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CH178981A - Pflanzeinrichtung. - Google Patents

Pflanzeinrichtung.

Info

Publication number
CH178981A
CH178981A CH178981DA CH178981A CH 178981 A CH178981 A CH 178981A CH 178981D A CH178981D A CH 178981DA CH 178981 A CH178981 A CH 178981A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
liquid
pot
planting device
earth
container
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Desenberg Marta
Original Assignee
Desenberg Marta
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Desenberg Marta filed Critical Desenberg Marta
Publication of CH178981A publication Critical patent/CH178981A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/04Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots using wicks or the like
    • A01G27/06Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots using wicks or the like having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


  



  Pflanzeinrichtung.



   Bei den bisher   gebräuchliehen    Blumen   töpfen, Blumenkasten, Pflanzenkübeln und    sonstigen Behältern für Pflanzen wird es als   Ubelstand    empfunden, dass man den für das    Pflanzenwachstum wesentlichen Feuchtig-      keitsgehalt    der Wurzelerde nur in geringem Ma¯e und oft nur kurze Zeit beeinflussen kann, wobei die jeweilige Witterung   (Tem-       pera. tur, Sonnenschein, Windstärke, Luft-      feuehti,, keit,    usw.) bekanntlich ausserordentliche Schwankungen der   Erdfeuchtigkeit    in den einzelnen   Pflanzentopfen    verursachen kann.

   Man zog es daher in manchen Fällen vor, die betreffenden Pflanzen aus ihren Topfen herauszunehmen und in groBe (ortsfeste) Behälter oder in freie   Gartenerde umzupflan-    zen, was jedoch wesentliche Nachteile anderer Art (sachverständige Behandlung beim Umpflanzen. Verlust der leichten   Transpor-      tierbarkeit. Unsauberkeit, Verzicht auf    den gewohnten Zimmer-und   Fenstersc. hmuck    durch Topfpflanzen, Erschweren der   lober-      winteruno,    usw.) mit sich brachte.



   Je nach Bewurzelung, Humusgehalt, AufsaugefÏhigkeit. und Krustenbildung der   Behaltererde    kann eine bestimmte Wassermenge beim Begiessen von Topfpflanzen unzureichend sein und daher unter Umständen   bar nichet    bis zu den untern Wurzelteilen vordringen, wÏhrend unter andern VerhÏltnissen eine genau gleich grosse Wassermenge bereits übermässig wirken und ein Auslaugen   und Verkrusten    der Topferde, einen Wasser  berschu¯ im etwaigen Untersatz oder sogar ein   Sauerwerden    und Verfaulen von im Wasser stehenden Wurzeln unter Umständen ergeben kann. Daher wirken die bisher auf FensterbÏnken.

   Blumentischen, usw. hÏufig angewandten Topfuntersätze oft geradezu schädlich auf die Pflanzen, so dass man diese Topfuntersätzein Gärtnereien grundsätzlich nicht verwendet und Laien sie hauptsächlich nur deshalb benutzen mussten um ein   Herab-    tropfen des überschüssigen Wassers. und das damit verbundene Beschmutzen von Sachen und Personen zu vermeiden. 



   Übrigens ist von Laien nicht stets zu er  warten, dass sie die    vielen zu beachtenden Faktoren beim BegieBen von Topfpflanzen immer richtig beurteilen oder zum Beispiel bei heisser Witterung hinreichend stark und hinreichend häufig mit   abgestandenem    Wasser giessen usw.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Pflanzbehälter, bei welchen die vorstehend angedeuteten und zahlreichen weiteren Schwierigkeiten   dadurch überwun-    den oder sehr gemildert sind, dass der die Flüssigkeit aufzunehmen bestimmte, äussere Behälter ein oder mehrere die Erde aufzunehmen   bestimmte poröse Topfe wenigstens    teilweise umschliesst, und da¯ der oder die Boden der Erdetopfe mit Distanz oberhalb des Bodens des Flüssigkeitsbehälters angeordnet sind. damit die Wurzeln der Pflanzen nicht direkt in die Flüssigkeit tauchen, das Ganze derart, dass eine Zufuhr von   Feuchtig-    keit an die   Erdetöpfe    ermöglicht ist. Als Flüssigkeit wird in der Regel Wasser in Frage kommen.



