CH176345A - Reissverschluss. - Google Patents
Reissverschluss.Info
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- CH176345A CH176345A CH176345DA CH176345A CH 176345 A CH176345 A CH 176345A CH 176345D A CH176345D A CH 176345DA CH 176345 A CH176345 A CH 176345A
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Description
Reissverschluss. E5 ist bekannt, Reissverschlüsse mit Stoff bahnen zu versehen. - welche die Verschluss- glieder bei geschlossenem Verschluss ver decken.
Es ist aber erwünscht, ausser den Ver- schlussgliedern auch den Schieber zu ver decken. Lässt man, wie es am nächstliegenden ist, den sichtbaren Deckschild des Schiebers ganz oder zum grössten Teil fortfallen, so ist der Schieber nicht mehr ohne weiteres auf der Verschlusskette geführt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung soll dieser Nachteil dadurch beseitigt werden, dass die Verschlussglieder zur Führung des ohne Deckschild ausgebildeten Schiebers eingerich tet sind. Die Verschlussglieder können zur Führung des Schiebers wenigstens auf einer Seite mindestens eine Ausnehmung oder einen Vorsprung aufweisen oder so ausge bildet sein, dass sie an dem die Kupplungs elemente tragenden Ende breiter sind als an der diesem Ende abgewandten Stelle.
Der Schieber besteht dabei vorteilhaft nur aus einem Rückenschild und aus einem keilför migen Mittelstück, welche Teile mit den Füh rungsflächen an den Verschlussgliedern ent sprechenden Gegenführungsflächen versehen sind.
Die Klemmschenkel der Verschlussglieder können auch schräg verlaufen.
Die beigefügte Zeichnung stellt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standes dar.
Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungs beispiel eines Schiebers in Vorder- und Seitenansicht und in Aufsicht; Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den montierten Schieber nach der Linie IV-IV der Fig. 1; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den montierten Schieber nach der Linie V -V der Fig. 1;
Fig. ö zeigt ein anderes Ausführungsbei spiel eines Schiebers, wobei Fig. 7 den Querschnitt des montierten Schiebers nach der Linie VII VII in Fig. 6, und Fig. 8 den Querschnitt des montierten Schiebers nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6 darstellen.
Gleichzeitig zeigen auch diese zuletzt genannten Fig. 7 und 8 zweck mässige Formen von Verschlussgliedern, die an dem die Kupplungselemente tragenden Ende breiter sind als an der diesem Ende ab gewandten .Stelle; Fig. 9 bis 12 zeigen in Aufsicht und Schnitt Verschlussglieder mit zur Führung des Schiebers .dienenden Ausnehmungen; Fig. 13 bis 15 zeigen weitere Ausfüh rungsformen der Verschlussglieder und der dazu passenden Schieber im Querschnitt;
Fig. 16 zeigt ein Verschlussglied, bei wel chem die Klemmschenkel an ihren Enden nach innen gerichtete Vorsprünge besitzen, die sich überdecken und das Band zwischen den Klemmschenkeln knicken und um einen Klemmschenkel herumlegen; Fig. 17 bis 20 zeigen Verschlussglieder in Ansicht und Querschnitt, bei welchen die Kupplungselemente so angeordnet und ausge bildet sind, dass für beide Gliederreihen die gleichen Verschlussglieder benutzt werden können, und wobei sich die Erhöhungen einer seits und die Vertiefungen anderseits gegen überstehen;
Fig. 21 bis 24 zeigen Verschlussglieder in Ansicht und Querschnitt, bei denen die Kupp lungselemente auf der Oberseite des Gliedes mit den auf der Unterseite des Gliedes be findlichen übereinstimmen; Fig. 25 und 26 zeigen einen Reissver- schlussschieber mit Sperrvorrichtung.
In allen Figuren sind dieselben Teile mit denselben Buchstaben bezeichnet.
a ist der Rückenschild des Schiebers, b das keilförmige Mittelstück und c sind die Verschlussglieder.
