CH196687A - Verfahren zum Sichtbarmachen von Kultusgegenständen, sowie von Bauteilen an Kultusstätten, in der Dunkelheit. - Google Patents
Verfahren zum Sichtbarmachen von Kultusgegenständen, sowie von Bauteilen an Kultusstätten, in der Dunkelheit.Info
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Description
Verfahren zum Sichtbarmachen von Kultusgegenständen, sowie von Bauteilen an Kultusstätten, in der Dunkelheit. Man hat schon Statuen, Kruzifixe, Heiligen bilder usw. von verschiedenen Seiten her be leuchtet. Ebenso hat man in Kirchen, Toten gruften und sonstigen Kultusstätten zur Er zielung einer künstlerischen Wirkung Plätze oder Objekte durch künstliche Beleuchtung von ihrer Umgebung wirkungsvoll abzuheben vermocht. Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren zum Sichtbarmachen von Kultusgegenständen, wie Devotionalien, insbe sondere Kruzifixe, Statuen usw., sowie von Bauteilen, wie Böden, Unterlagen, Wänden, Gittern und Decken an Kultusstätten, in der Dunkelheit, welches darin besteht, dass man die Gegenstände bezw. Bauteile wenigstens teilweise mit Leuchtfarbe präpariert,. so dass sie nachts nachleuchten und sich von ihrer Umgebung wirkungsvoll abheben. Nach diesem Verfahren kann man zum Beispiel eine Reiligenstatue äusserlich mit Leuchtfarbe präparieren. Man kann aber auch den Boden, auf den eine nicht leuch- tende Statue gestellt wird, mit Leuchtfarbe präparieren, so dass sich die Statue von ihrer Umgebung als Silhuette wirkungsvoll abhebt. Ferner kann eine Statue hohl und durch sichtig, z. B. aus Glas, Alabaster oder der gleichen ausgebildet sein, und es können in diesem Falle die Innenflächen der Statue mit Leuchtfarbe präpariert werden. In glei cher Weise kann zum Beispiel auch die Rückseite eines transparenten, an einer Wand hängenden Bildnisses mit Leuchtfarbe präpa riert werden. Dies hat zum Beispiel den Vorteil, dass die Statuen oder Bildnisse am Tage unverändert aussehen und trotzdem nachts leuchten. Bei Kruzifixen mit Heilandsfiguren wird beispielsweise nicht die Figur, sondern das Kruzifix mit Leuchtfarbe präpariert, so dass sich die Figur bei Nacht wirkungsvoll vom Kruzifix abhebt. Bei einem an der Wand hängenden, nicht leuchtenden Kruzifix kann zum Beispiel die Wand soweit mit Leuchtfarbe präpariert werden, dass nur die unmittelbaren Umrisse des Kruzifixes leuchten. Diese leuchtenden Umrisse können sich, wenn die Wandflächen entsprechend präpariert worden sind, zu strahlenförmigen, leuchtenden Gebilden fort setzen. Auf bildlichen Flachkörpern und Genräl- den religiöser Art können zurrt Beispiel die Umrisse voll einzelnen Figuren mit Leucht farbe bestrichen werden, ebenso die etwa vorhandenen Heiligenscheine. Beispielsweise kann man auch das Kreuz auf einem Gebetbuch mit Leuchtfarbe prä parieren, und es kann dieses Kreuz alsdann mit einem transparenten Celluloidsclrild über deckt sein. Die Leuchtfarbe kann sowohl radioaktiv, als auch phosphoreszierend sein. Sie kann, damit sie ihre Leuchtkraft nicht einbüsst, mittelst geeigneten Lackes oder auf andere Weise in an sich bekannter Weise dauerhaft gemacht werden. Um eine dauernde Leucht- wirkung der Leuchtfarben in der Dunkelheit zu erzielen, kann eine Beleuchtung derselben durch Quarzlampen vorgesehen sein, deren ultravioletten Strahlen, ebenso wie das Tages licht, die Leuchtfarben aktivieren.
Claims (1)
- hATENTANSPRTJCII Verfahren zum Sichtbarrnachen voll Kul tusgegenständen, sowie von Bauteilen all Kultusstätten, in der Dunkelheit, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gegenstände bezw. Bauteile wenigstens teilweise mit Leuchtfarbe präpariert, so dass sie nachts nachleuchten und sieh von ihrer nicht leuclr- tenden Umgebung wirkungsvoll abheben. UNTERANSPRüCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man all hohlen trans parenten CIegenständen das Innere der selben mit Leuchtfarbe präpariert, so dass die Gegenstände am Tag unverändert aussehen und trotzdem nachts nachleuchten. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Rückseite von transparenten Gegenständen mit Leuchtfarbe präpariert, so dass die Vorder seite derselben bei Tag unverändert aus sieht und trotzdem nachts nachleuchtet. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Hintergrund eines Gegenstandes derart mit Leucht farbe präpariert, dass er sich voll der prä parierten Fläche bei Dunkelheit silhuetten artig ablebt.
Applications Claiming Priority (1)
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