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CH171154A - Entladungsröhre mit Gasfüllung und Glühkathode zum Gleichrichten von Wechselstrom. - Google Patents

Entladungsröhre mit Gasfüllung und Glühkathode zum Gleichrichten von Wechselstrom.

Info

Publication number
CH171154A
CH171154A CH171154DA CH171154A CH 171154 A CH171154 A CH 171154A CH 171154D A CH171154D A CH 171154DA CH 171154 A CH171154 A CH 171154A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
conductive
discharge tube
parts
tube according
metal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft C H Mueller
Original Assignee
C H F Mueller Aktiengesellscha
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C H F Mueller Aktiengesellscha filed Critical C H F Mueller Aktiengesellscha
Publication of CH171154A publication Critical patent/CH171154A/de

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Description


      Entladungsröhre    mit Gasfüllung und Glühkathode zum Gleichrichten  von Wechselstrom.    Wenn man gasgefüllte Glühkathoden  rühren in den     bisher    bekannten     Ausführun-          g@n    für hohe     Spannungen,    zum     Beispiel    in  der Röntgentechnik, verwendet, so muss man  eine hohe     Zündspannung    in Kauf nehmen.

    Eine solche Röhre fängt erst zu     wirken    an,  nachdem die     Spannung    einen Wert     erreicht     hat, .der einen grösseren Teil des Höchst  wertes ausmacht, als dies der Fall ist bei       Gleiehrichtern    für     niedrigere    Spannungen,  die einen höheren     Gasdruck    haben.  



  Manchmal, zum     Beispiel    bei der Verwen  dung von gasgefüllten Röhren in Röntgen  anlagen, ist eine hohe     Zündspannung    nicht  als     Nachteil        anzusehen;    es kann aber auch  die     Unregelmässigkeit,    mit der die Zündung  vor sieh geht, störend sein, so dass man, um  diese zu vermeiden, besser die Spannung über  eine Reihe von     Gleichrichtern    verteilt.       Dabei    vermeidet man zugleich die Gefahr     ds     Auftretens von Rückzündungen. Nötigien-    falls kann durch Parallelschaltung von Im  pedanzen die richtige     Verteilung    der Span  nung über die einzelnen Röhren bewirkt  werden.

    



  Eine solche Reihenschaltung von Gleich  richtern     bedingt    allerdings einen grösseren  Raum als     eine    einzelne Röhre und hat den  Nachteil, dass jede Röhre ihre eigene Halte  vorrichtung, sowie ihre eigene Elektronen  erzeugungseinrichtung     (Glühstromtransfor-          mator)    erfordert.  



  Die Erfindung ermöglicht nun die Her  stellung eines     Bogenentladungsventils    für  höhere     Spannungen    als bisher möglich war,       so,dass    in Fällen, wo früher zwei oder meh  rere Entladungsgefässe nötig waren, eine ein  zige Röhre     benutzt    werden kann. Man hat  bereits vorgeschlagen, in Entladungsröhren  mit Gasfüllung zum Gleichrichten von Wech  selströmen die Entladungsbahn mit metal  lenen Körpern zu umgeben, welche die Zün-           dun",-    erleichtern.

   Damit verhindert wird, dass  Rückzündungen vom einen Metallkörper nach  dem andern stattfinden, müssen sie innerhalb  der Röhre einen geringen     Abstand    vonein  ander haben, und zwar um so geringer, je  höher die Spannung ist.     Dabeben    bedingt  aber anderseits eine höhere Spannung eine  grössere Isolierlänge der die Metallteile ver  bindenden Teile der. Röhrenwand. Diese ein  ander entgegengesetzten Bedingungen mach  ten es bisher unmöglich, eine bestimmte  Spannung zu     überschreiten.     



  Um diese Schwierigkeit zu beseitigen,  werden bei der Entladungsröhre gemäss der  vorliegenden Erfindung die in     achsialer    Rich  tung hintereinander angeordneten, leitenden  Körper, welche die Entladungsbahn umgeben,  mit isolierenden, den Vakuumraum der Röhre  abschliessenden Teilen verbunden, deren     Iso-          lierlänge    grösser ist als der Abstand der von  ihnen verbundenen, leitenden Körper und die  gegenüber der Entladungsbahn in radialer  Richtung zurückversetzt sind. Die leitenden  Körper erstrecken sich dabei als Schirme  zwischen den sie umgebenden isolierenden  Teilen und der Entladungsbahn. Es werden  dadurch Rückzündungen in den     Räumen    zwi  schen der Entladungsbahn und den isolieren  den Teilen vermieden.  