   Es lässt sich nunmehr die Pflege von Topfpflanzen durch Laien in verschiedener Hinsicht wesentlich vereinfachen und verbessern, wie an einigen Ausführungsbeispielen anhand schematischer Zeichnungen erläutert und ergänzt werden soll.



   In der   Querschnitta. bbildung 1 stellt cf    einen Blumentopf dar, dessen Boden aus einer   Einlegeplatte b besteht.    Diese Platte   b    befindet sich oberhalb des Randes eines hohen (wasserundurchlÏssigen) Untersatzes oder Flüssigkeitsbehälters c. Die Pflanzeinrichtung besteht also hier aus drei Teilen, wobei man naturgemäss die Einlegeplatte b mit der Topfwandung a etwa durch Einkitten und dergleichen fest verbinden kann.



   Wird nun die   Topferde in der    meist   üb-    lichen Weise von oben begossen, so sammelt sich der Wasserüberschuss im Behälter c und zwar so, dass die Wurzeln oberhalb des Spiegels dieses Wasser berschusses bleiben. Sobald der Feuchtigkeitsgehalt der Wurzelerde nach einiger Zeit geringer wird, saugt diese nun durch die Poren des im Bodenwasser stehenden untern   Topfrandes den    Wasser  berschu¯ allmÏhlich empor, so da¯ dieser ohne schädliche Einwirkungen und ganz von selbst, ohne irgendwelche Bedienungsmassnahmen, nutzbar gemacht werden kann.



   Aus der Höhe des Wasserspiegels des sich nach längerer Zeit im (eventuell gläsernen) Untersa. tz c   ansammelnden Wassers ka. nn    der   Pflanzenbe, sitzer naeh    einiger Erfahrung oder Anweisung hinreichende und sichere Anhaltspunkte dafür erhalten, ob und wann ein Begiessen zweckmässig erscheint.



   Die gelinde un. d langdauernde Feuchthaltung von in verhältnismässig kleinen Ge  fässen,    insbesondere in Blumentöpfen befindlicher Erde ergibt, wie Versuche erkennen liessen, hervorragende Wachstumsergebnisse bei Topfpflanzen, wie sie sonst nur bei vielfach grösseren   Erdmengen    im Freien   erziel-    bar sind. Man kann zudem im stÏrksten Sonnenschein Wasser (von niedriger Temperatur aus der Leitung) in den hohen Untersatz c giessen und dabei eine dauernde und meist    hinreichende Feuchthaltung der Topferde    erreichen. Dies hat insbesondere den Vorteil da¯ sich die Bildung von harten, st¯renden Krusten und   Erdrissen    vermeiden lässt, sowie dass kein schädliches Abschrecken der luftwarmen, empfindlichen Saugwurzeln durch kaltes Frischwasser erfolgt.

   Bei dieser Ausführungsform muss allerdings die   Aufsauge-    fähigkeit der Topfwandung einigermassen in Einklang stehen oder gebracht werden mit    dem Wasserbedürfnis der betreffenden Pflan-    zena. rt.



   Abb. II zeigt eine   zusätzliche Vorrich-    tung zum selbsttätigen Feuchthalten von Topferde f r mehrere Tage oder längere Zeit.



   Aus einem Vorratsbehälter d oder aus der Wasserleitung flie¯t eine geringfügige Wassermenge durch die   Rohr-oder Schlauch-    leitung e, welche sich naturgemäss für viele   Giessstellen    und Auffangbehälter c entsprechend verzweigen kann, in die Gie¯d se f.



