CH205954A - Einrichtung an Leuchten zur Erzeugung eines Mischlichtes von bestimmter spektraler Zusammensetzung unter Anwendung von verschiedenfarbigen lichtfiltrierenden Elementen. - Google Patents
Einrichtung an Leuchten zur Erzeugung eines Mischlichtes von bestimmter spektraler Zusammensetzung unter Anwendung von verschiedenfarbigen lichtfiltrierenden Elementen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S13/00—Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
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Description
Einrichtung an Leuchten zur Erzeugung eines Nisehlichtes von bestimmter spektraler Zusariimensetznng unter Anwendung von verschiedenfarbigen lichtfiltrierenden Elementen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung an Leuchten zur Erzeu gung eines Mischlichtes von bestimmter s 'ktraler Zusammensetzung unter Anwen pe dung von verschiedenfarbigen Filterelemen- ten (Liohtfiltern).
Diese Einrichtung kennzeichnet sich er findungsgemässdadurch, dass zu jedem Lichtfiltrierenden Element ein entsprechen des lichtablenkendes Element gehört, und dass lichtfiltrierende und lichtablenkende Elemente einander so zugeordnet sind,
dass die von einer in der Leuchte vorzusehenden Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen ent sprechend der Verschiedenfarbigkeit der lichtfiltrierenden Elemente verfärbt und ver möge der Wirkung der lichtablenkenden Ele mente so ' zur gegenseitigen Üherlagerung ge bracht werden, @dass das von der Lichtquelle erzeugte Licht in ein Mischlicht von der ge- wünschten spektralen Zusammensetzung um gewandelt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Leuchte nach der ersten Ausführungsform zur Hälfte in Ansicht und zur Hälfte in einem Vertikalschnitt; Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Leuchte nach der zwei ten Ausführungsform in einem Vertikal schnitt.
Die Leuchte gemäss Fig. 1 und 2 hat einen gläsernen Aussenmantel 1 und einen gläsernen Innenmantel 2, die beide oben offen sind und von denen der letztere an seinem Öffnungsrand mit einem Halteflansch 3 ver sehen ist, um ihn mittels Schrauben 4 an einem Deckelstück 5 befestigen zu können. Der Aussenmantel 1 wird mittels einer Schraube 6 mit Mutter vom Innenmantel 2 getragen.
Die so ausgebildete Leuchte, in welcher eine elektrische Glühlampe 7 vorge- sehen ist, ist des weiteren so eingerichtet., da.ss sie ein Mischlicht von bestimmter spektraler Zusa.mmentsetzung zu erzeugen vermag. Zu diesem Zwecke setzt sich .der Innenmantel 2 aus verschiedenfarbigen Lichtfiltern 8, 9 und 10 zusammen, die streifenförmig ausgebildet sind und sich in der gleichen Reihenfolge ringsherum periodisch wiederholen.
Die Farbe der einzelnen Lichtfilter richtet sich nach .der spektralen Zusammensetzung des Mischlichtes, die man zu erzielen wünscht. Will man zum Beispiel ein sogenanntes künstliches Tageslicht erzeugen, so ,sind die Lichtfilter 8 violett, die Lichtfilter 9 blau und die Lichtfilter 10 hellblau. Der Aussen mantel 1 seinerseits setzt sich aus einzelnen rippenförmigen Elementen<B>11,</B> 12 und 13 zu sammen, die den streifenförmigen Licht filtern 8, 9 und 10 vorgelagert sind und parallel zu diesen verlaufen.
Entsprechend der Breite des Lichtfilters 8, der etwa. so breit ist wie die beiden Lichtfilter 9 und 10 zusammen, ist auch das Element 11 etwa. so breit wie die Elemente 12 und 13 zusammen. Die rippenförmigen Elemente 11, 12 und 13 haben im Querschnitt alle die Form von konvexen (gegebenenfalls auch von konka ven) Linsen.
Die Krümmungen dieser Linsen sind, entsprechend dem Brechungskoeffizien ten des Glases, aus dem sie hergestellt sind, so gewählt, dass !die Lichtbrechung eine ge genseitige tberlagerung der von der Glüh lampe 7 innerhalb eines Sektors von einer gewissen Winkelgrösse ausgehenden und durch die entsprechenden Lichtfilter 8, 9 und 10 hindurchtretenden Lichtstrahlen zur Folge hat.
