[go: up one dir, main page]

CH197046A - Schleif- und Putzscheibe. - Google Patents

Schleif- und Putzscheibe.

Info

Publication number
CH197046A
CH197046A CH197046DA CH197046A CH 197046 A CH197046 A CH 197046A CH 197046D A CH197046D A CH 197046DA CH 197046 A CH197046 A CH 197046A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
disc
grinding
cover
disc according
pieces
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gottlieb Hudousek
Richard Posselt
Original Assignee
Gottlieb Hudousek
Richard Posselt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gottlieb Hudousek, Richard Posselt filed Critical Gottlieb Hudousek
Publication of CH197046A publication Critical patent/CH197046A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


  Schleif- und Putzscheibe.    Gegenstand der Erfindung ist eine Schleif  und Putzscheibe, bei der das Schleif- und  Putzmittel aus auf Flächenvorsprüngen der  Scheibenstirnfläche liegenden Stücken be  steht, die von einer Deckscheibe festgehalten  werden, welche den Flächenvorsprüngen ent  sprechende Aussparungen für den Durch  tritt der Stücke besitzt und mit der Schleif  und Putzscheibe lösbar verbunden ist.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 das eine Beispiel im Längsschnitt,  Fig. 2 eine Teilunteransicht der Schleif  scheibe nach Fig. 1,  Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie I-I  der Fig. 2,  Fig.4 das- zweite Beispiel im Längs  schnitt,  Fig. 5 eine Teilunteransicht der     Schleif-          Scheibe    nach Fig. 4,  Fig. 6 den Verriegelungsmechanismus für  die Deckscheibe gemäss Fig. 4 in der Schliess  lage,    Fig. 7 eine Ansicht nach Fig. 6 in der  Offenlage,  Fig. 8 eine besondere Ausbildung der  Scheibenstirnfläche und der Deckscheibe im  Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 9 und       Fig.    9 eine Unteransicht zu     Fig.    B.  



  Die Scheibe 1 ist mit einer Nabe 2 ver  schraubt, die auf dem Achszapfen 3 einer  in einem Gehäuse 4 gelagerten und zum  Beispiel mittels Elektromotor angetriebenen  Welle 5 befestigt ist. Die Stirnfläche dieser  Scheibe 1 besitzt nun Flächenvorsprünge 6,  auf denen das eigentliche Schleif-     bezw.    Putz  mittel 7, nämlich Sand-, Glaspapier, Lein  wand, Filz usw., in etwas grösseren Stücken  als die Vorsprünge 6 liegt. Die überschiessen  den Ränder werden von einer Deckscheibe 8  festgehalten, welche nicht ganz die Stärke  der Vorsprünge 6, sowie diesen entsprechende  Aussparungen 9 hat und mit der Scheibe 1  nach dem einen Beispiel     (Fig.    1-3) ver  schraubt ist.

   Die Form und Zahl der     Vor-          Sprünge    6     bezw.    der     Aussparungen    9 kann  von denen des gezeichneten Beispiels ab-      weichen. Da die Vorsprünge 6 mit dem  Schleifmittel 7 über die Deckscheibenebene  hervorragen, entstehen beim Schleifen zwi  schen dieser und jenen Hohlräume, in wel  chen der Schleif- bezw. Putzstaub sich sam  meln kann. In den Scheiben 1 und 8 sind  Öffnungen 10, 11 vorgesehen, und beide  Scheiben 1 und 8 sind im Durchmesser etwas  kleiner als der sie aufnehmende Hohlraum  des Gehäuses 4, so dass ein Spalt 12 ver  bleibt. Ferner hat die Nabe 2 Flügel 13,  welche beim Laufen der Scheibe 1 als Ven  tilator wirken und den Schleif- bezw.

   Putz  staub aus den " Hohlräumen zwischen den  Vorsprüngen 6 durch die     Öffnungen    10, 11  und den Spalt 12 absaugen. Er kann     dann     durch eine Gehäuseöffnung 15 entweichen.  



