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CH208058A - Verfahren und Einrichtung zur Fernsteuerung von Apparaten über eine besondere Steuerleitung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Fernsteuerung von Apparaten über eine besondere Steuerleitung.

Info

Publication number
CH208058A
CH208058A CH208058DA CH208058A CH 208058 A CH208058 A CH 208058A CH 208058D A CH208058D A CH 208058DA CH 208058 A CH208058 A CH 208058A
Authority
CH
Switzerland
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Application number
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Publication of CH208058A publication Critical patent/CH208058A/de

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  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Fernsteuerung von Apparaten  über eine besondere Steuerleitung.    Bei     Fernsteueranlagen    erfolgt die selek  tive     Ausführung    von Arbeitsvorgängen ge  wöhnlich nach einem der bekannten Impuls  verfahren, wobei die     Übertragung    der Steuer  impulse von der Sendestelle nach den Emp  fangsstellen     entweder    durch besondere Steuer  leitungen oder über das     Starkstromnetz    selbst  durch     Überlagerung    oder     Netzunterbrechun-          gen    erfolgt.

   Obwohl die     selektive    Fern  steuerung der einzelnen mit Starkstrom be  triebenen Apparate bisher die einzige Mög  lichkeit einer grossen Auswahl der Schalt  befehle bei hoher Betriebs- und Störfreiheit  bietet, so hat diese jedoch den Nachteil, dass  sie zufolge der     einen    grossen Material  aufwand erfordernden und verwickelten  Empfangsgeräte verhältnismässig teuer zu  stehen kommt. Die Folge davon ist, dass  bisher Anlagen für die selektive Fernsteue  rung     nicht    die weitgehende     Verwendung    ge  funden haben, wie sie     allgemein        erwünscht     wäre.  



  Man hat daher zwecks Herabsetzung des    Materialaufwandes bereits vorgeschlagen, be  stimmte Apparate, sogenannte Massenappa  rate, wie Tarifgeräte, Warmwasserspeicher,  Schaltgeräte für Treppenhaus-     und    Schau  fensterbeleuchtungen und dergleichen un  mittelbar durch-     einfache    Wechselstrom  impulse von verschiedenen Frequenzen zu  steuern. Hierbei werden wohl für die Fern  steuerung der Massenapparate besondere       Wähleranordnungen    nicht benötigt.

   Jedoch  besitzen derartige     Fernsteueranlagen,    ganz  abgesehen davon, dass für jeden ferngesteuer  ten Apparat immer noch     ein.    besonderes     Fre-          quenzrelais        benötigt    wird, alle     Nachteile    der       Mittelfrequenzsteuerung.     



  Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Ver  fahren     und    eine     Einrichtung    zur Fernsteue  rung von Apparaten, wie Tarifgeräten, Warm  wasserspeichern,     Heizvorrichtungen,    Signal  geräten und Schaltgeräten für die Strassen-,  Treppenhaus-, Schaufenster- und     Haus-          nummernbeleuchtung    über eine besondere       Steuerleitung.    Gemäss der     Erfindung        wird         bei derartigen Anlagen eine weitere Ver  einfachung und Herabsetzung des Material  aufwandes dadurch ermöglicht.

   dass vom  Sender über die Steuerleitung eine Gruppe  gleichartig zu steuernder Apparate, wie Ta  rifgeräte mittels durch     Ein.-    und Ausschalten  der Steuerleitung beeinflusster Schaltrelais  unmittelbar, während die andern Apparate  nach einer Impulsmethode selektiv gesteuert  werden.  



  Die Anwendung des Verfahrens ist ins  besondere dort vorteilhaft, wo Apparate be  reits über     eine    Steuerleitung mittels Schalt  relais unmittelbar gesteuert werden, was bei  spielsweise bei der Tarifsteuerung von Zäh  lern der Fall ist. Man braucht dann nur noch  zusätzlich die Zentralstelle mit einer     Sende-          wahleinrichtung        und    die andersartig zu  steuernden Apparate mit einer an die     Steuer-          leitung    angeschlossenen Wählereinrichtung  auszurüsten.

   Es werden dann bei Erweite  rung der Anlage für die selektive Fern  steuerung nicht nur die Arbeiten für die Um  änderung der Tarifeinrichtungen für die  Zähler, sondern auch die sonst notwendigen  zusätzlichen Empfangsrelais, wie     Frequenz-          relais    erspart. Auf diese Weise wird dann  eine derartige     Fernsteueranlage    wesentlich  vereinfacht und verbilligt.  