  Letztere ist mit Docht oder dergleichen ausgefüllt oder mit   genau regelbaren Quetsoh-    hähnen usw. versehen, so dass das Wasser nur tropfenweise von Zeit zu Zeit auf die Erde und in den Untersatz c gelant.



   Zweckmässiger erscheint die in Abb. III dargestellte Ausführungsform, bei der viele T¯pfe mit   hoehliegenden Böden    in einem gemeinsamen ITntersatz   c    mit hohem Rande stehen, welcher   unter Umständen auch gleich-    sam als Blumenbrett oder Pflanzenträger ausgebildet, sein kann und sich auf   Fenster-    bänken, Hauswänden, usw. beliebig befestigen lϯt. Nach Art der   bekannten Wasser-      behälter (für Vögel) sorgt    eine umgestülpte Vorratsflasche d, welche mit ihrer Mündung oder mit einem VerlÏngerungsschlauch oder Rohr in das im Behälter c befindliche Was  ser hineintaucht, dafür, dass    der   Wasserspie-    gel im Behälter c dauernd konstant bleibt.



   Gr¯¯ere   Vorratsmengen    lassen sich offenbarr unter anderem auch durch Anwenden    mehrerer Wasservorratsbehalter d aufspei-    chern, wobei man zweckmϯig die   Mündun-    @derselben absichtlich etwas verschieden hoch einstellt, so da¯ erst ein   Vorratsbehäl-    ter völlig geleert wird, bevor mit etwas sin  kendem    Wasserspiegel der   nächste Vorrats-    behälter zur Wirkung gelant.



   Bei den bisher erwähnten Beispielen diente allein die   Kapillarwirkuno    por¯ser Kiirper zur unmittelbaren Zuführung von Wasser zur Wurzelerde, es kann jedoch auch eine mittelbare Wasserübertragung auf dem   Umwege     ber feuchtigkeitsgesättigte Luft stattfinden, welche durch die porösen Erdel¯pfe hindurch die Wurzeln feucht hält.



   Dies soll in   Quersehnittsabbildung    IV veranschaulicht werden. Der Rand des Flüs  sigkeitsbehälters c    ist so hoch, dass ¯ der die    Erde enthaltende Blumentopf a fast ; vollstän-    dig von ihm umschlossen ist. Bei hei¯er Witterung wird der Topf a dadurch vor flirekter Sonnenbestrahlung und vor aus  trocknendem    Winde gesch tzt, so dass der Erdetopf in mit Feuchtigkeit gesättigter   (Treibhaus-)    Luft steht.



   Man kann noeh. einen Schritt in dieser Richtung weiter gehen durch sorgfÏltiges Ïu¯eres   Zudeeken    und Abdichten des Topfes a. so   rdag    keine nennenswerten   Wasserver-      luste durch    freies Verdunsten des sich im Flüssigkeitsbehälter c befindlichen Bodenwassers stattfinden kann.



   Bei   humusreicher,    hygroskopischer Topferde gen gt die durch eine stark por¯se Topfwand hindurchtretende Luftfeuchtigkeit bei vielen Pflanzen oft für lange Zeit (zum Beispiel für mehrere Wochen und unter Umständen sogar Mona. te), so dass sich die Pflege dieser Pflanzen auf die Aufreehterhaltung eines   Wasservorrates    im   Flüssigkeitsb ehälter    c beschränkt, mithin f r Laien sich ganz wesentlich vereinfacht.

   Der Wasserspiegel kann dabei in erheblichen Grenzen schwanken,   so dass der Pflanzenpfleger    beispielsweise in der Woche nur ein oder zweimal den entsprechend gro¯en Behälter mit Wasser nachzufüllen braucht, um seinen Topfpflanzen ohne   sonstige Bedienungsmassnahmen    dennoch eine hinreichende Menge   Feuchtig-    keit zuzuführen ohne die eingangs erwähnten bisherigen Schwierigkeiten befürchten zu müssen. Erfolgt die   Nachfüllung des Was-    sers selbsttätig, so lassen sich unter a. nderem auch schwer zugängliche   Standorte    (Mauern, Wände, usw.) mit Topfpflanzen versehen.



