[go: up one dir, main page]

CH183186A - Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren verwendbaren Produktes aus Käse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren verwendbaren Produktes aus Käse.

Info

Publication number
CH183186A
CH183186A CH183186DA CH183186A CH 183186 A CH183186 A CH 183186A CH 183186D A CH183186D A CH 183186DA CH 183186 A CH183186 A CH 183186A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cheese
melted
substance
product
alkaline
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Neef Ferdinand
Original Assignee
Neef Ferdinand
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neef Ferdinand filed Critical Neef Ferdinand
Publication of CH183186A publication Critical patent/CH183186A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/24Organic nitrogen compounds
    • A21D2/26Proteins
    • A21D2/261Animal proteins
    • A21D2/263Animal proteins from dairy products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/06Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
    • A23C19/068Particular types of cheese
    • A23C19/08Process cheese preparations; Making thereof, e.g. melting, emulsifying, sterilizing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren  verwendbaren Produktes aus läse.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung eines zur     Bereitung    von  Teig- und Backwaren verwendbaren Produk  tes aus Käse. Dieses Verfahren     ist    dadurch  gekennzeichnet, dass geriebener Käse mit  einer alkalisch reagierenden Substanz in  solcher Menge zusammengeschmolzen wird,       dass    diese Substanzmenge, in einem dem  Volumen der geschmolzenen Käsemasse glei  chen Volumen Wasser gelöst,     eine    Wasser  stoffionenkonzentration entsprechend einem       pH    von mindestens 9,5 aufweisen     würde.     



  Unter den alkalisch reagierenden Substan  zen eignen sich vor allem die     Alkalisalze          Trinatriumphosphat    und     Natriumkarbonat.     Der     Käsemasse    werden zweckmässig nicht  mehr als 5 % Chemikalien zugesetzt.  



  <I>Beispiel:</I>  Fein geriebener     Emmentalerkäse    wird in  dünner Schicht auf Blechen ausgebreitet und  gleichmässig mit einer 50 %     igen,    heissen,  wässerigen     Lösung    von     Trinatriumphosphat     bestäubt, wobei man auf 1 kg     Käse    10 g    der Lösung verwendet. Auf den Käse lässt  man nun bis zum Sintern desselben Wasser  dampf strömen. Die gesinterte Masse wird  dann in einen Kessel gebracht     und    unter  Umrühren zum vollständigen Schmelzen auf  65   C erhitzt.

   Sodann wird in Dosen abge  füllt, worauf man das Produkt in den ge  schlossenen Dosen zwecks Sterilisation wäh  rend einiger Zeit im     Autoklaven    auf<B>100'</B> C  erhitzt und schnell abkühlt. Statt des     Er-          liitzens    im Kessel kann die Masse auch durch  längeres Aufblasen von Wasserdampf auf  den Blechen vollständig geschmolzen werden.  



  Ein fettarmes Produkt kann erhalten  werden, indem man das im Kessel auf 65    erwärmte Schmelzgut einige Zeit ruhig stehen  lässt und     hierauf    das an seiner Oberfläche  sich abscheidende     Fett    durch Abschöpfen  entfernt.  



  Das eingangs erwähnte Natriumkarbonat  wird zweckmässig als 25 %     ige,        heisse,    wässe  rige Lösung verwendet, und indem man auf  1 kg Käse 35 g dieser Lösung benützt. Die      alkalisch reagierende Substanz kann auch in  Pulverform auf den Käse     gestreut        werden.     



  Bei dem für     Trinatriumphosphat    gegebe  nen Beispiele würde die Wasserstoffionen  konzentration der Lösung, welche das       Natriumphosphat    in einem dem Volumen  der geschmolzenen Käsemasse gleichen Vo  lumen Wasser gelöst enthält, einem     pH    von  etwa 13 entsprechen. Bei     Verwendung    .der  angegebenen Menge Natriumkarbonat wäre  der entsprechende Wert von     p$        etwa    12.  



  Das Verfahrensprodukt bildet     eine    gelb  liche, ziemlich harte, schwach nach Käse  riechende Masse von grosser Haltbarkeit und       besitzt    im Gegensatz zum     Ausgangsmaterial     die     wertvolle    Eigenschaft, dass es sich nach  Zerkleinerung mit Teig gut zu haltbaren  Back- und     Teigwaren    verarbeiten lässt. Zur       Bereitung    der ersteren verwendet man zweck  mässig das fettreiche, zur     Erzeugung    der  letzteren das     fettarme    Verfahrensprodukt.  