  Die leitenden Körper, die in einfachster  Ausführung die Form von Zylindern haben  können, unterteilen :den Abstand zwischen  den Elektroden, so dass eine Reihe von freien       Strecken    gebildet wird, die so kurz sind, dass  sie von der zwischen ihnen liegenden Span  nung nicht durchschlagen werden können.  Den     innern    Durchmesser hält man zweck  mässigerweise so gering, wie es mit Rück  sicht auf die Stromdichte zulässig ist.  



  Dadurch, dass die isolierenden Verbin  dungsteile     in    radialer     Richtung    gegen die  Entladungsbahn     zürückversetzt    werden, wird  erreicht,     da3    die Zündung erleichtert wird.  



  Die     Beeinflussung    der     Potentialvertei-          lung    in der Entladungsbahn durch das Poten  tial dieser     Teile    ist demzufolge eine geringe.  Die Zündungsschwierigkeiten bei bis jetzt       bekannten        Konstruktionen    sind wahrsehein-    lieh auf den Einfluss der elektrischen La  dungen der isolierenden Wandteile, die sich  bei den niedrigen für .die hohen Spannungen  in Frage kommenden Gasdrücken leicht  bilden, zurückzuführen.

   Diese Ladungen       verzerren    die Potentialverteilung in dem Ent  ladungsraum, so dass     die    Zündung erst bei  einer sehr hohen     Spannung    und unregelmässig  einsetzen kann.  



  Das     Enghalten    der die Entladungsbahn  umgebenden Räume erfordert eine geringe  Entfernung der leitenden Körper von ein  ander. Dies ist jedoch im Einklang mit der  Bedingung, dass der Abstand der aufeinander  folgenden, leitenden Körper gering sein muss,  und vermindert auch die     Möglichkeit,    dass  elektrische Kraftlinien, welche an den iso  lierenden     Verbindungsteilenenden,    in die  Entladungsbahn hineindringen.

   Um die  Länge der     Verbindungsteile    zu vergrössern  und gleichzeitig die dadurch entstehenden  Räume eng zu halten, kann die Stelle, wo  die isolierenden Teile an den leitenden Kör  pern angreifen, in     achsialer    Richtung gegen  über dem Ende des betreffenden leitenden  Teils zurückversetzt .sein.  



  Bei der letzten Ausführung können die  isolierenden Teile unmittelbar aneinander an  schliessen     -und    so ein fortlaufendes Isolierrohr  bilden.  



  Die Gasfüllung der Röhre kann aus einem  für solche Röhren gebräuchlichen Gase, wie  Argon, Neon und dergleichen oder einem  Gemisch derselben, bestehen.  



       Unter    "Gasfüllung" ist aber in diesem       Zusammenhang    auch eine Menge eines oder  ein Gemisch mehrerer     ionisierbaren    Dämpfe  oder ein Gemisch eines oder mehrerer sol  cher Dämpfe mit einem oder mehreren Gasen  zu verstehen. Bei Benutzung von Dämpfen  kann .der Druck in der Röhre durch das Vor  handensein eines Vorrates     verdampfbaren     Materials, zum Beispiel Quecksilber, Na  trium, Magnesium usw. leicht aufrechterhal  ten werden, so     dass    man besonderer Vorkeh  rungen zum Regenerieren, wenn zu viel Gas  absorbiert worden ist, entbehren kann.

   Einige  solche Stoffe, zum Beispiel Magnesium,      müssen, um     einen    genügend hohen Duck zu  erzeugen, .durch besondere Mittel angewärmt       werden,    wozu unter Umständen die Glüh  katbode dienen kann. Andere Stoffe haben  schon bei Zimmertemperatur einen genügen  den Dampfdruck und verdienen daher den  Vorzug.     Besonders    gut eignet sich Queck  <B>en</B> womit die Röhre nach der Erfindung  bei einer     Temperatur,    die einen     Dampfdruck     von 0,001 bis 0,01 mm HB-Säule herbei  geführt," gut funktioniert.  



