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CH173696A - Doppelfonturige-Rundstrickmaschine. - Google Patents

Doppelfonturige-Rundstrickmaschine.

Info

Publication number
CH173696A
CH173696A CH173696DA CH173696A CH 173696 A CH173696 A CH 173696A CH 173696D A CH173696D A CH 173696DA CH 173696 A CH173696 A CH 173696A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
systems
circular knitting
knitting machine
lock
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Soehne C A Roscher
Original Assignee
Soehne C A Roscher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Soehne C A Roscher filed Critical Soehne C A Roscher
Publication of CH173696A publication Critical patent/CH173696A/de

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  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Doppelfonturige-Rundstrickmaschine.            Doppelfonturige    Rundstrickmaschinen zur  Herstellung von Ware mit gekreuzten Ma  schen, sogenannter     Interlockware,    sind an  sieh bekannt. Bei derartigen Maschinen er  folgt die Erzeugung der Ware durch mehrere  um den Umfang der Maschine     verteilte     Systeme, von denen je zwei räumlich ge  trennte Zylinder- und     Rippsysteme    eine Ar  beitsstelle bilden und eine Maschenreihe lie  fern.

   Man hat nun schon versucht, die ge  ringe Produktionsfähigkeit dieser Maschinen  durch Steigerung der Umlaufzahl der Ma  schine zu erhöhen,     konnte    aber damit keine  befriedigenden Ergebnisse erzielen, weil die  Grösse der Umlaufzahl von der zulässigen       Arbeitsgeschwindigkeit    der Systemteile und  der Beschaffenheit des zu     verarbeitenden          Garnes    begrenzt wird und jede     Steigerung     der Umlaufzahl der Maschine über diese       Grenze    hinaus die Eigenschaften der Ware       beeinträchtigt.    Mit einer     Erhöhung    der    Maschinendrehzahl war also eine     Steigerung     der Warenerzeugung 

  auf     Interlockmaschinen     nicht zu     erreichen.     



  Die vorliegende Erfindung hat nun den  Zweck, eine     Interlockrundstrickmaschine    zu  schaffen, welche bei gleichem Durchmesser  und auch ohne Vergrösserung der Um  drehungszahl eine stark gesteigerte. Lei  stungsfähigkeit aufweist. Zu diesem Zweck  wird die Maschine erfindungsgemäss so aus  gebildet, dass das     Verhältnis    ,der Anzahl ihrer  Systeme zum Maschinendurchmesser in     engl.     Zoll grösser ist als 75 %.

      Es ist nämlich festgestellt worden, dass  bei den     Interlockrundstrickmaschinen    be  kannter Art das     Verhältnis    der Systemzahl  zum     Maschinendurehmessei    in     engl.    Zoll  durchweg niedriger als     75%    gehalten ist,  wie sich das aus der     nachstehenden        Tabelle     ergibt.

      
EMI0002.0001     
  
    Maschinendnrch- <SEP> Systemzahl:
<tb>  messer <SEP> (in <SEP> Zoll) <SEP> Systemzahl <SEP> Dnrehmesser
<tb>  engl. <SEP> in <SEP> a/,
<tb>  14' <SEP> 10 <SEP> 72
<tb>  15' <SEP> 10 <SEP> 66
<tb>  16' <SEP> 10 <SEP> 63
<tb>  17' <SEP> 12 <SEP> 70
<tb>  18' <SEP> 12 <SEP> 67
<tb>  19' <SEP> 12 <SEP> 63
<tb>  20' <SEP> 12 <SEP> 60
<tb>  22' <SEP> 16 <SEP> 73
<tb>  24' <SEP> 16 <SEP> 67
<tb>  26' <SEP> 16 <SEP> 62
<tb>  28' <SEP> 16 <SEP> 57       Dieses niedrige Verhältnis     zwischen    der  Systemzahl und dem Maschinendurchmesser  bei den     Interlockrundstrickmasahinen    ist in  erster Linie der Grund für ihre geringe Lei  stungsfähigkeit, da der Lieferungsgrad der  Maschine eben von der Anzahl der an ihr  arbeitenden Systeme abhängt.

