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CH173006A - Automatische Schaltvorrichtung zur elektrischen Steuerung von Ölfeuerungen. - Google Patents

Automatische Schaltvorrichtung zur elektrischen Steuerung von Ölfeuerungen.

Info

Publication number
CH173006A
CH173006A CH173006DA CH173006A CH 173006 A CH173006 A CH 173006A CH 173006D A CH173006D A CH 173006DA CH 173006 A CH173006 A CH 173006A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
thermostat
switched
chimney
switch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektr Apparate Fr Saut Fabrik
Original Assignee
Sauter Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sauter Ag filed Critical Sauter Ag
Publication of CH173006A publication Critical patent/CH173006A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/22Systems for controlling combustion with a time programme acting through mechanical means, e.g. using cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


  Automatische     Schaltvorrichtung    zur     elektrischen    Steuerung von Ölfeuerungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine automatische Schaltvorrichtung zur  elektrischen     Steuerung    von Ölfeuerungen,  die durch einen Kaminthermostat und durch  einen Raum- und respektive oder einen Kes  selthermostat überwacht werden, welche Vor  richtung so eingerichtet ist, dass sie die Öl  feuerung je nach der Stellung des     Raum-          und,    respektive oder Kesselthermostaten, so  wie des Kaminthermostaten in Betrieb setzt.  



  Die Schaltvorrichtung gemäss der Erfin  dung kennzeichnet sich dadurch, dass ein  Steuerrelais, welches einen, einen elektri  schen Antriebsmotor und eine mit ihm ver  bundene drehbare Steuerwalze aufweisenden       Walzenschalter    steuert, vom Raum- und,  respektive oder Kesselthermostaten in Reibe  mit dem Kaminthermostat derart beherrscht  wird, dass es nach Schliessen der Thermo  state erregt wird und die Einschaltung des       Antriebmotors    der Steuerwalze veranlasst,  wodurch die Ölfördereinrichtung der Feue  rung eingeschaltet wird, sowie auch die    Zündeinrichtung, die nach kurzer Zeit wieder  geschaltet wird, und dass das Steuerrelais  mit einem Haltekontakt versehen ist, der  nach der Erregung des Steuerrelais den  Kaminthermostat überbrückt,

   so dass es auch  nach Abschaltung des Kaminthermostates  erregt bleibt.  



  Zweckmässig besitzt die Schaltvorrichtung  noch ein mit dem Kaminthermostat in Reihe  geschaltetes thermisches Sicherheitsrelais,  welches bei Ausbleiben der Ölzufuhr oder  der Zündung die Ölfeuerung unabhängig von  der erwähnten Steuerwalze ausser Betrieb  setzt, sowie den zugehörigen überwachenden  Thermostat.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes in der  Ruhestellung schematisch dargestellt.  



  Es bedeutet     1Y1    einen Elektromotor, wel  cher, wie bei bekannten Ölfeuerungen, den  Ventilator und auch die     Ölförderpumpe    (nicht  gezeichnet) antreibt, Z einen     Zündtransfor-          mator    zur Erzeugung des Zündfunkens 21,      an dessen Stelle auch eine Zündspirale treten  kann,     W    einen Walzenschalter,     R1    ein  Steuerrelais,     ,S    ein Sicherheitsrelais, R den  Raumthermostat, H den Thermostat im Heiz  kessel und     K    den Kaminthermostat.

       L1    ist  eine Signallampe zur     Signalisierung    der  Ruhestellung, L2 eine solche zur     Signalisie-          rung    eines     Störungszustandes    und L3 eine  solche zur     Signalisierung    des Betriebszustan  des. Diese drei Signallampen können natür  lich auch weggelassen werden, da sie mit  dem eigentlichen Schaltvorgang nichts zu  tun haben.  