  Die Auswahl der selektiv gesteuerten  Apparate kann entweder während der Ein  schalt- oder     Ausschalt-    oder auch während  der Ein- und Ausschaltzeit der unmittelbar       gesteuerten    Apparate erfolgen, wobei wie  derum die Impulse nach der Impulszahl-,  Impulsdauer- oder     Impulsintervallmethode     von der Zentralstelle nach den Empfangs  stellen übertragen werden können. Die Im  pulse können weiterhin entweder durch  Spannungssenkungen     bezw.    Unterbrechungen  oder Spannungserhöhungen erzeugt werden.

    Weiterhin ist es denkbar, für die selektive       Steuerung    eine andere Stromart oder bei ge  meinsamer Verwendung von Wechselstrom       eine    andere Frequenz als für die unmittelbare  Steuerung zu verwenden. Selbstverständlich  kann eine Einzel- oder Gruppensteuerung der  selektiv     beeinflussten    Apparate auch nach    Kombinationen der vorstehend genannten  Massnahmen erfolgen.  



  Bei der ebenfalls den Gegenstand der  Erfindung bildenden     Fernsteueranlage    zur  Durchführung des Verfahrens werden über  die Steuerleitung die     unmittelbar    gesteuerten  Apparate von einer, in der Steuerleitung lie  genden Schaltvorrichtung und die selektiv  gesteuerten Apparate von einem mit Emp  fängerwählern synchronlaufenden Wähler  des Senders gesteuert. Hierbei kann der  Wähler des Senders über Empfangsrelais       sehrittschaltbetätigte    oder     synchronmotor-          angetriebene        Kontaktwähleranordnungen    der  selektiv beeinflussten Apparate steuern.  



  In der Zeichnung ist eine Fernsteuer  anlage zur Durchführung des Verfahrens be  schrieben, bei der über die Steuerleitung Ta  rifzähler unmittelbar und andere Apparate  selektiv     gesteuert    werden.  



  Die     Schaltanordnung    zeigt ein Drei  phasennetz<I>R,</I>     S,   <I>T</I> mit einem Nulleiter 0  und einem Steuerleiter     St.    An diese Leitun  gen sind in entsprechender Weise die Sende  stelle<I>A</I> und die Empfängerstellen<I>B,</I>     B1    an  geschlossen.  



  Die Sendestelle A enthält einen Kontakt  wähler 1 mit einem Drehkontakt 2 und mit  Wählerkontakten 3 bis 12. einen den Dreh  kontakt 2 antreibenden Synchronmotor 13,  einen von diesem gesteuerten     Nullstellkontakt     14, einen Tastenkontakt 15, zwei Wahl  kontakte 16, 17, ein Senderelais 18 mit einem  Umschaltkontakt 19, eine Schaltuhr 20 mit  einem Kontakt 21     und    einen Spartransfor  mator 22.  



  Die Empfängerstelle B weist einen Dop  peltarifzähler z, eine     Kontaktwähleranord-          nung    k, einen     Warmwasserspeicher        zr    und  einen weiteren Apparat a auf.  



  Der     Doppeltarifzähler    z besteht im we  sentlichen aus dem     Zählersystem    23, dem  Tarifrelais 24 mit einem unter dem Zug einer  Feder 25 stehenden Anker 26 und den beiden  vom Tarifrelais 24 gesteuerten     Zählwerken     27, 28.  



  Die im wesentlichen mit der     Kontakt-          wähleranordnung    der Sendestelle A überein-           stimmende        Kontaktwähleranordnung    k be  sitzt einen     Kontaktwähler    1,     mit    einem  Drehkontakt 21 und mit Wählerkontakten 3,       bis        12,.,        einen    den Drehkontakten 2, an  treibenden Synchronmotor     13,,    einen von  diesem gesteuerten     Nullstellkontakt    14,,

   ein  Empfangsrelais 29 mit     einem    Arbeitskontakt  80 und ein     Kipprelais..    31     mit    Wicklungen  32, 33 und     mit    einem Kontakt 34.  



  Bei der zweiten Empfängerstelle     B,    sind  der Zähler     z,,    die     Kontaktwähleranordnung     k,,     sowie    der gesteuerte Apparat a, nur sche  matisch dargestellt, wobei der     Einfachheit     halber     die    Starkstromzuleitungen     überhaupt     nicht eingezeichnet wurden.  



