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CH175852A - Bogie on rail vehicles. - Google Patents

Bogie on rail vehicles.

Info

Publication number
CH175852A
CH175852A CH175852DA CH175852A CH 175852 A CH175852 A CH 175852A CH 175852D A CH175852D A CH 175852DA CH 175852 A CH175852 A CH 175852A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bogie
wheels
bogie according
cradle
longitudinal beam
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Buchli Jacob
Original Assignee
Buchli Jacob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buchli Jacob filed Critical Buchli Jacob
Publication of CH175852A publication Critical patent/CH175852A/en

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Description

  

      Drehgeste11    an Schienenfahrzeugen.    Drehgestelle an Schienenfahrzeugen bis  heriger Bauart sind dadurch gekennzeichnet,  dass alle Räder in einem gemeinsamen Rah  men gefedert gelagert, je zwei Räder ver  mittelst einer Welle fest verbunden sind und  die Abstützung des     Wagenkastens    an einer  einzigen, in der     Mitte    des Rahmens liegenden  Stelle erfolgt.  



  Diese Bauart hat verschiedene     Nachteile:     Alle Kräfte, welche einseitig und horizontal  auf das Drehgestell wirken, erzeugen ein  Drehmoment um. den     Abstützungspunkt    und  verursachen die bekannten     Schlingerbewe-          gungen.    Solche horizontal wirkenden Kräfte  können auftreten bei Schienenstössen, beim       Überfahren    von Fremdkörpern, beim Brem  sen und besonders beim spiessgängigen Lauf  des     Drehgestelles.    Die Nachteile des Schlin  gerns sind bekannt.

   Die     Schlingerkräfte    be  einflussen den Lauf des Fahrzeuges in un  günstiger Weise und führen nicht nur zu  einem sehr ungünstigen stossenden Lauf des  Fahrzeuges, sondern auch zu bedenklichen    Gleisverschiebungen. Der Effekt davon zeigt  sieh in einer beträchtlichen Erhöhung der  Unterhaltungsarbeit am Fahrzeug und am  Gleis.  



  Infolge der Verbundenheit je zweier Rä  der durch eine gemeinsame Welle nimmt bei  jeder noch so geringen Ablenkung eines  Rades von der geradlinigen Bahn die ganze  Masse des Drehgestelles an den Ablenkungs  bewegungen teil, womit grosse Beschleuni  gungskräfte zur Wirkung kommen, welche  die bereits erwähnten zerstörenden Wirkun  gen auf das Gleis ausüben.  



  Die Drehgestelle bisheriger Bauart be  sitzen mit wenig Ausnahmen zwei Trag  achsen, auf welche sich über Federn das  Wagengewicht abstützt. Die     Abstützung    ist  statisch unbestimmt, weil :die Abstützung  auf die Schienen in vier Punkten erfolgt.  Die Federn haben den Zweck,     die    Rad  belastungen möglichst gleichmässig zu er  halten; es ist aber nicht zu vermeiden, dass  schon bei ihrer     Einstellung    Ungleichheiten      in der Belastung entstehen, die aber während  der Fahrt durch Unebenheiten im Gleise, wie  zum Beispiel Schienenstösse, Frostbeulen,       Überhöhungen        etc.    eine     ständige    Verände  rung erfahren.

   Die Federn, welche dem Spiel  der Achsen zu folgen haben, sind     -daher    in  einem ständigen     Schwingungszustand.    Der       Schwingungseffekt    wird auf den Wagen  kasten übergeleitet, wo er von den Gästen  als unangenehmes Vibrieren empfunden     wird.     



  Die Verbundenheit zweier Räder durch  eine gemeinsame Welle in Verbindung mit  der konischen Form der     Radreifenoberfläche     bedingt ein ständiges Gleiten des einen oder  des andern Rades auf den Schienen; ab  gesehen von dem dadurch     entstehenden    Lärm,  werden durch das Gleiten     Reibschwingungen     erzeugt, die sich im Wageninnern durch hef  tiges Zittern bemerkbar machen. Das mehr  oder weniger ständige -Gleiten der Räder er  höht die     Abnutzung    an den Gleitstellen. Der  Gleitzustand verschlechtert die Ausnutzung  der     Reibung        zwischen    Rad und Schiene, wel  chem Umstande bei der Bemessung des       Bremsklotzdruckes    Rechnung zu tragen ist.

