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CH206815A - Kühlapparat. - Google Patents

Kühlapparat.

Info

Publication number
CH206815A
CH206815A CH206815DA CH206815A CH 206815 A CH206815 A CH 206815A CH 206815D A CH206815D A CH 206815DA CH 206815 A CH206815 A CH 206815A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
knives
cooled
drum
substance
scraped
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Brix-Hansen John
Original Assignee
Brix Hansen John
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brix Hansen John filed Critical Brix Hansen John
Publication of CH206815A publication Critical patent/CH206815A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F19/00Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers
    • F28F19/008Preventing the formation of deposits or corrosion, e.g. by using filters or scrapers by using scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description


  Kühlapparat.    Gegenstand der Erfindung ist ein Kühl  apparat zum Kühlen von flüssigen, bei der  Kühlung in eine dickflüssige, plastische oder  feste Form     übergehenden        Fettstoffen    und  Fettemulsionen, der zwei Körper aufweist,  von denen der eine um den andern angeordnet  ist, und welche zwei mindestens annähernd  gleichachsige, gekühlte, einen ringförmigen  Zwischenraum begrenzende Rotationsflächen  bilden, in welchen Zwischenraum der zu küh  lende Stoff mittels Druckes gefördert wird,  und in welchem ein auf den Stoff wirkendes  Organ sich dreht.

   Der Kühlapparat zeichnet  sich dadurch aus, dass dieses Organ Messer       aufweist,    die beim Fördern des Stoffes so  auf die beiden gekühlten Flächen einwirken,  dass die sich an denselben ablagernden Stoff  teile von diesen Flächen abgeschabt werden.,  und dass die von den Messern abgeschabten  Stoffteile stets mit dem übrigen durch den  ringförmigen Zwischenraum     gehenden    Stoff  gemischt werden, so dass durch die Wirkung  der Messer der gesamte Stoff in innige Be-         rührung    mit den beiden gekühlten Flächen  gebracht wird.  



  Bei der Bewegung des Stoffes über die  Kühlflächen soll er seine Wärme an diese  abgeben, und es ist deshalb für die Wärme  übertragung von wesentlicher     Bedeutung,    dass       ein    möglichst grosser Teil des Stoffes bei der  Bewegung direkt mit den Flächen in Berüh  rung kommt.  



  Bei den bisher angewendeten ähnlichen  bekannten Apparaten hat man Rühr- und  Transportorgane angewendet, die     in    dem zwi  schen den abgekühlten Rotationsflächen lie  genden Raum gedreht werden, und die mit  ihrer     Bewegung    den Stoff zwischen den Flä  chen umrühren und eventuell     weiterfördern,     um eine innige Berührung zwischen den  Flächen und dem Stoff zu erzielen.

   Das Küh  len bewirkt     indessen,    dass der Fettstoff das  Bestreben hat, auf den Kühlflächen als     eine     feste Schicht zu haften, diese Schicht wirkt  sogar bei einer ganz geringen Dicke im hohen  Grade     wärmeisolierend,    und die Leistung des           Apparates    wird dadurch bedeutend     berab-          gesetzt.     



  Dieser Nachteil macht sich besonders  beim Kühlen von reinen Fettstoffen und  Emulsionen mit grossem Fettgehalt geltend  und kann unter Umständen den Apparat bei  nahe ausser Betrieb setzen; es hat sich er  wiesen, dass das von den bekannten Arbeits  organen     bewirkte    Rühren des Stoffes zwi  schen den Kühlflächen nicht das Haften einer  Fettschicht an den Flächen wirksam hindern  kann.  



  Die Erfindung bezweckt eine Abhilfe der  Nachteile.  