  Eine mit Rücksicht auf eine bequeme  Herstellung besonders zweckmässige Ausfüh  rungsform der Röhre besteht darin, dass man  die Wand     ides    Entladungskanals in an sich  bekannter     Weise        aus    Metallringen herstellt,  die mit zwischengeschmolzenen Glasstrecken       abwechseln,    während jeder von diesen     A'le-          tallrIngen    einen leitenden Körper umgibt und  abstützt, wobei sich die leitenden Körper über  einen grösseren Abstand in der Längsrich  tung der Röhre erstrecken, als die sie um  gebenden Metallringe, so dass die     Glasstrek-          ken    der Wandung ihrerseits länger sind,

   als  die Abstände der aufeinanderfolgenden lei  tenden Körper.  



  Die     11Tetallringe    können mit dem von  ihnen umgebenen leitenden Körper aus einem  Metallstück hergestellt sein. Die Herstellung  aus einem Stück hat aber einen Nachteil. Bei  der     Anschmelzung    wird der Schmelzrand  des     Metalles    auf     Glühtemperatur    erhitzt. Das       'Jetall    bedeckt sich dadurch unter Umstän  den mit einer     Oxydhaut,    die sich über den  ganzen Körper in höherem oder geringerem  Masse erstreckt. Beim Betriebe zerstäuben  allmählich Teilchen dieser Schicht und bilden  einen Niederschlag auf den Glasteilen der  Wand, die dadurch ihre Isolierfähigkeit ver  lieren.

   Führt man die Metallringe als Ein  zelteile für sich aus, in die die leitenden  Körper nach erfolgter     Anschmelzung    einge  setzt werden, so verhütet man die Bildung  eines solchen Niederschlages.  



  Es ist noch ein zweiter Grund zu dieser  getrennten     Ausführung    vorhanden. Wird       Quecksilber    als den Dampf liefernder Stoff  benutzt, so ist es     unerwünscht,    dass sich    Tröpfchen dieser Flüssigkeit am leitenden  Körper ansammeln, weil sie Rückzündungen  veranlassen können. Man wählt darum       zweckmässigerweise    in diesem Falle für die  Körper ein Material, das nicht von Queck  silber benetzt wird, beispielsweise Kohlen  stoff oder     Zirkonium,    oder man kann     :si.e     mit einem Überzug aus einem solchen Ma  terial versehen. .  



  Metallringe und lose     eingesetzte    Büch  sen aus Kohlenstoff sind eine vorzügliche  Kombination. Zum Aufrechterhalten der  richtigen Spannungsverteilung können die  leitenden Körper durch Impedanzen,     vorzugs-          -#z-eise    Kondensatoren, ausserhalb der Röhre  miteinander verbunden werden. Diese Impe  danzen können aber ganz oder teilweise  durch die gegenseitige Kapazität der Körper  ersetzt werden. Um zu diesem Zwecke die  Kapazität zu     vergrössern,        können    die     le.i          tenden    Körper derart ausgebildet und ange  ordnet werden, dass sie einander, gegebenen  falls zwei oder mehrfach, überlappen.

      Es hat sich     ergeben,    dass, wenn der innere  Durchmesser der leitenden Körper an dem  der Anode zugewandten Ende geringer ist  als an dem gegenüberliegenden     Ende,    die  Zündung in dem richtigen Sinne     leichte;"    er  folgt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einige       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungsgegen-          standes.     



       Fig.    1 zeigt schematisch eine erste     A.u.s-          führungsform    einer Entladungsröhre nach  der Erfindung;       Fig.    2 stellt einen Teil dieser Röhre in  Längsschnitt dar;       Fi7.    3 bezieht sich auf eine andere Aus  führungsform der Röhre;       Fig.    d und 5 zeigen Mittel zur Zusammen  setzung von Röhrenteilen;       Fig.    6 zeigt eine der Elektroden der in       Fig.    1 .gezeichneten Röhre;       Fig.    7, 8 und ,9 sind Teile von Ausfüh  rungsbeispielen, wobei die leitenden Körper  einander in radialer Richtung überlappen.