Der zum Öffnen und Schliessen des Ver schlusses dienende Schieber nach Fig. 1 bis 3 besteht nur aus einem Rückenschild a und einem keilförmigen, mit einem Lagerauge für die Schieberhandhabe versehenen Mittelstück <I>b,</I> deren Längsränder als Führungsleisten <I>d</I> bezw. e ausgebildet sind.
Mit diesen Leisten greift der Schieber in die seitlichen Ausneh- mungen f der Verschlussglieder c nach Fig. 4 und 5 und 9 bis 12, wodurch eine einwand freie Führung des ohne Deckschild ausge bildeten Schieberes gewährleistet ist. Die Oberseite der Verschlussglieder bezw. Glieder kette wird vom Schieber nicht berührt, so dass die aus Gewebe, Leder oder dergleichen ge bildeten Stoffbahnen zur Abdeckung der Glieder auch den Schieber überdecken, ohne einer Verschleisswirkung bezw. Beschädigung beim Hin- und Herziehen des Schiebers aus gesetzt zu werden.
Ebenfalls eine freie Oberseite der Glieder kette wird erzielt bei einem Schieber nach Fig. 6 bis,8. Es ist a wieder der Rückenschild und b das keilförmige Mittelstück, welches in eine Verlängerung g ausläuft.
Die Seiten flächen h. und<I>i</I> des keilförmigen Mittel stückes b stehen zu dem Rückenschild a nicht senkrecht, sondern schräg, so dass sie dem Mittelstück schwalbenschwanzförmige Gestalt geben und mit der Innenfläche des Rücken schildes a und den Innenflächen 1e und l der Seitenränder des Rückenschildes a schwal- benschwanzförmige Führungen bilden.
Die zugehörigen Verschlussglieder a haben Klemmschenkel in, die winklig zueinander stehen, so dass die Verschlussglieder a am Kopfende n breiter sind als am Fussende. Sie passen in die schwalbenschwanzförmigen Führungen des Schiebers. Nach den Fig. 13 bis 15 weisen die Glieder c parallele, aber schräg verlaufende Klemmschenkel m auf und die Führungen in den Schiebern sind Schrägkanäle.
In allen diesen Fällen ist eine sichere Führung und ein hemmungsloses Hin- und Hergleiten des Schiebers gewährleistet, wobei wieder nur die Unterseite der Ver- schlussgliederkette vom Schieber bedeckt wird, während die Oberseite frei bleibt.
Zur Abdeckung kann entweder das als Träger der Verschlussglieder <I>a</I> dienende Band<I>p</I> winklig um die Klemmschenkel<I>na</I> herumgelegt sein oder es sind zusätzliche, mit dem als Träger der Verschlussgliederdicnenden Band p fest- verbundene Stoffstreifen q als Decklaschen vorhanden.
Zweckmässigerweise besitzen die Klemmschenkel m der Reissverschlussglieder a an ihren Enden nach innen gerichtete Vor sprünge r, die sich überdecken und das Band p zwischen den Klemmschenkeln 7n knicken, so dass es sich um den äussern Klemmschenkel herumlegt (Fig. 16).
Damit für beide Verschlusshälften gleich artige Verschlussglieder verwendet werden können, kann jedes Verschlussglied a mit zwei wechselseitig angeordneten, halbkugel- oder schneidenförmigen Erhöhungen und Ver tiefungen s als Kupplungselemente versehen sein (Fig. 17 bis 24).
Die Betätigung des Schiebers erfolgt zweckmä.ssigerweise durch einen Anhänger t, der am Mittelstück b des Schiebers befestigt ist. Mit diesem Anhänger t kann ausserdem ein Sperrorgan n, beispielsweise eine Feder, verbunden sein, durch welche der Schieber in der Ruhestellung gegen unbeabsichtigtes Ver rücken gesichert ist und welche bei einem auf den Anhänger t ausgeübten Zug den Schieber freigibt.
