Schutzhülle für Sodawasserfiaschen. Es kommt immer wieder vor, dass Soda wasserflaschen zerspringen. Dabei sind die unter Umständen mit grosser Wucht weg fliegenden Glassplitter äusserst gefährlich. Man ist deshalb dazugekommen, Sodawasser flaschen mit Schutzhüllen aus Blech oder Drahtgeflecht zu versehen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schutzhülle für Sodawasserflaschen, welche wenigstens zum grösseren Teil aus Gummi besteht und Sichtöffnungen für das Flascheninnere aufweist.
Es hat sich gezeigt, dass eine solche Um hüllung aus Gummi vollständig genügt, um die beim Zerspringen einer Sodawasserflasche weggeschleuderten Glassplitter aufzuhalten. Dabei werden auch die kleinsten Glassplitter, welche oft Ursache von Augenverletzungen sind, und die durch Draht- oder Blechgitter unter Umständen nur zum Teil aufgefangen werden, zum weitaus grössten Teil unschädlich gemacht, da sie nicht genügend Wucht be sitzen, um die Umhüllung aus Gummi zu durchschlagen. Die Schutzhülle gemäss der Erfindung hat aber noch einen weiteren grossen Vorteil. Als Ursache für das Zer springen von Sodawasserflaschen kommt näm lich nicht nur Übersteigung des Druckes in Frage.
Vielmehr werden solche Sodawasser flaschen oft durch unsachgemässes Behandeln, hartes Aufsetzen auf Metall- oder Steinplat ten, unsorgfältiges Einbringen in die Ver packungskisten, in welchen sich schon andere Flaschen befinden, beschädigt, wobei dann der Boden der einen Flasehe auf die beson ders empfindliche obere Wölbung der an dern Flasche heftig aufstösst, beschädigt oder geschwächt wird, ohne dass dabei Sprünge oder andere Beschädigungen sichtbar werden. Solchermassen beschädigte Sodawasserflaschen sind natürlich besonders dem Zerspringen ausgesetzt. Das harte Aufschlagen wird nun durch die Umhüllung gemäss der vorliegen den Erfindung gedämpft und unschädlich ge macht.
In Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfin- dungsgegenstandes in Seitenansicht, teilweise im Schnitt dargestellt.
Die Sodawasserflasche 1 besitzt eine Gummiumhüllung 2, welche eine den Rand des Bodens umfassende Borte 3 aufweist. Diese Gummiumhüllung 2 reicht bis überdie empfind lichste Stelle der Sodawasserflasche, nämlich die Wölbung zwischen ihrer Mantelfläche und dem Übergang zur Halspartie hinauf. Ihr oberer Rand 4 ist verdickt. Die Gummiumhül lung besitzt Sichtöffnungen 4, welche es er möglichen, den Füllungsgrad der Sodawasser flasche festzuhalten. Diese Sichtöffnungen kön nen am untern, weniger gefährdeten Teil der Sodawasserflasche in grösserer Anzahl vorge sehen sein als gegen oben zu.
Auf die Aussenseite der Gummiumhüllung 2 können zur Verstärkung Metallringe 6 auf gezwängt sein.
Bei Sodawasserflaschen von grösserem Um fang könnte es unter Umständen schwer halten, die Gummiumhüllung weit genug über die obere Wölbung ihrer Mantelfläche hinauf bezw. hinein reichen zu lassen. In solchen Fällen kann die Gummiumhüllung wie in Fig. 2 dargestellt, zweiteilig ausgeführt sein. Ein unterer Teil 7 der Gummiumhüllung, der einen verdickten Bodenrand 8 aufweist, wird von unten auf die Sodawasserflasclre geschoben, während ein oberer Teil 9 von oben auf die Sodawasserflasche aufgebracht wird.
In diesem Falle kann nämlich der obere, in der Nähe des Halses der Soda wasserflasche liegende Rand des obern Teils 9 beliebig verdickt gehalten sein. Beide Teile der Gummiumhüllung sind mit Sichtöffnun gen 10 versehen.