  Durch die erwähnten Messer wird die  Bildung von festhaftenden Fettschichten an  den Kühlflächen verhindert, und diese wer  den abwechselnd von dem abgekühlten Stoff       gesäubert    und von frischen nicht abgekühlten  Stoffmassen bedeckt, während der abge  schabte und abgekühlte Stoff stets mit dem  übrigen in den Ringraum eingeführten Stoff  gemischt und durch die Wirkungsweise der  Messer in innige Berührung mit den Kühl  flächen gebracht wird.  



  Das sich drehende Organ ist     zweckmässi-          gerweise    als eine drehbar gelagerte     Trommel     ausgeführt, auf welcher jedes     Messer    neben  mindestens einer     Offnung    angebracht ist, wo  bei einige Messer nach innen gebogen sind,  sich federnd an die innere Kühlfläche an  legen, während andere Messer nach aussen ge  bogen sind und sieh ebenfalls federnd gegen  die äussere Kühlfläche legen, so dass der  Stoff, welcher mittels der     Messer    von der  einen Fläche     abgeschabt    wird, durch die ent  sprechenden Öffnungen der Trommel gegen  die andere Fläche geführt wird und umge  kehrt.

   Hierdurch wird das     31ischen    des Stof  fes wesentlich gefördert.  



  Ein     aufrechtstehendes    Ausführungsbei  spiel des Kühlapparates nach der Erfindung  und eine Variante sind teilweise schematisch  auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den Ap  parat,       Fig.    2 in grösserem Massstab einen Quer  schnitt durch einen Teil der Kühlflächen und    der, zwischenliegenden Teil der Trommel mit  dazugehörenden Messern,       Fig.    3 eine seitliche Teilansicht des in       Fig.    2 gezeigten Teils der Trommel mit  Messern,       Fig.    4 eine Trommel von einer andern  Ausführungsart mit Messern,

   und       Fig.    5 in grösserem Massstab einen Quer  schnitt durch einen Teil der in     Fig.    4 darge  stellten Trommel mit den an dieser ange  brachten Messern.  



  1 bezeichnet einen     aufreehtstehenden     zylindrischen, als Hohlkörper ausgebildeten  Körper, dessen Aussenfläche mit Ja bezeich  net ist. Zwischen dem zentralen Rohr 2 und  der Aussenwand des Hohlkörpers befindet  sich ein Raum 3, in welchem das Kühlmittel  umlaufen     kann.        Um    den Hohlkörper 1 ist       konzentrisch        ein        anderer        als        z-        .#lindrischer          1iohlkörper    4 ausgebildeter Körper ange  bracht, dessen innere Fläche mit 4a bezeich  net ist.

   Der Hohlkörper 4 ist mit einem  Mantel 5 umgeben, und dieser kann gleich  falls durch ein Kühlmittel durchströmt.     -#ver-          den.    Zwischen der äussern Rotationsfläche     1a     des     Hohlkörpers    1 und der innern Rotations  fläche 4a     des    Hohlkörpers 4 befindet sich  ein verhältnismässig schmaler, ringförmiger  Hohlraum 6, in welchem eine zylindrische  Trommel 7 mit Messern 8, 9 drehbar ange  bracht ist.

   Diese Messer sind nach     Fig.    2  und 3 durch     Herausbiegen    der ausgeschnitte  nen Teile der Trommel 7 hergestellt und so  angeordnet, dass die Messer 8 nach innen ge  bogen sind und sich federnd gegen die äussere  gekühlte Fläche la des Hohlkörpers 1 legen,  während die Messer 9 nach aussen gebogen  sind und sich federnd an die innere gekühlte  Fläche 4a des Hohlkörpers 4 legen. Die Flä  chen la, 4" sind gleichachsig, sie könnten  auch annähernd gleichachsig angeordnet  sein.  