   Um den Wa. sservorrat stebs frisch und geruchlos zu halten, ist es in vielen FÏllen sehr zweckmässig, auf den   Boden des Flüs-      sigkeitsbehälters    eine ganz geringe Menge  (kolloidales) Silber zu geben, welches ohne Giftwirkung dauernd sterilisierend auf das Bodenwasser wirkt. Ähnlich wirken auch zum Beispiel kolloidaler Graphit und andere    Sterilisation smittel.   



   Querschnittabbildung V und   Grundrissab-    bil, dung VI lϯt die Ausbildung etwa eines verzierten Majolikaschutztopfes (cache-pot) oder dergleichen zu   einem allseitig geschlos-    senen   Topffeuchthalter    erkennen. Der Pflanzentopf oder   Erdetopf    a hÏngt mit seinem obern Rande in einem Ring g, welcher auf einer Innenstufe oder auf einigen Vorsprüngen der   Innenfläche des wasserun-    durchlässigen Flüssigkeitsbehälters c aufliegt. Der   Rino-g    kann mitsamt dem   Topfe    a aus dem Flüssigkeitsbehälter c auf Wunsch herausgenommen werden. Der Ring g trÏgt   eine (einstellbare) Giessrohre h, welche    sich unten erweitert und die   Schwimmerkugel i    umfasst.

   Letztere schliesst bei Erreichung des gewünschten Wasserstandes, welcher sich durch entsprechendes Einstellen der Giessröhre regeln lässt, selbsttätig die Gie¯r¯hre h ab. Man kann durch einfache Vorrichtungen, zum Beispiel durch einen an dem Schwimmer i angebrachten und als Wasser  standsanzeiger    dienenden   Aluminiumdraht.,      da-für    sorgen, dass man sich stets über die    jeweilige Hohe des Wasserspiegels informie-    ren kann.



   Die zahlreichen Vorteile, welche durch die wesentliche Vereinfachung und durch die einwandfreie Sauberkeit der Pflanzenpflege, sowie durch die Schmuekwirkung. der künst   lerisch auszustattenden Top'fumhüllung (das    hei¯t Fl ssigkeitsbehÏlter) c namentlich für Zimmerpflanzen nun erreichbar werden, sind leicht erkennbar. Man kann bei allen Beispielen die treibhausÏhnliche Wirkung wesentlich verstärken durch Erwärmen der Flüssigkeit oder der eingeschlossenen Luft (zum Beispiel durch kleine Gl hlÏmpchen, elektrischen Widerstandsdraht, kleine Íllämpchen. usw.)
Querschnittsabbildung VII stellt eine   Ausführungsfo, rm dar,    bei welcher sowohl eine unmittelbare Wasserzufuhr durch Kapillarwirkung wie auch eine mittelbare Wasserzufuhr durch feuchte Luft   gleichzei-    tig zur Wirkung gelangen.

   Der Blumentopf a steht auf einem   Abstandsha. lter b'oder    auf mehreren Abstandshaltern aus sehr porösem Ton oder dergleichen in einem Flüssigkeitsbehälter c, dessen Boden einen   Wasservorra. t    enthält. Der obere Abstand zwischen der Behälterwan, d und dem Topfrand kann erforderlichenfalls durch die Abdichtung 7c auf beliebige Weise verschlossen werden, so dass derTopf seitlich von   feuohtigkeitsgesättigter    Luft umgeben ist. Bemerkt sei, dass man n   zwisehen    dem Topf a und seinen porösen Abstandshaltern b'zwecks inniger Flächenberührung und sicherer Saugübertragung etwa   Faserstoffzwischenlage    von verschiedener Art und Grosse anordnen kann.



