CH209866A - Verfahren und Mittel zum Auslöschen falsch getippter Schriftzeichen schreibender Bureaumaschinen. - Google Patents
Verfahren und Mittel zum Auslöschen falsch getippter Schriftzeichen schreibender Bureaumaschinen.Info
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Description
Verfahren und Mittel zum Auslöschen falsch getippter Schriftzeichen schreibender Bur eaumaschinen. Die vorliegende Erfindung ermöglicht ein rasches und sauberes Korrigieren falsch ge tippter Schriftzeichen schreibender Bureau inaschinen (Schreibmaschinen, Rechnungs- und Buchhaltungsmaschinen etc.).
Falsch getippte Schriftzeichen schreiben der Bureaumaschinen mussten bisher durch Radieren entfernt werden. Eine solche Pro zedur erfordert eine ganze Reihe zeitraubender Handgriffe. Vorerst muss die Papierwalze nach oben gedreht werden, da der Abstand zwischen Typenführung und Schrift bei 90'/o aller schreibenden Bureaumaschinen viel zu eng ist, um ein sauberes Radieren zu ermög lichen. Sodann muss der Wagen in eine End- stellung gebracht werden, um zu verhindern, dass die beim Radieren entstehenden Gummi krümmchen in den Mechanismus der Schreib maschine herunterfallen.
Trotz dieser Vor sichtinassnahme aber gelangen immer Teile des verwendeten Radiergummis in den Me chanismus der Maschine, und da diese Teile sehr oft feine Beimischungen von Quarzsand oder Korund enthalten, erhöhen sie die Abnutzung der Lager und Führungsschienen der Maschinen ganz beträchtlich. Die eigent liche Prozedur des Radierens wird sodann sehr oft erschwert durch den Zustand des Farbbandes, des Radiergummis und des Radierschildchens und durch Eigenschaften des Papieres, alles Momente, die das Radieren zu einer unsauberen und sehr zeitraubenden Tätigkeit machen.
Nach Schluss des Radierens muss das Papier wieder in die Ausgangs stellung zurückgebracht werden, was beson ders dann nicht sehr einfach ist, wenn sich etwa das Papier infolge der Reibung des Radiergummis auf der Walze etwas verschoben hat, was ziemlich häufig der Fall ist.
Eine solche an sich gewiss schon kompli zierte Korrektur wird aber noch bedeutend erschwert durch den Umstand, dass sehr oft auch Durchschläge korrigiert werden müssen. Die Schwierigkeiten des Radierens der Durch schläge liegen besonders in der mangelnden Festigkeit der Durchschlagspapiere (meist bil- lige, schwach geleimte idolzpapiere!) und in dem Umstand, dass die entstehenden Gummi- krümmchen zwischen Kohlen- und Durch schlagpapier hinunterfallen und dort nur schwer zu entfernen sind.
Die vorliegende Erfindung ist nun ge eignet, dieses komplizierte, zeitraubende und unsaubere Verfahren des Radierens über flüssig zu machen. Sie geht davon aus, zur Korrektur eines falsch getippten Schrift zeichens gerade dieses falsche Typenzeichen zur Entfernung des Schriftzeichens zu be nutzen, also das fälschlicherweise getippte Schriftzeichen durch Übertippen mit derselben falschen Type zum Verschwinden zu bringen. Dies wird dadurch erreicht, dass beim Über tippen zwischen Papier und Letter ein mit einer Korrekturmasse versehener Träger, zum Beispiel eine Folie aus Papier, Metall oder Gespinnst derart eingelegt wird, dass Teile der Korrekturmasse genau auf die gleichen Stellen des Papieres aufgetragen werden, wie vorher fälschlich die Schreibfarbe.