    



  Alle diese Nachteile werden durch die  vorliegende     Erfindung    beseitigt.  



  Die Erfindung betrifft ein Drehgestell  an Schienenfahrzeugen, bei welchem sich das  auf das Drehgestell     entfallende        Gewicht    des  Wagenkastens über eine Wiege auf die Mitte  von zwei Längsträgern abstützt, in welchem  Einzelräder gelagert sind.     Dabei    ist jeder  Längsträger um einen     unter    der Wiege un  gefähr in der     Radmittelebene    und in der       Mittelebene    des Längsträgers     liegenden    Punkt  sowohl in der horizontalen, als auch in einer  vertikalen Ebene frei drehbar, während die  Wiege gegenüber dem Wagenkasten keine  horizontalen     Drehbewegungen    ausführen  kann.  



  Die Vorteile des Drehgestelles nach der       Erfindung    gegenüber der     bisherigen    Bauart  sind die folgenden:  Da die Radsätze durch Einzelräder er  setzt     sind,    welche in zwei Längsträgern  untergebracht sind und das auf das Dreh  gestell entfallende Gewicht des Wagen-         kastens    sich gleichmässig auf die     :Mitte    der  Längsträger abstützt, sind die Ursachen,  welche zu den     Schlingerbewegungen    des  Fahrzeuges führen, beseitigt.

   Die Abstützung  des auf das Drehgestell entfallenden Teils  des     ZVagengewichtes    auf die Schienen ist  statisch bestimmt, denn jeder Längsträger       kann    sich unabhängig vom andern in verti  kalem und horizontalem Sinn drehen. Damit       bleibt    die Radbelastung auf unebener Bahn  stets konstant, womit auch die     grösstmöglich-          ste    Laufruhe des Wagens erreicht     ist.     



  Das Drehgestell gemäss der Erfindung  besitzt Einzelräder, womit die unangenehmen  Eigenschaften des     Gleitens    eines Radsatzes       behoben    sind. Ein Gleiten eines Einzelrades  während der Fahrt     tritt    nicht auf, womit die  Abnutzung an Rad und     Schiene    auf ein  Minimum beschränkt wird. Da sich das Rad  nur in einem rollenden Zustand befindet,  kann der     Bremsklotzdruck    erhöht werden.  



  Das Drehgestell nach der Erfindung er  möglicht die Unterbringung eines Feder  systems, das nur aus Schraubenfedern be  steht. Das Federsystem des normalen Dreh  gestelles besteht nämlich aus einer Kombina  tion von     Blatt-    und Schraubenfedern. Es ist  bekannt, dass Blattfedern innere Reibung be  sitzen. Diese Eigenschaft .ergibt für die Ruhe  des Laufes insofern     Nachteile,    als :sämtliche  Kräfte, welche den Betrag der     Reibung     nicht erreichen, von den Federn auf den  Wagenkasten übergeleitet werden. Man ist  daher bestrebt, das Federsystem reibungsfrei  zu gestalten, was nur ,durch     Verwendung     von Schraubenfedern und Ausschaltung von  Gleitstellen möglich ist.

   Die bisherige Bau  art der Drehgestelle gestattet wegen den be  schränkten Raumverhältnissen nicht die An  wendung eines Federsystems, das     nur    aus  Schraubenfedern besteht. Eine zweckmässige  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des zeichnet sich dadurch aus, dass an Stelle  von vier Rädern pro Drehgestell deren acht  zur Verwendung kommen, wobei die Achsen  je zweier vor und hinter dem     Drehpunkt    lie  genden Räder unter sich durch ein Zwischen  gestell fest verbunden sind, welches im      Längsträger zwischen den Rädern     elastisch     gelagert ist, derart, dass ,die so verbundenen  Räder unabhängig in einer horizontalen und  einer vertikalen, durch die Radflanschen  gebildeten Ebene kleine Bewegungen aus  führen können.