  Der Walzenschalter     14"    besitzt einen  Schaltermotor, dessen Rotor mit 1 und des  sen Erregerwicklung mit 2 bezeichnet ist  und eine mit dem Rotor 1 verbundene  Steuerwalze, die zwei Kontaktsegmente 3  und 4, welche die Ein- und Ausschaltstel  lung für den Schaltermotor, der zum Antrieb  <B>0</B>  der Steuerwalze dient, bestimmen, und eine  Kontaktscheibe 5 für die Stromzuleitung zu  den Kontaktsegmenten 3 und 4 besitzt. Alle       drei    Teile 3, 4, 5 sind elektrisch leitend;  aber von der Motorwelle isoliert miteinander  verbunden. 3', 4', 5' sind die diesen Teilen  zugekehrten Kontaktbürsten.  



  Bei jeder Einschaltung der Vorrichtung  wird die Steuerwalze um     1/4Umdrehung    ge  dreht, wobei jeweils das den Steuerstrom lei  tende Segment 3 oder 4 die Motorwicklung 2  abschaltet und das andere dieser Segmente  in vorbereitende Kontaktstellung für die  nächstfolgende     Viertelsdrehung    gebracht wird.  



  6 ist ein     Hilfskontaktsegment,    das in Ver  bindung mit dem Steuerrelais     R1    zur Inbe  triebsetzung des Walzenschalters dient, wie  weiter unten erläutert wird, und 6', 6" sind  die bezüglichen Kontaktbürsten.  



  7 ist das Kontaktsegment und 7' die Kon  taktbürste für den     Stromkreis,des        Zündtrans-          formators,    während 8 und 9 die Kontaktseg  mente für den Motorstromkreis sind, denen  die Kontaktbürsten 8', 8", 9', 9" zugeordnet  sind.  



  Das Relais     El    besitzt eine Wicklung 10  und einen Anker 11, welcher links mit der    Kontaktzunge 12 eines     $ilfsschalters    gelenk  artig verbunden ist; die     Kontaktzange    12 ist  um den Punkt 13 drehbar und wirkt mit dem  festen Kontakt 14 zusammen. Rechts ist der  Anker 11 ebenso an der Kontaktzunge 15  eines Hilfsumschalters, welcher um Punkt 16  drehbar ist und mit den festen Kontakten  17, 18 zusammenwirkt,     angelenkt.     



  Das Sicherheitsrelais 8 besitzt eine bei  19 befestigte     Bimetallamelle    20, welche am  freien Ende mit einer hakenförmigen Nase  20' versehen ist. 21 ist eine     Heizwicklung;     welche die     Bimetallamelle    umgibt, zum  Zwecke; diese zu     erwärmen    und dadurch zu  verbiegen. 22' ist eine bei 23 befestigte Kon  taktfeder mit den an ihr befestigten Kontak  ten 24 und 25, welche mit den festen Kon  takten 26 und 27 zusammenwirken.  



  Auf dem Zapfen 29 ist ein doppelarmiger,  winkelförmiger Hebel 28', 28" drehbar gela  gert, dessen Arm 28" mit einem elektrisch  isolierenden Bolzen 30 unter die verlängerte  Zunge 22" der Kontaktfeder 22' greift und  diese an den festen Kontakt 26     anpresst.     



  Sobald die Heizwicklung 21 im Sicher  heitsrelais die     Bimetallamelle    20 erwärmt,  biegt sich diese nach unten aus und der He  belarm 28' wird von der Nase 20' freige  geben, so dass die     Kontaktfeder    22' zufolge  ihrer Federkraft den Kontakt bei 26 unter  bricht und bei 27 schliesst, wobei der Hebel  28', 28", sich um den Zapfen 29 drehend,  mitgeführt wird. Die Wiederherstellung des  gezeichneten Betriebszustandes erfolgt durch  Drücken von Hand auf den Knopf 31, der  den Winkelhebel 28', 28" beherrscht.  



  Die Schaltvorrichtung funktioniert folgen  dermassen:  Wenn bei der gezeichneten Ruhestellung  der Kontakt des Raumthermostates R ge  schlossen wird, so wird die Erregerwicklung  des Steuerrelais     R1    eingeschaltet, und zwar  vom negativen Pol der Stromquelle ausgehend  über<I>R, R,</I>     K,    6", 6, 6', 13, Relaiswicklung  10, 23, 22', 24, 26 zum positiven Pol.

