CH198955A - Schuheinlegesohle. - Google Patents
Schuheinlegesohle.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
- A43B17/08—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined ventilated
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Schuheinlegesohle. Vom sanitären iStandpunkt aus ist -die Verwendung von Schuheinlegesohlen .geboten, um den Fuss warm und trocken zu halten. Dieser Zweck wird aber durch die bisher .ge bräuchlichen Einlegesohlen nicht oder nur unvollkommen erreicht, weil die feuchten Ausdünstungen des Fusses keinen genügen den Abzug haben und sich besonders unter halb der Fusssohle in der Einlegesohle fest setzen. Dadurch wird die Sohle allmählich selbst feucht und für ihren Zweck gänzlich unbrauchbar.
Macht man sie nun aus un- hygroskopischem Material, wie z. B. aus Gummi, dann ist sie so schlecht wärmeleitend, dass eine Überhitzung des Fusses eintritt, was ebenfalls vermieden werden soll.
Man hat nun bereits versucht, diesem Übel ab zuhelfen, indem man die Einlegesohle mit Perforationen (Löchern) versah, .die in be- schränktem Masse einen Luftzutritt von unten her an den Fuss ermöglichen. Bei längerem Gebrauch legt sich aber diese iSohle so fest und dicht auf die Brandsohle auf, dass jede Luftzirkulation durch die Löcher der Ein legesohle unterbunden ist. Es ist nun Aufgabe der Erfindung, die Einlegesohle so zu gestalten, dass auch bei längerem Gebrauch der Luftzutritt an die Fusssohle durch die Einlegesohle hindurch ge währleistet ist.
Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend eine Einlegesohle, wel che auf die Sohlenfläche verteilte Perfora tionen besitzt und an der Unterseite mit min destens annähernd senkrecht zur @Sohlen- längsach-se stehenden Rippen versehen ist, zwischen denen sich Rillen befinden, in wel che die Perforationen einmünden,
wobei er findungsgemäss das Verhältnis der mittleren Rippenbreite zur Rillenbreite mindestens annähernd den Wert 1 besitzt und die Rip penzahl so gross und dementsprechend die Rillenbreite so klein gewählt ist, dass die Einlegesohle dem durch das Gewicht des Körpers ausgeübten Druck ohne wesentliche Formänderung standhält.
Durch die Wahl einer relativ grossen Rippenzahl wird näm lich das der Durehbiegung entgegenwirkende Widerstandsmoment des über der Rille lie genden .Sohlenteils grösser. als der auf die sem lastende, durch das Gewicht des Kör- pers ausgeübte Flächendruck. Unter der mittleren Rippenbreite ist bei Rippen mit nicht vertikalen Seitenflächen derjenige Wert zu verstehen, der dem Mittelwert der ver schiedenen übereinander liegenden Breiten der Rippe entspricht.
Diese Einlegesohle liegt nur mit den Rippen auf der Brandsohle auf, und so kann stets Luft durch die Rillen zu den Perfora tionen und durch diese hindurch zur Fuss sohle gelangen. Umgekehrt werden die feuch ten Ausdünstungen des Fusses beim Gehen durch die Fussbewegung im Schuh durch die Perforationen in die Rillen getrieben und sie gelangen - genügenden Spielraum des Fusses im Schuh vorausgesetzt - durch die ,.Pumpwirkung" der Fussbewegung aus dem Schuh nach aussen.
Die Einlegesohle wird somit. viel weniger feucht werden, als wenn die Zirkulation der Luft durch die Sohle hin durch unterbunden ist, wie es bei den bis her bekannten Einlegesohlen der Fall war. Die Herstellung der neuen Einlegesohle macht keine besonderen Schwierigkeiten. Die Rippen können aus dem vollen Material der Sohle durch Einschneiden der Rillen her ausgearbeitet werden. Da die Durchbiegung der Einlegesohle beim Gehen immer so er folgt, da.ss sieh ihre Längsachse krümmt, ist die vorgesehene Anordnung der Rippen quer zur Längsachse vorteilhaft.
