<B>Im</B> Innern eines Gebäudes aufgestellter Selbstverkäufer. Die frei aufzustellenden oder aufzuhän genden Selbstverkäufer auf öffentlichen Wegen und Strassen müssen verschiedenen behördlichen Vorschriften entsprechen, so namentlich hinsichtlich ihrer Tiefe, da sie nicht zu weit vorstehen dürfen. Es ist in folgedessen für die Aufstellung der Selbst verkäufer regelmässig die Einholung der be hördlichen Erlaubnis, namentlich seitens der Bau- und der Verkehrspolizei, erforderlich.
Die Selbstverkäufer sind überdies allen Wit- terungsunbilden und Temperaturschwankun gen ausgesetzt, auch müssen die zur Füllung dienenden Waren über die Strasse getragen werden. Zur Füllung eignen sich deshalb nur verpackte Dauerwaren.
Die Erfindung strebt an, öffentlich zu gängliche Selbstverkäufer so aufzustellen, dass ihre freie Zugänglichkeit von aussen her gewahrt bleibt. der Selbstverkäufer selbst aber mit seinem Gehäuse geschützt und nur vom Innern eines Gebäudes aus zugänglich ist. Das ist gemässe der Erfindung dadurch erreicht, dass der Selbstverkäufer im Innern eines Gebäudes, und zwar mit den zu seiner Warenentnahme dienenden Einrichtungen, wie Geldeinwurf, Griff,
Auswurfschlitz und dergleichen hinter der Ausnehmung einer durchsichtigen Wand angeordnet ist, so dass die Entnahmeeinrichtungen von aussen frei zugänglich sind.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfin dung in Ansicht auf ein Ladengeschäft dar; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1, und Fig. 3 ein Teilquerschnitt durch ein an deres Ausführungsbeispiel des Selbstver käufers.
Nach dem Beispiel in Fig. 1 und 2 ist ein übliches Ladengeschäft mit einem Schau fenster<I>a</I> und dem Zugang b angenommen. Die Schaufensterscheibe ist mittels einer be liebigen Öffnung c ausgespart, zum Beispiel in rechteckiger Form, so dass in die Öffnung die für die Warenentnahme dienenden Ein- richtungen eines Selbstverkäufers greifen können.
Als solcher ist in diesem Falle ein runder Selbstverkäufer d angenommen, der mit seinen Einrichtungen e für den Zugang durch den Käufer durch die Öffnung c der Schaufensterscheibe greift. Für den Zugang können zum Beispiel verschiebbare Türen f dienen mit einem Griff f', der auch den Geldeinwurf enthalten könnte und das Auf schieben der Türen bei ordnungsgemässer Benutzung ermöglicht, so dass, durch die auf geschobene Tür ein Warenstück im Selbst verkäufergehäuse d zugänglich wird.
Wird ein .Selbstverkäufer mit drehbarem Teller stapel angenommen, dann kann ein Griff g für die Drehung des Tellerstapels zwecks Auswahl einer bestimmten Ware durch den Käufer gleichfalls durch die Aussparung c der Schaufensterscheibe greifen.
Um eine Abdichtung des Selbstverkäu fers d nach aussen hin zu erzielen, könnte die Aussparung der Scheibe c in beliebiger Weise, etwa durch einen Rahmen mit nach giebigen Dichtungen, eingefasst sein, der zur Verbindung mit dem Gehäuse des Selbstver käufers benutzt wird. Die nachgiebige Ein fassung gestattet auch die durch Erschütte- rungen bedingten Schwingungen der Scheibe.
Der Selbstverkäufer braucht in diesem Beispiel kein besonderes, seinen Warenraum abschliessendes Gehäuse aufzuweisen, weil er von innen her gefüllt wird, also unter Auf sicht des Ladeninhabers steht. Kommt ein Selbstverkäufer d flacher Gestalt zur Anwen dung, wie in Fig. 3, dann könnte die Schau fensterscheibe a zugleich die Deckwand des Selbstverkäufers bilden, so dass sein Inhalt und seine mechanische Einrichtung vollstän dig sichtbar sind.
Es kann in diesem Falle auch genügen, in der Schaufensterscheibe a nur bestimmte kleinere Öffnungen<I>h</I> und <I>i</I> anzubringen, die ausreichen, den Geldeinwurf und einen Griff mit Auswurföffnung zu gänglich machen.
