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CH198647A - Knetmaschine. - Google Patents

Knetmaschine.

Info

Publication number
CH198647A
CH198647A CH198647DA CH198647A CH 198647 A CH198647 A CH 198647A CH 198647D A CH198647D A CH 198647DA CH 198647 A CH198647 A CH 198647A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
screw
thread
kneading machine
main
inlet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Leistritz
Franz Burghauser
Original Assignee
Paul Leistritz
Franz Burghauser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Leistritz, Franz Burghauser filed Critical Paul Leistritz
Publication of CH198647A publication Critical patent/CH198647A/de

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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


  Knetmaschine.         Gegenstand    -der vorliegenden     Erfindung     ist eine     Knetmaschine,    die     mindestens    zwei       ineinandergreifende,        in    einem Gehäuse mit       Ein-    und Auslauf parallelachsig und dreh  bar gelagerte     'Schnecken    aufweist, von .denen       mindestens    eine     rechts-    und mindestens eine  linksgängig     ist,

      wobei bei jeder Schnecke von  einem Ende zum andern der Gewindekamm  breiter     und    die     Gewindenute    schmäler wird  und die     Mittellinie    des 'Gewindekammes eine  gleichbleibende     Steigung    aufweist. Die Er  findung     besteht    darin,     dass    jede Haupt  schnecke vom Eintritts- zum Austrittsende  hin abnehmende und jede Nebenschnecke  vom Eintritts- zum Austrittsende hin ent  sprechend zunehmende     Kammervolumina    be  sitzt.  



  Das     Ineinandergreifen    ist eine der not  wendigen Bedingungen für einen Abschluss  der Schneckengänge, wie sie von :Schrauben  pumpen her an sich bekannt sind. An sich  ist die dichtschliessende Verzahnung     inein-          andergreifender,    rechts-     und    linksgängiger    Schneckenpaare Kennzeichen längst bekann  ter Schraubenpumpen.

   Diese aber     sind    bei  gleichbleibender     'Steigung    in der     Mittellinie     der     Gewindekämme        mit    auf der     ,ganzen     Schneckenlänge gleichbleibendem Förder  volumen geschnitten, damit Volumenände  rungen und damit , unnötige Pressungen       innerhalb    der Gänge vermieden werden.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten  Schraubenpumpen werden bei der vorliegen  den     Knetmaschine    gerade Pressungen     inner-          halb    der Gänge absichtlich zur Erzielung  grösstmöglicher Wirkung herbeigeführt, und  hierfür ist es     nötig,    die Grösse der Kammer  volumina     in    der angeführten Weise zu ver  ändern.

   Die Knetmaschine gemäss vorliegen  der Erfindung weicht .deshalb von den für  andere Schraubenpumpen üblichen Bauregeln  bewusst ab und erreicht durch die Verände  rung der Kammervolumina     eine        besonders     intensive     Durehknetung    des     Behandlungs-          gutes.         Eine Ausführungsform mit mehr als zwei  Schnecken kann entweder in der Weise ge  halten sein, dass je eine Haupt- und eine  Nebenschnecke zusammenarbeiten, die     paar-          v-,-eise    von dem Gehäuse praktisch völlig um  schlossen werden, oder dass eine Haupt  schnecke in zwei oder mehr umliegende  Nebenschnecken eingreift,

   wobei das ganze       Schneckenpaket    vom Gehäuse     umschlossen     wird. Eine weitere Konstruktion ist in der  Art möglich, dass eine Nebenschnecke in zwei  oder mehr umliegende     Hauptschnecken    ein  greift. Bei     diesen    letztgenannten Maschinen       würfle    also eine Hauptschnecke mit zwei     oder     mehr Nebenschnecken     bezw.    eine Neben  schnecke mit zwei oder mehr Hauptschnecken  zusammenarbeiten.  



  Die     Zeichnung    stellt zwei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    dar.       Abb.    1 zeigt eine zwei Schnecken enthaltende  Knetmaschine im Längsschnitt;     Abb.    2 und  3 zeigen     Querschnitte    dieser Knetmaschine       g        o        emäss        den        Schnitten        A-B        und        C-D        in          Abb.    t;     Abb.    4 zeigt eine weitere Ausfüh  rungsform .der Knetmaschine;

       Abb.    5 zeigt  einen Schnitt nach Linie     E-F    von     Abb.    4.  



  Gemäss     Abb.1    bis 3 enthält die Knet  maschine zwei     übereinanderliegende        .Schnek-          ken,    deren Achsen parallel zueinander sind;  die obere :Schnecke ist mit     a,    die untere  Schnecke mit b bezeichnet. Beide Schnecken  sind, mehr oder weniger dicht miteinander       kämmend,    drehbar in dem Gehäuse c ge  lagert, das die Schnecken dicht umschliesst.

    Die obere Schnecke ist rechtsgängig, die       untere    linksgängig     geschnitten.    Die auf der  Seite des     Einlaufes    p liegende     Schnecke     wird als Hauptschnecke bezeichnet und die  andere Schnecke im Gegensatz dazu als       Nebenschnecke.     



