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CH198182A - Handgranate. - Google Patents

Handgranate.

Info

Publication number
CH198182A
CH198182A CH198182DA CH198182A CH 198182 A CH198182 A CH 198182A CH 198182D A CH198182D A CH 198182DA CH 198182 A CH198182 A CH 198182A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hand grenade
grenade
hand
detonator
firing pin
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kaesermann
Original Assignee
Fritz Kaesermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Kaesermann filed Critical Fritz Kaesermann
Publication of CH198182A publication Critical patent/CH198182A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description


  Handgranate.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  Handgranate. Die Erfindung besteht darin,  dass an der Handgranate Raketen angebracht  sind, die bezwecken, die Wurfweite der       Handgranate    zu vergrössern.  



  In beiliegender     Zeichnung    ist     eine    bei  spielsweise Ausführung des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 die Handgranate in Ansicht,       Fig.    2 einen Längsschnitt derselben, und       Fig.    3 einen Grundriss, von C gesehen zu       Fig.    1.  



  Die Handgranate besitzt einen zweitei  ligen Hohlkörper 1, in den eine     Spreng-          patrone    2 eingelegt ist, die mit einem Auf  schlagzünder 3 in     Verbindung    steht, der  durch eine abnehmbare Kappe 4 geschützt       ist.        Im.        @d-en        Hohlkörper        1,eingeschraubt,        isst        ein          Zwischenstück    5, auf welchem ein Handgriff  6 aufgeschraubt ist. Das Zwischenstück 5 ist  mit einer Sprengkapsel 7 und mit einem Ver  zögerungszünder 8 versehen.

   An dem Hand  griff 6 ist ein     Führungsstück    9 befestigt, in    welchem der Schlagbolzen 10 läuft, der unter  Wirkung einer Feder 11 steht. Das Füh  rungsstück 9 besitzt zwei Schlitze 12     und    13,  durch welche die Nase 14 des Schlagbolzens  10 geführt wird. Vermittelst des Ringes 15       kann    der Schlagbolzen gespannt werden. Ein  unter .Federwirkung stehender     Knopf    16 hat  den Zweck, den Bolzen 10 über die Nase 14  blockieren zu können.

   Auf dem Handgriff 6  sind lose vier Steuerflügel 17     angeordnet,    die  durch     Zapfen.    18 gegen Verdrehung gesichert  sind.     Zwischen    dem Hohlkörper 1 und dem  Handgriff 6 ist ein Rohrstück 19, welches  vier     Spannhülsen    20 trägt, in welche je eine  Rakete 21 eingelegt ist. Damit der Luft  widerstand gering ist, ist der Hohlkörper 1  ausgespart, so dass die Raketen 21 nicht  über den äussern Durchmesser des Hohl  körpers 1     hinausgehen.    Die Raketen 21 sind  mit     Zündschnüren    22 mit der Sprengkapsel  7 verbunden.  



  Die Funktion der Handgranate ist nun  folgende: In der Zeichnung ist die Hand  granate gesichert dargestellt,     indem    die      Nase 14 in der Nut 13 an einen nicht ge  zeichneten Anschlag stösst. Soll die Hand  granate geworfen werden, so wird sie mit der  einen Hand am hintern Teil des Handgriffes  6 erfasst unter gleichzeitigem Niederdrücken  des Knopfes 16, wodurch dessen Bolzen 16'  in die Nut 12 eingeführt wird. Nun wird der  Ring 15 und damit der Schlagbolzen 10 und  die Nase 14 aus dem Schlitz 12 herausge  zogen. Dreht man nun den Ring 15 um 90  ,  so kann die Nase 14 in den Schlitz 13 ein  geführt werden. Der Bolzen 10 dringt aber  nur bis zum Anschlag der Nase 14 am Bol  zen 16' in die Nut 12 ein.

   Beim Abwerfen  der Handgranate gleitet infolge der     Feder-          wirkung,der    Bolzen 16' wieder     aus    der Nut  12 und gibt den Schlagbolzen 10 frei und  dieser schlägt unter Wirkung der Feder 11  auf die Zündkapsel 7 und entzündet die  Zündschnüre 22 und dadurch ebenfalls die  Raketen 21. Die Handgranate fliegt nun  unter Wirkung der Raketen 21, wodurch  eine bedeutend grössere Fluglänge erzielt       wird.    Beim Abschiessen der Granate gleiten  nun die Steuerflügel unverzüglich nach  rückwärts in die in     Fig.    2 strichpunktiert  angegebene Lage, was bewirkt, dass die Gra  nate gleichmässig und ruhig fliegt und die  ihr beim Abwurf zugedachte Richtung inne  hält.

   Beim Aufschlagen der Handgranate am  Ziel schlägt sie auf den Aufschlagzünder 3    und bringt dadurch die     Sprengpatrone    2 zur  Explosion. Sollte der Aufschlagzünder 3 ver  sagen, so hat der Verzögerungszünder 8 den  Zweck, durch ,die     ,Sprengkapsel    7 die     Spreng-          patrone    2 zu entzünden.  



  An Stelle des Aufschlagzünders kann  auch ein Zeitzünder verwendet werden, so  dass die Granate schon während des Fluges  zur Explosion gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handgranate, dadurch gekennzeichnet, dass an derselben Raketen angebracht sind, die bezwecken, die Wurfweite der Hand granate zu vergrössern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Handgra nate mit Steuerflügeln versehen ist. 2. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Zündung der Raketen ein Schlagbolzen und eine Sprengkapsel vorgesehen sind. 3. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss beim Ab werfen der Handgranate der Schlagbolzen freigegeben wird.
CH198182D 1937-06-07 1937-06-07 Handgranate. CH198182A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH198182T 1937-06-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH198182A true CH198182A (de) 1938-06-15

Family

ID=4441214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH198182D CH198182A (de) 1937-06-07 1937-06-07 Handgranate.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH198182A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134315B (de) * 1953-03-09 1962-08-02 Hans Baecker Dr Wurfkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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