   Diese Anordnung     gestattet,     sowohl den Raddruck, als auch den     Spür-          kra.nzdruck    an zwei Stellen aufzunehmen,  wodurch die Abnutzung und die Beanspru  chung von Rad und Schiene auf den halben  Betrag verringert werden. Zudem werden  Stösse, welche auf das Rad wirken, stets ela  stisch aufgenommen, wodurch eine beträcht  liche Schonung sämtlicher Konstruktionsteile  sowohl des Wagens, als auch des Schienen  oberbaues erzielt werden.  



  Auch die gleichmässige     Verteilung    der  vom Drehgestell aufgenommenen Last auf  acht statt auf vier Räder wirkt sich bei der  Beanspruchung der Kunstbauten, zum Bei  spiel bei Brücken, günstig aus. Es kommt  hinzu, dass die     Aehtradkonstruktion    erlaubt,  einen bedeutend grösseren Radstand -zu ver  wenden, ohne den Anlaufwinkel zwischen  Rad und Schiene zu vergrössern, weil die  Achsen je zweier vor und hinter dem Dreh  punkt jedes Längsträgers liegenden Räder  unter sich durch ein Zwischengestell verbun  den sind, auf welches Zwischengestell sich  jeder Längsträger     derart        abstützt,    dass die  Zwischengestelle sich gegenüber ihrem Längs  träger je um eine vertikale und eine hori  zontale Achse,

   deren Schnittpunkt zwischen  den beiden Rädern liegt, drehen können. Es  ergibt sich daher, dass das neue Drehgestell  sowohl in der     Ausführung    mit vier, aber  noch mehr in der Ausführung mit acht Rä  dern in bezug auf die Weichheit des Laufes,  der Unterdrückung des Lärms und des Unter  haltes von Wagen und Geleise dem Dreh  gestell bisheriger Bauart überlegen ist. Für  Gleisanlagen, bei welchen alle Schienen schräg  nach innen geneigt befestigt sind, empfiehlt es  sieh, die Längsträger     resp.    die Triebräder  ebenfalls in die Neigung der Schienen zu  legen. Der Vorteil dieser Anordnung liegt       darin,    dass zylindrische Laufflächen der Rad  reifen verwendet werden können, die sich,         ohne    zu gleiten, bewegen.

   Die Schrägstel  lung der Schienen, wie sie bei Normalbahnen  allgemein angewendet     wird,    verlangt für  Radsätze konische Laufflächen der Rad  reifen, damit ein Aufliegen derselben auf die  ganze Schienenbreite .gewährleistet ist.  



  In     Fig.    1 bis 7 sind Ausführungsbeispiele  von Drehgestellen nach der Erfindung sche  matisch dargestellt, und zwar ist in     Fig.    1  bis 4 ein Gestell mit vier und in     Fig.    5 bis 7  ein Gestell mit acht Rädern gezeigt.  



       Fig.    1     resp.        Fig.    5 zeigen dasselbe im       Aufriss    ;       Fig.3        resp.        Fig.    6 zeigen den Grundriss;       Fig.    2 ist ein Längsschnitt durch die  Wiege;       Fig.    4 ist eine Ansicht der Wiege in  Schienenrichtung;       Fig.    7 ist ein     Schnitt    durch die Ab  stützung eines Längsträgers auf ein     Zwi-          sehengestell    beim Drehgestell nach     Fig.    5  bis 7.  



  Beim Beispiel nach     Fig.    1 bis 4 sind je  zwei Räder 1 in einem Längsträger 2 dreh  bar gelagert; zwei durchgehende Bolzen 3  verbinden die beiden Wangen des Längs  trägers 2. In der     Mitte    zwischen den Rädern  1 befindet sich die Abstützung der Wiege 4  auf die Längsträger 2.

