CH177063A - Fussunterlage zur Behandlung des Plattfusses bezw. Spreizfusses. - Google Patents
Fussunterlage zur Behandlung des Plattfusses bezw. Spreizfusses.Info
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Description
Fussunterlage zur Behandlung des Plattfusses bezw. Spreizfusses. Die heutige wissenschaftliche Auffassung über die Entstehung des Plattfusses und der damit zusammenhängenden Beschwerden ba siert auf der Vorstellung der statischen Über lastung des Fussgewölbes, sei es infolge an geborener Schwäche der Muskeln und Bänder, sei es bei ursprünglich normalem Bau durch Überlastung infolge zu grossen Körpergewich tes. Dementsprechend beruht die ganze wis senschaftliche Therapie der Gegenwart darin, das sich senkende Gewölbe des Fusses durch Unterlagen zu stützen.
Alle diese Unterla gen, seien sie aus Stahl, Leichtmetall, Leder, Gummi oder dergleichen, dienen demselben Zweck, nämlich das Fussgewölbe in die Höhe zu drücket, und damit dessen Senkung nie- chanich zu verhindern. Die ärztliche Er fahrung beweist aber, dass diese Stützbehaild- lung des Fussgewölbes nicht immer gute Resul tate gibt.
Nur die leichten Fälle von Platt- fussbeschwerden können damit beschwerde frei gemacht werden; aber alle mittleren und schweren Fälle werden wohl etwas gebessert, aber sie werden nicht beschwerdefrei und nicht geheilt. Die Gegenstand der Erfindung bildende Fussunterlage zur Behandlung und Heilung des Plattfusses beruht auf einer gänzlich neuen wissenschaftlichen Vorstellung über die Entstehung des Plattfusses. Darnach ent stehen Plattfuss und Spreizfuss als Folge von immer wiederkehrenden anpassenden (adap tierenden) Reflexen, die von 2-3 schmerz haften Druckstellen der Fusssohle ausgelöst werden.
Der anatomische Bau und die physiolo- gischeFunktionsweise des menscblichen Fusses entspricht dem Gehen auf weicher, dem Druck des Fusses nachgebender Unterlage. Tatsäch lich geht aber heute der Mensch fast aus schliesslich auf harten Böden, wie Stein- und Holzdielen, harten Strassendecken. Auch die gebräuchliche Ledersohle des Schuhwerkes ist eine dem Druck des Fusses kaum nach gebende Unterlage für den Fuss.
Infolge dieser harten Unterlage ist die Fusssohle nicht gleichmässig belastet, sondern es sind haupt sächlich drei Stellen der Fusssohle, die die Körperlast zu tragen haben, nämlich: das Zentrum der Ferse, das Zentrum des Gross- zehenballens und zum Teil noch der Klein zehenballen. Diese drei Stellen sind es, die fast allein die Körperlast zu tragen haben und die deshalb überlastet werden. Durch den dauernd zu hohen Druck auf diese drei Kardiualtragstellen werden diese entzündet und schmerzhaft.
Der menschliche Organis mus sucht sich nun den gegebenen, für ihn ungünstigen Verhältnissen so gut als mög lich anzupassen, indem er durch anpassende (adaptierende) Reflexe die drei überlaste ten Kardinaltragstellen nach Möglichkeit zu entlasten sucht. Die einzig mögliche Ent lastung besteht in einer Senkung des Quer und Längsgewölbes des Fusses durch diese adaptierenden Reflexe, wodurch auch andere Teile der Fusssohle belastet und damit das vom Organismus erstrebte Ziel erreicht wird, nämlich Entlastung der drei Kardinaltrag- stellen. Wie viele Abwehrmassnahmen des Organismus, so ist auch diese nur wertvoll und zweckmässig für beschränkte Zeitdauer. Sie führt hingegen bei immer neuer Wieder holung mit der Zeit ebenfalls zu Nachteilen.