       Beim    Erhitzen der Käsemasse mit den       Alkalisalzen    werden die im Käse enthalte  nen freien ?Säuren und wenigstens ein Teil  des Kaseins     in.        Alkaliverbindung    verwan  delt. Ferner     wird    ein Teil des Fettes verseift,  während die Eiweissstoffe zum Teil abgebaut.  werden. Diese chemischen Vorgänge sind  offenbar von wesentlicher Bedeutung für die  Eigenschaften des Endproduktes, was daraus  hervorgeht, dass ein ohne Zusatz von alkalisch  reagierender Substanz, im übrigen aber  gleich behandelter Käse die oben erwähnten,  wertvollen     Eigenschaften    nicht aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren ver wendbaren Produktes aus Käse, dadurch gekennzeichnet, dass geriebener Käse mit einer alkalisch reagierenden Substanz in solcher Menge zusammengeschmolzen wird, dass diese Substanzmenge, in einem dem Volumen der geschmolzenen Käsemasse gleichen Volumen Wasser gelöst, eine Wasserstoffionenkonzentration entsprechend einem p$ von mindestens 9,5 aufweisen würde. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Käsemasse höchstens 5 % Chemikalien zugesetzt wer ,den.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als alkalisch reagie rende Substanz Trinatriumphosphat ver wendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf 1 kg Käse 5 g Trinatriumphos- phat verwendet werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalisch reagie rende Substanz in wässeriger Lösung verwendet wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in dünner Schicht ausgebreitete Käse mit der alkalisch reagierenden Substanz bestäubt und dann durch Aufblasen von Wasserdampf ge schmolzen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in dünner Schicht ausgebreitete Käse mit der alkalisch reagierenden Substanz bestäubt, dann durch Aufblasen von Wasserdampf ge sintert und hierauf in einem Kessel durch geschmolzen wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Käse im Kessel bei etwa 65 C geschmolzen wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Schmelzgut in Dosen abfüllt und in den geschlosse nen Dosen einige Zeit auf<B>100'</B> C erhitzt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Schmelze einige Zeit ruhig stehen lässt und sodann das sich an ihrer Oberfläche abscheidende Fett durch Abschöpfen entfernt, um ein fettarmes Produkt zu erhalten.
CH183186D 1935-10-24 1935-10-24 Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren verwendbaren Produktes aus Käse. CH183186A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH183186T 1935-10-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH183186A true CH183186A (de) 1936-03-31

Family

ID=4432109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH183186D CH183186A (de) 1935-10-24 1935-10-24 Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren verwendbaren Produktes aus Käse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH183186A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH523664A (de) Verfahren zur Herstellung von aromatisierten, eiweisshaltigen Lebensmitteln und Aromatisierungsmittel zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2652558A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischer gesaeuerter butter
CH183186A (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Bereitung von Teig- und Backwaren verwendbaren Produktes aus Käse.
DE617858C (de) Verfahren zur Herstellung eines haltbaren homogenen Kaeses
DE2925568A1 (de) Verfahren zur herstellung von frischkaese oder frischkaese enthaltenden produkten und geformten erzeugnissen aus dem entsprechend hergestellten produkt
DE546371C (de) Verfahren zur Herstellung von in der Siedehitze bestaendigen edestinhaltigen Hanfsamenauszuegen
DE750119C (de) Verfahren zur Herstellung von Eiweissstoffen aus Muskelfasern tierischer Herkunft
AT133131B (de) Verfahren zur Aufbereitung von Wasser, insbesondere Brauereiwasser.
DE2919701A1 (de) Verfahren zur herstellung von einem zum backen und braten geeigneten fett
DE635362C (de) Verfahren zur Herstellung eines Raeucherungsmittels fuer Fleischwaren
DE690110C (de) Verfahren zur Herstellung heller Seife unter Verwendung von Sulfitcelluloseablauge
DE688591C (de) Verfahren zur Herstellung von haltbaren Phosphatid-Malzextrakt-Emulsionen
DE135081C (de)
DE659753C (de) Herstellung steifer, haltbarer Schaeume aus Molkeneiweiss
DE454458C (de) Verfahren zur Herstellung von monomolekularen aliphatischen Schwefelsaeureverbindungen neben polymeren Schwefelsaeureverbindungen
AT63714B (de) Verfahren zur Herstellung eines haltbaren, farb- und geruchlosen Getränkes aus Molkereibetriebs-Rückständen.
DE950166C (de) Verfahren zur Gewinnung eines fuer die Verarbeitung zur Lebensmitteln anstelle von Eielb geeigneten Austauschstoffes
DE69011974T2 (de) Wässrige Zusammensetzung, die zur Herstellung von Butter bestimmt ist, bestehend aus einem sauren und einem aromatischen Teil, und ihre Anwendung bei der Herstellung von Butter.
DE553389C (de) Beizbad zum Beizen von Metallen
AT100453B (de) Verfahren zur Herstellung von Kinderkäse.
DE510318C (de) Verfahren zum Herstellen von Blaetterteig mit Margarine
DE597079C (de) Verfahren zum Bleichen von fettsauren Natronsalzen mit Hypochlorit
AT65162B (de) Verfahren zur Herstellung von Brot.
DE831634C (de) Verfahren zur Herstellung von Teigwaren
DE815145C (de) Verfahren zur Herstellung von Butter, OElmargarine und aehnlichen Stoffen