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CH206777A - Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Lederriemen und anderen Lederstücken. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Lederriemen und anderen Lederstücken.

Info

Publication number
CH206777A
CH206777A CH206777DA CH206777A CH 206777 A CH206777 A CH 206777A CH 206777D A CH206777D A CH 206777DA CH 206777 A CH206777 A CH 206777A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
leather
setting
shaft
setting tool
push rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rosenheck Heinrich
Original Assignee
Rosenheck Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rosenheck Heinrich filed Critical Rosenheck Heinrich
Publication of CH206777A publication Critical patent/CH206777A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Lederriemen und anderen Lederstücken.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zum Verbinden von Lederriemen  (z. B.     Treibriemen)    und andern Lederstücken  unter Verwendung von     U-förmigen,    im freien  Zustand gespreizten     hIetallklammern,    welche  mittels     E;nes    Setzgerätes mit einem     schlitz-          förmigen    Führungskanal gesetzt werden,  und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens.  



  Es ist schon bekannt, zur Herstellung  solcher     Verbindungen        Metallklämmern    mit  tels eines mit einem     Stösser    versehenen Heft  gerätes, das einen schlitzartigen Führungs  kanal zum Einlegen der Klammern aufweist,  in die zu verbindenden Teile einzutreiben.  Hierbei war jedoch die Ausbildung des Ge  rätes eine derartige, dass die     Einsehlagtiefe     nicht geregelt werden konnte und im übri  gen verunmöglichte, die Form der Metall  klammern mit parallelen Schenkeln ein rich  tiges Setzen derselben, so dass die Klammern  entweder nicht festhielten oder an beiden  Enden vorstanden.

   Die Verbindung war in  folgedessen unzuverlässig und im Falle von  Treibriemen wurde der Lauf des Riemens       beeintrP        chtigt.       Diese Nachteile werden nun mit dem er  findungsgemässen Verfahren dadurch besei  tigt, dass das Eintreiben des im Setzgerät  durch     Klemmung    gehaltenen, an ihren zuge  spitzten Schenkelenden aussen mit Keilflä  chen versehenen Metallklammern in das Le  der auf einer Unterlage, die härter als Leder  ist, vorgenommen wird, so dass sich die En  den der Klammerschenkel einwärts umrollen,  wobei der Hub des     Setzstössers    mittels eines  regelbaren Anschlages der     Einschlagtiefe    an  gepasst wird.  



  Die Vorrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens gemäss der Erfindung zeichnet  sich dadurch aus, dass das Setzgerät mit  einem regelbaren Anschlag für die Einstel  lung der Setztiefe versehen ist.  



  Dank dieser Massnahmen ergibt sich  durch die eingerollten Spitzen der Klam  mern, welche     widerhakenartig    ins Material  eindringen, eine zuverlässige feste Verbin  dung, ohne Gefahr, dass die Spitzen vor  stehen und dank der regelbaren Einschlag  tiefe kann auch der Querteil der Klammern  ins Leder nach Belieben versenkt werden.  Infolgedessen laufen bei Transmissionsrie-           men    die Verbindungsstellen glatt und ohne  Schläge über die Scheiben, und auch bei an  dern Lederstücken mit auf diese Weise aus  gebildeten Verbindungsstellen ergeben sich  keine Störungen durch vorstehende Klam  mern.  



  Zweckmässig werden hierbei die Klam  mern aus leicht biegsamem Draht, z. B. aus  Kupfer, hergestellt.  



  Das Verfahren sei zusammen mit der Ge  brauchsweise der Vorrichtung beschrieben,  von welcher in beiliegender Zeichnung ein  Ausführungsbeispiel dargestellt ist, und zwar  zeigt:       Fig.    1 ein Setzgerät in Ansicht,       Fig.    ? einen Längsschnitt desselben mit  eingesetzter Metallklammer,       Fig.    3 eine Draufsicht vom Arbeitsende  her,       Fig.    4 in grösserem Massstab eine Metall  klammer in Ansicht.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Setz  gerät weist einen Halter aus Leichtmetall  mit rohrförmigem, leicht verjüngtem Schaft  auf. Am obern Ende hat der Schaft eine  kugelige Erweiterung     1b,    deren obere Hälfte       1c    mittels eines Gewindeansatzes     1y    in den  Schaft<B>In</B> eingeschraubt ist. In den obern  Teil     1e    ist ein     ränderierter    Reguliernippel  mittels eines Gewindeansatzes 2g einge  schraubt.  



