CH197046A - Schleif- und Putzscheibe. - Google Patents
Schleif- und Putzscheibe.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D9/00—Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
- B24D9/08—Circular back-plates for carrying flexible material
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Description
Schleif- und Putzscheibe. Gegenstand der Erfindung ist eine Schleif und Putzscheibe, bei der das Schleif- und Putzmittel aus auf Flächenvorsprüngen der Scheibenstirnfläche liegenden Stücken be steht, die von einer Deckscheibe festgehalten werden, welche den Flächenvorsprüngen ent sprechende Aussparungen für den Durch tritt der Stücke besitzt und mit der Schleif und Putzscheibe lösbar verbunden ist. Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 das eine Beispiel im Längsschnitt, Fig. 2 eine Teilunteransicht der Schleif scheibe nach Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie I-I der Fig. 2, Fig.4 das- zweite Beispiel im Längs schnitt, Fig. 5 eine Teilunteransicht der Schleif- Scheibe nach Fig. 4, Fig. 6 den Verriegelungsmechanismus für die Deckscheibe gemäss Fig. 4 in der Schliess lage, Fig. 7 eine Ansicht nach Fig. 6 in der Offenlage, Fig. 8 eine besondere Ausbildung der Scheibenstirnfläche und der Deckscheibe im Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 9 und Fig. 9 eine Unteransicht zu Fig. B. Die Scheibe 1 ist mit einer Nabe 2 ver schraubt, die auf dem Achszapfen 3 einer in einem Gehäuse 4 gelagerten und zum Beispiel mittels Elektromotor angetriebenen Welle 5 befestigt ist. Die Stirnfläche dieser Scheibe 1 besitzt nun Flächenvorsprünge 6, auf denen das eigentliche Schleif- bezw. Putz mittel 7, nämlich Sand-, Glaspapier, Lein wand, Filz usw., in etwas grösseren Stücken als die Vorsprünge 6 liegt. Die überschiessen den Ränder werden von einer Deckscheibe 8 festgehalten, welche nicht ganz die Stärke der Vorsprünge 6, sowie diesen entsprechende Aussparungen 9 hat und mit der Scheibe 1 nach dem einen Beispiel (Fig. 1-3) ver schraubt ist. Die Form und Zahl der Vor- Sprünge 6 bezw. der Aussparungen 9 kann von denen des gezeichneten Beispiels ab- weichen. Da die Vorsprünge 6 mit dem Schleifmittel 7 über die Deckscheibenebene hervorragen, entstehen beim Schleifen zwi schen dieser und jenen Hohlräume, in wel chen der Schleif- bezw. Putzstaub sich sam meln kann. In den Scheiben 1 und 8 sind Öffnungen 10, 11 vorgesehen, und beide Scheiben 1 und 8 sind im Durchmesser etwas kleiner als der sie aufnehmende Hohlraum des Gehäuses 4, so dass ein Spalt 12 ver bleibt. Ferner hat die Nabe 2 Flügel 13, welche beim Laufen der Scheibe 1 als Ven tilator wirken und den Schleif- bezw. Putz staub aus den " Hohlräumen zwischen den Vorsprüngen 6 durch die Öffnungen 10, 11 und den Spalt 12 absaugen. Er kann dann durch eine Gehäuseöffnung 15 entweichen. Das Festschrauben der Deckscheibe 8 kann auch, wie das andere Ausführungsbei spiel zeigt, durch einen Verriegelungsmecha nismus ersetzt werden. Zu diesem Zweck hat die Deckscheibe 8 an ihrem Rande in den Hohlraum des Gehäuses 4 ragende Lap pen 16 und jeder Lappen 16 hat eine Aus sparung, durch welche in der Verriegelungs lage eine Schiene 17 fasst. Jede Schiene 17 liegt in einer Nut auf der dem Gehäuse hohlraum zugekehrten Fläche der Scheibe 1 und ist mittels eines Gelenkgliedes 18 an den Flansch einer in die Scheibe 1 einge setzten und mittels eines Schlüssels 19 zu betätigenden Buchse 20 angeschlossen. In der Entriegelungslage geben die Schienen 17 die Lappen 16 frei, so dass die Deckscheibe 8 abgenommen und die Schleif- bezw. Putz mittelstücke von den Vorsprüngen 6 ent fernt, bezw. erneuert werden können. Die Schienen 17 werden noch am Rande der Scheibe 1 durch festgeschraubte Bänder 21 gehalten und können, um ihren Lauf durch eindringenden Staub nicht zu behindern, über deckt sein. Zu diesem Zwecke können die Bänder 21 im Grundriss T-Form erhalten. Die Staubabsaugeöffnungen in den Scheiben 1 und 8 haben in dem zweiten Beispiel Dreieck form 22, deren Kanten nach der Rückseite der Scheibe zu abgeschrägt sind, uni ein besseres Ableiten des Staubes zu gewähr- leisten. Ein zuverlässiges Festhalten der Schleif- bezw. Putzmittelstücke auf den Vor sprüngen 6 kann gemäss Fig. 8 und 9 auch noch dadurch erreicht werden, dass die Deck scheibe neben dem Rande der Aussparungen 9 Wulste 23 oder Erhöhungen hat, welche in entsprechende Vertiefungen der Scheibe 1 <B>rings