CH178777A - Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand. - Google Patents
Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand.Info
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Description
Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbr and. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bildet ein Füllschacht-Heizofen mit un terem Abbrand. Erfindungsgemäss besitzt dieser Ofen zwei je eine Hammer aufweisende Hohlkörper, die zur Abgrenzung des Füll schachtes, des Verbrennungsraumes und eines Gasabzuges und zur Vorwärmung der Pri mär- und Sekundärluft und deren Zuführung zur Abbrandstelle dienen. Der eine dieser Hohlkörper ist hängend angeordnet und endet unten mit Abstand über dem Roste, während der andere Hohlkörper auf dem Ofenboden stehend und am Roste anliegend oben mit Abstand unter der Ofendecke endet.
Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel und Fig. 2 einen Querschnitt durch dasselbe; Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel und Fig. 4 einen Querschnitt durch dasselbe, während in Fig. 5 ein Längsschnitt durch das dritte Ausführungsbeispiel gezeigt ist.
Der Füllschacht-Heizofen besteht aus einem mit einer Abzugsöffnung 2 bezw. \?' versehenen Gehäuse 1 mit einer Einfüllöff- nung 1' für das Brennmaterial. In dieses Ge häuse 1, das ausgemauert sein kann, ist ein Rost 3 eingebaut, zu dem von aussen her eine Feuertüre 4 und eine Aschentüre 5 führt.
Der LTmleitungszug im Ofen wird durch zwei gegeneinander gerichtete, je eine Kam mer 6" bezw. 9" einschliessende Hohlkörper gebildet. Bei den beiden Ausführungsbei spielen nach Fig. 1. bis 4 sind die Hohlkörper mit 6 und 9. beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 mit 6' und 9' bezeichnet.
Die Kammer 6" des Hohlkörpers 6 bezw. 6' weist eine Lufteinlassöffnung 8 bezw. 8', die Kammer 9" des Hohlkörpers 9 bezw. 9' eine Luftein- lassöffn'ung 10 bezw. 10' auf. Die Luftein- lassöffnungen sind durch Schieber oder an dere Stellorgane veränderlich und regelbar.
Die Wandung des Hohlkörpers 9 bezw. 9' steigt vom Bodenteil des Ofens aus auf wärts, ohne jedoch die Ofenabschlussdecke zu erreichen und senkt sich dann gegen das in nere Ende des Rostes 3 zu, um sich an die sen anzulehnen. Die durch die Lufteinlass- öffnung 10 bezw. 10' einströmende Luft ge langt als Primärluft durch die Kammer 9" unter den Rost 3 und durch diesen hindurch in die Brennstoffüllung des Ofens, wie in den Fig. 1 und 3 durch die Pfeile angedeutet ist.
Die Wandung des andern Hohlkörpers 6 bezw. 6' senkt sich von der Ofendecke nach abwärts in den Ofenraum, ohne den Rost 3 zu berühren und bildet mit dem ihm gegen überliegenden Teil des Hohlkörpers 9 bezw. 9' einen aufsteigenden Brenn- und Abzugs kanal 12 für die Feuergase. Das untere En 1e der Kammer 6" steht über einen düsenartigen Luftaustrittsschlitz 7 mit dem Abzugskanal 12 in Verbindung.
An Stelle dieses einen Luftaustrittsschlitzes kann der Hohlkörper 6 bezw. 6' auch mit mehreren düsenartigen Luftaustrittsöffnungen versehen sein, durch die die durch die Lufteinlassöffnung 8 bezw. 8' eintretende Luft als Sekundärluft über die Brennzone hinweg in den aufsteigenden Ast 12 des Abzugskanals gelangt, um von da aus durch den abfallenden Zugast 12a zum Ab zugsrohr 2 zu strömen.
Die Hohlkörper 6 und 9 besitzen keil förmigen Querschnitt, sie können aber auch eine andere Form besitzen. Die regelbaren Lufteinlassöffnungen 8 und 10 dieser Hohl körper sind derart hochliegend angeordnet. dass die durch die Kammern strömende Luft im Gegenstrom zu den durch den Abzugs kanal 12 hochsteigenden Gasen strömt.
Das Brennmaterial wird durch die Ein füllöffnung 1' in den Füllschacht 11 ein gebracht, welch letzterer durch den Hohl körper 6 bezw. 6' und durch den Ofenmantel begrenzt ist, und fällt unterhalb der Kam mer 6" gegen die Wandung der zweiten Kammer 9", so dass die eigentliche Brenn- zone, wie aus Fig. 3 ersichtlich i st, frei bleibt und sich am untern Ende des Abzugs kanals 12 befindet. Dieser Abzugskanal 1? bildet demnach den eigentlichen Brenn- und Flammschacht, und die diesen begrenzenden Einbaukörper unterliegen der direkten Flam meneinwirkung,
so dass die durch die Kam mern 6" und 9" strömende Luft hocherhitzt wird.