        In     Fig.    1 ist eine Kathodenkammer mit  1 und     .eine    Anodenkammer mit 2 bezeichnet.  Diese     Elektrodenkammern,    -deren Wände aus  Glas bestehen, sind durch einen Kanal mit  einander verbunden, in dem in     achsialer          Richtung        hintereinander    vier Metallkörper 3  angeordnet sind.     In,der    Kathodenkammer ist  eine in     Fig.    8 näher dargestellte     Glüh-          kathode    4 angeordnet.

   Sie besteht aus einem  schraubenlinienförmig gewundenen Kern  draht 5 aus hochschmelzendem Material mit  verhältnismässig hohem elektrischen Wider  stand, wie zum Beispiel Wolfram. Auf die  sem Kerndraht ist ein Hilfsdraht 6, zum  Beispiel aus Nickel,     schraubenlinienförmig     aufgewickelt. Die     Oberfläche    7 dieses Hilfs  drahtes ist mit einem Elektronen leicht  emittierenden Stoff, beispielsweise Barium  oxyd, bedeckt.

   Die     Stromzuführungsdrähte     8 und 9, an deren Enden der Kerndraht 5  befestigt     ist,    sind zum Schutze gegen das  Auftreten von Ionen von Isolierröhrchen 10  und 11 aus hitzebeständigem     Material,    wie  Tonerde, umgeben, die in den     Quetschfuss    12  eingesetzt sind. Die     Zuführungsdrähte    sind,  wie üblich, luftdicht in diesem Fuss einge  schmolzen und setzen sich ausserhalb der  Glaswandung fort. Auf ähnliche Weise ist  der Zuführungsdraht 13 der Anode 14 in  einen     Quetschfuss    15 luftdicht durch die  Wand geführt.

   Die Anode besteht zweck  mässigerweise aus     rrohlenstoff    oder einem  andern wenig zerstäubenden Material, oder sie  besitzt einen Überzug aus einem solchen Ma  terial. Der Zuführungsdraht kann gleich  falls von einem Schutzröhrchen 16 umgeben  sein, das zur Haltung der Anode dient.  



  Durch die Metallkörper 3 in Form von  Büchsen wird eine Unterteilung des beim  Betriebe     zwischen    den Elektroden 4 und 14  auftretenden Spannungsgefälles über die.  Entladungsbahn erzielt.  



  Die Metallkörper 3 werden von gläsernen  Verbindungsteilen 17, welche Teile die Wand  ,des Entladungskanals bilden, im Abstand  voneinander gehalten. Die Verbindung er  folgt durch Metallringe 18     (Fig.    2), welche  die Körper<B>3</B> umgeben     und    mit diesen ein    ganzes Metallstück ausmachen. Die Verbin  dungsteile 17 sind mit den Rändern der       bfetallringe    luftdicht verschmolzen. Eine zu  diesem Zwecke für die     Metallringe    geeignete  Legierung bildet .das wegen seiner Fähig  keit, an Glas     angeschmolzen    werden zu kön  nen, bekannte Chromeisen.  



  Die Röhre ist bis auf den für Gleich  richter mit     Quecksilberdampfentladung    ge  bräuchlichen Druck evakuiert und mit einem       Quecksilbertropfen    19 versehen. Es füllt  sich also der Entladungsraum mit Quecksil  berdampf von einem Druck, der durch die  Temperatur der kältesten     .Stelle    bestimmt  wird und der bei Zimmertemperatur hin  reicht, um die Zündung vor sich gehen zu  lassen. Weil die Verbindungsteile 17 in  radialer Richtung gegen der Entladungs  bahn zurückversetzt .sind, kann das Potential  dieser Teile die Potentialverteilung in der  Entladungsbahn praktisch nicht     beeinflussen.     Die Entladungsbahn wird durch die Metall  körper 3 gegenüber den Verbindungsteilen 17  elektrostatisch abgeschirmt.  