uni</B> die Vorsprünge 6 dringen und hier bei auch den Rand der Schleif- oder Putz mittelstücke erfassen. Es ist auch möglich, diesen Stücken von vornherein durch Pres sen eine mit einem Rand versehene Kappen form zu geben und sie durch eine Filzunter lage elastisch zu machen. Eine derartige Schleif- und Putzscheibe bleibt sehr sauber und nützt sich gleich mässig ab. Da ferner das jeweilige Schleif mittel nicht die ganze Schleifscheibenfläche, sondern nur deren Flächenvorsprünge be deckt, tritt auch eine grosse Ersparnis an Schleifmittelmaterial ein, denn bei sorgsamem Zuschneiden entstehen nur geringe Abfälle. Das Aufbringen und Erneuern der Schleif mittelstücke geht schnell vonstatten, insbe sondere bei Anwendung der Ver- bezw. Ent- riegelung der Deckscheibe 8 gemäss der Ein richtung nach Fig. 4. Eine einzige Schlüssel drehung uni etwa 90 genügt. Es können mit der beschriebenen Scheibe Holz, Metall, Marmor usw. geschliffen oder geputzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schleif- und Putzscheibe, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schleif- und Putz mittel aus auf Flächenvorsprüngen der Schei- benstirnfläche liegenden Stücken besteht, die von einer Deckscheibe festgehalten werden, welche den Flächenvorsprüngen entsprechende Aussparungen für den Durchtritt der Stücke besitzt und mit der Schleif- und Putzscheibe lösbar verbunden ist. UNTERANSPR tJCHE 1.Scheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Flächen vorsprüngen der Scheibe bezw. den Aus sparungen in der Deckscheibe einander deckende Schleif staubabsaugeöffnungen vor gesehen sind. 2. Scheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kauten der Öffnungen nach der Rück seite der Scheibe zu abgeschrägt sind. 3. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Wand eines die Scheibe aufnehmenden Gehäuses und dem Scheibenumfang ein Schleif staubabsaugespalt (12) verbleibt. 4. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Scheiben (1, 8) tragende Nabe (2) zum Schleifstaubab saugen mit Flügeln (13) versehen ist.5. Scheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe (1)' mit der Deckscheibe (8) durch einen mittels Schlüs sels (19) zu betätigenden, Verriegelungs schienen aufweisenden Mechanismus (16, 17, 18, 20) verbunden ist. 6. Scheibe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass in der Scheibe befindliche Füh rungen für die Verriegelungsschienen gegen Eindringen von Schleifstaub geschützt sind. 7. Scheibe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass rings um die Ausspa rungskanten der Deckscheibe (8) auf der der Scheibe (1) zugekehrten Fläche Wulste (23) vorgesehen sind, die die Ränder der Schleif- und Putzmittelstücke erfassend, in entsprechende Vertiefungen der Scheibe dringen. B.Scheibe nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- und Putzmittelstücke den Flächenvorsprüngen (6) der Scheibe (1) entsprechend eine kappenartige, einen Rand aufweisende Form besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197046T | 1937-07-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197046A true CH197046A (de) | 1938-04-15 |
Family
ID=4440688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197046D CH197046A (de) | 1937-07-21 | 1937-07-21 | Schleif- und Putzscheibe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197046A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016153B (de) * | 1954-10-30 | 1957-09-19 | Duss Maschf | Elektro-Handschleifgeraet mit Luefterrad |
| DE1077031B (de) * | 1954-05-24 | 1960-03-03 | Masch Und Bohrgeraete Fabrik | Fraeskopfanordnung fuer eine Metallplattenfraesmaschine |
| DE1103181B (de) * | 1955-07-21 | 1961-03-23 | Licentia Gmbh | Elektrowerkzeug, insbesondere Winkelschleifer, mit auf der Arbeitswelle unmittelbar hinter der Schleifscheibe angeordnetem Luefterrad |
-
1937
- 1937-07-21 CH CH197046D patent/CH197046A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1077031B (de) * | 1954-05-24 | 1960-03-03 | Masch Und Bohrgeraete Fabrik | Fraeskopfanordnung fuer eine Metallplattenfraesmaschine |
| DE1016153B (de) * | 1954-10-30 | 1957-09-19 | Duss Maschf | Elektro-Handschleifgeraet mit Luefterrad |
| DE1103181B (de) * | 1955-07-21 | 1961-03-23 | Licentia Gmbh | Elektrowerkzeug, insbesondere Winkelschleifer, mit auf der Arbeitswelle unmittelbar hinter der Schleifscheibe angeordnetem Luefterrad |
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