Während beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 der Abzug der verbrannten Gase durch den fallenden Schacht 12a unmit telbar nach dem Rohrstutzen 2 sich vollzieht, ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der hintere Schacht durch eine Zwischen wand 13, die unten eine Durchlassöffnung freilässt, in zwei nebeneinanderliegende Zug räume 12b und 120 unterteilt, so dass die ver brannten Gase eine weitere Umleitung er fahren. Die Gase ziehen zunächst im Kanal 12b nach abwärts und dann im Kanal 12e nach aufwärts, worauf sie über die Ab deckbrücke 13b zum Auslassstutzen 2' ge langen.
An der obern Umkehrstelle des Zuges ist eine senkrechte Sperrwand 13a mit eingebau ter Stellklappe eingebaut. Durch Umlege@I der Klappe 14 können die zwei hintern Züge 12b und 12c abgeschaltet und die direkte Verbindung mit dem oben liegenden Auslass- stutzen 2' hergestellt werden, so dass die ver brannten Heizgase durch den Kanal 12 auf steigen und über die umgelegte Klappe 14 direkt zum Abzug strömen.
Die eingebauten Hohlkörper 6 und 9 kön nen aus keramischem Material bestehen, las sen sich aber auch, wie dies beim Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 5 angedeutet ist, aus Eisenblech oder einem andern gleichwertigen lllaterial herstellen.
Der beschriebene Füllschacht-Heizofen besteht aus wenigen Einzelteilen, und es wird mit ihm eine äusserst günstige Reiz leistung erzielt, denn durch die eingebauten Kammern, die der Einwirkung der Flamme ausgesetzt sind, erfolgt einerseits eine Er hitzung und Ausgasung der Brennstoffüllung und anderseits eine Erhitzung sowohl der Primärluft, als auch der Sekundärluft, wel- ehe die vollständie Verbrennung der Gase gewährleistet. Es' können Hitzegrade und Heizleistungen erzielt werden, die bei den bisher bekannten Ofentypen nicht angenähert erreicht werden.
Der Ofen eignet sich nicht nur zur Ver brennung hochwertiger Brennstoffe, sondern auch für alle gebräuchlichen Heizmaterialien einschliesslich Briketts und Braunkohle, stellt also einen sogenannten Allesbrenner dar. Er kann sowohl als Zimmerofen, als auch bei allen andern Feuerungsanlagen wie beispiels weise bei Zentralheizungen mit gleich gutem Erfolg Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCIl Füllschacht-Heizofen mit unterem Ab brand, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zur Abgrenzung des Füllschachtes, des Ver brennungsraumes und eines Gasabzuges zwei zur Vorwärmung der Primär- und Sekundär luft und deren Zufiihrung zur Abbrandstelle dienende, ,je eine Kammer aufweisende Hohl körper besitzt, von denen der eine hängend ;angeordnet ist und unten mit Abstand über dem Roste endet, während der andere auf dem Ofenboden stehend und am Roste an liegend oben mit Abstand unter der Ofen decke endet.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hängend angeordnete, zur Vorerhitzung der Sekun därluft und deren Zuführung zur Ver brennungsstelle dienende Hohlkörper an seinem untern Ende mit mindestens einer düsenartigen Luftaustrittsöffnung ver sehen ist, derart, dass die Sekundärluft über der Brennzone austritt.\?. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die regelbaren Lufteinlass- öffnungen an den zur Vorwärmung und Führung der Verbrennungsluft dienenden Hohlkörpern derart hochliegend angeord net sind, dass die durch die Kammern der Hohlkörper strömende Luft im Gegen strom zu den durch den Gasabzugskanal hochsteigenden Gasen strömt.3. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vorwärmung und Führung der Primär- und Sekundär luft dienenden Hohlkörper keilförmigen Querschnitt aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE178777X | 1934-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178777A true CH178777A (de) | 1935-08-15 |
Family
ID=5706594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178777D CH178777A (de) | 1934-05-18 | 1935-01-21 | Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178777A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT386677B (de) * | 1985-11-27 | 1988-09-26 | Prossegger Franz | Heizkessel fuer feste brennstoffe |
-
1935
- 1935-01-21 CH CH178777D patent/CH178777A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT386677B (de) * | 1985-11-27 | 1988-09-26 | Prossegger Franz | Heizkessel fuer feste brennstoffe |
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