Zahnbürste mit Brausevorrichtung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zahnbürste mit Brausevorrichtung, die neben der mechanischen Wirkung gleich zeitig eine intensive Spülung auch der un sichtbaren Stellen des Zahnsystems, z. B. der Zahnzwischenräume, Fissuren, Schmelz falten usw., ermöglicht.
Man hat bereits hohl ausgebildete und mit Austrittsöffnungen im Zahnbürstenkopf versehene Zahnbürsten vorgeschlagen, denen eine unter Druck stehende Flüssigkeit, z. B. aus einer Wasserleitung, zugeführt werden konnte. Die bekannten .Konstruktionen, die z. 13. aus Zelluloid oder dergleichen bestehen, leiden indessen an dem Nachteil, dass sie den beim praktischen Gebrauch auftretenden Beanspruchungen nicht gewachsen sind. Sie verbiegen sich leicht, insbesondere wenn warmes oder heisses Wasser in sie eingeführt wird, oder platzen bei höherem Wasserdruck auf.
Die erfindungsgemässe Zahnbürste mit Brausevorrichtung kennzeichnet sich dadurch, dass ein an einem Ende mit einem Mittel zum Anachluss an eine Wasserleitung ver- sehenes, am andern Ende vorne geschlossenes AZetallrohr von einer von diesem Ende aus gehenden, die Borstenbündel tragenden Hülle wenigstens längs des Bürstenteiles umschlos sen ist, wobei das Metallrohr, das gleich zeitig als Zahnbürstengriff dient, mit auf der Borstenseite zwischen den Borstenbündeln liegenden, als Brause dienenden Austritts öffnungen für die Druckflüssigkeit versehen ist,
denen Öffnungen in der Hülle entsprechen.
Eine solche Zahnbürste kann mit beliebig starkem Druck benutzt werden, ohne dass die Hülle abgeschoben, beschädigt oder zer sprengt wird. Gleichzeitig kann die Zahn bürste ebenfalls vermöge des Metallrohres auch den stärksten beim Bürsten entfalteten mechanischen Beanspruchungen gewachsen sein. Durch die im Rohr erfolgende Flüssig keitsführung wird ferner vermieden, dass in die Hülle an den Stellen, an denen die Bor stenbündel angebracht sind, Wasser zutritt, so dass ein Faulen der Borsten vermieden wird. Die Zahnbürste bringt auch fabrika- torische Vorteile.
Es kann zum Beispiel das Rohr mit seiner Hülle vollkommen fertig- gestellt und zum Beispiel durch Verkleben verbunden werden, und dann nachträglich die Bohrungen in der Hülle und im Metall rohr angebracht werden.
In der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegerr- star)des dargestellt.
Nach Fig. 1, 2 und 3 ist in einem hohl ausgebildeten Stiel 1 einer Bürste ein aus Metall bestehendes, zweckniiif,,ig an seinem vordern Ende verjüngtes Rohr 2 eingeselio- bei). Das Rohr ist mit Durchtrittsöffnungen 3 versehen, denen die zwischen den Borsten bündeln 4 liegenden Öffnungen 5 der Zahn bürstenhülle entsprechen.
Das Rohr 2 ist an seinem vordern Ende 6 geschlossen ausge bildet, um zu verhindert), dafa' die Zahii- bürstenhülle durch den Wasserdruck von dem Metallrohr 2 abgeschoben oder zer sprengt wird. Das hintere Ende 7 des Metall rohres ist in geeigneter Weise zurr Auschlrih au eine biegsame, zur Wasserleitung führende Leitung 8 ausgebildet; es ist zu diesem Zweck zum Beispiel mit einer Überwurl'- inutter 9 versehen, die an eineu Schlauch nippel 10 angeschraubt werden kann.
Zweckmässig ist das metallene Rohr 2 finit der Hülle 1 zum Beispiel durch Ver kleben fest und unverschieblich verbunden. In diesem Falle kann man, wie in Fig. 4 dargestellt, die Zahnbürstenhülle 11 auch als verhältnismässig kurzes, auf das Rohr 12 aufgeschobenes und mit diesem fest ver bundenes Kopfstück ausgestalten.