Eine zweckmässige Ausführungs form zeigen Fig. 25 und 26, bei welcher in dem Mittelstück 6 des Schiebers ein Kanal v eingelassen. ist, in den der Anhänger t mit dem Sperrorgan xc eingeführt und in welchem er gegen Herausfallen verankert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Reissverschluss, der mit im geschlossenen Zustand die Verschlussglieder verdeckenden Stoffbahnen versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschlussglieder zur Füh rung des ohne Deckschild ausgebildeten Schiebers eingerichtet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss- glieder zur Führung des Schiebers wenig stens auf einer Seite mit mindestens je einer Ausnehmung versehen sind, in die ein seitwärts abgebogener Rand des Schiebers eingreift. 2.Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss glieder zur Führung des Schiebers wenig stens .auf einer Seite mit mindestens je einem Vorsprung versehen sind, der in eine seitliche Nut des Schiebers eingreift. B. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verschluss glieder an dem die Kupplungselemente tragenden Ende breiter sind als an der diesem Ende angewandten Stelle. 4. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Ver- schlussglieder tragende Band winkelig um die Klemmschenkel der Glieder her umgebogen ist. 5. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemm schenkel der Glieder schräg verlaufen. 6.Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemm schenkel an ihren Enden nach innen ge richtete Vorsprünge besitzen,. die sich überdecken und das Band zwischen den Klemmschenkeln knicken und um einen Klemmschenkel herumlegen. 7. Reissverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupp lungselemente der Verschlussglieder so angeordnet und ausgebildet sind, dass für beide Gliederreihen die gleichen Ver- schlussglieder benutzt werden können. B.Reissverschluss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Oberseite des Gliedes befindlichen Kupplungselemente mit den auf der Unterseite des Gliedes befindlichen über einstimmen. 9. Reissverschluss nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Glie der an der Oberseite und Unterseite je eine halbkugelähnliche Erhöhung und Vertiefung besitzen, wobei sich die Er höhungen einerseits und die Vertie fungen anderseits gegenüberstehen. 10.Reissverschluss nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Er- höhungen und Vertiefungen schneiden- förmige Gestalt besitzen. 11. Reissverschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schie ber aus einem Rückenschild und einem keilförmigen Mittelstück besteht. 12.Reissverschluss nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass der Schie ber aus einem Rückenschild und einem keilförmigen Mittelstück besteht, das einen schwalbenschwanzähnlichen -Quer- schnitt besitzt. 7.3. Reissverschluss nach Unteranspruch 12, dadurch- gekennzeichnet, dass die Seiten flächen des Mittelstückes zusammen mit den Innenflächen des Rückenschildes und dessen Seitenrändern schwalbenschwanz- förmige Führungen für die Verschluss glieder bilden. 14.Reissverschluss nach Unteranspruch 1.3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an das Mittelstück eine Verlängerung an schliesst. 15. Reissverschluss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Mittel- stück des Schiebers ein Lagerauge zur Befestigung der Schieberhandhabe vor gesehen ist. 16.Reissverschluss nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mittelstück ein Anhänger mit einem Sperrorgan verankert ist, durch das der Schieber in der Ruhestellung gegen un beabsichtigtes Verrücken gesichert ist und das bei einem auf den Anhänger ausgeübten Zug den Schieber freigibt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE176345X | 1933-02-10 | ||
| DE70333X | 1933-03-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH176345A true CH176345A (de) | 1935-04-15 |
Family
ID=25749505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH176345D CH176345A (de) | 1933-02-10 | 1934-02-10 | Reissverschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH176345A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063547B (de) * | 1954-01-07 | 1959-08-20 | Julius Pueschner | Reissverschluss |
-
1934
- 1934-02-10 CH CH176345D patent/CH176345A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063547B (de) * | 1954-01-07 | 1959-08-20 | Julius Pueschner | Reissverschluss |
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