In Fig. 2 ist die überla.gerung der Licht strahlen für eine gewisse Anzahl von licht brechenden Elementen 11, 12 und 13 mit ge strichelten Pfeilen veranschaulicht. Das durch das betreffende lichtbrechende Ele ment 11 hindurchtretende, vom zugehörigen Lichtfilter 8 violett gefärbte Licht bildet einen Lichtkegel<I>a, o, b,</I> während das durch die benachbarten Elemente 12 und 13 hin- dur htretende, blau bezw. hellblau gefärbte Licht Lichtkegel<I>c,</I> i., <I>d</I> und e, iu, <I>f</I> bilden.
Diese Lichtkegel wiederholen sich periodisch auf dem ganzen Umfange der Leuchte und überlagern sich gegenseitig, so dass ein Mischlicht von der gewünschten spektralen Zu@a.mmensetzung. im vorliegenden Falle also ein künstliches Tageslicht, erzeugt wird.
Bei der Leuchte gemäss Fig. 1 und 2 .sind die lichtfiltrierenden und die lichtbrechenden Elemente an zwei von einander getrennten Körpern (1 und 2) vorgesehen. Gegebenenfalls könnten. aber die lichtfiltrierenden, ver schiedenfarbigen Elemente als Glasur direkt auf den lichtbrechenden Elementen aufge bracht und eingebrannt sein. Der mit den lichtbrecbenden Elementen versehene Aussen- mantel bildet z-,i-ecl.;mässig ein aus Kristall glas hergestelltes Pressstück.
Die Leuchte nach Fig. 3 eignet sich in jenen Fällen, wo. im Gegensatz zur Leuchte nach den Fig. 1. und 2, eine indirekte Be leuchtung in Frage kommt.
Diese Leuchte lia.t einen glockenförmigen, undurchscheinen- den Reflektor 14. der in drei übereinander angeordnete, liehtuhlenkende Elemente bil dende Zonen 14a, 14U und 14e unterteilt ist. Der Boden der Leuchte wird von einer kegel- stumpfä.hnlichen, ungefähr auf halbe Höhe abgesetzten Verschalung 15 aus Klarglas ge bildet.
Eine ähnliche Leuchte ist in Abbil dung 2 des Patentes Nr. 194566 dargestellt. Bei der Leuelite nach Fig. 3 sind nun aber roch verschiedenfarbige Lichtfilter vorhan den in Form von zwei Filterringen 16 und 17 und einer entsprechend dem obern Ab schlussteil der Verschalung 15 nach unten ausgebogenen Scheibe 18.
Alle diese Teile 16, 17 und 18 liegen auf entsprechende Teile der Verschalung 15 auf und sind in der ge- n.a.nnten Reihenfolge violett, hellblau und blau gefärbt, falls wiederum ein künstliches Tageslicht erzeugt werden soll.
Die von einer in der Leuchte vorgesehenen Lichtquelle aus gehenden Lichtstrahlen werden ähnlich, wie in bezug auf Fig. 22 der obengenannten Pa tentschrift erklärt wurde, reflektiert, das heisst, dass die Reflektorzone 14e die auf sie auftreffenden Lichtstrahlen durch die Scheibe 18 hindurch reflektiert,
während die Reflektorzanen 14b und 14a .die Lichtstrah len beziehungsweise durch die Ringe 17 und 16 hindurchschicken. In der Fig. 3 sind für die drei Zonen 140, 14b, 14a jeweils die Grenzstrahlen durch getrichelte Pfeile<I>m,</I> n bezw. <I>p, t</I> bezw. <I>r,</I> s angegeben. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, werden auch hier die verschiedenen Lichtkegel zur gegen seitigen Überlagerung gebracht.
Die Krüm mungen der Reflektorzonen 14a und 14b sind so gewählt, dass die Verhältnisse .der Ucht- stärken des von diesen Zonen reflektierten Lichtes in. einzelnen Richtungen zu der Lichtstärke des durch die Scheibe 18 hin- durchtretenden: Lichtes möglichst erhalten bleiben.
Dadurch wird erreicht, dass das an den einzelnen Lichtfiltern filtrierte Licht im ganzen Wirkungskegel in gleichen Propor tionen vertreten ist.
Die Filterelemente 16, 17 und 18 liegen hier, wie oben bereits angedeutet ist, als selbständige Teile auf der Verschalung 15 auf, die zweckmässig aus Kristallglas besteht und zwecks feinerer Lichtstreuung unter Um ständen mattiert sein könnte. Die verschie denfarbigen Filterelemente könnten aber ge gebenenfalls auch als Glasur auf der Ver schalung 15 aufgebracht und eingebrannt sein.
