CH198182A - Handgranate. - Google Patents
Handgranate.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B27/00—Hand grenades
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/20—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
-
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- F42B15/00—Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles
-
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- F42B27/00—Hand grenades
- F42B27/08—Hand grenades with handle
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Description
Handgranate. Vorliegende Erfindung betrifft eine Handgranate. Die Erfindung besteht darin, dass an der Handgranate Raketen angebracht sind, die bezwecken, die Wurfweite der Handgranate zu vergrössern. In beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführung des Erfindungs gegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 die Handgranate in Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt derselben, und Fig. 3 einen Grundriss, von C gesehen zu Fig. 1. Die Handgranate besitzt einen zweitei ligen Hohlkörper 1, in den eine Spreng- patrone 2 eingelegt ist, die mit einem Auf schlagzünder 3 in Verbindung steht, der durch eine abnehmbare Kappe 4 geschützt ist. Im. @d-en Hohlkörper 1,eingeschraubt, isst ein Zwischenstück 5, auf welchem ein Handgriff 6 aufgeschraubt ist. Das Zwischenstück 5 ist mit einer Sprengkapsel 7 und mit einem Ver zögerungszünder 8 versehen. An dem Hand griff 6 ist ein Führungsstück 9 befestigt, in welchem der Schlagbolzen 10 läuft, der unter Wirkung einer Feder 11 steht. Das Füh rungsstück 9 besitzt zwei Schlitze 12 und 13, durch welche die Nase 14 des Schlagbolzens 10 geführt wird. Vermittelst des Ringes 15 kann der Schlagbolzen gespannt werden. Ein unter .Federwirkung stehender Knopf 16 hat den Zweck, den Bolzen 10 über die Nase 14 blockieren zu können. Auf dem Handgriff 6 sind lose vier Steuerflügel 17 angeordnet, die durch Zapfen. 18 gegen Verdrehung gesichert sind. Zwischen dem Hohlkörper 1 und dem Handgriff 6 ist ein Rohrstück 19, welches vier Spannhülsen 20 trägt, in welche je eine Rakete 21 eingelegt ist. Damit der Luft widerstand gering ist, ist der Hohlkörper 1 ausgespart, so dass die Raketen 21 nicht über den äussern Durchmesser des Hohl körpers 1 hinausgehen. Die Raketen 21 sind mit Zündschnüren 22 mit der Sprengkapsel 7 verbunden. Die Funktion der Handgranate ist nun folgende: In der Zeichnung ist die Hand granate gesichert dargestellt, indem die Nase 14 in der Nut 13 an einen nicht ge zeichneten Anschlag stösst. Soll die Hand granate geworfen werden, so wird sie mit der einen Hand am hintern Teil des Handgriffes 6 erfasst unter gleichzeitigem Niederdrücken des Knopfes 16, wodurch dessen Bolzen 16' in die Nut 12 eingeführt wird. Nun wird der Ring 15 und damit der Schlagbolzen 10 und die Nase 14 aus dem Schlitz 12 herausge zogen. Dreht man nun den Ring 15 um 90 , so kann die Nase 14 in den Schlitz 13 ein geführt werden. Der Bolzen 10 dringt aber nur bis zum Anschlag der Nase 14 am Bol zen 16' in die Nut 12 ein. Beim Abwerfen der Handgranate gleitet infolge der Feder- wirkung,der Bolzen 16' wieder aus der Nut 12 und gibt den Schlagbolzen 10 frei und dieser schlägt unter Wirkung der Feder 11 auf die Zündkapsel 7 und entzündet die Zündschnüre 22 und dadurch ebenfalls die Raketen 21. Die Handgranate fliegt nun unter Wirkung der Raketen 21, wodurch eine bedeutend grössere Fluglänge erzielt wird. Beim Abschiessen der Granate gleiten nun die Steuerflügel unverzüglich nach rückwärts in die in Fig. 2 strichpunktiert angegebene Lage, was bewirkt, dass die Gra nate gleichmässig und ruhig fliegt und die ihr beim Abwurf zugedachte Richtung inne hält. Beim Aufschlagen der Handgranate am Ziel schlägt sie auf den Aufschlagzünder 3 und bringt dadurch die Sprengpatrone 2 zur Explosion. Sollte der Aufschlagzünder 3 ver sagen, so hat der Verzögerungszünder 8 den Zweck, durch ,die ,Sprengkapsel 7 die Spreng- patrone 2 zu entzünden. An Stelle des Aufschlagzünders kann auch ein Zeitzünder verwendet werden, so dass die Granate schon während des Fluges zur Explosion gebracht werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Handgranate, dadurch gekennzeichnet, dass an derselben Raketen angebracht sind, die bezwecken, die Wurfweite der Hand granate zu vergrössern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Handgra nate mit Steuerflügeln versehen ist. 2. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Zündung der Raketen ein Schlagbolzen und eine Sprengkapsel vorgesehen sind. 3. Handgranate nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss beim Ab werfen der Handgranate der Schlagbolzen freigegeben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH198182T | 1937-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198182A true CH198182A (de) | 1938-06-15 |
Family
ID=4441214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198182D CH198182A (de) | 1937-06-07 | 1937-06-07 | Handgranate. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198182A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134315B (de) * | 1953-03-09 | 1962-08-02 | Hans Baecker Dr | Wurfkoerper |
-
1937
- 1937-06-07 CH CH198182D patent/CH198182A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1134315B (de) * | 1953-03-09 | 1962-08-02 | Hans Baecker Dr | Wurfkoerper |
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