  Das Festschrauben der Deckscheibe 8  kann auch, wie das andere Ausführungsbei  spiel zeigt, durch einen Verriegelungsmecha  nismus ersetzt werden. Zu diesem Zweck  hat die Deckscheibe 8 an ihrem Rande in  den Hohlraum des Gehäuses 4 ragende Lap  pen 16 und jeder Lappen 16 hat eine Aus  sparung, durch welche in der Verriegelungs  lage eine Schiene 17 fasst. Jede Schiene 17  liegt in einer Nut auf der dem Gehäuse  hohlraum zugekehrten Fläche der Scheibe 1  und ist mittels eines Gelenkgliedes 18 an  den Flansch einer in die Scheibe 1 einge  setzten und mittels eines Schlüssels 19 zu  betätigenden Buchse 20 angeschlossen. In  der Entriegelungslage geben die Schienen 17  die Lappen 16 frei, so dass die Deckscheibe  8 abgenommen und die Schleif- bezw. Putz  mittelstücke von den Vorsprüngen 6 ent  fernt, bezw. erneuert werden können.

   Die  Schienen 17 werden noch am Rande der  Scheibe 1 durch festgeschraubte Bänder 21  gehalten und können, um ihren Lauf durch  eindringenden Staub nicht zu behindern, über  deckt sein. Zu diesem Zwecke können die  Bänder 21 im Grundriss T-Form erhalten.  Die Staubabsaugeöffnungen in den Scheiben  1 und 8 haben in dem zweiten Beispiel Dreieck  form 22, deren Kanten nach der Rückseite  der Scheibe zu abgeschrägt sind, uni ein  besseres Ableiten des Staubes zu gewähr-    leisten. Ein zuverlässiges Festhalten der  Schleif- bezw.

   Putzmittelstücke auf den Vor  sprüngen 6 kann gemäss Fig. 8 und 9 auch  noch dadurch erreicht werden, dass die Deck  scheibe neben dem Rande der     Aussparungen     9     Wulste    23 oder Erhöhungen hat, welche  in entsprechende Vertiefungen der Scheibe 1  <B>rings uni</B> die Vorsprünge 6 dringen und hier  bei auch den Rand der Schleif- oder Putz  mittelstücke erfassen. Es ist auch möglich,  diesen Stücken von vornherein durch Pres  sen eine mit einem Rand versehene Kappen  form zu geben und sie durch eine Filzunter  lage elastisch zu machen.  



  Eine derartige Schleif- und Putzscheibe  bleibt sehr     sauber    und nützt sich gleich  mässig ab. Da ferner das jeweilige Schleif  mittel nicht die ganze Schleifscheibenfläche,  sondern nur deren Flächenvorsprünge be  deckt, tritt auch eine grosse Ersparnis an  Schleifmittelmaterial ein, denn bei sorgsamem  Zuschneiden entstehen nur geringe Abfälle.  Das Aufbringen und Erneuern der Schleif  mittelstücke geht schnell vonstatten, insbe  sondere bei Anwendung der Ver- bezw.     Ent-          riegelung    der Deckscheibe 8 gemäss der Ein  richtung nach     Fig.    4. Eine einzige Schlüssel  drehung uni etwa 90   genügt. Es können  mit der beschriebenen Scheibe Holz, Metall,  Marmor usw. geschliffen oder geputzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleif- und Putzscheibe, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schleif- und Putz mittel aus auf Flächenvorsprüngen der Schei- benstirnfläche liegenden Stücken besteht, die von einer Deckscheibe festgehalten werden, welche den Flächenvorsprüngen entsprechende Aussparungen für den Durchtritt der Stücke besitzt und mit der Schleif- und Putzscheibe lösbar verbunden ist. UNTERANSPR tJCHE 1.
    Scheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Flächen vorsprüngen der Scheibe bezw. den Aus sparungen in der Deckscheibe einander deckende Schleif staubabsaugeöffnungen vor gesehen sind. 2. Scheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kauten der Öffnungen nach der Rück seite der Scheibe zu abgeschrägt sind. 3. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Wand eines die Scheibe aufnehmenden Gehäuses und dem Scheibenumfang ein Schleif staubabsaugespalt (12) verbleibt. 4. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Scheiben (1, 8) tragende Nabe (2) zum Schleifstaubab saugen mit Flügeln (13) versehen ist.
    5. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe (1)' mit der Deckscheibe (8) durch einen mittels Schlüs sels (19) zu betätigenden, Verriegelungs schienen aufweisenden Mechanismus (16, 17, 18, 20) verbunden ist. 6. Scheibe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass in der Scheibe befindliche Füh rungen für die Verriegelungsschienen gegen Eindringen von Schleifstaub geschützt sind. 7. Scheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass rings um die Ausspa rungskanten der Deckscheibe (8) auf der der Scheibe (1) zugekehrten Fläche Wulste (23) vorgesehen sind, die die Ränder der Schleif- und Putzmittelstücke erfassend, in entsprechende Vertiefungen der Scheibe dringen. B.
    Scheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- und Putzmittelstücke den Flächenvorsprüngen (6) der Scheibe (1) entsprechend eine kappenartige, einen Rand aufweisende Form besitzen.
CH197046D 1937-07-21 1937-07-21 Schleif- und Putzscheibe. CH197046A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH197046T 1937-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH197046A true CH197046A (de) 1938-04-15