Bei einer solchen Anordnung ist der Selbstverkäufer dann genau so wie andere frei aufgestellte oder aufgehängte Selbstver käufer von der Strasse her zugänglich, ragt aber nicht in die Baufluchtlinie und wird demzufolge von den für solche Fälle erlasse nen bau- und verkehrspolizeilichen Vor- schriften frei. Überdies liegt der Selbstver käufer nunmehr in einem geschützten Raum, ist also den Witterungsunbilden und auch Temperaturschwankungen so .gut wie voll ständig entzogen.
Die Waren brauchen nicht mehr über die Strasse getragen zu werden und es ist möglich, auch solche Waren zum Verkauf zu bieten, die an sich verhältnis- mässig schnell verderblich sind, wie namentlich dem augenblicklichen Verzehr dienende Wa ren, etwa belegte Brötchen, Würstchen oder dergleichen.
Der Selbstverkäufer lässt sich bei dieser Anordnung auch als auffälliges Ausstattungsstück in Schaufenstern benut zen oder dafür besonders ausbilden, auch kann die Tiefe des Selbstverkäufers ganz beliebig gewählt werden, ohne auf besondere Vorschriften Rücksicht nehmen zu müssen.
<B> Self-seller set up </B> inside a building. Self-sellers that are to be freely set up or hung up on public paths and streets must comply with various official regulations, particularly with regard to their depth, as they must not protrude too far. As a result, it is regularly necessary to obtain official permission, in particular from the construction and traffic police, in order to list the self-sellers.
The self-sellers are also exposed to all bad weather and temperature fluctuations, and the goods used for filling have to be carried across the street. Only packaged long-life products are therefore suitable for filling.
The invention aims to set up self-sellers that are common to the public in such a way that their free accessibility from the outside is preserved. the self-seller himself is protected with his housing and is only accessible from inside a building. According to the invention, this is achieved in that the self-seller inside a building, specifically with the devices used for his goods removal, such as money slot, handle,
Ejection slot and the like is arranged behind the recess of a transparent wall, so that the removal devices are freely accessible from the outside.
The drawing shows in Figure 1 an embodiment of the inven tion in a view of a shop; Fig. 2 is a cross section along line 2-2 in Fig. 1, and Fig. 3 is a partial cross section through an embodiment of the Selbstver seller.
According to the example in FIGS. 1 and 2, a typical retail store with a display window <I> a </I> and access b is assumed. The shop window is recessed by means of any opening c, for example in a rectangular shape, so that the devices of a self-seller used for removing goods can reach into the opening.
In this case, a round self-seller d is assumed to be such, which grips with its facilities e for access by the buyer through the opening c of the shop window. For access, for example, sliding doors f can be used with a handle f ', which could also contain the money slot and allow the doors to be pushed open when used properly, so that an item of goods in the self-seller housing d is accessible through the door pushed on.
If a self-seller with a rotating plate stack is assumed, then a handle g for rotating the plate stack for the purpose of selecting a specific product by the buyer can also grip through the recess c of the shop window.
To achieve a seal of the Selbstverkäu fers d to the outside, the recess of the disc c could be in any way, for example by a frame with flexible seals, which is used to connect to the housing of the Selbstver seller. The flexible enclosure also allows the disk to vibrate due to vibrations.
In this example, the self-seller does not need a special housing that closes off his goods space because it is filled from the inside, that is, under the supervision of the shopkeeper. If a self-seller d flat shape is used, as in Fig. 3, then the window pane a could also form the top wall of the self-seller, so that its content and its mechanical equipment are fully visible.
In this case, it may also be sufficient to make only certain smaller openings <I> h </I> and <I> i </I> in the shop window a, which are sufficient to make the money slot and a handle with an ejection opening accessible.
With such an arrangement, the self-seller is then accessible from the street just like other freely set up or suspended self-sellers, but does not protrude into the building line and is therefore exempt from the building and traffic regulations issued for such cases. In addition, the self-seller is now in a sheltered area, so it is as well as completely withdrawn from adverse weather conditions and temperature fluctuations.
The goods no longer need to be carried across the street and it is possible to offer goods for sale that are perishable relatively quickly, such as goods intended for current consumption, such as sandwiches, sausages or the like .
With this arrangement, the self-seller can also be used as a conspicuous piece of equipment in shop windows or specially trained for this purpose;