  Die     Verbindungen    der     einzelnen        Wir-          kungsmittel    in der Schaltanordnung der       Fernsteueranlage    miteinander und     mit    dem       Wechselstromnetz   <I>B,</I>     S,   <I>T,</I> 0,     sowie    mit der       Steuerleitung        St    gehen ohne weiteres aus der       Zeichnung    hervor, so dass auf diese nicht  näher     eingegangen    zu werden braucht.  



  Bei Schliessung des Schalters 21 durch  die Schaltuhr 20 der Sendestelle A wird an  den     Nulleiter    0 und den Steuerleiter     St    durch  den an die Netzleiter T, 0 angeschlossenen       ^Spartransformator    22     eine        bestimmte    Span  nung gelegt, so dass das im Zähler z ein  gebaute Tarifrelais 24     ansprechen    kann. Der  Anker 26 dieses     Tarifrelais    24 wird     dann     entgegen dem Zug der Feder 25 angezogen  und dadurch der     Zählerantrieb    von dem un  tern Zählwerk 27 auf das obere Zählwerk  28 umgeschaltet.

   Der Zähler z     registriert     dann die verbrauchte Energie zu     einem    an  dern Preis als vorher.     Eine        Zäblwerksum-          schaltung    erfolgt im Zähler z dann     wieder,     wenn die     Schaltuhr    20 den Schalter 21 der  Sendestelle A     unterbricht.    Der gleiche Vor  gang tritt auch bei dem Zähler     z,    der Emp  fangsstelle B, auf.

   Die     LTmschaltung    der  Zähler z, z, von dem     einen    auf den     andern          Tarif    erfolgt also hier durch,     mittels    der  Schaltuhr 20     bewirktes    Ein- und Ausschal  ten des Schalters 21, also so,     wie    es all  gemein bei der Tarifsteuerung von Zählern  über eine besondere     Steuerleitung    der Fall  ist.

      Soll beispielsweise der Warmwasserspei  cher     w    von der Sendestelle<I>A</I> aus eingeschal  tet werden, so werden der     Tastkontakt    15       und    der Wahlkontakt 16 der Sendestelle A  geschlossen, was von Hand oder auch auf  elektromagnetischem Wege erreicht werden  kann. Dabei wird der     Wahlkontakt    16     durch     irgendwelche an sich bekannten     Mittel    bis  zum Schluss des Wahlvorganges geschlossen  gehalten.

   Durch die     Schliessung    des     Tast-          kontaktes    15 werden zwei Stromkreise T, 15,  2, 18, 0 und T, 15, 13, 0 geschlossen, durch  die das Senderelais 18 und der Synchron  motor 13 erregt werden.  



  Durch die Erregung des Senderelais 18       wird    der Umschaltkontakt 19     in    die andere       Kontaktstellung    gebracht, und zwar     nur          kurzzeitig,    da der Erregerstromkreis     durch     den vom     Synchronmotor    13 gedrehten Dreh  kontakt 2 kurz nach dem Anlaufen     wieder     unterbrochen wird. Dadurch legt der Spar  transformator 22 kurzzeitig eine höhere       Spannung.    als durch den Schalter 21 der  Schaltuhr 20 an die Leiter 0 und     St    an.

         Somit    kann jetzt das auf die höhere Span  nung abgestimmte Empfangsrelais 29 der  Empfangsstelle B ansprechen. Der Kontakt  30 dieses Empfangsrelais 29 wird dann ge  schlossen, so dass mit der Erregung des Syn  chronmotors 13 der Sendestelle A auch der       Synchronmotor    13, der Empfangsstelle B  über T, 30, 2,, 13,, 0 erregt wird und damit  zum Anlaufen kommt.  



  Kurz nach dem Anlaufen der beiden Syn  chronmotoren 13,<B>13,</B> werden von diesen die  zugehörigen     Nullstellkontakte    14, 14, ge  schlossen, die dann die Erregerstromkreise  der     Synchronmotoren    13, 13, beim Öffnen  des     Tastkontaktes    15 der Sendestelle A       bezw.    beim Abgleiten des Drehkontaktes 2,  vom Wählerkontakt 8, der Empfangsstelle B  geschlossen halten.  