Dieser Nachteil, den die für den Einzelfall zweckmässige adaptierend reflektorische Sen kung der Fussgewölbe mit der Zeit zur Folge hat, ist die sukzessiv immer mehr zunehmende Senkung der Fussgewölbe mit Ausbildung von Spreiz- und Plattfuss, die ihrerseits nun Stö rungen und Schmerzen verursachen.
Spezielle experimentelle Untersuchungen haben die Richtigkeit dieser Theorie bestätigt. Entsprechend der hier geäusserten neuen Theorie ist die heute allgemein übliche Be handlung des Plattfusses durch Stützung des Fussgewölbes wenig zweckmässig; denn sie beseitigt die wirkliche Ursache der Krank heit, nämlich die Überlastung der drei Kar dinaltragstellen der Fusssohle nicht, sondern sie kann sie höchstens etwas lindern.
Aus diesen Überlegungen ergibt sich, dass die Fussunterlage zur Behandlung des Spreiz- bezw. Plattfusses, wenn sie die geforderte Entlastung der drei Kardinalstützstellen des Fusses bewirken soll, gemäss der Erfindung aus einem Material bestehen muss, das weich und elastisch ist und sich den Wölbungen der Fusssohle anschmiegt, und dass sie sich ferner über die ganze Fusssohle erstrecken soll. Das Material, aus dem die Unterlage besteht, muss weich und nachgiebig sein, da mit der belastete Fuss sich in diese hinein versenken kann. Dadurch wird keine ein zelne Stelle des Fusses mehr überlastet, son dern es wird die ganze Last ziemlich gleich mässig auf die ganze Fusssohle verteilt. Solche zweckmässige Unterlagen für den Fuss wären z. B.
Sand oder weiche Erde. Für die tech nische Ausführung solcher Unterlagen kom men jedoch Materialien wie Poragummi und Schaumgummi in erster Linie in Frage. Pora- gummi ist zufolge seiner zelligen Struktur physiologisch und in bezug auf Lüftung ideal, erfordert aber eine ziemlich grosse Schicht dicke der Unterlage. Etwas weniger weicher Schaumgummi (caoutchouc mousse) liefert, wenn leicht perforiert, bei geringerer Schiebt dicke ausgezeichnete Resultate, wenn seine Oberfläche der Konfiguration, also dem Ver tikalprofil der Fusssohle leicht angepasst ist.
Durch die Profilierung der Einlage kann bei geringerer Schichtdicke dieselbe Entlastung der drei Kardinalstellen erreicht werden wie durch grössere Schichtdicke ohne Profilierung.
Diese Unterlage kann entweder im Schuh fixiert sein oder sie kann als einschiebbare Einlage fabriziert werden. Um das Gleiten des Strumpfes auf derselben zu erleichtern, kann die obere Fläche derselben mit glattem Gewebe oder mit einem ganz weichen, glat ten Leder überzogen sein.
Diese weichen, sich der Fusskonfiguration anpassenden Einlagen müssen direkt an die Fusssohle zu liegen kommen. Die bekannten Gummisohlen der Schuhe nützen nichts, erstens weil der Gummi verhältnismässig hart und zweitens weil zwischen Fuss und Gummi eine harte Ledersohle dazwischengeschaltet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fussunterlage zur Behandlung des Platt- bezw. Spreizfusses, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich über die ganze Fusssohle er streckt und aus einem elastischen, weichen, und daher der Wölbung der Fusssohle sich anschnfiegendem Material besteht und so eine Entlastung der drei Kardinalstützstellen des Fusses bewirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fussunterlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus Schaum- gummi besteht. 2. Fussunterlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus Pora- gummi besteht.Fussunterlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie auf ihrer Oberseite schon in unbelastetem Zustand eine der Fusswölbung entsprechende Form aufweist. Fussunterlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass deren Oberseite mit einem schmiegsamen, glatten Überzug versehen ist.
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| CH177063T | 1934-05-05 |
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| CH (1) | CH177063A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746845C (de) * | 1941-03-22 | 1944-10-18 | Carl Biirkenstock Fa | Schuheinlage aus nachgiebigem Werkstoff |
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1934
- 1934-05-05 CH CH177063D patent/CH177063A/de unknown
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