Die beiden Teile 7 und 9 der Gummium hüllung können so lang bemessen sein, dass sie sich im mittleren Teil der Sodawasser flasche berühren. Sie können aber auch, wie in Fig. 2 dargestellt, kürzer gehalten sein, so dass zwischen ihnen am mittleren Teil der Sodawasserflasche ein freier Zwischenraum bestehen bleibt. In diesem Falle wird zwi- scheu den beiden Teilen 7 und 9 ein Ring 11 aus Drahtgeflecht oder gelochtem Blech eingesetzt. Da an diesem sowieso weniger empfindlichen Teil der Flasche harte Stösse nicht vorkommen, kann hier der Ring 11 aus Drahtgeflecht. oder gelochtem Blech als Schutz vollständig genügen.
Die einander gegenüberliegenden Ränder der Teile 7 und 9 der Gummiumhüllung können dabei ver dickt und mit einem Ansatz ausgebildet wer den, welcher als Sitz für den Ring 11 dient.
Die Gummiumhüllung kann in verschiede nem Farben ausgeführt sein, wodurch es einem Unternehmen möglich wird, seine Flaschen von andern leicht kenntlich zu machen und z. B. leicht erkennbar in Gruppen für ver schiedene Bestimmungsorte zu unterteilen.
Protective cover for soda water bottles. It happens again and again that soda water bottles shatter. The glass splinters that may fly away with great force are extremely dangerous. It has therefore been decided to provide soda water bottles with protective covers made of sheet metal or wire mesh.
The subject of the present invention is a protective cover for soda water bottles, which consists at least for the greater part of rubber and has viewing openings for the inside of the bottle.
It has been shown that such an envelope made of rubber is completely sufficient to stop the glass splinters thrown away when a soda water bottle cracks. Even the smallest glass splinters, which are often the cause of eye injuries and which may only be partially caught by wire or sheet metal grids, are for the most part rendered harmless because they do not have enough force to close the rubber cover punch through. The protective cover according to the invention has another major advantage. The reason for the cracking of soda water bottles is not just excessive pressure.
Rather, such soda water bottles are often damaged by improper handling, hard placing on metal or stone plates, careless introduction into the packaging boxes in which other bottles are already located, with the bottom of one bottle then touching the particularly sensitive upper curve which bursts violently on the bottle, is damaged or weakened without cracks or other damage becoming visible. Soda water bottles damaged in this way are of course particularly susceptible to shattering. The hard impact is now dampened by the envelope according to the present invention and rendered harmless ge.
In FIGS. 1 and 2 of the drawing, two exemplary embodiments of the subject of the invention are shown in side view, partially in section.
The soda water bottle 1 has a rubber casing 2 which has a border 3 surrounding the edge of the bottom. This rubber casing 2 extends over the most sensitive point of the soda water bottle, namely the curvature between its outer surface and the transition to the neck area. Your upper edge 4 is thickened. The Gummiumhül development has viewing openings 4, which he possible to hold the degree of filling of the soda water bottle. These viewing openings can be provided in greater numbers on the lower, less endangered part of the soda water bottle than on the top.
Metal rings 6 can be forced onto the outside of the rubber casing 2 for reinforcement.
In the case of soda water bottles of a larger size, it could possibly be difficult to keep the rubber casing far enough over the upper curve of its outer surface up or down. to reach into it. In such cases, the rubber cover, as shown in Fig. 2, can be made in two parts. A lower part 7 of the rubber casing, which has a thickened bottom edge 8, is pushed onto the soda water bottle from below, while an upper part 9 is applied from above onto the soda water bottle.
In this case, namely, the upper, near the neck of the soda water bottle lying edge of the upper part 9 can be kept thickened as desired. Both parts of the rubber cover are provided with 10 Sichtöffnun conditions.
The two parts 7 and 9 of the rubber casing can be dimensioned so long that they touch in the middle part of the soda water bottle. However, as shown in FIG. 2, they can also be kept shorter, so that a free space remains between them on the middle part of the soda water bottle. In this case, a ring 11 made of wire mesh or perforated sheet metal is inserted between the two parts 7 and 9. Since there are no hard knocks on this part of the bottle, which is less sensitive anyway, the wire mesh ring 11 can be used here. or perforated sheet metal completely suffice as protection.
The opposite edges of the parts 7 and 9 of the rubber casing can be thickened ver and formed with an approach who the, which serves as a seat for the ring 11.
The rubber cover can be made in different colors, which makes it possible for a company to easily identify its bottles by others and z. B. easily identifiable in groups for different destinations.