   Das Gelenkorgan 5,  welches eine Drehbewegung des Längsträgers  2 um einen unter der Wiege ungefähr in der       Radmittelebene    und in der     Mittelebene    des  Längsträgers gelegenen Punkt sowohl in  einer horizontalen, als auch in einer Verti  kalebene zulässt, ist in einem geschlossenen,  mit Öl gefüllten gasten untergebracht und  so niedrig gebaut, dass der Raum zwischen  den     Vriegebalken    6, 7 zur Unterbringung  von     Schraubenfedern    möglichst gross wird.

    Dies wird dadurch erreicht, dass ein verti  kaler zylindrischer Zapfen mit einem hori  zontalliegenden Zylinder von     kreisabschnitt-          förmigem        Querschnitt        verbunden    ist, wobei  der     vertikale    Zapfen senkrecht auf ,der  Schnittfläche dieses Zylinders sitzt. Diese  Merkmale sind auch     gültig,    wenn die Räder,  wie in     Fig.    4 angegeben ist, nach innen ge  neigt angeordnet werden.      Beim Beispiel nach     .Fig.    5 bis 7 sind -je  zwei benachbarte Räder 13 durch ein Zwi  schengestell 14 miteinander verbunden.

   Dieses  trägt zusammen mit einem zweiten Zwischen  gestell 14 über die seitlichen     Zapfen    15 einen  Längsträger 2. Um jeden Zapfen 15 ist ein  Lagerkörper 16 frei drehbar gelegt. Zwi  schen dem Lagerkörper 16 und dem Längs  träger 2 sind allseitig elastische Beilagen 17  (Gummi oder Federn) eingelegt, welche  jedem Räderpaar eine freie, aber begrenzte  Einstellung     und    eine leichte Abfederung des  Zwischengestelles 14 gegenüber dem zugehö  rigen Längsträger 2 erlauben. Die Federn 18  bezwecken eine Zentrierung des Räderpaares  in der     Mittelstellung.     



  Die Wiege 4 besteht in beiden Beispielen  aus einem     obern    und einem untern Quer  balken 6 und 7, zwischen welchen die Trag  federn 8 eingelegt sind. Zwischen die Quer  balken 6 und 7 können     Schwingungsdämpfer     eingebaut werden. Der Führungsrahmen 9  dient zur Aufnahme von Schubkräften, wel  che hauptsächlich bei der Bremsung auf  treten. Er ist     ,so    ausgebildet,     dass    der Quer  balken 7     vertikal    und seitlich innerhalb Be  grenzungsanschlägen und der Federung sich  bewegen kann.  



  Die beiden Längsträger 2 sind durch die  Spurstangen 11     miteinander    verbunden. In  die letzteren sind vorgespannte Federn 12  eingelegt, welche eine begrenzte seitliche Be  wegung der beiden Längsträger gegenein  ander ermöglichen. Die Räder 1     resp.    13  können nach innen unter einem Winkel, wel  cher der     Schrägstellung    der Schiene ent  spricht, geneigt sein. Die Laufflächen wer  den in diesem Fall zweckmässig zylindrisch  ausgeführt. Die zylindrische Lauffläche be  sitzt wesentliche Vorteile. Bei schräg nach  innen gestellten Schienen und senkrecht ste  henden Rädern muss die Lauffläche konisch  ausgeführt werden, damit ein Aufliegen des  Rades auf die Schiene in der ganzen Breite  des Schienenkopfes erfolgt.

   In diesem Falle  tritt ein stetiges Gleiten des Rades auf der  Schiene ein, weil das Abrollen des Rades       auf        Rollkreisen    mit verschiedenen Durch-         messern    vor sich geht. Dieser Nachteil ist.  aufgehoben, wenn die Räder in die Neigung  der Schiene gestellt. und mit zylindrischen  Laufflächen versehen sind.



      Rotation gesture11 on rail vehicles. Bogies on rail vehicles of the previous design are characterized in that all wheels are spring-mounted in a common frame, two wheels are firmly connected by means of a shaft and the car body is supported at a single point in the middle of the frame.