  Da die beiden Drehkontakte 2, 2, der       Kontaktwähler    1, 1, synchron laufen und der  Wahlkontakt 16 der Sendestelle A nach  seiner     Betätigung    auch geschlossen bleibt,       wird,    sobald die beiden Drehkontakte 2, 2,      auf die Wählerkontakte 4, 4, gelangen, in  der Sendestelle A Über T, 14. ?, 4, 16, 18, 0  das Senderelais 18 erregt, wodurch der Um  schaltkontakt 19 wieder kurzzeitig in die an  dere Kontaktstellung umgeschaltet wird.  Durch diese Umschaltung wird jetzt das  Empfangsrelais 29 der Sendestelle B noch  mals kurzzeitig erregt. Der hierdurch ge  schlossene Arbeitskontakt 30 bewirkt dann,  da sich gleichzeitig der Drehkontakt 2, auf  dem     Zählerkontakt    4, befindet, eine Schlie  ssung des Stromkreises T, 30, 2,, 4,, 32, 0.

    Die     linke        Wieklung    32 des Kipprelais 31  wird somit kurzzeitig erregt und dessen Kon  takt 34 geschlossen, wodurch der     Warm-          tvasserspeicher        zv    über den Zähler z Strom  erhält.  



  Bei Erreichung der     Nullstellung    werden  die bei Beginn des Umlaufes der Dreh  kontakte ?, 2, geschlossenen     Nullstell-          kontakte    14, 14, und der Wahlkontakt 16  unterbrochen, wodurch die Synchronmotoren  13, 13, der Sendestelle A und der Empfangs  stelle B zum Stillstand kommen. Alle Teile  nehmen dann mit     Ausnahme    des Kipprelais  31 der Empfangsstelle B     -,wieder    die aus der       Zeichnung    ersichtliche Stellung ein. Die       Fernsteueranlage    befindet sich dann für die  Aussendung eines neuen Schaltbefehls wie  der in der     Bereitschaftstellung.     



  Soll der Warmwasserspeicher     2v    vom  Netz wieder abgeschaltet werden, so muss der  bereits beschriebene Vorgang wiederholt wer  den. Nur     ist    es jetzt erforderlich, dass der  zweite Impuls erhöhter Spannung von der  Sendestelle<I>A</I> nach der Empfangsstelle<I>B</I>  dann gegeben wird, wenn die Drehkontakte       \?,        2,    auf die Wählerkontakte 5, 5, gelangen.  Um das zu erreichen, muss daher an Stelle  der     Schliessung    des Wahlkontaktes 16 der  Wahlkontakt 17 geschlossen werden.

   Sobald  dann die Drehkontakte 2, 2, der Kontakt  wähler 1, 1, auf die Wählerkontakte 5, 5,  gelangen, wird durch den zur Aussendung  gelangenden Impuls und die damit eintre  tende Schliessung des über den     NOT        ählerkontakt     51 geführten Wählerstromkreises die rechte  Wicklung 33 des     Kipprelais    31 erregt, damit    der Schalter 34 geöffnet und der Warm  wasserspeicher w wieder abgeschaltet.  



  In der gleichen Weise wird auch von der       Kontaktwähleranordnung    der     Sendestelle    A  der Apparat<I>a</I> der Empfangsstelle<I>B ge-</I>  steuert. Hier muss natürlich der zweite Im  puls erhöhter Spannung in der Empfangs  stelle B dann eintreffen, wenn die Dreh  kontakte 2, 21 der Kontaktwähler 1, 1, auf  die Wählerkontakte 6. 61     bezw.    7, 71 ge  langen.  



  Von der     Kontaktwähleranordnung    der  Sendestelle     .1    kann     aucb    beispielsweise  gleichzeitig mit der Ein- und Ausschaltung  des Warmwasserspeichers     ev    der Apparat a,  Über die     Kontaktwählera,nordniing        k,    der  Empfangsstelle B, gesteuert werden. Es     ist     selbstverständlich auch denkbar, diese beiden  Apparate<I>w, a,</I>     unabhängig    voneinander fern  zusteuern, wobei natürlich dann die Steuer  zuleitungen der beiden Apparate     zv,        a,    nicht  an gleichartige Wählerkontakte ihrer zu  gehörigen Kontaktwähler angeschlossen sein  dürfen.