Für Anwendung der hier beschriebenen kombinierten Lichtfiltrierung bei diffus re- flektierenden uridurchscheinenden Reflekto ren (emaillierte Reflektoren) ist es vorteil hafter, einen Reflektorboden (Scheibe) zu verwenden, welcher aus verschiedenfarbigen, sich abwechselnd wiederholenden schmäleren Sektoren in Verbindung zeit radial verlau fenden, lichtbrechenden Rippen (oder Rillen) zusammengesetzt ist.
Im allgemeinen lassen sich ähnliche Scheiben (Platten) in manchen Fällen im Wege eines Lichtes anbringen, um eine ge wisse lokale Beleuchtung von gewissen 6pek- tralen Eigenschaften für bestimmte Zeit zu schaffen, also um sie als einen verstellbaren Schirm zu verwenden. Selbstverständlich ist es lichttechnisch belanglos, .ob die Filter geradlinig, streifenartig oder anders auf- geteilt sind.
Dementsprechend sind dann auch die lichtbrechenden Rippen oder Rillen ge staltet, damit das Licht von verschiedenen Filtern in passenden Quanten zur überla- gerung gebracht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Leuchten zur Erzeugung eines Mischlichtes von bestimmter spektraler Zusammensetzung unter Anwendung von verschiedenfarbigen lichtfiltrierenden Ele menten, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem lichtfiltrierenden Element ein ent sprechendes lichtablenkendes Element gehört und dass lichtfiltrierende und lichtablenkende Elemente einander so zugeordnet sind,dass die von einer in der Leuchte vorzusehenden Lichtquelle ausgehenden Lichtstrahlen ent sprechend der Verschiedenfarbigkeit der lichtfiltrierenden Elemente verfärbt und ver möge der Wirkung der lichtablenkenden Elemente so zur gegenseitigen Überlagerung gebracht werden, dass das von,der Lichtquelle erzeugte Licht in ein Mischlicht von der :ge- wünschten spektralen Zusammensetzung um gewandelt wird. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung an Leuchten nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtfiltrierenden Elemente in periodisch sich wiederholender Anordnung an einem Innenmantel und lichtbrechende Elemente in entsprechender Anordnung an einem aus Glas bestehenden Aussenmantel der Leuchte vorgesehen sind.2. Einrichtung an Leuchten nach Patentan- spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die lichtbrechenden Elemente von im Querschnitt linsen- förmigen Rippen des Aussenmantels gebil det sind.3. Einrichtung an Leuchten nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass die lichtfiltrierenden Elemente von einer ver schiedenfarbigen, auf einem gerippten Mantel vorgesehenen Glasur und licht- brechende Elemente von den Rippen des genannten Mantels gel;ildet sind..t. Einrichtung nach Patentanspruch an Leuchten mit einem in übereinander an geordneten Zonen unterteilten Reflektor und einer den Boden der Leuchte bilden den Verschalung mit verschiedenen, den Reflektorzonen zugeordneten Teilen, durch welche hindurch das Licht von diesen Reflektarzonen hindurchgeschickt wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss die verschiedenen Teile der genannten Ver schalung die Träger der verschiedenfar bigen lichtfiltrierenden Elemente bilden. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gelzennzeiehnet, dass lichtfiltrierende Elemente von 6elb- :ständigen, auf den verschiedenen Teilen der Verschalung aufliegenden Teilen ge bildet sind. <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch d, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtfiltrierenden Elemente als verschiedenfarbige CThusur auf den ver- sehiedenen Teilen der Verschalung aufge tragen sind.r. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtfiltrierenden Elemente an einem gegenüber den licht ablenkenden Elementen verstellbaren Träger vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205954T | 1938-05-25 |
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| CH205954A true CH205954A (de) | 1939-07-15 |
Family
ID=4444825
Family Applications (1)
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| CH205954D CH205954A (de) | 1938-05-25 | 1938-05-25 | Einrichtung an Leuchten zur Erzeugung eines Mischlichtes von bestimmter spektraler Zusammensetzung unter Anwendung von verschiedenfarbigen lichtfiltrierenden Elementen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205954A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142568B (de) * | 1957-02-04 | 1963-01-24 | Eclairage Soc Franc | Lichtfilter zur Beseitigung von unerwuenschten und blendenden Strahlenanteilen fuer eine Beleuchtungseinrichtung |
-
1938
- 1938-05-25 CH CH205954D patent/CH205954A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142568B (de) * | 1957-02-04 | 1963-01-24 | Eclairage Soc Franc | Lichtfilter zur Beseitigung von unerwuenschten und blendenden Strahlenanteilen fuer eine Beleuchtungseinrichtung |
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