  Am untern Ende hat der Schaft la eine  kreisrunde, als Handstütze dienende Scheibe       1s    -und an der Unterseite der letzteren als  Fortsetzung des Schaftes den Klammerhalter       1k    von im wesentlichen rechteckigem Quer  schnitt-. Im Klammerhalter     1k    ist ein Füh  rungsstück 3 aus Stahl eingesetzt.  



  In der Bohrung des Reguliernippels     \?    ist  die zylindrische     Stösserstange    4 längsver  schiebbar geführt. Dieselbe hat am obern  Ende einen Knopf 5 und am untern Ende,  eine flache Setzschiene 6, welche in den  Schlitz des Führungsstückes 3 passt und  deren Arbeitskante     67;;    leicht einwärts ge  schweift ist.

   Im Mittelteil ist auf die     Stö-          sserstange    4 ein     Bundring    7     aufgeklemmt,     welcher ein Herausfallen derselben verhin-         dert    und zugleich als Abstützung für die um  die     Stösserstange    gewundene Schraubenfeder  8 dient, deren unteres Ende am Grunde der  Bohrung des Schaftes la abgestützt ist.

   Beim  Eintreiben des     Stössers    kommt die untere  ebene Stirnfläche des Knopfes 5 auf die  obere, ebenfalls ebene Stirnfläche des Regu  liernippels 2 zum Aufsitzen und begrenzt  hierdurch den Hub des     Stössers.    Die     Lünge     des     Stössers    ist so bemessen, dass bei völlig  eingeschraubtem Regulierungsnippel 2 das  untere Ende der Setzschiene aus dem Füh  rungsstück 3 heraustritt, wie in     Fig.    2 strich  punktiert angedeutet.

   Je nachdem der     Re-          ZD          frulierungsnippel    2 mehr oder weniger     her-          t'          #        aus..     



       -eschraubt    wird, wird auch die Setz  schiene in der tiefsten Lage des     Stössers    mehr  oder weniger oder gar nicht aus dem     Füli-          ruiigSstück    heraustreten.  



  Die in     Fig.    4 in grösserem Massstab dar  gestellte U-förmige Metallklammer     1i    hat ge  spreizte Schenkel, so dass sie, in das Füh  rungsstück 3 unter Druckanwendung einge  setzt, durch     Klemmung    der Schenkel in die  sem gehalten wird. Die Schenkel sind an den  Enden zugespitzt, und zwar hat jeder Sehen  kel am     Fnde    aussen zwei verschieden geneigte       heilfläclien    a und b. Infolge dieser Ausbil  dung werden die ins Leder eindringenden  Spitzen der Schenkel beim Eintreiben umge  lenkt, so dass sie sich umrollen, wie aus     Fig.    5  und 6 ersichtlich.  



  In das     Führungsstück    3 können     Metall-          l..lammern-    verschiedener Länge eingesetzt  werden, je nach der Dicke der zu verbinden  den Riementeile.  



  Das Verfahren zum Verbinden     zweier          Lederrieinenenden    oder andern     Lederstücke     mittels der beschriebenen Vorrichtung kann  folgendermassen     ausgefiihrt    werden:

    Man legt eine Metallklammer in das     Füh-          rungsstiick    3 des Setzgerätes ein,     ei-fasst    das  selbe mit einer Hand und druckt es so auf  die Verbindungsstelle der beiden auf einer  Unterlage, die härter als Leder ist, z.     B.    einer  Metallplatte liegenden Lederenden auf, dass  der     Klammerhalter        1k    quer über die     Trenn-          fiige    greift, wobei die Scheibe     1.s    ein Abglei-           ten    der den Schaft umfassenden Hand ver  hindert.