  Ein     wiehtiger        Unterschied    der Röhre nach       Fig.    1 im Vergleich mit früher vorgeschla  genen Ausführungsformen, wobei das Span  nungsgefälle     zwischen    den Elektroden längs  der Wand von     eingeschmolzenen    oder an der  Wand anliegenden Metallstrecken     unterteilt     wird, ist ferner,     da.ss    die Isolierlänge der  gläsernen Verbindungsteile erheblich länger  ist als der Abstand a. zwischen den Metall  körpern. Dadurch wird die     Bedingung    einer  kleinen Entfernung der Spannung führen  den Teile im Entladungsraum und einer ge  nügend grossen Isolierlänge besser erfüllt.  



  An sich genügt ein kurzer Abstand der  Spannung führenden Teile nicht, da bekannt  lich sich die Durchschläge oft über einen  "Umweg" bilden, wenn der kürzeste Ab  stand dazu nicht ausreicht. Trotz der     Denk-          barkeit    solcher     "Umwege"    in dem von der  Glaswandung 17 und den Metallbüchsen 3       gebildeten    Raum treten Rückzündungen in  .der beschriebenen Röhre nicht auf, wenn nur  dieser Raum in -der Richtung der Kraft  linien genügend klein gehalten wird.      Das Gleiche gilt für eine Ausführungs  form der Röhre nach     Fig.    3. Dabei treten  die Metallringe 20, welche die Metallkörper  3 stützen, nicht an die Oberfläche, sondern  sind ganz schmal und vom Glas überzogen.

    Die gläsernen Verbindungsteile setzen sich  hier ineinander fort.  



  In den     Fig.    2 und 3 sind einige Kraft  linien eingezeichnet, wobei die mittlere der  drei gestrichelt angegebenen Linien unge  fähr die     längste    ist, welche noch innerhalb  der Röhre frei im Dampf-     bezw.    Gasraum  verläuft. Angenommen, dass ein Elektron  dieser Kraftlinie folgt, ohne ionisieren zu  können, so werden     eben.sowenig    andere  Elektronen eine Stossionisation verursachen,  da jede andere Kraftlinie eine kürzere  Strecke im Entladungsraum hat. Längere  Kraftlinien durchsetzen die Glaswandung.

    Auf ähnliche Weise ist in     Fig.    3 der     Kra.ft-          linienverlauf    angegeben, wobei es sich her  ausstellt, dass durch eine sattelartige Ein  schnürung der Glaswand die Länge der  längsten, ausserhalb der Entladungsbahn im  Vakuumraum verlaufenden Kraftlinien, .die  die Glaswand nicht berühren, herabgesetzt  werden kann.  



  Mit 31. sind in     Fig.    1 schematisch ange  gebene Kondensatoren bezeichnet, die man,  um die richtige     Spannungsverteilung    zu  sichern, parallel zu den verschiedenen     Strek-          ken    der Entladungsbahn schalten kann. Man  kann auch die gegenseitige Kapazität der  leitenden Zwischenteile vergrössern, wie es  zum Beispiel in     Fig.    7 und 9 dargestellt ist.  Bei diesen Ausführungsformen, überlappen  sich die Teile 32     hezw.    33, was nicht nur  die Kapazität erhöht, sondern auch eine gute  Abschirmung der Entladungsbahn gegen  die Glasteile 34     bezw.    ,35 herbeiführt und  die Gefahr der Rückzündungen verringert.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    8  findet die     Überlappung    zweiseitig statt.     Ge-          wünschtenfalls    können die \leitenden Körper  auch mit mehreren konzentrischen Ringen  versehen werden, so     dass    sie mehrfach inein  ander eingreifen.    Die Röhre wird am     besten    in lotrechter  Aufstellung betrieben. Vorzugsweise ist       dabei    die Kathode unten. Es     entsteht    dann  um die Röhre ein aufsteigender Luftstrom,  der längs der Röhrenwand streift und diese  kühlt.  



  In     Fig.    2 ist in dem 'Steg zwischen .der  Büchse 3 und dem Ring 18 eine Öffnung  24 sichtbar, .die dazu dient, dem etwa in  den Zwischenräumen kondensierenden Queck  silber Gelegenheit zu geben, in die Kathoden  kammer zu fliessen.  



  Falls in einer Röhre nach     Fig.    1 die  Ringe und Büchsen getrennte Teile bilden,  können sie auf beliebige Weise miteinander  mechanisch verbunden sein, zum Beispiel mit  Schraubendraht,     Bajonettverschluss    usw.  



