchschnittlich 20 Sekunden und die Tauch  zeit im Reinigungsbad aus Seifenlauge etwa  30 Sekunden. Die Tauchzeit im     Erhitzungs-          bad    kann jedoch     entsprechend    der Menge oder  der     Stärke    des zu härtenden     Metalles    ge  ändert werden.

   Wird ein schmales oder  dünnes Stück Kupfer oder     Kupferlegierung          gehärtet,    so braucht die Tauchzeit nicht län  ger als 10 Sekunden zu betragen, wenn bei  spielsweise das Talgbad eine Temperatur von  199   C hat, während ein dickeres oder  schwereres Stück längere     Zeit    sowohl für die       Abkühlbehandlung,    als auch für die Tau  chung in den Talg erfordert.  



       Die    heisse Seifenlösung     reinigt    die     Metall-          poren    von dem darin eingedrungenen Talg,  so dass während der     Abkühlbehandlung    die  Wärme des     Metalles    schneller zerstreut wird.

    Zusätzlich bewirkt das     Eintauchen    des     Me-          talles        in    die     heisse    Seifenlauge eine allmäh  liche     Temperaturverminderung,    wobei auch  wiederum das Metall     in    gleicher Weise wie  im Talgbad ausser Berührung mit der Luft       gehalten    und vor einer Oxydation bewahrt  wird.  



  Zur     Erreichung    der tiefen Ausgangs  temperaturen können handelsübliche     Kühl-          schränke    oder     sonstige    bekannte Gefrierein-         richtungen    und     Verfahren    zur     Anwendung     gelangen.  



  Als Kupfer verwendet     man        vorzugsweise     Kupfer von handelsüblicher Reinheit mit  einem Kupfergehalt von mindestens 99,5

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass das zu härtende Metall zunächst min destens bis auf den Gefrierpunkt von Wasser abgekühlt, dann durch Eintauchen in ein Flüssigkeitsbad, dessen Temperatur etwa 115 C beträgt, schnell erwärmt, nachher in ein siedendes Bad eines Reinigungsmittels ge taucht,
    getrocknet und dann auf eine Tempe ratur von 16 bis 28 C abgekühlt wird, und dass diese Behandlung unter Steigerung der Temperatur des Flüssigkeitsbades bis auf 205 C so oft wiederholt wird, bis eine ge wünschte Härte erzielt ist. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Verlaufe der Wiederholungen der thermischen Be handlung die tiefste Temperatur bis auf - 24 C erniedrigt und die Temperatur des Erhitzungsbades stufenweise bis auf 205 C erhöht wird. 2.
    Verfahren nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die stufenweise Erhöhung des Erhitzungsbades nach einer einmaligen stärkeren Erhöhung um 20' C, nur jedesmal 5 bis 6 C beträgt. 3.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da$ als Erhitzungs- bad Rindertalg und als Reinigungsbad Seifenlauge verwendet wird. 4. Verfahren nach dem Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Metall im Bad aus Rindertalg 20 Sekunden und im Reinigungsbad aus Seifenlauge 30 Sekun den getaucht wird.
CH200120D 1937-06-01 1937-06-01 Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen. CH200120A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH200120T 1937-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH200120A true CH200120A (de) 1938-09-30

Family

ID=4442175

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH200120D CH200120A (de) 1937-06-01 1937-06-01 Verfahren zum Härten von Kupfer und Kupferlegierungen.

Country Status (1)

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CH (1) CH200120A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062438B (de) * 1954-12-08 1959-07-30 Otra Ringlaeufer G M B H Verfahren zur Erhoehung der Haerte und Verschleissfestigkeit von Werkstuecken, insbesondere Fertigteilen aus Cu oder Cu-Legierungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062438B (de) * 1954-12-08 1959-07-30 Otra Ringlaeufer G M B H Verfahren zur Erhoehung der Haerte und Verschleissfestigkeit von Werkstuecken, insbesondere Fertigteilen aus Cu oder Cu-Legierungen

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