CH191278A - Von einem Wechselstrom angetriebener Motor mit synchronisiertem Schwinganker. - Google Patents
Von einem Wechselstrom angetriebener Motor mit synchronisiertem Schwinganker.Info
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- G04C11/00—Synchronisation of independently-driven clocks
- G04C11/08—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction
- G04C11/081—Synchronisation of independently-driven clocks using an electro-magnet or-motor for oscillation correction using an electro-magnet
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Description
Von einem Wechselstrom angetriebener Motor mit synchronisiertem Schwinganker. Es sind Schwingungskörper bekannt ge worden, die von einem Gleichstrom dadurch in Gang gehalten werden, dass sie während jeder Schwingung durch ein elektrisch be tätigtes Organ einen Impuls erhalten. Be kannterweise geschieht dies dadurch, dass der Schwingungskörper über Kontakte einen Stromkreis selbst schliesst oder mittelbar be einflusst, wodurch ein Magnet betätigt wird, der dem Schwingungskörper entweder mecha nisch oder magnetisch einen Impuls erteilt. Eine Beeinflussung der Schwingungsdauer durch den Gleichstrom findet bei diesen Ein richtungen jedoch nicht statt, denn die Schwingungsdauer hängt allein von der Eigen schwingungszahl des Systems ab. Anderseits sind Schwingungskörper be kannt geworden, deren Eigenschwingungs- dauer von einem Wechselstrom überwacht und in einem konstanten Verhältnis zur Frequenz des Wechselstromes gehalten wird, während der Antrieb des Schwingungskörpers durch irgendeine Kraftquelle rein mechanisch mittels einer Steigradhemmung erfolgt. Die Erfindung betrifft nun einen wechsel- stromgetriebenen Motor, dessen Schwinganker in ausgeprägter Eigenschwingungsfrequenz vom magnetischen Wechselfeld angetrieben und wobei seine Schwingungsfrequenz im Verhältnis zur Netzfrequenz synchronisiert wird. Zwei Ausfübrungsbeispiele werden anhand der beiliegenden Prinzipzeichnung näher beschrieben. In der Fig. 1 ist mit 1 der Schwinganker des Motors bezeichnet. Der Schwinganker steht mit einem Klinkwerk 4 in Verbindung, wodurch die schwingende Bewegung in eine Drehbewegung umgewan delt wird. Am Schwinganker ist an geeig neter Stelle ein Weicheisenstück oder ein ein Kraftfeld erzeugender Körper 2 befestigt, der in vorliegendem Falle aus einem Per manentmagneten besteht. Dieser Permanent magnet schwingt nun vor oder zwischen den Polen eines ein Wechselfeld erzeugenden Magnetes 3 und ist auf dem Schwinganker so angebracht, dass er bei Stillstand dessel ben nicht unter den Polen des Magnetes 3 liegt, sondern in einem bestimmten Abstande davor oder dahinter. Um einen möglichst guten elektrischen Wirkungsgrad zu erzielen, wird die Lage des Erregermagnetes 3 zum Permanentmagneten 2 derart gewählt, dass die Feldachse des Permanentmagnetes par allel zur Feldachse des Luftspaltes liegt. Beim Einschalten des Magnetes tritt nun die Wirkung auf, dass das Wechselfeld den Schwinganker in Bewegung setzt und ihm eine, von seiner Eigenschwingung mehr oder weniger abweichende erzwungene Schwingung aufdrückt. Diese erzwungene Schwingung steht dann zur Frequenz des Wechselfeldes in einem konstanten Verhältnis und ist daher von den die Eigenschwingung beeinflussen den, schwankenden physikalischen Einflüssen, wie Temperatur, Luftdruck, Feuchtigkeit, Erdmagnetisierung und dergleichen nicht mehr abhängig. Da der Schwinganker vom Wechselfeld in Gang gesetzt und ihm ein mechanischer Leistungsüberschuss aufgedrückt wird, ergibt sich die weitere Wirkung, dass er in der Lage ist, eine Arbeit zu leisten. Die Fig.2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem an Stelle eines ferromagnetischen Körpers eine von einem (xleich- oder Wech selstrom gespeiste kleine Spule 2' verwendet wird, wobei die Stromzuführung über die isoliert befestigte Unruhefeder erfolgt. Da die Spule 2' nun selbst ein Feld erzeugt, ist die Wirkung die gleiche, als wenn ein Permanentmagnet verwendet würde. Die An ordnung der Spule 2' bezw. des Erreger magnetes 3 erfolgt derart, dass beim Vorbei schwingen der Spule an oder zwischen den Polen des Erregermagnetes die grösstmögliche Zahl von Kraftlinien geschnitten wird, was dann der Fall ist, wenn die aus den Erreger polen austretenden magnetischen Kraftlinien gleichachsig und parallel zur Spulenachse liegen. Fin Schwingankermotor gemäss der Erfin- dung kann daher als Antrieb, beispielsweise für Synchronuhren, verwendet werden, wo bei die Anordnung so getroffen ist, dass der Schwinganker gleichzeitig die Unruhe des Uhrwerkes darstellt. Im Gegensatz zu nicht selbst- sowie auch selbstanlaufenden Syn chronmotoren ergibt sich der weitere Vorteil, dass der Schwingungskörper bei Frequenz störungen nicht ausser Tritt fällt und bei kurzzeitigem Ausbleiben der Spannung nicht stehen bleibt, sondern vermöge seiner eigenen Schwingungsenergie weiterschwingt, um beim Einsetzen der Spannung wieder angetrieben zu werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schwingankermotor, dadurch gekennzeich net, dass durch die Fernkraft eines von einem Netzwechselstrom erzeugten magnetischen Wechselfeldes (3) nicht nur die Eigenschwin gung des Schwingankers (1) netzsynchron korrigiert wird, sondern dem Schwinganker noch ein derartiger Leistungsüberschuss auf gedrückt wird, dass seine korrigierte Eigen schwingung aufrechterhalten wird und er darüber hinaus noch eine mechanische Arbeit abgeben kann.UNTERANSPRss1 CHE 1. Schwingankermotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schwinganker (1) ein ferromagnetischer Körper (2) befestigt ist, der vor den Po len (3) des äussern magnetischen Wechsel feldes schwingt und von diesem beeinflusst wird. 2. Schwingankermotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schwinganker (1) eine von einem elek trischen Strom gespeiste Spule (2') be festigt ist, die vor den Polen (3) des äusseren magnetischen Wechselfeldes schwingt und von diesem beeinflusst wird.3. Schwingankermotor nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine derartige Be messung sowie Anordnung des äusseren Wechselfeldes zur Nullage des beeinfluss- baren Körpers (2), dass der Schwinganker aus der Ruhelage in volle Schwingung versetzt wird. 4. Schwingankermotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwing anker mit einem Fortscbaltwerk (4) ver bunden ist, um seine richtungswechselnde Bewegung in eine gleichgerichtete Bewe gung umzusetzen und Arbeit abgeben zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE191278X | 1935-06-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH191278A true CH191278A (de) | 1937-06-15 |
Family
ID=5728020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH191278D CH191278A (de) | 1935-06-27 | 1936-02-24 | Von einem Wechselstrom angetriebener Motor mit synchronisiertem Schwinganker. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH191278A (de) |
-
1936
- 1936-02-24 CH CH191278D patent/CH191278A/de unknown
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