  Eine praktische Befestigungsweise wird  durch     Fig.    4 und 5 veranschaulicht. Dabei  liegt ein auswärts federnder Ring 25, der in       Fig.    5 einzeln abgebildet wird,     teilweise    in  einer     LTmfangsnut    26 des     leitenden    Körpers 3  und teilweise in einer entsprechenden Aus  sparung eines innerhalb des Ringes 18 liegen  den Flansches 27. Dieser ist, um die Teile  bequem     verbinden    zu können, mit einer       achsial    verlaufenden Aussparung 28 ver  sehen. Darin liegt das eine Ende 29 des  federnden Ringes 25, das     achsial    und etwas  auswärts abgebogen ist.

   Das andere Ende 30  ist in     tangentialer    Richtung     urverschiebbar     am leitenden Körper festgehalten, indem es  etwas einwärts abgebogen und in eine kleine       Ausbohrung    im Boden der Nute. 26 hinein  gesteckt ist. Man kann nun den leitenden  Körper 3 mit einem eingesteckten Werkzeug  fassen und ihn in den Metallring hinein  schieben, wobei darauf zu achten ist,     dass     ,der     aohsial    verlaufende Teil 29 der Ring  feder nach der Richtung weist, in die der  Metallkörper 3 in die Ringfeder 25 hinein  geschoben wird, derart, dass dieses Ende 29  in der     achsial    verlaufenden Nute 28 seinen  Platz findet.

   Sodann dreht man den leitenden  Körper um die Achse in die Richtung des  andern Endes der Feder (Pfeilrichtung in       Fig.    5). Die Ringfeder wird dadurch ge  spannt und fällt in die Nut hinein, so     dass         sie     nieht    mehr über den Rand des Metall  ringes vorsteht, und der Körper ferner in  den Ring hineingeschoben werden kann. Man  lässt     darnaeh    -den Körper zurückdrehen und  schiebt ihn so weit hinein,     bis    die Feder in  die ringförmige .Aussparung des Metallringes  einschnappt und dadurch der Körper be  festigt     wird.     



  Wie günstig .die Röhre nach der Erfin  dung     hinsichtlieh    ihrer Wirkungsweise und  Abmessungen ist, sei durch ein zahlen  mässiges     Beispiel    illustriert:  Eine Röhre nach     Fig.    1, geeignet zum  Gleichrichten von Wechselstrom mit einer  Stärke in der Grössenordnung von 1000 m. A.  und einer Spannung in den unwirksamen  Halbperioden bis 125     kV,    braucht eine Ge  samtlänge l von     3-50    mm nicht zu über  schreiten.

   Der Abstand a. der Metallkörper  3 beträgt zum     Beispiel    8 mm und der Durch  messer der     Verbindungsteile    ist 30 mm, der  innere Durchmesser der Büchsen 3 kann an  nähernd gleich dem Abstand     a    und die Iso  lierlänge der Verbindungsteile 17 ungefähr  so gross wie der Durchmesser dieser Teile  genommen werden.  



  Eine solche Röhre ist als Hochspannungs  ventil in Röntgenanlagen sehr geeignet, be  sonders wegen des geringen und von der Be  lastung wenig abhängigen Spannungsab  falles, der nur ungefähr 40 Volt beträgt.  



  Natürlich können Röhren nach der Er  findung auch auf andern Verwendungs  gebieten gute     Dienste    leisten, zum Beispiel  in der Radiotelegraphie und auf dem Gebiete  der     Kraftübertragung.     



       Fig.    9 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  dem die leitenden     Zwisehenteile        3,6    als ein  ander teilweise umgebende Trichter ausge  bildet sind, an deren Ränder die Glaswand       3'7        angesehmolzen    ist.  



