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CH198015A - Schaltung für doppelte Anrufsucher. - Google Patents

Schaltung für doppelte Anrufsucher.

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Publication number
CH198015A
CH198015A CH198015DA CH198015A CH 198015 A CH198015 A CH 198015A CH 198015D A CH198015D A CH 198015DA CH 198015 A CH198015 A CH 198015A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
call
group
circuit
selector
seekers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Mix Genest
Original Assignee
Mix & Genest Aktiengesellschaf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix & Genest Aktiengesellschaf filed Critical Mix & Genest Aktiengesellschaf
Publication of CH198015A publication Critical patent/CH198015A/de

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  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


  Schaltung für doppelte Anrufsucher.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine       Schaltung    für doppelte Anrufsucher. Sie  bezweckt, die Einstellzeit der Anrufsucher  auf     ein        Mindestmass    zu verkürzen,     und    er  reicht dies dadurch, dass die ersten Anruf  sucher, zu denen mindestens ein zweiter An  rufsucher Zugang hat, und an die jeweils       eine    bestimmte Zehnergruppe von Teilneh  mern angeschlossen ist, von der gleichen An  triebsvorrichtung bewegt werden, und dass  diese ersten Anrufsucher die     Einergruppe    des  anrufenden Teilnehmers suchen,

   während  gleichzeitig ein zweiter Anrufsucher die  Zehnergruppe des     anrufenden        Teilnehmers     aufsucht. Dabei     kann    durch     Schaltmittel    bei       Einleitung    eines Anrufs sowohl die Zehner  gruppe in den     Kontaktreihen    der zweiten An  rufsucher wie die     Einergruppe    in den Kon  taktreihen der ersten     Anrufsucher    gekenn  zeichnet werden.

   Handelt es sich bei den  ersten Anrufsuchern um     Drehwähler,    so kann  man die Gruppe erster Anrufsucher als einen  einzigen Drehwähler     (Einerwähler)    mit so    vielen Bürstensätzen auffassen, als Teilneh  mergruppen vorhanden sind.

   Ruft beispiels  weise der Teilnehmer 72 an, so stellt sich die  ser     Einerwähler        entsprechend    der     Einerzif-          fer    2 des     anrufenden    Teilnehmers     ein.    Nach  erfolgter Einstellung steht der erste Bürsten  satz des     Einerwählers    auf den Kontakten des  Teilnehmers 12, der zweite Bürstensatz des       Einerwählers    auf den Kontakten des Teil  nehmers 22, der dritte Bürstensatz auf denen  des Teilnehmers 32, der siebente Bürstensatz  auf den Kontakten des Teilnehmers 72.

   Es  muss nun aber noch der richtige Bürstensatz  des     Einerwählers,    oder allgemeiner gespro  chen, der der Zehnergruppe des anrufenden  Teilnehmers zugeordnete erste Anrufsucher       IAS        ausgewählt    werden.

   Diese Auswahl be  sorgt der zweite Anrufsucher     IIAS,    und  zwar     erfindungsgemäss    gleichzeitig mit der  Einstellbewegung des ersten Anrufsuchers       IAS        (Einerwähler).    Da in einer Kontakt  reihe dieses zweiten Anrufsuchers die sie  bente Teilnehmergruppe als die anrufende           gekennzeichnet    worden ist, stellt sich somit  der zweite Anrufsucher auf seine siebente       Kontaktgruppe    ein und erhält damit Zugang  zu demjenigen ersten Anrufsucher     bezw.    zu  demjenigen Bürstensatz des     Einerwählers,     der der Zehnergruppe des     anrufenden    Teil  nehmers zugeordnet ist.

   An dieser Stelle sei  gleich bemerkt, dass wenn im vorstehenden  oder im folgenden von Zehnergruppe und       Einergruppe    die Rede ist, dies nur als Bei  spiel gemeint ist, d. h. dass die Gruppierung  auch eine nichtdekadische sein kann.  



  Wird die Forderung gestellt, dass mehrere  Teilnehmer gleichzeitig einen Anruf einlei  ten können sollen, so muss dafür Sorge getra  gen werden, dass Kreuzverbindungen vermie  den werden. Eine solche Kreuzverbindung  könnte zum Beispiel bei dem obigen Beispiel  dann entstehen, wenn ausser dem Teilnehmer  72 noch beispielsweise der Teilnehmer 58 an  rufen würde. In diesem Fall könnte sich zum  Beispiel der     Einerwähler    auf seinen zweiten  Kontakt (entsprechend der     Einerziffer    des  Teilnehmers 72) und der Zehnerwähler auf  seinen fünften Kontakt (entsprechend der  Zehnerziffer des Teilnehmers 58) einstellen.

    Der mit dem zweiten Anrufsucher verbun  dene     Nummernstromstossempfänger    würde  dann also mit dem Teilnehmer Nr. 52 verbun  den sein, der aber gar nicht angerufen hat.  