  Die Trommel 7 ist über dem Hohlkörper  1 mittels     Abschlussdeckel    10 an der Welle 11  befestigt, die in einer Stopfbüchse am     obern     Ende des Rohres 2 drehbar gelagert ist. Die  Welle 11 dient zum Drehen der Trommel 7.  Im     Abschlussdeckel    10 sind Löcher 12 vor-      gesehen. Der Hohlkörper 1 ist am untern Teil  mit einem Flansch 13 versehen und     mittels          desselben    an einem     andern    Flansch 14 des  Hohlkörpers 4     befestigt.    Am Flansch 13 ist  ein Gestell 15 mit Nabe 16 befestigt, und  letztere bildet ein Lager für die Welle 11.  



  Beim Gebrauch des Apparates wird der  flüssige Stoff, der abgekühlt werden soll, von  unten durch das Rohr 17 in den     @    Raum 6  mittels Druckes eingeführt, wobei gleichzeitig  ein Kühlmittel, zum Beispiel gekühltes Salz  wasser, in dem Raum 3 des Hohlkörpers 1  und im Mantel 5 des Hohlkörpers 4 umläuft,  wie auf der Zeichnung dargestellt ist. Ferner  wird die Trommel 7 mit den     Schabmessern     von der Welle 11 in der in     Fig.    2 gezeigten  Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt, so dass  die Stoffteile, die sich bei ihrer Aufwärts  bewegung durch den Raum 6 auf den abge  kühlten Flächen 1a und 4a ablagern, abge  schabt werden.

   Die von den Messern 8 abge  schabten Stoffteile werden, wie in     Fig.    2 an  gedeutet, durch die neben den Messern an  geordneten     Öffnungen    nach     aussen        geschoben     und mit dem Stoff gemischt, der längs der  Fläche 4a des Hohlkörpers 4 entlanggeht,  während die von den     Messern    9 abgeschabten  Stoffteile nach innen geschoben werden, um  mit dem Stoff, der längs, der Fläche 1a des  Hohlkörpers entlanggeht,     gemischt    zu wer  den. Die Messer sind entsprechend so ange  ordnet, dass jeder Teil der     abgekühlten    Flä  chen abgeschabt wird.

   Hiermit wird eine  derart     innige    Mischung des Stoffes während  seines Weges durch den Raum 6 erreicht,  dass praktisch genommen der gesamte Stoff  während des Durchganges durch den Raum 6  auf kürzere oder längere Zeit in unmittelbare  Berührung mit den Kühlflächen gebracht  wird und auf diese Weise gleichmässig und  stark gekühlt wird. Der zwischen der Fläche       1a    und der Innenseite der Trommel 7  fliessende Stoff geht oben in die Trommel  und tritt durch die Löcher 12 des Deckels 10  aus.  



  Der dargestellte Apparat kann einen  Teil einer Maschine zur weiteren Behandlung  des betreffenden Stoffes bilden, da der Stoff    nach dem Verlassen des Raumes 6 nach oben       nach        einem        andern        Abschnitt    18 der betref  fenden Maschine gefördert wird, er kann aber  auch einen selbständigen Apparat bilden.  



  Die gekühlten Flächen 1a und 4a können  auch eine andere Form, als vorher beschrie  ben, aufweisen. Die     Rotationsflächen    bilden  den Flächen können zum Beispiel konisch ge  staltet sein oder durch Drehung um die Achse  beliebiger Kurven gebildet sein, wobei die  Breite des Spielraumes, das heisst der Abstand  zwischen den beiden umlaufenden Flächen,  an verschiedenen     Stellen    in der Längsachse  des Apparates verschieden gross gehalten  werden     kann.     