Das hintere Ende des Metallrohres kann zweckmässigalsMischkammerzur Einbringung und Beimischung von desinfizierenden Flüs sigkeiten, Mundwässern und dergleichen aus gebildet sein. Zu diesem Zwecke kann zum Beispiel, wie in Fig. 5 gezeigt wird, an die Muffe 13 ein Rohrstück 14 angebracht sein, in das eine Zuleitung 15 für eine Zusatz flüssigkeit einmündet.
Die Zusatzflüssigkeit kann mit Hilfe eines Hahnes 16 in leicht regulierbarer Menge zugeführt werden. Durch das durch das Rohrstück 14 mit verhältnis mässig hohem Druck strömende Wasser wird die Zusatzflüssigkeit aus dem Rohr 15 her- ausgesogen und innig mit dem Wasser ver mischt, so dass aus den Öffnungen des Bür stenkopfes die desinfizierende Flüssigkeit hei-- ausbraust.
Toothbrush with shower device. The object of the invention forms a toothbrush with shower device, which in addition to the mechanical effect at the same time an intensive rinsing and the un visible parts of the tooth system, eg. B. the interdental spaces, fissures, enamel fold, etc., allows.
It has already been proposed to be hollow and provided with outlet openings in the toothbrush head toothbrushes, which a pressurized liquid, z. B. from a water pipe, could be supplied. The well-known .Konstruktionen z. 13. consist of celluloid or the like, however, suffer from the disadvantage that they cannot cope with the stresses occurring during practical use. They bend easily, especially when warm or hot water is introduced into them, or burst when the water pressure is high.
The toothbrush according to the invention with shower device is characterized in that an A-metal tube provided at one end with a means for connecting to a water pipe and closed at the front at the other end is enclosed at least along the brush part by a sheath extending from this end and carrying the bristle bundles is, wherein the metal tube, which also serves as a toothbrush handle, is provided with outlet openings for the pressure fluid that are located on the bristle side between the bristle bundles and serve as a shower,
which correspond to openings in the envelope.
Such a toothbrush can be used with any amount of pressure without the casing being pushed off, damaged or broken apart. At the same time, by virtue of the metal tube, the toothbrush can also cope with the strongest mechanical stresses developed during brushing. The liquid guidance taking place in the tube also prevents water from entering the casing at the points where the bundles of boron stems are attached, so that the bristles are prevented from rotting. The toothbrush also has manufacturing advantages.
For example, the pipe with its casing can be completely finished and connected, for example by gluing, and then the holes in the casing and in the metal pipe can be made subsequently.
In the accompanying drawing, three exemplary embodiments of the invention goggle are shown.
According to FIGS. 1, 2 and 3, a tube 2 made of metal and appropriately tapered at its front end is inserted into a hollow handle 1 of a brush. The tube is provided with openings 3, which correspond to the bundle between the bristles 4 openings 5 of the tooth brush cover.
The tube 2 is closed out at its front end 6 in order to prevent the fact that the toothed brush cover is pushed off the metal tube 2 by the water pressure or is blown up. The rear end 7 of the metal pipe is formed in a suitable manner zurr Auschlrih au a flexible line 8 leading to the water pipe; For this purpose it is provided, for example, with a screw nut 9 which can be screwed onto a hose nipple 10.
Appropriately, the metal tube 2 is finite to the shell 1, for example by gluing Ver firmly and immovably connected. In this case, as shown in FIG. 4, the toothbrush cover 11 can also be configured as a relatively short head piece pushed onto the tube 12 and firmly connected to it.
The rear end of the metal tube can expediently be designed as a mixing chamber for the introduction and admixture of disinfecting liquids, mouthwashes and the like. For this purpose, for example, as shown in FIG. 5, a pipe section 14 can be attached to the sleeve 13, into which a feed line 15 opens for an additional liquid.
The additional liquid can be supplied in an easily adjustable amount with the aid of a tap 16. As a result of the water flowing through the pipe section 14 at a relatively high pressure, the additional liquid is sucked out of the pipe 15 and mixed intimately with the water, so that the disinfecting liquid is hotly sprayed out of the openings in the brush head.