  Zur Verhinderung derartiger Fehleinstel  lungen wird     zweckmässigerweise,    sobald einer  der beiden gleichzeitig laufenden Wähler  eine anrufende Teilnehmer-, Einer-     bezw.     Zehnergruppe gefunden hat, durch ein diesem  Wähler zugeordnetes     Priifrelais    der dem an  dern Wähler individuell zugeordnete Prüf  stromkreis unterbrochen, derart, dass dieser  andere Wähler bei seiner weiteren Bewegung  nur noch über einen beiden Wählern gemein  sam zugeordneten Prüfstromkreis, also über  einen eigenen Schaltarm und einen Schalt  arm des bereits stillgesetzten Wählers in  Reihe prüfen kann.

   Der noch nicht     einge-          stellte    Zehnerwähler kann also in diesem  Fall nach Stillsetzung des     Einerwählers    nicht  mehr auf einen beliebigen Bürstensatz des         Einerwählers        aufprüfen,    sondern nur noch  auf einen solchen, dessen Bürsten bereits auf  den Kontakten eines anrufenden Teilnehmers  stehen. Umgekehrt kann auch der noch nicht  vollkommen eingestellte     Einerwähler    nach  Stillsetzung des zweiten Anrufsuchers nicht  auf einen beliebigen anrufenden Teilnehmer       aufprüfen,    sondern nur auf einen solchen,  auf dessen Zehnergruppe der zweite Anruf  sucher bereits steht.  



  Die Erfindung ist im folgenden anhand  der Abbildung an einem Ausführungsbeispiel  beschrieben.  



       DEW    bedeutet den Drehmagneten des       Einerwählers,        DZW    den des     Zehnerwählers.     Die Schaltarme des zweiten Anrufsuchers  sind mit     IIAS,    die des     Einerwählers    mit     IAS     bezeichnet. Der     Einerwähler    hat 10 Bürsten  sätze<I>a, b,</I> c, von denen jedoch nur zwei,  nämlich der vierte Bürstensatz     IAS4    und der  fünfte Bürstensatz     B185,        herausgezeichnet     sind.

   Ausserdem besitzt der     Einerwähler    noch  eine     d-Kontaktreihe,    die allen     Bürstensätzen     gemeinsam ist. Auch der     IIAS    besitzt noch  eine     d-Kontaktreihe,    über die er vor der  Stillsetzung des     Einerwählers    die Dekaden  prüfung vornimmt.  



  Beim Ausführungsbeispiel ist jedem       Einerwähler    nur ein einziger zweiter Anruf  sucher zugeordnet. Es können aber auch  deren mehrere sein. Eine solche Anordnung  wird sich zum Beispiel dann empfehlen, wenn  der     Einerwähler    eine grosse Anzahl von Kon  taktreihen, z. B. nicht 10, sondern 20 hat.  Wenn in diesem Falle nur ein zweiter An  rufsucher vorgesehen wäre, müsste dieser 20  Kontakte besitzen. Will man aber 10teilige  zweite Anrufsucher verwenden, so     wird    man  die ersten 10 Bürstensätze des     Einerwählers     an einen zweiten Anrufsucher und die zwei  ten 10 Bürstensätze des     Einerwählers    an  einen andern zweiten Anrufsucher anschlie  ssen.

   Von diesen beiden zweiten     Anrufsuchern     wird dann jeweils nur der für den betreffen  den Teilnehmer in Betracht kommende ange  lassen, z. B. unter Mithilfe des zugehörigen       Dekadenrelais.         Die Betriebsweise der Schaltung beim  Anruf des Teilnehmers T54 ist folgende:       Nimmt    der Teilnehmer den Hörer ab, so wer  den im Rufstromkreis die Relais     B,        DK    und  <I>An</I> in Reihe erregt.

   Das Relais     R    ist das  dem     Teilnehmer    54 individuell zugeordnete  Anrufrelais.     Das    Relais<I>An</I> ist das übliche       Anlassrelais,        während    das Relais     DK    zur       Kennzeichnung    der Zehnergruppe des an  rufenden Teilnehmers dient.

   Das Relais     R          kennzeichnet    durch     seinen        Kontakt    r2 den  vierten Kontakt in der     d-Bank    des     Einerwäh-          lers    und durch     seinen    Kontakt     r1    den vier  ten Kontakt in der     c-Kontaktreihe        desjenigen     Bürstensatzes dieses     Einerwählers,    der der  fünften Teilnehmergruppe (Dekade) zuge  ordnet ist, zu dem also der zweite Anruf  sucher     IIAS    über den fünften Kontakt seiner       c-Kontaktreihe    Zugang hat.

   Der     Kontakt          dk    des Relais     DK    kennzeichnet gleichzeitig  den     fünften    Kontakt an der     d-Kontaktreihe     des zweiten Anrufsuchers     IIAS.    Am Kon  takt<I>an</I> des Relais<I>An</I> werden der Zehner  wähler und der     Einerwähler        gleichzeitig    an  gelassen, so dass beide Wähler ihre Schalt  arme fort-schalten.  