  Die     Schnecken    sind mit relativ breiten  Gewindekämmen q geschnitten, das heisst im  Verhältnis zu der     durchschnittlichen        Breite     der Balken ist die Tiefe der Gewindenuten  gering.  



  Von der     Eintritts-    nach der Austrittsseite       hin    nimmt die Breite<I>d</I> der     Gewindenute   <I>r</I>  der Hauptschnecke ab, während sie bei der    Gewindenute e der Nebenschnecke b zu  nimmt. Desgleichen nimmt die Breite des       Gewindekammes    der Hauptschnecke zu und  die     Breite    des     Kammes    der Nebenschnecke  ab. Demgemäss nehmen die Kammervolu  mina v der     Hauptschnecke    vom Eintritts  zum     Austrittsende    hin ab, die Kammervolu  mina v' bei der Nebenschnecke in dieser  Richtung hingegen zu.

   Jedes Kammervolu  men der Hauptschnecke ist von einem Teil  der Gewindenute dieser Schnecke, vom Ge  häuse und von einem Teil     des    Gewinde  kammes der     Nebenschnecke    begrenzt. Des  gleichen ist     jedes        Kammervolumen    der  Nebenschnecke von einem Teil der Gewinde  nute der Nebenschnecke, dem Gehäuse, sowie  einem Teil des Gewindekammes der Haupt  schnecke begrenzt. Das zu knetende Gut ge  langt durch den Einlauf p in die Gewinde  nute der     Hauptschnecke,    da     diese    Nute am  Eintritt frei ist.

   Am     Eintrittsende    kann .der  Eintritt des     Arbeitsgutes    in die Gewinde  nute der Nebenschnecke nur durch die  Spalte s erfolgen, weil die Gewindenute e  der Nebenschnecke völlig vom Gehäuse um  schlossen ist und weil ausserdem die     Nute    e  der     Nebenschnecke    durch eine Platte g ab  geschlossen ist.

       Desgleichen    kann am     Aus-          trittsende    der Austritt aus den     Gewindenuten     der     Hauptschnecke    nach dem Auslauf x nur  durch die Spalte s erfolgen, weil die     Nute    r  durch das Gehäuse am Umfang und an der  rechten     Stirnseite        abgeschlossen    ist.  



       Das    ganze     Arbeitsgut,    das durch den  Einlauf p in die Gewindenute der Haupt  schnecke eintritt, wird bei .der Drehung der  beiden Schnecken nach der     Austrittsseite    be  fördert, und da die Gewindenute dieser       Schnecke    dabei immer enger wird, wird das       :Arbeitsgut    unter Druck durch die Flanken  spalte s in die     Gewindenute    e der Neben  schnecke und von hier aus zum Auslauf x  gefördert.

   Um ,die Spalte s zwischen den       C"sewindeflanken    von einem Kleinstwert be  liebig während des     Betriebes    vergrössern zu  können, wodurch der Druck in der Nute der  Hauptschnecke beliebig herabgesetzt werden  kann, kann die gegenseitige     Lage    der      Schnecken zueinander in axialer     Richtung     verändert werden dadurch,     .dass    die Neben  schnecke b durch die     .Stellmutter        1z    nach  links verschoben werden kann, indem diese  einen Flansch der     Nebenschnecke    umfasst.  Es könnten auch die Hauptschnecke oder  sogar beide Schnecken in axialer     Richtung     verschiebbar sein.

   Am Auslauf x ist noch  eine     Lochplatte    i angebracht, wodurch vor  dem Austritt .das     Arbeitsgut    zusätzlich unter  Druck .gesetzt und nochmals .geknetet     wird.     Statt der     Platte    könnte auch ein Regelventil  vorhanden sein.

   Jeder Gang der Schnecke b  ist also von dem darauffolgenden Gang je  nach Art des Behandlungsgutes durch mehr  oder weniger     flankendichte    Eingriffe ab  geschlossen, so dass beim Fördern vom Ein  lauf p     (Abb.    2) zum Auslauf x die ganze  Masse von den Gängen der Hauptschnecke a  in die Gänge der Nebenschnecke b     entspre-          c        'henc   <B>1</B>     der        Volumenänderung        durch        .das        be-          liebig    klein zu haltende Flankenspiel ge  drückt wird.

   Diese Flanken wälzen sich nun  dauernd     mit    mehr oder weniger     kleinem    Ab  stand aufeinander ab, so     dass    also ein Ab  setzen und Verstopfen durch etwaige Fest  teile ausgeschlossen ist. Zum Verständnis       dieses    Vorganges wird bemerkt, dass an  jedem achsnormalen     Schnitt    der freie Quer  schnitt der Schnecke a plus freier Quer  schnitt der Schnecke b gleichbleibenden Wert       besitzt,    wobei ebender freie Querschnitt der  Hauptschnecke a immer um den gleichen  Betrag abnimmt, um den der freie Quer  schnitt der Nebenschnecke zunimmt.