   Die erfin  dungsgemäss vorgeschlagene Erhöhung der  Systemzahl über das bisher übliche Ver  hältnis zum Maschinendurchmesser hinaus  muss     deshalb    eine ganz wesentliche Steige  rung der Leistungsfähigkeit der Maschine  mit sich bringen, die durch eine einfache  Steigerung der Drehzahl .der bekannten Aus  führungen auch nicht annähernd erreicht  werden- kann. So würde eine Verdoppelung  der Systemzahl, .die bei einer Maschine von  14' Durchmesser und bisher 10 Systemen  mit jetzt '20 .Systemen ein Verhältnis von  143%     zwischen    Systemzahl und Maschinen  durchmesser ergibt, auch eine Verdoppelung  der Maschinenleistung bei gleicher Um  drehungszahl bewirken.  



  Die Erhöhung des Verhältnisses zwischen  der Systemzahl und dem Maschinendurch  messer bei den den Gegenstand der Erfin  dung bildenden Maschinen kann auf verschie  dene     Weise    erreicht werden. So könnte man  die     Schlosskanäle    der Systeme in sich ver  kürzen, um dadurch eine dichtere Zusammen  legung der einzelnen Schlösser zu ermög-    liehen. Dabei ergibt sich zwar eine Ver  grösserung der Steilheit der Nadelführungen,  jedoch kann diese leicht noch innerhalb der  bei Rundstrickmaschinen üblichen und zum  einwandfreien Arbeiten der Nadeln erforder  lichen Grenzen gehalten werden.

   Anderseits  könnten die Systeme auch in Gruppen ohne  oder unter Verkürzung .des für jedes .System       bestimmten    Teils des     Schlosskanals    in sich  zusammengezogen werden. Eine weitere Mög  lichkeit besteht in der Anordnung der  <B>S</B>     \chlossteile    mehrerer Systeme übereinander,  wobei gleichfalls noch eine Verkürzung der       Schlosskanäle    vorgenommen werden kann.

    Als besonders zweckmässig hat es sich er  wiesen, die Zylinderschlösser mit mehreren  übereinander angeordneten und die     Ripp-          schlösser    mit mehreren in radialer Rich  tung hintereinander liegenden     Nadelführungs-          kanälen        auszustattsn,        welche    in sich verkürzt  und mit ihren Spitzen zueinander versetzt  sind.  



  Vorteilhaft werden die Systeme in allen  Fällen so angebracht, dass sie einzeln für sieh  von der Maschine abnehmbar sind, um .die  Zugänglichkeit zu den Schlössern und den  Zylindern zu erleichtern. Ihre dichte Zusam  menlegung     ergibt    im     übrigen    ausser der oben  erwähnten     Steigerung,der    Maschinenleistung  noch den technischen Vorteil,     dass    gegebenen  falls zur Belieferung von je zwei zusammen  arbeitenden, eine Maschenreihe erzeugenden  Systemen ein gemeinsamer Fadenführer vor  gesehen werden kann, wodurch auch der  Aufbau der Maschine vereinfacht wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der Er  findungsgegenstand in beispielsweisen Aus  führungsformen dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen     Teilschnitt    durch -eine Ma  schine nach der Erfindung,       Fig.    2 eine Ansicht eines zur     Belieferung          zweier    Systeme dienenden Fadenführers,       Fig.    3 eine Ansicht eines     zweisystemigen     Zylinderschlosses,       Fig.4    eine Aufsicht auf das Zylinder  schloss nach     Fig.    3,       Fig.5    eine Seitenansicht der Zylinder  nadeln;

             Fig.    6 eine Aufsicht auf ein     zw        eisYste-          miges        Rippschloss,          Fig.    7 eine     Seitenansicht    der     Rippschloss-          nadeln,          Fig.8    und 9 eine weitere Ausführungs  form.  