  Es sei nun angenommen, der     Einerwäh-          ler    finde den ihm     gekennzeichneten    Kontakt  als erster. In diesem Fall kommt das Prüf  relais E über den gemeinsamen     d-Arm    des       Einerwählers    zum Ansprechen. Dieses Relais  öffnet an seinem Kontakt     e1    den     Fortschalte-          stromkreis    des Drehmagnetes     DEIY    des       Einerwählers    und setzt somit diesen Wähler  auf seinem vierten Kontakt still.

   Ausserdem  öffnet es an seinem Kontakt e2 den     unmittel-          baren    Prüfstromkreis des Zehnerwählers       IIAS,    der über den     d-Arm    dieses Wählers  verläuft. Der Zehnerwähler läuft also zwar  weiter,     kann    aber jetzt nicht mehr mit seinem  Relais Z prüfen, sondern die Prüfung     kann     nur noch     mittels    des Prüfrelais P, und zwar  in Reihe über einen     c-Arm    des     Einerwählers     und den     c-Arm    des Zehnerwählers erfolgen.

    Dieser Prüfstromkreis kommt in dem Augen  blick zustande, wo der Zehnerwähler     IIAS     denjenigen Bürstensatz des     Einerwählers    ge  funden hat, der bereits auf einer anrufenden    Leitung steht. Da im vorliegenden Fall an  genommen ist, dass der     Teilnehmer    54 ange  rufen hat, wird der Zehnerwähler auf seinem  fünften Kontakt stillgesetzt, weil beim Er  reichen dieses Kontaktes folgender Prüf  stromkreis zustande kommt:       -J-,    P,     c-Arm    des     IIAS,        c-Arm    des Bür  stensatzes     IAS5,        r1,   <I>T, -.</I>  



  In     diesem    Stromkreis sprechen sowohl das  P- wie das     T-Relais    an. Das     P-Relais    trennt  an seinem Kontakt p den     Fortschaltestrom-          kreis    beider Wähler auf, so dass nun auch  der     Zehnerwähler    stehen bleibt, und sorgt in  nicht dargestellter Weise für die     Durchschal-          tung.    Das Relais T, das     Trennrelais    des an  rufenden Teilnehmers T54, öffnet an seinen  Kontakten     t1    und t2 den     Anrufstromkreis,     so dass die Relais     R,   <I>DK</I> und<I>An</I> abfallen,

    und hält sich über     seinen    Kontakt t3 weiter  über die     c-Ader.     



  Sollte der Zehnerwähler früher finden  als der     Einerwähler    - was auch bei dem  vorstehenden Beispiel möglich ist, weil die  Wähler keine Ruhelage zu besitzen brau  chen - so spricht das Relais Z als erstes an  und öffnet an seinem Kontakt z2 den unmit  telbaren Prüfstromkreis des     Einerwählers,    so  dass; der     Fortschaltestromkreis    des     Eiuerwäh-          lers    erst beim Ansprechen des in Reihe über  die Schaltarme beider Wähler prüfenden Re  lais P an dessen Kontakt p stillgesetzt wer  den. kann. Damit ist aber auch in diesem  Fall sichergestellt, dass der Gruppenwähler  zu     einem    anrufenden Teilnehmer durchge  schaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für doppelte Anrufsucher, da durch gekennzeichnet, dass die ersten Anruf sucher, zu denen mindestens ein zweiter An rufsucher Zugang hat und an die jeweils eine bestimmte Zehnergruppe von Teilnehmern angeschlossen ist, von der gleichen Antriebs vorrichtung (DEW) bewegt werden, und dass diese ersten Anrufsucher die Einergruppe des anrufenden Teilnehmers suchen, während gleichzeitig ein zweiter Anrufsucher (IIAS) die Zehnergruppe des anrufenden Teil nehmers aufsucht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schaltung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Schaltmittel<I>(R, DK),</I> die bei Einleitung eines Anrufes sowohl die Zehnergruppe (DK) in den Kontakt reihen der zweiten Anrufsucher wie die Einergruppe (R) in den Kontaktreihen der ersten Anrufsucher kennzeichnen. .
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, sobald einer der bei den gleichzeitig laufenden Wähler eine anrufende Teilnehmer-Einer- bezw. Zeh nergruppe gefunden hat, durch ein diesem Wähler zugeordnetes Prüfrelais (E, Z) der dem andern Wähler individuell zuge ordnete Prüfstromkreis unterbrochen wird, derart, dass dieser andere Wähler bei seiner weiteren Bewegung nur noch über einen beiden Wählern gemeinsam zugeord neten Prüfstromkreis, also über einen eige nen Schaltarm und einen Schaltarm des bereits stillgesetzten Wählers in Reihe prüfen kann. 3.
    Schaltung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltarm und die Kontaktreihe (d), über die der indivi duelle Einerprüfstromkreis verläuft, allen ersten Anrufsuchern, die zusammen von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung (DEW) bewegt werden, gemeinsam zu geordnet ist.
CH198015D 1936-06-30 1937-05-31 Schaltung für doppelte Anrufsucher. CH198015A (de)

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