Die Korrekturmasse enthält zweckmässig eine Deckfarbe und Farbstoffe, die optisch komplementär sind zur Schreibfarbe und da durch die Wirkung der Deckfarbe ergänzen. Die Korrekturmasse kann ferner Substanzen enthalten, die durch chemische Umsetzung mit der Schreibfarbe diese ganz oder teil weise zum Verschwinden bringen (Bleich wirkung). Durch die Bleichwirkung braucht die Schriftfarbe nicht unbedingt in weiss, resp. farblos übergeführt zu werden; es genügt, wenn die Schreibfarbe durch chemische Um setzung in eine Farbe übergeführt wird, die durch die in der Korrekturmasse enthaltenen Deck- und optischen Komplementärfarbstoffe leichter zum Verschwinden zu bringen ist als die ursprüngliche Schreibfarbe.
Es gibt eine ganze Reihe von Farbstoffen, die schi- schwer zu bleichen aber relativ leicht durch chemische Veränderungen in andere, zum Beispiel hellere Farbtöne übergeführt werden können.
Die Korrekturmasse wird zweckmässig in dünner Schicht auf Metallfolien oder Papier blätter oder ein anderes Trägermaterial auf- getragen. Zum Übertippen wird der Träger mit der Schichtseite gegen das Papier zwi schen dieses und Letter oder zwischen Kohlm und Durchschlagpapier eingeschoben. Um das Austrocknen der Korrekturmasse zu verhin dern, können je zwei gleich grosse Folien mit den Schichtseiten gegeneinandergeklebt aufbewahrt werden.
Die Korrekturmasse kann aber auch auf das Farbband der schreibenden Bureauma- schine aufgetragen werden, dergestalt, dass die eine Längshälfte des Farbbandes mit der Schreibfarbe und die andere Längshälfte mit der Korrekturmasse imprägniert wird. Unter Anwendung eines solchen kombinierten Farb bandes bedarf das Übertippen des falsch getippten Schriftzeichens nur noch zweier einfacher Handgriffe: Rückstellen des Wagens auf die Höhe des auszulöschenden Schrift zeichens und Umschalten des Farbbandes auf die Korrekturmasse.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Auslöschen falsch getippter Schriftzeichen schreibender Bureauma- schinen, gekennzeichnet dadurch, dass auf das fälschlich getippte, auszulöschende Schriftzeichen durch nochmaliges Tippen des gleichen, falschen Schriftzeichens unter Dazwischenlegen eines mit einer Korrek turmasse versehenen Trägers Teile dieser Korrekturmasse auf das auszulöschende Schriftzeichen aufgetragen werden, die dieses zum Verschwinden bringen. I1. Mittel zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einem Träger, der mit einer Korrektur masse versehen ist. UNTERANSPRtrCHE 1.Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse eine Deckfarbe enthält. 2. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse einen Farbstoff enthält. 3. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse Stoffe enthält, die im Stande sind, auf Schreibfarbe bleichend einzuwirken. 4. Mittel nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse Deckfarbstoffe, andere Farbstoffe und Stoffe enthält, die im Stande sind, auf Schreib farbe bleichend einzuwirken. 5.Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse in dünner Schicht auf einer Folie aufge tragen ist. 6. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse auf einem Textilband aufgetragen ist. 7. Mittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrekturmasse auf der einen Längshälfte eines Textil bandes aufgetragen ist, dessen andere Längshälfte mit Schreibfarbe imprägniert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209866T | 1939-03-09 |
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| CH209866A true CH209866A (de) | 1940-05-15 |
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH209866A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192219B (de) * | 1958-11-26 | 1965-05-06 | Wolfgang Dabisch | Farbfolie zur Korrektur von Tippfehlern |
| FR2427369A1 (fr) * | 1978-05-30 | 1979-12-28 | Kores Holding Zug Ag | Agent correcteur pour materiaux d'ecriture |
| DE3425560C1 (de) * | 1984-07-11 | 1986-01-16 | Pelikan Ag, 3000 Hannover | Korrekturband fuer thermosensitive Papiere |
-
1939
- 1939-03-09 CH CH209866D patent/CH209866A/de unknown
Cited By (3)
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| DE1192219B (de) * | 1958-11-26 | 1965-05-06 | Wolfgang Dabisch | Farbfolie zur Korrektur von Tippfehlern |
| FR2427369A1 (fr) * | 1978-05-30 | 1979-12-28 | Kores Holding Zug Ag | Agent correcteur pour materiaux d'ecriture |
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