   Man hat es in der Hand, durch ein-oder mehrmaliges planmässiges Ändern der Saugleistung der Abstandshalter und Topfunterlagen sich den jeweiligen Verhältnissen (zum Beispiel dem jeweiligen   Entwicklungssta-    dium und Wasserbedürfnis) anzupassen, um den f r die betreffenden Pflanzen jeweils günstigsten Feuchtigkeitsgehalt der   Wurzel-    erde zu erzielen bezw. aufrecht zu erhalten.



  Die Saugleistung von Topfboden und Abstandshaltern lϯt sich zum Beispiel   weitge-    hend regeln durch Verändern der wirksamen Querschnitte, durch Zwischenlagen von ver  schiedener      Grole    und Saugkraft (Loschpapier, Leinen, Wollfilz, Asbest usw.), bei allen betrachteten Beispielen durch Umlegen von   Saugstreifen    un. d Saugmanschetten, erforderlichenfalls von undurchlässigen Sonnenund   Windschutzmanschetten    und   derglei-      chen, durch    Anwenden von   Saugdochten    in   Lii.

   ngs- oder Spiralkanfllen,    durch   Hoher-    oder Tieferstellen der T¯pfe a zum Wasserspiegel in c, durch Ensetzen etwaiger Abstandshalter durch andere von gröBerer oder von geringerer Saugkraft, durch Ändern der Zufuhr künstlicher Wärme usw.



   Eine planmässige Regelung der zur Feuchthaltung dienenden Wassermenge ergibt zahlreiche wesentliche Vorteile aller Art, unter anderem auch die praktische Möglichkeit, ohne Nachteil nun verhÏltnismϯig kleine Pflanzentöpfe anwenden, sowie manche Pflanzen ohne Schwierigkeiten iiberwintern zu können. Denn die   Gefa. hr, dass    die feinen Saugwurzeln   vertrocknen    oder in zuviel Wasser verfaulen, lässt sich wesentlich verringern.



   Manche Topfpflanzen gedeihen oder blühen besonders gut, wenn ihrer Erde Nährsalze zugeführt werden, bezw. wenn ihre Erde von Zeit zu Zeit völlig   durchtrocknet    und durchlüftet, sobald sich Blütenknospen bilden. Auch dies lässt sich offenbar bei den dargestellten Pflanzenbehältern ohne weiteres planmässig und von Laien gut durchführen, zumal man stets einen sicheren   Anhalts-    punkt über den   betreffenden Feuchtigkeits-    gehalt der Topferde durch das Überwachen des etwaigen Wasserspiegels im   Flüssigkeits-    behälter c gewinnen kann. Es lässt sich daher die zugeführte Menge der Nährsalze, sowie die Dauer und Intensität der eventuellen   Durohtrocknungauch    von Laien leicht und genau regeln und dosieren.



   Da der Wasserbedarf der zahlreichen    Pflanzenarten bekanntlich sehr verschieden-    artig ist, so kann es unter   Umständen zweck-    mässig sein, hierauf bereits bei der Herstellung der Pflanzentöpfe a und etwaiger Abstandshalter b' entsprechende R cksicht zu nehmen. Im allgemeinen wird es jedoch einfacher sein, den zur Zuführung von   Feuch-      tigkeit    dienenden Teil aus m¯glichst por¯sem Material herzustellen oder damit zu versehen, und im übrigen nun durch Regeln der H¯he des Wasserspiegels durch mehr oder weniger vollstÏndiges Abschlie¯en der feuchten Luft im Flüssigkeitsbehälter und durch andere bereits erwähnte Massnahmen den Grad und die Schnelligkeit der Feuchtigkeitszufuhr zweckentsprechend zu beeinflussen.



   Bemerkt sei, da¯ Gr¯¯e, Material, Form.



     Ausschmückung    und andere Einzelheiten der neuen Pflanzeneinrichtung in der   mannig-      fachsten Weise abgeändert    werden k¯nnen.



