Bremsschuh für elektromagnetische Schienenbremsen. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Bremsschuhen von Schienenbremsen. Die Verbesserung verfolgt hauptsächlich den Zweck, die Nachteile zu beheben, welche sich bei den gewöhnlichen Schienenbrems schuhen infolge Unebenheiten der Schienen lauffläche und infolge der Stösse und der erhöhten Abnutzung durch jene Unebenheiten ergeben.
Bekanntlich haben die Bremsschuhe elektromagnetiscber Schienenbremsen zwei je aus einem Stück bestehende, parallele Schleif stücke, welche die Pole eines Magnetsystems bilden. Die Kraftlinien treten an dem einen Schleifstück aus, gehen durch den Schienen kopf und treten am andern Schleifstück wieder ein, wobei sie zwischen Schienenkopf und Schleifstücken die für die Bremswirkung erforderliche Anziehungskraft ausüben. Es ist ferner bekannt, die Schleifstücke in der Längsrichtung parallel zueinander anzuordnen, wobei auf eine gute Anpassung der Schleif stücke auf die Schienenlauffläche Rücksicht zu nehmen ist.
Es ist schon vorgeschlagen worden, die Schleifstücke zu unterteilen oder durch Anbringen von Einschnitten Verbie gungen der Schleifstücke in deren Längs richtung zu ermöglichen, um eine bessere Anpassung an die Schienenoberfläche zu er zielen.
Erfindungsgemäss werden Einschnitte paar weise in jedem einzelnen Schleifstück so angeordnet, dass je ein Einschnitt auf der einen Längsseite des Schleifstückes mit einem Einschnitt auf der andern Längsseite dieses Schleifstückes ein Kniestück bildet.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungs beispiel ein gemäss Erfindung ausgebildetes einzelnes Schleifstück, und zwar in Seiten ansicht (Fig. 1), in Draufsicht (Fig. 2) und in Frontansicht (Fig. 3).
Das Schleifstück P besteht aus einem länglichen 3letallstück, welches stellenweise senkrecht zur Längsrichtung des Schleif stückes angeordnete Einschnitte 1 und 2 besitzt. Der Einschnitt 1 ist von der Seite P', der Einschnitt 2 von der Seite P" des Schleifstückes ausgeführt, und zwar so, dass auf der verhältnismässig kurzen Strecke J zwischen den beiden Einschnitten 1, 2 ein Knie 1a, 3, 2a entstellt. Das Schleifstück ist somit ein ununterbrochenes Metallstück von über beinahe die ganze Länge stets gleicher Höhe und an den Stellen J mechanisch ge schwächt.
Die eine Art Gelenk bildenden Teile 1a, 3, 211 ermöglichen eine Verbiegung des Schleifstückes in der Längsrichtung, und zwar sowohl im vertikalen Sinn, als auch in horizontaler Richtung. Dadurch kann sich das Schleifstück in grösstmöglicher Weise an die Schienenoberfläche anpassen.
Da die Einschnitte in gewissern Masse auch eine Verdrehung der einzelnen Schleif- stückabschnitte um ihre Längsachse erlauben; - lässt sich beim Anschrauben der Schleifstücke auf die Magnetkörper eine gute gegenseitige metallische Auflage erzielen. Je inniger diese Auflage ist, um so höher steigt die Zugkraft der Schienenbremse.
Die beiden Einschnitte 1 und 2 brauchen nicht parallel zueinander zu liegen; sie könn- ten z. B. auch schräg zueinander gerichtet sein, oder es könnten sämtliche Einschnitte unter sich wohl parallel, jedoch schräg zur Längsrichtung des Schuhes gestellt sein. Statt geradlinige Einschnitte könnte man auch gebogene Einschnitte am Schleifstück anbringen, so dass die Knie ja, 3, 211 keine scharfen Ecken aufweisen. Zwischen den Einschnitten 1, 2 könnte das Schleifstück P noch andere seine Verbiegung bezw. Ver drehung erleichternde Einschnitte haben.
Brake shoe for electromagnetic rail brakes. The invention relates to an improvement in brake shoes for rail brakes. The main purpose of the improvement is to remedy the disadvantages that arise in the ordinary rail brake shoes as a result of bumps in the rail running surface and as a result of the bumps and the increased wear caused by those bumps.
As is known, the brake shoes have electromagnetic rail brakes two each consisting of one piece, parallel grinding pieces, which form the poles of a magnet system. The lines of force emerge on one contact strip, go through the rail head and reenter the other contact strip, exerting the attractive force required for the braking effect between the rail head and contact strips. It is also known to arrange the contact strips in the longitudinal direction parallel to one another, with a good adaptation of the contact pieces to the rail running surface must be taken into account.
It has already been proposed to subdivide the contact strips or to allow bending of the contact strips in their longitudinal direction by making incisions, in order to achieve better adaptation to the rail surface.
According to the invention, incisions are arranged in pairs in each individual contact strip so that an incision on one longitudinal side of the contact strip forms an elbow with an incision on the other long side of this contact strip.
The drawing shows as an embodiment, for example, a single grinding piece designed according to the invention, namely in side view (Fig. 1), in plan view (Fig. 2) and in front view (Fig. 3).
The grinding piece P consists of an elongated 3letallstück, which has incisions 1 and 2 arranged in places perpendicular to the longitudinal direction of the grinding piece. The incision 1 is made from the side P ', the incision 2 from the side P "of the contact strip, in such a way that on the relatively short distance J between the two incisions 1, 2 a knee 1a, 3, 2a is disfigured The contact strip is thus an uninterrupted piece of metal over almost the entire length, always the same height and mechanically weakened at the points J.
The parts 1a, 3, 211, which form a type of joint, allow the contact strip to be bent in the longitudinal direction, both in the vertical direction and in the horizontal direction. This allows the contact strip to adapt to the rail surface as much as possible.
Since the incisions also allow the individual contact strip sections to rotate about their longitudinal axis to a certain extent; - when screwing the contact strips onto the magnetic body, a good mutual metallic contact can be achieved. The closer this is, the higher the tensile force of the rail brake.
The two incisions 1 and 2 need not be parallel to one another; you could z. B. also be directed obliquely to each other, or all the incisions could be made parallel, but obliquely to the longitudinal direction of the shoe. Instead of straight incisions, curved incisions could also be made on the contact strip so that the knees, 3, 211 do not have any sharp corners. Between the incisions 1, 2, the contact strip P could still other its bending BEZW. Have incisions to ease twisting.