Als Ma terial für Einlegesohlen gemäss der Erfin dung kommt in erster Linie Leder in Be tracht, das sich leicht bearbeiten lässt. An statt aus Leder, kann die Einlegesohle auch aus Linoleum, aus Gummi, aus formbarem Material durch Pressen oder aus in warmem Zustand flüssigem Material durch Giessen hergestellt sein. Auch Kork kommt als Ma terial in Betracht.
Die Erfindung sei anhand des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungs beispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Blick auf die mit Rip pen versehene Unterseite der Einlegesohle; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Einlegesohle der Fig. 1; Fig. 3 zeigt die Lage der Einlegesohle im Schuh.
In den Figuren bedbutet a die Einlege sohle, b sind die Rippen auf der Unterseite der Sohle, c die zwischen den Rippen be findlichen Rillen, d die Löcher (Perfora tionen) in der Einlegesohle, die in die Rillen einmünden. Die Rippen b sind quer zur Längsachse A-B der Sohle gestellt. Die Perforationen sind in Reihen, auf die Sohlen fläche verteilt, angeordnet. Fig. 3 zeigt, wie die Rippen auf der Brandsohle des Schuhes aufsitzen, während der Fuss auf der obern glatten Fläche der Einlegesohle steht. Man erkennt, dass durch die Rillen c eine Luft zirkulation durch die Löcher bis zur Fuss sohle stattfinden kann.
Wie aus den Figuren hervorgeht, ist das Verhältnis der mittleren Rippenbreite zur Rillenbreite annähernd gleich 1, und es sind im gewählten Ausführungsbeispiel in un gefähr gleichen Abständen voneinander 25 Rippen vorgesehen. Bei einer (durch schnittlichen) Länge der Einlegesohle von etwa 25 cm würde im dargestellten Falle die mittlere Rippenbreite, wie auch die Ril- lenbreite etwa 5 mm betragen, ein Wert, der, wie praktische Versuche an derartigen Ein legesohlen aus Leder gezeigt haben, bereits ausreicht, um der Sohle die genügende Fe stigkeit gegen das Eindrücken der Rillen zu geben.
Die in Fig. 2 angegebene beispiels weise Querschnittsform der Einlegesohle wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nicht ver ändert, wenn das Körpergewicht auf ihr lastet.
Es sind natürlich auch andere Ausfüh rungsformen der Einlegesohle möglich. So können die Perforationen im Querschnitt an statt Kreisform beliebige andere Formen, wie Dreieck- oder Quadratform, haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuheinlegesohle, welche auf die Soh lenfläche verteilte Perforationen besitzt und an der Unterseite mit mindestens annähernd senkrecht zur Sohlenlängsachse stehenden Rippen versehen ist, zwischen denen sich Rillen befinden, in die die Perforationen ein münden, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der mittleren Rippenbreite zur Rillenbreite mindestens annähernd den Wert 1 besitzt und dass die Rippenzahl so gross und dementsprechend die Rillenbreite so klein gewählt ist,dass die Einlegesohle dem durch das Gewicht des Körpers ausgeübten Druck ohne wesentliche Formänderung standhält. UNTERANSPRUCH: Schuheinlegesohle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen aus dem vollen Material der Sohle herausgearbei tet sind, so dass sie mit ihr ein einheitliches Ganzes bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH198955T | 1937-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198955A true CH198955A (de) | 1938-07-31 |
Family
ID=4441580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198955D CH198955A (de) | 1937-04-29 | 1937-04-29 | Schuheinlegesohle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198955A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928036C (de) * | 1953-04-24 | 1955-05-23 | Henrik Vilhelm Drefvelin | Gelochte Einlegesohle fuer Schuhwerk |
| DE1010418B (de) * | 1954-05-26 | 1957-06-13 | August Lemke | Luftfoerdernde Einlegesohle |
-
1937
- 1937-04-29 CH CH198955D patent/CH198955A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928036C (de) * | 1953-04-24 | 1955-05-23 | Henrik Vilhelm Drefvelin | Gelochte Einlegesohle fuer Schuhwerk |
| DE1010418B (de) * | 1954-05-26 | 1957-06-13 | August Lemke | Luftfoerdernde Einlegesohle |
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