  Es hat sich herausgestellt,     ,däss    die Durch  schlagfestigkeit der Röhre in der Sperr  phase grösser ist, wenn das engste Ende der  leitenden Körper der Anode     zugewandt    ist.  Auch     ist    der Spannungsabfall dabei ge  ringer, als bei umgekehrter Anordnung. Das  selbe ist der Fall, wenn bei einer Ausfüh-         rung,    bei der sich die Zwischenkörper nicht  überlappen, der innere Durchmesser an dem  der Anode zugewendeten Ende, wie in     Fig.    4  angegeben,     geringer    ist als an dem gegen  überliegenden Ende.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRZICH Elektrische Entladungsröhre mit Gas füllung und einer Glühkathode zum Gleich richten von Wechselstroiu mit einer den Wert von 10 kV übersteigenden Spannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungs bahn von wenigstens zwei in a.chsialer Rich tung der Röhre hintereinander angeord neten leitenden Körpern umgeben ist, die durch isolierende, den Vakuumraum der Röhre abschliessende Teile miteinander ver bunden sind, deren Isolierlänge grösser ist, als der Abstand der von ihnen verbundenen lei tenden Teile und die gegenüber der Ent ladungsbahn in radialer Richtung zurück versetzt sind,
    wobei sich die leitenden Kör per als Schirme zwischen den sie umgeben den isolierenden Teilen und,der Entladungs bahn erstrecken. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelle, wo die isolierenden Teile an den leitenden Teilen angreifen, in ach- sialer Richtung gegenüber dem Ende des betreffenden leitenden Teils zurückver setzt ist. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass ihre Wandung Metallringe aufweist, die mit Glasteilen abweehseln, wobei die Glasteile an die Ränder der mit ihnen verbundenen Metallringe angeschmolzen sind und jeder Metallring einen der lei tenden Körper umgibt und abstützt, je .doch in axialer Richtung kürzer als dieser ist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitenden Körper als von den Me- tallringen getrennte Teile ausgeführt und als solche in die Metallringe eingesetzt sind. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Unter ansprucb 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung des leitenden Körpers an dem Metallring mittelst eines auswärts federnden Ringes erfolgt, der teilweise in einer Umfangsnut des leitenden Körpers und teilweise in einer innern Aussparung des Metallringes liegt. 5.
    Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende des Ringes in aehsialer Richtung abgebogen ist und in einer acbsial verlaufenden Aussparung .des 112e- tallringes liegt, yvährend das andere Ende in tangentialer Richtung gegenüber dem leitenden Körper unverschiebbar ist, so dass durch Drehung dieses Körpers in Richtung des letztgenannten Endes der Ring in seine Nut zurückgezogen wird. 6.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, die Quecksilber enthält, und bei welcher .die leitenden Teile wenig stens an ihrer Oberfläche aus einem Stoff bestehen, der von flüssigem Quecksilber nicht benetzt wird. 7. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die leitenden Körper überlappen. B. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sieh .die leitenden Körper mehrfach über lappen. 9. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Durchmesser der leitenden Körper an dem der Anode zugewandten Ende ge ringer ist als an dem gegenüberliegenden Ende.
CH171154D 1954-11-17 1933-04-13 Entladungsröhre mit Gasfüllung und Glühkathode zum Gleichrichten von Wechselstrom. CH171154A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE171154X 1954-11-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH171154A true CH171154A (de) 1934-08-15

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CH171154D CH171154A (de) 1954-11-17 1933-04-13 Entladungsröhre mit Gasfüllung und Glühkathode zum Gleichrichten von Wechselstrom.

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755966C (de) * 1935-08-18 1953-03-16 Siemens Schuckertwerke A G Metalldampfstromrichter oder Edelgasstromrichter
DE898332C (de) * 1938-08-09 1953-11-30 Siemens Reiniger Werke Ag Gas- oder dampfgefuellte elektrische Entladungsroehre
DE905293C (de) * 1938-12-23 1954-03-01 Siemens Reiniger Werke Ag Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsentladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren fuer hohe Spannungen
DE758213C (de) * 1937-08-08 1954-03-22 Siemens Schuckertwerke A G Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess mit Wandung aus Isolierstoff fuer hohe Betriebsspannungen
DE764007C (de) * 1937-10-09 1954-05-10 Siemens Schuckertwerke A G In seiner Arbeitsleistung gesteuertes elektrisches Gas- oder Dampfentladungsgefaess
DE972112C (de) * 1940-09-18 1959-05-21 Aeg Spannungsteileranordnung fuer Hochspannungsstromrichter

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