  Das. im Raum 6 zwischen den Flächen 1a  und 4a umlaufende Schaborgan, welches vor  allem entsprechend der Gestalt des Raumes  gestaltet sein     muss,    kann gleichfalls auf an  dere Weise ausgeführt sein, als vorher be  schrieben. Die Messer 8 und 9 können aus  einem besonders geeigneten Werkstoff herge  stellt sein und am Organ mittels Bolzen,  Sehrauben oder Nieten, wie in     Fig.    5 darge  stellt, so angebracht sein, dass diese ausge  wechselt werden können, sobald sie abgenutzt  sind.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen als Schaborgan  eine zylindrische Trommel 7, deren Mantel  fläche hauptsächlich aus Rippen oder Stan  gen 19     besteht,    an welchen die Messer B und 9  befestigt sind. Die Messer sind     hier    in     einer     oder mehreren Reihen nach einer Schrauben  linie am Umfang der Trommel versetzt ange  bracht, wobei abwechselnd     auf    ein nach     innen     gebogenes Messer 8 ein nach aussen gebogenes  Messer 9 folgt. Die Messer können ferner so  angeordnet sein,     dass    sie entweder fördernd  oder hemmend auf den Stoff wirken, der  durch den Apparat gehen soll.  



  Der     Zwischenraum        zwischen    den Stangen  19 bildet hier die Öffnungen der Trommel,       durch    welche der     Stoff    von der einen ge  kühlten Fläche zu der andern gehen     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlapparat zum Kühlen von flüssigen, bei der Kühlung in eine dickflüssige, plasti- sehe oder feste Form übergehenden Fett stoffen und Fettemulsionen, der zwei Körper aufweist, von denen der eine um den andern angeordnet ist, und welche zwei mindestens annähernd gleichachsige, gekühlte, einen ringförmigen Zwischenraum begrenzende Ro tationsflächen bilden, in welchen Zwischen raum der zu kühlende Stoff mittels Druck ge fördert wird, und in welchem ein auf den Stoff wirkendes Organ sich dreht, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Organ Messerauf- weist, die beim Fördern des Stoffes so auf die beiden gekühlten Flächen einwirken,
    dass die sich an denselben ablagernden Stoffteile von diesen Flächen abgeschabt werden, und dass die von den Messern abgeschabten Stoffteile stets mit dem übrigen durch den ringförmigen Zwischenraum gehenden Stoff gemischt. werden, so dass durch die Wirkung der Messer der gesamte Stoff in innige Be rührung mit den beiden gekühlten Flächen gebracht wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Kühlapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das sich dre hende Organ als Trommel ausgebildet ist.
    2. Kühlapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass jedes der Messer (8, 9) neben minde stens einer Öffnung der Trommel (7) an- gebracht ist, und dass die einen Messer<B>(8)</B> nach innen gebogen und federnd an der innern gekühlten Fläche (ja) anliegend angeordnet sind, während die andern Mes ser (9) nach aussen gebogen und federnd an der äussern gekühlten Fläche (4a) an geordnet sind, und zwar so, dass die Stoff teile, welche von den einen Messern (8,) von der innern gekühlten Fläche (la) ab geschabt werden, durch die bei diesen 31les- sern (8)
    liegenden Öffnungen der Trom mel (7) nach aussen geleitet und mit dem längs der äussern gekühlten Fläche (4a) strömenden Stoff gemischt werden. wäh rend die von der äussern gekühlten Fläche (4a) durch die andern Messer (9) abge schabten Stoffteile durch die bei den letztgenannten Messern liegenden Öffnun gen der Trommel nach innen geleitet und mit dem längs der innern gekühlten Flä che (la) strömenden Stoff gemischt wer den. 3.
    Kühlapparat. nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (8, 9) am L: mfang der Trommel (7) versetzt angebracht sind, derart, dass abwechselnd auf ein nach innen gebogenes Messer (8) ein nach aussen ge bogenes Messer (9) folgt.
CH206815D 1937-06-18 1938-06-14 Kühlapparat. CH206815A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK206815X 1937-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH206815A true CH206815A (de) 1939-08-31

Family

ID=8149943

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH206815D CH206815A (de) 1937-06-18 1938-06-14 Kühlapparat.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH206815A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003058147A1 (de) * 2002-01-14 2003-07-17 Stiftungs-Berater Ag Schabwärmetauscher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003058147A1 (de) * 2002-01-14 2003-07-17 Stiftungs-Berater Ag Schabwärmetauscher

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