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CH178777A - Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand. - Google Patents

Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand.

Info

Publication number
CH178777A
CH178777A CH178777DA CH178777A CH 178777 A CH178777 A CH 178777A CH 178777D A CH178777D A CH 178777DA CH 178777 A CH178777 A CH 178777A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
heating furnace
filling shaft
air
combustion
hollow bodies
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zahn Heinrich
Original Assignee
Zahn Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zahn Heinrich filed Critical Zahn Heinrich
Publication of CH178777A publication Critical patent/CH178777A/de

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description


      Füllschacht-Heizofen    mit unterem     Abbr        and.       Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein     Füllschacht-Heizofen    mit un  terem     Abbrand.    Erfindungsgemäss besitzt  dieser Ofen zwei je eine Hammer aufweisende  Hohlkörper, die zur Abgrenzung des Füll  schachtes, des Verbrennungsraumes und eines  Gasabzuges und zur     Vorwärmung    der Pri  mär- und Sekundärluft und deren Zuführung  zur     Abbrandstelle    dienen. Der eine dieser  Hohlkörper ist hängend angeordnet und endet  unten mit Abstand über dem Roste, während  der andere Hohlkörper auf dem Ofenboden  stehend und am Roste anliegend oben mit  Abstand unter der Ofendecke endet.

    



  Auf der Zeichnung sind drei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch das  erste Ausführungsbeispiel und       Fig.    2 einen Querschnitt durch dasselbe;       Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt durch das  zweite Ausführungsbeispiel und         Fig.    4 einen Querschnitt durch dasselbe,  während in       Fig.    5 ein Längsschnitt durch das dritte  Ausführungsbeispiel gezeigt ist.  



  Der     Füllschacht-Heizofen    besteht aus  einem mit einer Abzugsöffnung 2     bezw.        \?'     versehenen Gehäuse 1 mit einer     Einfüllöff-          nung    1' für das Brennmaterial. In dieses Ge  häuse 1, das ausgemauert sein kann, ist ein  Rost 3 eingebaut, zu dem von aussen her  eine Feuertüre 4 und eine Aschentüre 5  führt.  



  Der     LTmleitungszug    im Ofen wird durch  zwei gegeneinander gerichtete, je     eine    Kam  mer 6"     bezw.    9" einschliessende Hohlkörper  gebildet. Bei den beiden Ausführungsbei  spielen nach     Fig.    1. bis 4 sind die Hohlkörper  mit 6 und 9. beim Ausführungsbeispiel nach       Fig.    5 mit 6' und 9' bezeichnet.

   Die Kammer  6" des Hohlkörpers 6     bezw.    6' weist eine       Lufteinlassöffnung    8     bezw.    8', die Kammer  9" des Hohlkörpers 9     bezw.    9' eine     Luftein-          lassöffn'ung    10     bezw.    10' auf. Die Luftein-           lassöffnungen    sind durch Schieber oder an  dere     Stellorgane    veränderlich und regelbar.  



  Die Wandung des Hohlkörpers 9     bezw.     9' steigt vom Bodenteil des Ofens aus auf  wärts, ohne jedoch die     Ofenabschlussdecke    zu  erreichen und senkt sich dann gegen das in  nere Ende des Rostes 3 zu, um sich an die  sen anzulehnen. Die durch die     Lufteinlass-          öffnung    10     bezw.    10' einströmende Luft ge  langt als Primärluft durch die Kammer 9"  unter den Rost 3 und durch diesen hindurch  in die Brennstoffüllung des Ofens, wie in den       Fig.    1 und 3 durch die Pfeile angedeutet ist.  



  Die Wandung des andern Hohlkörpers 6       bezw.    6' senkt sich von der Ofendecke nach  abwärts in den Ofenraum, ohne den Rost 3  zu berühren und bildet mit dem ihm gegen  überliegenden Teil des Hohlkörpers 9     bezw.     9' einen aufsteigenden Brenn- und Abzugs  kanal 12 für die Feuergase. Das untere En     1e     der Kammer 6" steht über einen düsenartigen       Luftaustrittsschlitz    7 mit dem     Abzugskanal     12 in Verbindung.

   An Stelle dieses einen       Luftaustrittsschlitzes    kann der Hohlkörper  6     bezw.    6' auch mit mehreren düsenartigen       Luftaustrittsöffnungen    versehen sein, durch  die die durch die     Lufteinlassöffnung    8     bezw.     8' eintretende Luft als Sekundärluft über die       Brennzone    hinweg in den aufsteigenden Ast  12 des Abzugskanals gelangt, um von da aus  durch den abfallenden Zugast 12a zum Ab  zugsrohr 2 zu strömen.  



  Die Hohlkörper 6 und 9 besitzen keil  förmigen Querschnitt, sie können aber auch  eine andere Form besitzen. Die regelbaren       Lufteinlassöffnungen    8 und 10 dieser Hohl  körper sind derart hochliegend angeordnet.  dass die durch die     Kammern    strömende Luft  im Gegenstrom zu den durch den Abzugs  kanal 12 hochsteigenden Gasen strömt.  



