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CH193107A - Kleinpiano. - Google Patents

Kleinpiano.

Info

Publication number
CH193107A
CH193107A CH193107DA CH193107A CH 193107 A CH193107 A CH 193107A CH 193107D A CH193107D A CH 193107DA CH 193107 A CH193107 A CH 193107A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pianos
bass
small
strings
piano
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schimmel Wilhelm
Original Assignee
Schimmel Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schimmel Wilhelm filed Critical Schimmel Wilhelm
Publication of CH193107A publication Critical patent/CH193107A/de

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  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description


      Kleinpiano.       Die normal gebauten Pianos besitzen  einen Spielumfang über volle sieben Oktaven  von<I>a</I> bis<I>a.</I> Dies ergibt eine Bauhöhe von  ca.<B>1,33</B> cm. Es sind nun     bereits    Kleinpianos,  d. h. Pianos mit einer Bauhöhe von weniger  als 120 cm, sogenannte     Stutzpianos    verschie  dener     Konstruktion    bekannt, aber ihr Klang  volumen, d. h. ihre     Lautstärke    erreicht bei  weitem nicht diejenige normal     gebauter    Pia  nos, also Pianos mit einer Bauhöhe von       wenigstens   <B>130</B> cm.

   Es gibt nun     allerdings     auch     Kleinpianos    mit einem Spielumfang  über volle sieben Oktaven, aber nicht von  <I>a</I>     'bi,        a,    sondern etwa von c bis c,     weil    es bis       anhin    unmöglich war, bei solchen kleinen  Instrumenten gleich lange Saiten, insbeson  dere     Basssaiten    unterzubringen,     wie    bei Kla  vieren grosser Bauart.

   Diese     bekannten    Klein  pianos     sind    deshalb im Ton wesentlich     kleiner     als die Instrumente normaler     Bauart    und sie  können     keinen    gleichwertigen Ersatz für       diese        darstellen.        Durch    die vorliegende Er  findung wird nun der Bau eines     Kleinpianos       möglich, welches mindestens angenähert  gleichwertige klangliche     Eigenschaften    be  sitzt wie Pianos grosser Bauart.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung     ist     ein Kleinpiano mit einer     gebrochenen        Ham-          meranschlaglinie,    wobei der durch beide Äste  eingeschlossene Winkel so bemessen ist,     dass     er den Einbau von     Basssaiten    von     mindestens          angenähert    der gleichen     Länge    wie sie nor  male Pianos aufweisen, ermöglicht.  



  Bei     Kleinpianos    ,gemäss der Erfindung  können auch die längsten     Diskantsaiten    des  Mittelfeldes, d. h. der Gruppe der Diskant  saiten, in das     Bassfeld,        id.    h. in die Gruppe  -der     Basssaiten,    verlegt werden.  



  Es sind     allerdings    bereits Tafelklaviere  bekannt, bei welchen die Anschlaglinie für  die Hämmer     bogenförmig        bezw.        winklig    ver  läuft. Hierdurch ergibt sich bei derartigen  Tafelklavieren der früher nicht zu erzielende       Vorteil,    dass gleich     ausgebildete    Mechanik  glieder,     etwa    wie bei einem Flügel verwendet  werden können, wodurch auch eine     .gute              "Repetition",    ,die bei     -derartigen        Instrumen-          ten    früher grosse Schwierigkeiten bereitete,

    erreicht     wird..        Diese    in der beschriebenen  Weise ausgebildeten     Tafelklaviere    können  aber in klanglicher Beziehung und insbeson  dere in bezug auf Lautstärke mit den Instru  menten grosser Bauart nicht auf eine Stufe  gestellt werden, da es auch bislang     nicht     möglich war für sie einen Spielumfang über  volle sieben Oktaven von     a    bis<I>a zu</I> schaffen.

    Durch den     winkligen    Verlauf der Hammer  aufschlaglinie     wird    hier lediglich eine     Ver-          einfachungder    Mechanik erreicht, ohne dass  eine Verbesserung in klanglicher Beziehung  wie gemäss der vorliegenden Erfindung er  zielt werden     könnte.     