   Er  reicht wird diese     eigenartige    und neue     Kine-          matik        durcb.    die beschriebene     Ausbildung     der     Knetpumpe.     



  Weiter kann es     zweckmässig    sein, das Ge  häuse derart auszuführen,     dass    auf der  Druckseite an der Hauptschnecke ein Hohl  raum     entsteht.    In diesem Hohlraum sammeln  sich die Fremdkörper, die mit dem Gut in  die Maschine gelangen. Dadurch wird ver  hindert, dass die Maschine zum Stehen     ge_-,     bracht wird, oder dass die     Fremdkörper    mehr  oder weniger zertrümmert mit dem Gut die  Maschine wieder verlassen, wodurch unter    Umständen andere noch angeschlossene Vor  richtungen .gefährdet werden.  



  In     Abb.4    und 5 ist eine derartige Ma  schine dargestellt. Die Bohrung der Haupt  schnecke     a    ist an der Druckseite des Ge  häuses c so ausgeführt, dass ein Hohlraum f  vorhanden ist, der von aussen durch eine  Bohrung l zugänglich ist, die durch einen  Stopfen     7n        verschlossen    wird. Dieser Hohl  raum wird bei der Nebenschnecke b durch  einen auf der Nebenschnecke angeordneten  Stellring k ausgefüllt, so dass kein Gut vom  Hohlraum f in ,die Bohrung der Neben  schnecke b .gelangen kann.  



  Bei kleinster . Einstellung der Flanken  spalte s wird nun ein Fremdkörper, der mit  dem zu knetenden Gut in die     Maschine    ge  langt, in der Bohrung der Schnecke a nach  der     Druckseite    :geschoben und hier     in    dem  Hohlraum f abgelagert. Durch Entfernen  des     Stopfens    m können dann von 'Zeit zu  Zeit etwa     angesammlte    Fremdkörper entfernt  werden.  



  Auf diese Weise lassen sich sehr zähe  und plastische     Massen,        wie    keramische oder       Gummimassen,    bearbeiten, die nach dem  Verlassen der     Maschine    alle Wirkungen       homogenisierender    Bearbeitung infolge des  Durchganges durch die engen Spalten mit  walzenähnlichem Eingriff erfahren haben.

    Enthält die Masse grössere Fremdkörper, so       reichern.    sich diese in dem Hohlraum f der  Schnecke a auf der Druckseite an und kön  nen     bezw.    müssen dort von     Zeit    zu     Zeit    ent  fernt werden, so dass zudem in dieser Ma  schine ein sonst nicht durchzuführender       Grobsiebvvrgang    erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Knetmaschine, die mindestens zwei inein- angergreifende, in einem Gehäuse mit Ein- und Auslauf parallelachsig und drehbar .ge lagerte Schnecken aufweist, von .denen min destens eine rechts- und mindestens eine linksgängig ist,
    wobei bei jeder Schnecke von einem Ende zum andern der Gewindekamm breiter und die Gewindenute schmäler wird und die Mittellinie des Gewindekammes eine gleichbleibende Steigung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hauptschnecke (a) vom Eintritts- zum Austrittsende hin abneh mende und jede Nebenschnecke (b) vom Ein tritts- zum Austrittsende hin entsprechend zunehmende Kammervolumina besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Knetmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Eintritts ende der Eintritt des Arbeitsgutes in die Gewindenute der Nebenschnecke (b) und am Austrittsende der Austritt des Arbeits- gutes aus der Gewindenute der Haupt schnecke (a) nur durch die Spalte (s) zwischen den Gewindeflanken erfolgen kann. 2.
    Knetmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss mindestens die eine Schnecke in axialer Richtung verschoben werden kann, um die 'Spalte (s) zwischen den Gewinde flanken verändern zu können. 3. Knetmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Druckseite des Gehäuses (c) die Bohrung .der Haupt schnecke (a) derart ausgeführt ist, dass ein Hohlraum (f) vorhanden ist, der von aussen durch eine Bohrung (l) zugäng lich ist.
CH198647D 1935-11-30 1936-11-27 Knetmaschine. CH198647A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE198647X 1935-11-30
DE300736X 1936-07-30

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Publication Number Publication Date
CH198647A true CH198647A (de) 1938-07-15

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ID=25758434

Family Applications (1)

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CH198647D CH198647A (de) 1935-11-30 1936-11-27 Knetmaschine.

Country Status (1)

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CH (1) CH198647A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835921C (de) * 1942-01-04 1952-04-07 Phrix Werke Ag Vorrichtung zur kontinuierlichen Loesung von Cellulosexanthogenat
DE884105C (de) * 1943-05-30 1953-08-03 Dynamit Nobel Ag Spritzgussverfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstuecken aller Art aus thermoplastischen Werkstoffen
US10150671B2 (en) 2014-12-19 2018-12-11 Outotec (Finland) Oy Process and plant for improved energy-efficient production of sulfuric acid

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DE884105C (de) * 1943-05-30 1953-08-03 Dynamit Nobel Ag Spritzgussverfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstuecken aller Art aus thermoplastischen Werkstoffen
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