  Das Brennmaterial wird durch die Ein  füllöffnung 1' in den Füllschacht 11 ein  gebracht, welch letzterer durch den Hohl  körper 6     bezw.    6' und durch den Ofenmantel  begrenzt ist, und fällt unterhalb der Kam  mer 6" gegen die Wandung der zweiten  Kammer 9", so dass die eigentliche     Brenn-          zone,    wie aus     Fig.    3 ersichtlich     i st,    frei    bleibt und sich am untern Ende des Abzugs  kanals 12     befindet.    Dieser     Abzugskanal    1?  bildet demnach den eigentlichen Brenn- und       Flammschacht,    und die diesen begrenzenden  Einbaukörper unterliegen der direkten Flam  meneinwirkung,

   so dass die durch die Kam  mern 6" und 9" strömende Luft hocherhitzt  wird.  



  Während beim Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 und 2 der Abzug der verbrannten  Gase durch den fallenden Schacht 12a unmit  telbar nach dem Rohrstutzen 2 sich vollzieht,  ist beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  der hintere Schacht durch eine Zwischen  wand 13, die unten eine     Durchlassöffnung     freilässt, in zwei     nebeneinanderliegende    Zug  räume 12b und 120 unterteilt, so dass die ver  brannten Gase eine weitere Umleitung er  fahren. Die Gase ziehen zunächst im Kanal  12b nach abwärts und dann im Kanal 12e  nach aufwärts, worauf sie über die Ab  deckbrücke 13b zum     Auslassstutzen    2' ge  langen.  



  An der obern Umkehrstelle des Zuges ist  eine senkrechte Sperrwand 13a mit eingebau  ter     Stellklappe    eingebaut. Durch     Umlege@I     der Klappe 14 können die zwei hintern Züge  12b und 12c abgeschaltet und die direkte  Verbindung mit dem oben liegenden     Auslass-          stutzen    2' hergestellt werden, so dass die ver  brannten Heizgase durch den Kanal 12 auf  steigen und über die umgelegte Klappe 14  direkt zum Abzug strömen.  



  Die eingebauten Hohlkörper 6 und 9 kön  nen aus keramischem Material bestehen, las  sen sich aber auch, wie dies beim Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.    5 angedeutet ist, aus  Eisenblech oder einem andern gleichwertigen       lllaterial    herstellen.  



  Der beschriebene     Füllschacht-Heizofen     besteht aus wenigen Einzelteilen, und es  wird mit ihm eine äusserst günstige Reiz  leistung erzielt, denn durch die eingebauten       Kammern,    die der Einwirkung der Flamme  ausgesetzt sind, erfolgt einerseits eine Er  hitzung und     Ausgasung    der Brennstoffüllung  und anderseits eine Erhitzung sowohl der  Primärluft, als auch der Sekundärluft, wel-      ehe die vollständie Verbrennung der Gase  gewährleistet. Es' können Hitzegrade und  Heizleistungen erzielt werden, die bei den  bisher bekannten Ofentypen nicht angenähert  erreicht werden.  



  Der Ofen eignet sich nicht nur zur Ver  brennung hochwertiger Brennstoffe, sondern  auch für alle gebräuchlichen Heizmaterialien  einschliesslich Briketts und Braunkohle, stellt  also einen sogenannten Allesbrenner dar. Er  kann sowohl als Zimmerofen, als auch bei  allen andern     Feuerungsanlagen    wie beispiels  weise bei Zentralheizungen mit gleich gutem  Erfolg Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIl Füllschacht-Heizofen mit unterem Ab brand, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe zur Abgrenzung des Füllschachtes, des Ver brennungsraumes und eines Gasabzuges zwei zur Vorwärmung der Primär- und Sekundär luft und deren Zufiihrung zur Abbrandstelle dienende, ,je eine Kammer aufweisende Hohl körper besitzt, von denen der eine hängend ;angeordnet ist und unten mit Abstand über dem Roste endet, während der andere auf dem Ofenboden stehend und am Roste an liegend oben mit Abstand unter der Ofen decke endet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hängend angeordnete, zur Vorerhitzung der Sekun därluft und deren Zuführung zur Ver brennungsstelle dienende Hohlkörper an seinem untern Ende mit mindestens einer düsenartigen Luftaustrittsöffnung ver sehen ist, derart, dass die Sekundärluft über der Brennzone austritt.
    \?. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die regelbaren Lufteinlass- öffnungen an den zur Vorwärmung und Führung der Verbrennungsluft dienenden Hohlkörpern derart hochliegend angeord net sind, dass die durch die Kammern der Hohlkörper strömende Luft im Gegen strom zu den durch den Gasabzugskanal hochsteigenden Gasen strömt.
    3. Füllschacht-Heizofen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Vorwärmung und Führung der Primär- und Sekundär luft dienenden Hohlkörper keilförmigen Querschnitt aufweisen.
CH178777D 1934-05-18 1935-01-21 Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand. CH178777A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE178777X 1934-05-18

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CH178777A true CH178777A (de) 1935-08-15

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ID=5706594

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CH178777D CH178777A (de) 1934-05-18 1935-01-21 Füllschacht-Heizofen mit unterem Abbrand.

Country Status (1)

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CH (1) CH178777A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386677B (de) * 1985-11-27 1988-09-26 Prossegger Franz Heizkessel fuer feste brennstoffe

Cited By (1)

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