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise veranschaulicht.  Es zeigt in schematischer     Darstellung:          Fig.    1 eine Draufsicht auf einen normal  ausgebildeten, bespannten Klavierrahmen,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den bespann  ten Rahmen     eines        Kleinpianos    gemäss der  Erfindung.  



  Sowohl beim normal ausgebildeten Kla  vierrahmen .gemäss     Fig.    1, als auch beim  Rahmen des Kleinpianos gemäss     Fig.    2 ist  der Stimmstock mit a, die Anschlaglinie für  .die Hämmer mit b, das     Bassfeld    mit c, der       Basssteg    mit p, der     Diskantsteg    mit e und  der Resonanzboden mit     f    bezeichnet. Das       Kleinpiano    nach     Fig.    2 hat einen üblichen  (nicht gezeichneten) Eisenrahmen. Dieser  Eisenrahmen weist ausser den bekannten       Versteifungsrippen    den     Basssteg    p und den       Diskantsteg    e auf.

   Bei einem normal ausge  bildeten Piano     (Fig.l)    verläuft die unter  halb des Stimmstockes a gelegene Anschlag  linie b für die Hämmer der Mechanik gerad  linig, wie ein Blick auf die     schematische          Darstellung        in        Fig.    1     zeigt.        Aus    dieser     Fig.    1  ist ferner zu ersehen,     wie    bei diesen bekann  ten     Instrumenten    das Feld der langen     Bass-          saiten    bislang untergebracht wird.

   Diese     Art     der Unterbringung     bereitet    keinerlei<B>Sehwie-</B>  rigkeiten, da bei solchen Instrumenten von  mehr als<B>130</B> cm Höhe genügend Platz für  die langen     Basssaiten    von     etwa    114 cm Länge    zur     Verfügung    steht.

   Beim     gezeichneten     Kleinpiano ist, wie die schematische Dar  stellung in     Fig.    2 erkennen lässt, die     Ham-          meranschlaglinie        b-b    gebrochen und die  beiden Äste schliessen einen derart bemesse  nen     Winkel    ein, dass gleich lange     Basssaiten     wie     bei    einem     Normalinstrument    eingebaut  werden     können.    Die     Basssaiten    erhalten da  bei eine angenähert     wagrechte    Lage.

   Obwohl  auch in diesem Falle     Basssaiten    von     etwa     114 cm Länge in das Instrument eingebaut  sind, beträgt die Bauhöhe desselben nur       9,6    cm.  



  Bei diesem Kleinpiano können     die    läng  sten     Diskantsa_iten.    aus dem     Mittelfeld    in .das       Bassfeld    c verlegt werden. Dies ermöglicht  eine kürzer gehaltene Ausbildung des Dis  kantsteges e.  



       Durch    die     neuartige        Anordnung,der    lan  gen     Basssaiten    fallen die bislang erforder  lichen     Bassabbindungen,    d. h. die bei einem  grossen     Instrument    :durch den     Resonanz-          boden    nicht ausgefüllten     Flächenteile    d       (Fig.    1) fort, durch welche sich     bei    den  Instrumenten     .grosser    Bauart ein     zusätzlicher          toter        Raum        ergibt.     



  Die Saiten sind mit bekannten     Mitteln     auf den Stegen e und p,     bezw.    auf den Eisen  rahmen befestigt. Die     Tastatur    des     Instru-          mentes    ist in     normaler        Weise    ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kleinpiano, gekennzeichnet durch eine gebrochene Hammeranschlaglinie, wobei :der durch beide Äste e_ ingeschlossene Winkel so bemessen ist, dass, er den Einbau von Bass- saiten von mindestens angenähert der glei chen Länge wie sie normale Pianos aufwei sen, -ermöglicht. UNTERANSPRUCH:
    Kleinpiano nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die längsten Diskant- saiten aus dem Mittelfeld in das Bassfeld verlegt sind.
CH193107D 1936-02-07 1936-03-31 Kleinpiano. CH193107A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE193107X 1936-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH193107A true CH193107A (de) 1937-09-30

Family

ID=5737417

Family Applications (1)

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CH193107D CH193107A (de) 1936-02-07 1936-03-31 Kleinpiano.

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