    



  Eine irgendwie ungünstige Beeinflussung  der     Zählertarifsteuerung    während der Steue  rung der selektiv     beeinflussten    Apparate tritt  an sich nicht auf. Bei eingeschaltetem Tarif  relais     wird    bei der selektiven Steuerung  durch     Spannungserhöhungen    dieses lediglich  nur eine erhöhte Spannung erhalten, was  aber, da sie nur von kurzzeitiger Dauer     ist,     keinerlei nachteilige Wirkung hervorruft.  Bei der selektiven Steuerung durch kurz  zeitige Unterbrechungen kann wohl unter  Umständen das Tarifrelais umgeschaltet wer  den. Das hat aber weiter nichts zu sagen,  da ja die Umschaltung nur kurzzeitig er  folgt.

   Auch wird     iim\,elzehrt,    das aus  geschaltete Tarifrelais jeweils bei einem se  lektiven     Steuervorgang    nur ganz kurzzeitig  erregt, was ebenfalls ohne störende Wirkung  bleibt.  



  An Stelle des Spartransformators kann  auch eine Gleichstromquelle treten. Es     ist          weiterhin    auch     denkbar,    zwei besondere  Stromquellen zu verwenden, von denen ent  weder die eine eine Gleichstrom- und die an-           dere        eine        Wechselstromquelle        ist    oder von  denen beide     Wechselstromquellen        sind,    wobei  die     Wechselstromquelle    für die     selektive     Steuerung     eine    höhere Frequenz als die an  dere     Wechselstromquelle    besitzt.

   Selbstver  ständlich können     im.    Bedarfsfalle für     eine    se  lektive     Gruppenfernsteuerung    auch mehr als  zwei Wechselströme     mit        untereinander    ver  schiedenen Frequenzen verwendet werden.  



  Die in der     Zeichnung    dargestellte Fern  steueranlage arbeitet nach dem     Impuls-          intervallverfahren.    Es ist     selbstverständlich,     dass die Ausbildung und Schaltung der Sende  stelle und der Empfangsstellen anders er  folgen muss,

   wenn nach     einem        Impulszahl-          oder        Impulsdauerverfahren    und dabei mit       Spannungssenkungen        bezw.        Spannungser-          höhungen    gearbeitet     wird    oder     wenn        Schritt-          schaltwerke    an Stelle von Synchronmotoren  benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Fernsteuerung von Appa raten über eine besondere Steuerleitung, da durch gekennzeichnet, dass vom Sender über die Steuerleitung eine Gruppe gleichartig zu steuernder Apparate, mittels durch Ein- und Ausschalten der Steuerleitung beeinflusster Schaltrelais unmittelbar, während andere Apparate nach einer Impulsmethode selektiv gesteuert werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate un abhängig von der Steuerung der un mittelbar beeinflussten Apparate erfolgt. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate wäh rend der Einschaltzeit der unmittelbar gesteuerten Apparate erfolgt. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate wäh rend der Ausschaltzeit der unmittelbar gesteuerten Apparate erfolgt. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten. Apparate wäh rend der Ein- und Ausschaltzeit der un- mittelbar gesteuerten Apparate erfolgt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate nach der Impulszahlmethode erfolgt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate nach der Impulsdauermethode erfolgt. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der selektiv gesteuerten Apparate nach der Impuls-Intervallmethode erfolgt.
    B. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Impulse durch Spannungssenkungen bezw. Un terbrechungen erzeugt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Impulse durch Spannungserhöhungen erzeugt werden.
    10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass für die selek tive Steuerung eine andere Stromart als für die unmittelbare Steuerung benutzt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei gemein samer Verwendung von Wechselstrom für die selektive Steuerung eine andere Frequenz als für die unmittelbare Steue rung benutzt wird. PATENTANSPRUCH II:
    Fernsteueranlage zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass über die Steuerleitung die unmittelbar gesteuerten Apparate von einer in der Steuerleitung liegenden Schalt vorrichtung und die selektiv gesteuerten Ap parate von einem mit Empfängerwählern synchronlaufenden Wähler des Senders ge steuert werden.
    UNTERANSPRtrCHE 12. Fernsteueranlage nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Wähler des Senders über Empfangsrelais schrittschaltbetätigte Kontaktwähleran- ordnungen der selektiv beeinflussten Ap parate steuert.
    13. Fernsteueranlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Wähler des Senders über Empfangsrelais synehronmotorangetriebene Kontaktwäh- leranordnungen der selektiv beeinflussten Apparate steuert.
CH208058D 1939-03-09 1939-03-09 Verfahren und Einrichtung zur Fernsteuerung von Apparaten über eine besondere Steuerleitung. CH208058A (de)

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