CH172892A - Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklamewirkung. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklamewirkung.Info
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Description
Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklamewirkung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklamewirkung. Diese ist dadurch gekenn zeichnet, dass Lautzeichen erzeugende Organe in einer dieselben stufenweise betätigenden Apparatur in zeitlicher Reihenfolge derart zusammenwirken, dass die wiedergegebenen Lautzeichen in ihrem Zusammenhang ein Reklamewort bilden.
Die Vorrichtung besitzt zweckmässig ein Gehwerk und eine von die sem angetriebene Apparatur aus mindestens einer Gruppe zusammengehöriger Lautzeichen organe, die von einem ihre stufenweise Be tätigung bewirkenden 11lec;hanisrrtcis beein- flusst und derart ausgebildet sind, dass sie einzeln die Artikulierung der im Zusammen hang das Reklamewort ergebenden Laute hervorbringen. Zweckmässigerweise ist das Gehwerk mit der Lautzeichenapparatur in eine Uhr eingebaut, wobei es entweder das Nebenwerk des Uhrwerkes bildet, oder aber aus diesem selbst besteht.
Durch eine solche Vereinigung des Gehwerkes mit #der Uhr wird es möglich, die Lautzeichenapparatur in bestimmten, durch das Uhrwerk regel baren Zeitabständen in Gang zu setzen und dabei das durch die Lautzeichen gebildete Reklamewort an Stelle des Viertelstunden-, Halbstunden- oder Stundenschlages als Weck ruf ertönen zu lassen. Man bezweckt so die Erreichung einer überraschenden, durch die assoziative Verkoppelung des Zeitgedächt nisses mit dein vorgetragenen Reklamewort ausserdem nachhaltige Reklamewirkung.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Vor richtung zur Erzeugung einer Reklamewir kung steht das Gehwerk der Lautzeichen apparatur mit einem Uhrwerk in Wirkungs verbindung, indem, ebenso wie bei bekannten Stundenschlag- oder Weckerwerken, eine von der Stundenzeigerwelle betätigte Einrichtung nach jeder ganzen, halben oder Viertel stunde das vom Federmotor oder durch ein Fallgewicht angetriebene Gehwerk auslöst. Dieses bildet somit ein Nebenwerk des Uhr werkes. Doch kann es auch aus diesem selbst bestehen, und es ist das Gehwerk mit der Lautzeichenapparatur vorteilhafterweise in das Uhrwerkgehäuse eingebaut.
Die Lautzeichenapparatur besteht aus einer Gruppe die einzelnen Laute artikulie render Organe, die zum Beispiel mit Blase bälgen betriebene Zungeninstrumente, abge stimmte Trompeten, Pfeifen oder andere ton gebende Instrumente bilden, sowie aus einem Mechanismus, zum Beispiel einer umlaufen den Walze mit Anschlägen, welche die in Auszugsstellung gehaltenen Blasebälge in zeitlicher Aufeinanderfolge freigeben, bezw. bei Tonschlaginstrumenten die Tonschlag hämmer fallen lassen.
Die umlaufende Walze wird von dem Gehwerk angetrieben und man verwendet als Walze zweckmässig das von der Stundenschlag- oder Weckeruhr her bekannte Hebnägelrad, das die jeweils nach erfolgter Freigabe in die Entleerungs stellung sinkenden Blasebälge, bezw. die in der Tieflage befindlichen Tonschlaghämmer wieder hebt. Beim Sinken der Blasebälge oder beim Fallen der Tonscblaghämmer wer den in den von der Blas- oder Schlagwirkung betroffenen Instrumenten Töne erzeugt, die je nach Ausgestaltung und Abstimmung der Instrumente, in ihrem Zusammenhang ein aus Lautzeichen bestehendes Reklamewort bilden.
Die Lautzeichen bestehen in der Re gel aus kurzen Silben oder Silbenbestand teilen; sie folgen sich ununterbrochen inner halb des vorgetragenen Reklamewortes, wie zum Beispiel die kurzen als Lautzeichen er tönenden Silben "pa" - "vatc - "tex", die in ihrem Zusammenhang das Reklamewort "Pa- vatex11 zum sprachlichen Ausdruck bringen.
Indessen kommt es bei besonderer Artiku- lierung mancher Silben vor, dass man durch das Aufeinanderwirkenlassen, das heisst in der Reihenfolge unvollständige Verschieben zweier sich folgender Lautzeichen, durch Cberlagerung der zusammenklingenden Laute dem dominierenden Lautzeichen einen Vor- oder Nachklang verleiht, welcher zum Bei spiel bei den Silben "ar" und "rill in dem Hervorbringen des dem dominierenden Laut ,
"a" oder "i" nachfolgenden bezw. vorgela- gerten "r" liegen würde. Die Überlagerung der Lautzeichen entsteht bei gleichzeitiger Betätigung zweier oder mehrerer Lautzeichen organe.
Das aus den Lautzeichen gebildete Be- klamewort kann jeweils einmal vorgetragen oder aber mehrmals, zum Beispiel in einer der vom Uhrzeigerwerk angezeigten Stunden zahl entsprechenden Anzahl wiederholt wer den. Dabei ist ein vom Gehwerk betätigtes Sperrorgan vorgesehen, welches das Heb nägelrad nach einer bestimmten, durch die Anzahl der erforderlichen Wiederholungen des Reklamewortes gegebenen Drehungszahl selbsttätig hemmt.
Die zu je einem Wort zusammenwirken den Lautzeicbenorgane bilden eine Gruppe, und es sind, wenn zwei oder mehrere Re klameworte vorgetragen werden sollen, eine entsprechende Zahl solcher Gruppen in der Lautzeichenapparatur vorhanden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklame wirkung, dadurch gekennzeichnet, dass Laut zeichen erzeugende Organe in einer dieselben stufenweise betätigenden Apparatur in zeit licher Reihenfolge derart zusammenwirken, dass die wiedergegebenen Lautzeichen in ihrem Zusammenhang ein Reklamewort bilden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, mit Gehwerk und einer von diesem angetrie benen Apparatur für die Lautzeichenge bung, gekennzeichnet durch mindestens eine Gruppe, zusammengehöriger Laut zeichenorgane, die von einem ihre stufen weise Betätigung 'bewirkenden Mechanis mus beeinflusst und derart ausgebildet sind, dass sie einzeln die Artikulierung der im Zusammenhang das Reklamewort ergebenden Laute hervorbringen. 2. Vorrichtung . nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehwerk mit der Lautzeichen- apparatur in eine Uhr eingebaut ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Gehwerk ein<B>N</B>e benwerk des Uhrwerkes bildet. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehwerk aus dem Uhrwerk besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH172892A true CH172892A (de) | 1934-10-31 |
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| CH172892D CH172892A (de) | 1933-09-16 | 1933-09-16 | Vorrichtung zur Erzeugung einer Reklamewirkung. |
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- 1933-09-16 CH CH172892D patent/CH172892A/de unknown
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