  Das bei einem Beispiele erwähnte soll sinngemäss auch für die andern Beispiele gelten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pflanzeinriehtung, welche ein Feucht- halten des Erdreiches ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, da¯ der die Flüssigkeit aufzunehmen bestimmte, äussere Behälter ein oder mehrere die Erde a. ufzunehmen bestimmte por¯se T¯pfe wenigstens teilweise umschliesst, und dass der oder die Böden der Erdetöpfe mit Distanz oberhalb des Bodens des Flüssigkeitsbehälters angeordnet sind, damit die Wurzeln der Pflanzen nicht direkt in die Fl ssigkeit tauchen, das Ganze derart, da¯ eine Zufuhr von Feuchtigkeit an die Erdet¯pfe ermöglicht ist.
    UNTERANSPBÜOHE : 1. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hoch stehende Boden des Erdetopfes durch eine Einlegeplatte (b, Abb. I) gebildet wird und der unterhalb dieses Bodens befindliche und vom undurchlässigen Flüssigkeitsbehälter getragene Topfteil selbst als poröser Distanzhalter dient.
    3. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten wände und der Boden des Erdetopfes aus einem Stück bestehen, wobei die Seiten wÏnde nach unten ber den hochstehen- den Boden des Erdetopfes hinaus ver lÏngert sind, um als Distanzhalter zu dienen.
    3. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der feucht zu haltende Erdetapf von einem separa ten, ein-oder mehrteiligen Distanzhalter unter FlÏchenber hrung getragen wird. welcher in die Flüssigkeit des Flüssig keitsbehälters zu stehen kommt und sie zur Wurzelerde emporsaugt, wodurch er möglicht wird. durch Auswechslung des oder der Distanzhalter gegen einen an dern, bezw. gegen an, dere mit anderer Saugleistung die Pflanzeinrichtung dem Flüsigkeitsbedarf der Pflanze anza passen.
    4. Pflanzeinriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüs sigkeitsbehälter mit einer den Flüssig- keitsspiegel anzeigenden Vorrichtung versehen ist.
    5. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dista.nzha.lterporöseSaugkorperals Zwischenlagen angeordnet sind, welche eine innige Berührung von Erdetopf und Distanzhalter und ein sicheres Empor- saugen der Flüssigkeit zur Pflanzenerde bewirken sollen.
    6. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Massnahmen getroffen sind,dassdersiehunterhalb des Bodens des Erdetopfes befindende Flüssigkeitsspiegel infolge selbsttätiger Fl ssigkeitszufuhr lÏngere Zeit hindurch aufrecht erhalten kann.
    7. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Flüs sigkeitsbehälter verziert ist, um gleich- zeitig als Zimmerschmuck zu wirken.
    8. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Flüs- sigkeitsbehalter die Seitenwände des Erdetopfes oder mehrerer T¯pfe gegen aussen abschliesst, und dass die Feuchtig- keitszufuhr im wesentlichen aus der oberhalb des Fl ssigkeitsspiegels sich mit Wasserdampf sÏttigenden BehÏlterluft erfolgt.
    9. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel, um den Fl ssigkeitsvorrat und die oberhalb des Flüssigkeitsspiegels befindliche, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft durch Hei zung des Behälters künstlich zu erwär men, damit sich im kleinen eine treib hausartige Wirkung auf die im Erde topf befindlichen Wurzeln erzielen lϯt.
    10. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch. gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung, da¯ die Zufuhr zum Erdetopf von Feuchtigkeit sowohl durch die feuchte Luft in dem den Topf umgeben den, geschlossenen Raum des Flüssig- keitsbehÏlters wie auch durch poröse, die Flüssigkeit emporsaugende Distanzhalter gemeinsam erfolgt.
    11. Pflanzeinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da¯ der obere Abschlu¯ des Flüssigkeitsbehältere durch eine Platte gebildet ist, in deren Aus sparungen ein oder mehrere Erdetöpfe hineingehängt sind, die den Luftraum des Behälters abschlie¯en.
CH178981D 1934-06-27 1934-06-27 Pflanzeinrichtung. CH178981A (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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