Family

ID=4440688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH197046D CH197046A (de) 1937-07-21 1937-07-21 Schleif- und Putzscheibe.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH197046A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016153B (de) * 1954-10-30 1957-09-19 Duss Maschf Elektro-Handschleifgeraet mit Luefterrad
DE1077031B (de) * 1954-05-24 1960-03-03 Masch Und Bohrgeraete Fabrik Fraeskopfanordnung fuer eine Metallplattenfraesmaschine
DE1103181B (de) * 1955-07-21 1961-03-23 Licentia Gmbh Elektrowerkzeug, insbesondere Winkelschleifer, mit auf der Arbeitswelle unmittelbar hinter der Schleifscheibe angeordnetem Luefterrad

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077031B (de) * 1954-05-24 1960-03-03 Masch Und Bohrgeraete Fabrik Fraeskopfanordnung fuer eine Metallplattenfraesmaschine
DE1016153B (de) * 1954-10-30 1957-09-19 Duss Maschf Elektro-Handschleifgeraet mit Luefterrad
DE1103181B (de) * 1955-07-21 1961-03-23 Licentia Gmbh Elektrowerkzeug, insbesondere Winkelschleifer, mit auf der Arbeitswelle unmittelbar hinter der Schleifscheibe angeordnetem Luefterrad

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH650187A5 (de) Verfahren zur herstellung einer schleif- oder polierscheibe und ein nach diesem hergestelltes werkzeug.
DE602004012197T3 (de) Vorrichtung einschließlich Schleifscheibe für elektrische Handschleifmaschine
CH197046A (de) Schleif- und Putzscheibe.
DE1777464A1 (de) Schmirgelvorrichtung
DE2657087A1 (de) Messerschleifeinrichtung
DE554414C (de) Holzschleifmaschine
DE2606063B1 (de) Schleuderrad fuer strahlmittelanlagen
DD225093A1 (de) Schleifteller zur aufnahme flexibler schleifblaetter mittels saugwirkung
DE3610539C2 (de) Abstreifereinheit für das Schneidwalzenpaar eines Aktenvernichters
DE2901755A1 (de) Bremse fuer einen rutschbahn-gleiter
DE3832199A1 (de) Bremsbelaege
DE2608730C3 (de) Luftgekühlter Schleif schuh für Schleifköpfe von Bandschleifmaschinen
DE713941C (de) Tellerschleifscheibe
DE482909C (de) Hohlgepresstes Kreuzmesser fuer Fleischwoelfe
DE681429C (de) Vorrichtung zum Schutze gegen Zertruemmerung und Zersplitterung von Fensterscheiben bei Luftangriffen
DE479308C (de) Registriergeraet
DE568924C (de) Abfederung zum Andruecken der Staubdichtungsscheibe von Eisenbahnwagenachsbuchsen gegen eine Staubkammerwand
DE371217C (de) Radiervorrichtung mit Federantrieb
DE2003447A1 (de) Teilbelagscheibenbremse,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE722625C (de) Doppelschneidiges Fleischwolfmesser
DE3041487A1 (de) Reibewalze, insbesondere zum zerreiben von fruechten
DE521211C (de) Staubscheibe fuer Achslager
DE2306797C3 (de) Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Reinigen von vertikalen Glasflächen o.dgl
DE637663C (de) Schleif- und Polierscheibe mit auf einem Traeger befestigten Filzstreifen
AT126774B (de) Schleifvorrichtung mit zwei aus einzelnen Scheiben zusammengesetzten Schleifwalzen.