   Durch  den Anzug des Relaisankers 11 wird der  Kaminthermostat     .K    überbrückt und der Re-    
EMI0003.0001     
  
    " <SEP> <B>H,</B> <SEP> 14, <SEP> 12, <SEP> 13, <SEP> Relaiswicklung <SEP> 10, <SEP> 23,
<tb>  24, <SEP> 26 <SEP> zum <SEP> positiven <SEP> Pol. <SEP> Der <SEP> Schalter-            motor    dreht die Steuerwalze im eingezeich  neten Sinne, das heisst in     Uhrzeigerbewegung     und schliesst nach kurzer     Drehung    die Kon  takte 9, 9', 9" und 8, 8', 8" des Motoren  stromkreises, sowie den Zündungskontakt 7,  7'. Dadurch wird der Motor     111    und gleich  zeitig auch der Zündtransformator Z einge  schaltet.  



  Bei fortschreitender Drehung der Steuer  walze unterbricht das Segment 6 den Ein  schaltstromkreis über den Kaminthermostat  für die Erregerwicklung des Steuerrelais     BI     und nach etwa 20-40 Sekunden     öffnet    das  Segment 7 den Zündstromkreis.  



  Nach kurzer Weiterdrehung unterbricht  der Kontakt 3, 3' den Stromkreis des Schal  termotors und die Segmente 8, 9 bleiben in  der Einschaltstellung stehen; die Feuerung  ist damit im Betriebe.  



  Bei der Inbetriebsetzung wird auch gleich  zeitig die     Heizwicklung    21 des Sicherheits  relais     ,S    eingeschaltet,     dessen    Stromkreis vom  negativen Pol über     R,   <I>H,</I>     K,    21, 23, 22', 24,  26     znm    positiven Pol verläuft. Sobald der  Kaminthermostat     K,    durch die heissen Kamin  gase beeinflusst, seinen Kontakt öffnet, wird  die     Heizwicklung    21 abgeschaltet, noch bevor  die Nase 20' den Hebelarm 28' freigibt.  



  Wenn dann der Raumthermostat R oder  der Kesselthermostat H den Stromkreis der  Relaiswicklung 10 unterbricht, so wird das  Relais R 1 stromlos und der Schaltermotor  eingeschaltet, wobei dessen Stromkreis vom  negativen Pol über 2, 5', 5, 4, 4', 18, 15, 16  zum positiven Pol verläuft. Nach     '/4-Drehung     gelangt die Schalterwalze wieder in die in  der Zeichnung dargestellte 0- oder Ruhestel  lung zurück und so fort.  



  Statt dass die Schalterwalze sich gleich  mässig dreht, könnte sie in     bekannter    Weise  auch sprungweise in die     Zündungs-    und von  dieser in die Betriebsstellung und schliesslich  in die Ruhestellung bewegt werden, wodurch  die Gesamtfunktionen nicht verändert würden.    nur die Ölfeuerung, sondern sie bietet auch  Schutz gegen Explosionsgefahren, zum Bei  spiel  1. Bei Ausbleiben der Ölzufuhr bei Inbe  triebsetzung oder während des Betriebes wird  der Kaminthermostat in der Schliessstellung  verharren     bezw.    in diese zurückkehren.

   Die  Heizwicklung 21 wird das Sicherheitsrelais     S     mittelst der     Bimetallamelle    20, welche sich  unter der Wärmewirkung nach unten aus  biegt, auslösen und die     Feuerungsanlage    still  setzen. Dadurch wird das Relais<B>BI</B> stromlos  und die Schalterwalze von dem mit ihr ver  bundenen Schaltermotor 1, 2 in die 0 - Stel  lung zurückgeführt.  



  z. Bei Versagen der Zündung bei der In  betriebsetzung oder bei Hängenbleiben des  Kaminthermostates in der Einschaltstellung  wird die     Feuerung    in gleicher Weise ausser  Betrieb gesetzt.  



  3. Bei kurzem oder längerem Ausbleiben  der Spannung wird die Vorrichtung nach  Wiedereintritt der Spannung und geschlos  senem Kaminthermostat zuerst in die 0  Stellung zurückgeführt und dann von neuem  in die Betriebsstellung     übergellen,    sofern die  Thermostaten R und Hin der Einschaltstel  lung sind.  