  Bei der     Interlockrundstrickmaschine    nach       Fig.    1 ist das     Zylinderschloss    22 mit Hilfe  der Schrauben 23 auf dem     Schlossring    28       abnehmbar    befestigt,     während    der Nadel  zylinder 29 mit dem     Antriebszahnkranz    30,  der im Ring 32 gelagert ist, in fester Ver  bindung steht. Der Zahnkranz 30 ist fest  mit dem Zahnrad 33 verbunden, welches den  Antrieb über die Nabe 34, die Welle 35 und  die Zahnradübersetzung 36, 37 auf die Welle  38 überträgt.

   Der     Rippscheibenteller    31', auf  den die     Eippseheibe    31 aufgeschraubt ist,  sitzt fest auf der Welle 38, so     da:ss    sieh     di-          Rippscheibe    31 gleichzeitig mit dem Ring 3'!  dreht. Die das     Rippschloss    8 tragende Scheibe  39 wird durch einen Finger 40, der sich an  den feststehenden Träger 41 des     Ma:schinen-          @zestelles    anlegt, an der Drehung verhindert.  



       Das    in     Fig.    3 und 4 dargestellte Zylinder  schloss 22 ist     zweisystemig    ausgebildet und  mit     Nadelführungskanälen        ausgestattet,    deren  Steilheit diejenige der bei den bekannten       Interlockrundstrickmaschinen    vorgesehenen       Schlosslzanäle    zwar übersteigt, aber, wie die       Zeiehnung    erkennen     lässt,    sich immer noch in  den Grenzen hält, welche die bei Rundstrick  maschinen üblichen Kanäle aufweisen.

   Die  hierdurch sich ergebende Verkürzung der  Kanäle ermöglicht es, den Raumbedarf des  einzelnen Systems so zu vermindern, dass in  der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Weise  am Maschinenumfang eine weit grössere  Systemzahl angebracht werden kann, als es  bisher möglich war.  



  Die     Zylinderschlossteile        I1-19    sind am       Schlossmantel    22 befestigt und bilden zwei  Kanäle, in deren oberem die kürzeren Zy  lindernadeln 10 und in deren unterem die  längeren Zylindernadeln 9     (Fig.    5) mit ihren  Füssen geführt werden. Die Nadeln 9 und 10  sind dabei im Nadelzylinder 29 gebettet.    Ihre     Kuliertiefe    kann durch Verstellung der       Schlossteile    11 und 16 mit Hilfe der Bolzen  20 und 21 verändert werden.  



  Das     Rippschloss    8 nach     Fig.    6 ist in ähn  licher Weise     wie    das     Zylinderschloss    22     zwei-          systemig    ausgebildet und ebenso wie dieses  mit einstellbaren     Kulierteilen        ausgestattet.     Seine     Schlossteile    bilden gleichfalls zwei  Kanäle 26 und 27, und zwar dient der Kanal  ?6 zur Führung der langen     Rippnadeln    und  der Kanal 27 zur Führung der kurzen     Ripp-          nadeln    24.  



  Zur Belieferung der zusammenarbeiten  den beiden Systeme kann der in     Fig.    2 dar  gestellte Fadenführer Verwendung finden,  dessen Faden- oder Zungenblech 1 mit je  einer Zuführungsöffnung für jedes der  Systeme ausgestattet und mit Hilfe der  Schraube 3 an einem     Böckchen    2 befestigt  ist. Die     Böckchen    2 sind ihrerseits an den  Grundplatten der einzelnen     Rippschlösser    8  festgelegt. Die Aussparung 4 des     Zungen-          bleches    1 ermöglicht dessen Höher- oder  Tieferstellung, während die Aussparung 5  den freien Raum für das Arbeiten der  Nadeln und das Aufstossen der alten Ware  bildet.  