   Dann schlägt man mit der andern  Hand auf den Knopf 5, wodurch der Stössen       heruntergetrieben    und die Klammer     K    ins  Material     eingetrieben    wird, worauf die ge  spannte Feder 8 den     Stösser    nach oben zu  rückführt, indem sie auf den Ringbund 7       einwirkt.    Beim Eintreiben der Metallklam  mer rollen sich infolge der an den Schräg  flächen     eintretenden    Keilwirkung, sobald die  Spitzen in die Nähe der harten Unterlage  kommen, die Schenkel der Klammer nach  einwärts um, wie aus     Fig.    5 und 6 ersicht  lich. Je nach der Einstellung des Regulier  nippels 2 wird dabei die Klammer mehr oder  weniger tief in das Material hineingetrieben.

    Ist der Regulierungsnippel so eingestellt, dass  in der tiefsten Lage des     Stössers    die Setz  schiene bündig mit dem untern Ende des  Klammerhalters 11c abschliesst, so wird die       Klammer    bündig mit der Riemenoberfläche  ins Leder eingetrieben, wie in     Fig.    5 darge  stellt, und, wenn die Setzschiene beim Nie  derdrücken aus dem Gerät heraustritt, ergibt  sich ein Versenken der Klammer, wie in       Fig.    6 dargestellt. Der eingeschraubte     Ver-          schlussteil        1c    ermöglicht     ein    rasches und  leichtes Auseinandernehmen des Gerätes,  z. B. zwecks Schmierung oder Auswechseln  der Feder oder Setzschiene.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren bietet  einen vollwertigen, zeitsparenden Ersatz für  das     Riemennähen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Verbinden von Riemen und andern Lederstücken unter Verwen dung von U-förmigen, im freien Zustand gespreizten Metallklammern, welche an ihren zugespitzten Schenkelenden aussen mit Keilflächen versehen sind und mit tels eines Setzgerätes mit einem schlitz artigen Führungskanal gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintrei ben der im Setzgerät durch Klemmung gehaltenen Metallklammern in das Leder auf einer Unterlage, die härter als Leder ist, vorgenommen wird, so dass sich die Enden der Klammerschenkel einwärts umrollen,
    wobei der Hub des Setzstössers mittels eines regelbaren Anschlages der Einschlagtiefe angepasst wird. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Setzgerät mit einem regelbaren Anschlag für die Ein stellung der Setztiefe versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, bei welcher das Setzgerät einen in einem Hohlschaft geführten Stösser mit am un tern Ende befestigter Setzschiene und am obern Ende befestigtem Knopf auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft rohrartig gestaltet ist, am untern Ende eine Stützscheibe und am obern Ende eine Erweiterung aufweist, in wel cher als den Hub begrenzender Anschlag ein Reguliernippel eingeschraubt ist,
    in dessen Bohrung die Stösserstange ge führt ist. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Endteil der Schafterweiterung als abschraubbarer Verschlussteil ausgebildet ist. 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schaft des Stössers, so wie ein unter der Stützscheibe sitzender Klammerhalter aus Leichtmetall be stehen, und dass in letzterem ein Füh rungsstück aus Stahl für die einzuset zenden Klammern eingesetzt ist. 4.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stösserstange von einer am Grunde der Bohrung des Schaftes einerends abgestützten Schraubenfeder umgeben ist, deren oberes Ende sich an einem auf der Stösserstange sitzenden Bund abstützt.
CH206777D 1938-12-08 1938-12-08 Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Lederriemen und anderen Lederstücken. CH206777A (de)

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CH206777T 1938-12-08

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CH206777A true CH206777A (de) 1939-08-31

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CH206777D CH206777A (de) 1938-12-08 1938-12-08 Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Lederriemen und anderen Lederstücken.

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CH (1) CH206777A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3728752A (en) * 1970-02-20 1973-04-24 Gutehoffnungshuette Sterkrade Bearings for bridges and similar structures

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3728752A (en) * 1970-02-20 1973-04-24 Gutehoffnungshuette Sterkrade Bearings for bridges and similar structures

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