  4. Bei Hängenbleiben des Kaminthermo  states in der Ausschaltstellung     kann    nach  Abstellen der Feuerung eine Wiederinbetrieb  setzung nicht mehr     stattfinden,    da das Relais       R1        unerregt    bleibt.  



  Die Vorrichtung kann statt zweipolig, wie  in der Zeichnung dargestellt, auch     dreipolig     ausgeführt sein, wobei dann das Sicherheits  relais zweipolig auszuführen oder eine Motor  schutzvorrichtung vorzusehen ist, die den       3Iotor    abschaltet, sobald er auf zwei Phasen  läuft.  



  Die Vorrichtung     funktioniert    in gleicher  Weise, wenn die Temperaturregulierung ohne  Raumthermostat     bezw.    ohne Kesselthermostat  nur mittelst des Kesselthermostates     bezw.     Raumthermostates erfolgt.

Claims (1)

  1. PATEN T ANSPRUUli Automatische Schaltvorrichtung zur elek trischen Steuerung von Ölfeuerungen, die durch einen Kaminthermostat und durch einen Raum- und resp. oder einen Kessel thermostat überwacht werden, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Steuerrelais, welches einen einen elektrischen Antriebsmotor und eine mit ihm verbundene drehbare Steuer walze aufweisenden Walzenschalter steuert, vom Raum- und resp. oder Kesselthermostaten in Reihe mit dem Kaminthermostat derart beherrscht wird, dass es nach Schliessen der Thermostate erregt wird und die Einschaltung des Antriebsmotors der Steuerwalze veran lasst, wodurch die Ölfördereinrichtung der Feuerung eingeschaltet wird, sowie auch die Zündeinrichtung, die nach kurzer Zeit wieder abgeschaltet wird,
    und dass das Steuerrelais mit einem Haltekontakt versehen ist, der nach der Erregung des Steuerrelais den Ka minthermostat überbrückt, so dass es auch nach Abschaltung des Kaminthermostates erregt bleibt. EMI0004.0004 UNTERANS@@ <SEP> <B>'9994</B> <tb> 1. <SEP> Schaltvorrichtung <SEP> nach <SEP> t@ <tb> durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass\u' <tb> thermostat <SEP> ein <SEP> Sicherheitsrela <tb> geschaltet <SEP> ist, <SEP> welches <SEP> einen <SEP> 1 <SEP> i <SEP> @. <tb> stromkreis <SEP> liegenden <SEP> Schalter <SEP> besit@aer in seiner Einschaltstellung durch ein auf thermischem Wege auslösbares Sperrwerk verriegelt ist, wobei letzteres bei längerer Einschaltung des Kaminthermostates aus gelöst wird, wobei der zugehörige Schalter den Hauptstromkreis unterbricht. 2.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die nach dem Ausschalten des Sicherheitsrelais den Schal termotor einschalten, wobei derselbe die Steuerwalze in ihre 0-Stellung zurückführt.
CH173006D 1933-11-22 1933-11-22 Automatische Schaltvorrichtung zur elektrischen Steuerung von Ölfeuerungen. CH173006A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH173006T 1933-11-22

Publications (1)

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Family

ID=4424329

Family Applications (1)

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CH173006D CH173006A (de) 1933-11-22 1933-11-22 Automatische Schaltvorrichtung zur elektrischen Steuerung von Ölfeuerungen.

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CH (1) CH173006A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2417909A (en) * 1940-11-22 1947-03-25 Automatic Control Corp Cyclic safety control for burners and the like
US2519889A (en) * 1947-11-28 1950-08-22 Gen Electric Cyclic burner safety control system
US2624399A (en) * 1947-11-29 1953-01-06 Comb Control Corp Program circuit for automatic furnaces
US3275058A (en) * 1963-11-27 1966-09-27 D G Controls Inc Oil burner control systems
DE1241027B (de) * 1958-07-26 1967-05-24 Walter Holzer Sicherheitsvorrichtung fuer OElfeuerungen

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