  Der beim Arbeiten der Nadeln 9 und 10  sich ergebende Weg der Nadelzungen ist in       Fig.    2 mit angedeutet, und zwar veranschau  licht die gestrichelte. Linie 6 den Lauf der  Zungen der kurzen Nadeln, .die strichpunk  tierte Linie 7 den Lauf der Zungen der  langen Nadeln 9 des Zylinderschlosses. Ent  sprechende Kurven würden sich für die Be  wegung der     Rippschlossnadeln    24 und 25 er  geben, so dass die Nadeln 10 und 24     bezw.    9  und 25 nacheinander zur Maschenbildung in  Tätigkeit treten.  



  Die Zylinder- und     Rippschlösser    könnten  auch so ausgebildet sein,     dass    ihre Nadeln  nicht durch verschiedene     Kanäle,    sondern  durch verschieden hohe Füsse gesteuert wer  den.  



  Zu diesem Zweck könnte man     zum    Bei  spiel die bei dem     Zylinderschloss    nach     Fig.    3  übereinander     angeordneten    beiden     Schlossteil-          hä.lften    30 in der aus     Fig.    8 und 9 ersieht-      liehen Weise zu einem gemeinsamen Kanal       -v,ereinigen    und die     Schlossteilhälfte,    welche  die Nadeln zum Holen des Fadens anheben,  unterteilen.

   Hierbei würden .die Nadeln mit  den tief angesetzten Füssen 29 durch die  innere, dem Zylinder am nächsten liegende       Schlossteilliälfte    28 und die Nadeln mit den  höher angesetzten Füssen 31 durch die äussere       Schlossteilhälfte    30 gesteuert werden. Um ein  Versetzen der Nadeln zu ermöglichen, wer  den die Füsse 32 der mit den Füssen 29 ver  sehenen Nadeln     :dann    nochmals besonders ge  steuert. In ähnlicher Weise wird auch das       Rippschloss    ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelfonturige Rundstrickmaschine mit mehreren am Maschinenumfang angeordneten Systemen zur Herstellung von Ware mit ge kreuzten Maschen (Interlockware), dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der An zahl der Systeme zum Durchmesser .der Ma schine in englischen Zoll grösser ist als 75%. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rundstrickmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Er höhung des Verhältnisses der Systemzahl zum Maschinendurchmesser über 75 % hin aus die Schlosskanäle der Systeme unter Vergrösserung ihrer Steilheit in sich gegenüber den längeren Systemen an den bekannten früheren Ausführungen ver kürzt sind. 2. Rundstrickmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Systeme in Gruppen unter Verkürzung gegenüber den längeren Systemen des für jedes System bestimm ten Teils des Schlosskanals in sich zusam mengezogen sind. 3.
    Rundstrickmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schloss teile mehrerer Systeme untereinander an geordnet sind. .1. Rundstrickmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die übereinander angeord neten Schlossteile gegenüber den längeren Systemen in sich verkürzte Schlosskanäle aufweisen. 5.
    Rundstrickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderschlösser mit mehreren übereinarnder angeordneten und die Rippschlösser mit mehreren in radialer Richtung hintereinauderliegenden Nadelführungskanälen ausgestattet sind, die gegenüber den längeren Systemen in sich verkürzt und deren Spitzen versetzt zueinander angeordnet sind. 6. Rundstrickmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Belieferung von je zwei zusammenarbeitenden, eine Maschen reihe bildenden Systemen ein gemeinsamer Fadenführer vorgesehen ist.
CH173696D 1933-01-23 1934-01-22 Doppelfonturige-Rundstrickmaschine. CH173696A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE173696X 1933-01-23

Publications (1)

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CH173696A true CH173696A (de) 1934-12-15

Family

ID=5690986

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH173696D CH173696A (de) 1933-01-23 1934-01-22 Doppelfonturige-Rundstrickmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH173696A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2654005A1 (de) * 1976-11-27 1978-06-01 Terrot Soehne & Co C Rundstrickmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2654005A1 (de) * 1976-11-27 1978-06-01 Terrot Soehne & Co C Rundstrickmaschine

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