CH170113A - Abblendevorrichtung an Farbfiltern für das Linsenrasteraufnahmeverfahren. - Google Patents
Abblendevorrichtung an Farbfiltern für das Linsenrasteraufnahmeverfahren.Info
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Description
Abblendevorriehtung an Farbfiltern für das Linsenrasteraufnahmeverfahren. Gegenstand der Erfindung ist eine Ab blendevorrichtung an Farbenfiltern für das Linsenrasteraufnahmeverfahren.
Bei den heutzutage im Handel befindli chen Filmen mit Emulsionen höherer Empfind lichkeit ist es wünschenswert, statt der auf steckbaren unveränderlichen Masken für das Farbfilter eine in Richtung der Farbstreifen einstellbare Blende zu wählen. Die modernen Aufnahmeobjektive sind vielfach mit einem als Sonnenblende dienenden verlängerten Objektivtubus versehen. Dieser Tubus er schwert aber ausserordentlich die Anbringung einer kontinuierlich einstellbaren Abblende vorrichtung.
Gemäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, dass zur Einstellung einer rechteckigen Blendenöfinung in Richtung der Farbstreifen gegenläufig bewegliche Abblendeorgane vorgesehen sind. Vorzugsweise bestehen diese Organe in zwei gegenläufigen Schiebern, die vorzugsweise durch einen um das Objektiv herumgelegten Drehring in Richtung der Farbstreifen mittelst einer Stiftschlitzverbindung verstellbar sind.
In der beigefügten Zeichnung sind bei spielsweise Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein erstes Beispiel in einem Längs schnitt durch einen Objektivtubus, in dem das Farbenfilter für das Linsenrasterverfahren angeordnet ist, Fig. 2 eine Stirnansicht des äussern Rohrs der Abblendevorrichtung mit Führungsbahn für die Blendenlamellen, Fig. 3 eine Einzelansicht eines Drehrings mit rohrförmigem Ansatz und Steuerungs schlitzen für die Farbenblende, Fig.4 eine Einzelansicht der Blenden lamellen,
und Fig. 5 und 6 zwei weitere Ausführungs formen des Erfindungsgegenstandes im Längs schnitt. In dem Objektivtubus 1 (Fig. 1) ist das Farbenfilter 2 für das Linsenrasterverfahren fest eingebaut, derart, dass die Farbstreifen der drei Teilfarben in der Laufrichtung des Films verlaufen. In dem Objektivtubus 1 liegt das äussere Blendenrohr 3, dessen dem Farbfilter 2 zu gelegener Boden 4 einen rechteckigen Ausschnitt 5 besitzt.
Auf dem Boden 4 sind in Führungen 4a die Blenden- schieber bezw. Lamellen 6 zur Begrenzung der Blendenöffnung gleitend geführt. Die Blendenschieber 6 sind winkelförmig ausge bildet und besitzen je einen Stift 6a. Dieser Stift 6a gleitet in Schrägschlitzen 7, die in dem Bodenteil 8 des Drebrohres 9 angebracht sind. Im Blendenboden 8 ist ausserdem eine rechteckige Öffnung 8a vorgesehen, die bei Drehung des Ringes 9 gleichfalls rnitverdreht wird. Das Rohr des Drehringes 9 ruht inner halb des äussern Blendenrohrs 3.
Auf der Stirnseite des Drehringes 9 ist ausserdem ein Schlitz 10 vorgesehen, in dem ein am Flansch des Rohres 3 angebrachter Stift 11 zur Be grenzung der Drehbewegung des Ringes 9 gleitet.
Aus Fig. 1 geht hervor, dass bei Drehung des Ringes 9 der mit Schlitzen 7 versehene Bodenteil 8 gleichfalls gegenüber der fest stehenden Objektivfassung 1 verdreht wird und demnach die in den festen Führungen 4a gleitenden Blendenschieber 6 durch die Stifte 611 derart verstellt werden, dass die Höhe des rechteckigen Ausschnittes vergrössert oder verkleinert wird und dadurch die ein zelnen Farbstreifen in ibrer Längsrichtung gleichmässig abgeblendet werden.
Fig. 5 zeigt einen Objektivtubus 13, in dessen Innerem eine Hülse 14 gelagert ist. Zwischen dem Tubus 13 und der Hülse 14 gleitet ein biegsames Stahlband 15. Das biegsame Stahlband ist um den Stift 16 herumgelegt und an ihm befestigt; so dass bei Drehung des mit dem Stift gleichfalls verbundenen Knopfes 17 die Bandmaske verschoben wird. Vor der Öffnung 18 des Blendentubus 13 besitzt die Bandmaske zwei rechteckige Ausschnitteile 19 (vergl. die ge strichelten Linien).
Die freien Enden 15,1 und und 15b der Bandmaske bilden also hier die Abblendeorgane. Bei Drehung des Knopfes 17 wird sich das eine Ende, beispielsweise 15a, dem Bildfenster nähern, während sich das andere freie Ende 15b der Bandmaske vom Bildfenster entfernt. Dadurch wird die rechteckige Blendenöffnung kleiner oder grösser und die Farbstreifen werden in ihrer Richtung abgeblendet.
Bei der Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes nach Fig. 6 geschieht die Steue rung der zwei Teile 20 und 21 eines Bandes durch einen Drehring 22, der durch eine Stiftschlitzverbindung 23 mit den Masken bändern verbunden ist. Im übrigen sind bei dieser Ausführungsform gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen, wie in Fig. 5. Der drehbare Ring 22 ist durch eine Stift schraube 24 mit dein Blendentubus 13, der eine Ringnut 25 besitzt, drehbar verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abblendevorrichtung an Farbfiltern für das Liriserrrasteraufnahnieverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung einer rechteckigen Blendenöffnung in Richtung der Farbstreifen gegenläufig bewegliche Abblende- organe vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abblendeorgane bildende Blendenschieber durch einen um den Objektivverschluss herumgelegten Drehring gesteuert werden können. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehring die Blendenschieber durch eine Stiftschlitzverbindung betätigt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dassdierechteckigeBlenden- öffnung durch zwei winkelförmige Lamellen begrenzt wird, die im Blendenboden in Richtung der Farbstreifen gleitend geführt sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Blen- denfassung eine Hülse angebracht ist und zwischen beiden Teilen ein elastisches, die Abblendeorgane aufweisendes Band gleitend geführt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des reehteckige Aus schnitteile aufweisenden Bandes ein mit letzterem in Verbindung stehendes Betä tigungsorgan vorgesehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der die Ahblendeorgaue bildenden Bandteile ein Drehring vorge sehen ist.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Drehring durch eine Stiftschlitzverbindung mit den Bandteilen verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE170113X | 1932-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH170113A true CH170113A (de) | 1934-06-30 |
Family
ID=5688171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH170113D CH170113A (de) | 1932-07-09 | 1933-07-07 | Abblendevorrichtung an Farbfiltern für das Linsenrasteraufnahmeverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH170113A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091425B (de) * | 1958-01-25 | 1960-10-20 | Gossen & Co Gmbh P | Kamera mit Blendenregler |
-
1933
- 1933-07-07 CH CH170113D patent/CH170113A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091425B (de) * | 1958-01-25 | 1960-10-20 | Gossen & Co Gmbh P | Kamera mit Blendenregler |
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