  This type of construction has various disadvantages: All forces that act on one side and horizontally on the bogie generate a torque. the support point and cause the well-known rolling movements. Such horizontally acting forces can occur in the event of rail impacts, when driving over foreign objects, when braking and especially when the bogie runs on a narrow bogie. The disadvantages of snaking are well known.

   The rolling forces influence the running of the vehicle in an un favorable manner and not only lead to a very unfavorable jerking running of the vehicle, but also to serious track shifts. The effect of this is shown in a considerable increase in maintenance work on the vehicle and on the track.



  As a result of the connection of two wheels by a common shaft, the whole mass of the bogie participates in the deflection movements with every slight deflection of a wheel from the straight path, whereby great acceleration forces come into effect, which have the already mentioned destructive effects exercise on the track.



  With few exceptions, the previous design bogies have two support axles on which the weight of the car is supported by springs. The support is statically indeterminate because: The support on the rails takes place in four points. The purpose of the springs is to keep the wheel loads as evenly as possible; it cannot be avoided, however, that imbalances arise in the load as soon as they are set, which, however, undergo constant change during the journey due to unevenness in the track, such as rail joints, frostbite, canting, etc.

   The springs, which have to follow the play of the axes, are therefore in a constant state of oscillation. The vibration effect is transferred to the car body, where it is perceived by the guests as an unpleasant vibration.



  The connection of two wheels by a common shaft in connection with the conical shape of the wheel tire surface causes constant sliding of one or the other wheel on the rails; Apart from the resulting noise, friction vibrations are generated by sliding, which are noticeable in the interior of the car through intense tremors. The more or less constant sliding of the wheels he increases the wear on the sliding points. The sliding condition worsens the utilization of the friction between wheel and rail, which must be taken into account when dimensioning the brake pad pressure.

    



  All of these disadvantages are eliminated by the present invention.



  The invention relates to a bogie on rail vehicles in which the weight of the car body allotted to the bogie is supported via a cradle on the center of two longitudinal members in which individual wheels are mounted. Each side member is freely rotatable about a point under the cradle in the wheel center plane and in the center plane of the side member both in the horizontal and in a vertical plane, while the cradle cannot rotate horizontally relative to the car body.



  The advantages of the bogie according to the invention over the previous design are as follows: Since the wheelsets are set by individual wheels, which are housed in two side members and the weight of the car body allotted to the bogie is evenly distributed on the: Center of the side members the causes which lead to the rolling movements of the vehicle are eliminated.

   The support of the part of the ZVagenweight on the rails, which is allotted to the bogie, is statically determined, because each side member can rotate independently of the other in a vertical and horizontal direction. This means that the wheel load remains constant on an uneven track, which means that the car is as smooth as possible.



  The bogie according to the invention has individual wheels, which eliminates the unpleasant properties of sliding a wheel set. A single wheel does not slide while driving, which means that wear on the wheel and rail is kept to a minimum. Since the wheel is only in a rolling condition, the brake pad pressure can be increased.



  The bogie according to the invention it allows the accommodation of a spring system that is only made of coil springs be. The spring system of the normal bogie consists of a combination of leaf and coil springs. It is known that leaf springs have internal friction. This property results in disadvantages for the smoothness of the run insofar as: all forces which do not reach the amount of friction are transferred from the springs to the car body. The aim is therefore to make the spring system friction-free, which is only possible by using coil springs and eliminating sliding points.

   The previous construction type of bogies does not allow the use of a spring system that consists only of coil springs because of the limited space available. An expedient embodiment of the subject matter of the invention is characterized in that instead of four wheels per bogie, eight are used, the axes of two wheels in front of and behind the fulcrum being firmly connected to each other by an intermediate frame, which in the The longitudinal beam is elastically mounted between the wheels in such a way that the wheels connected in this way can perform small movements independently in a horizontal and a vertical plane formed by the wheel flanges.

   This arrangement allows both the wheel pressure and the sensing pressure to be recorded at two points, as a result of which the wear and tear on the wheel and rail are reduced to half the amount. In addition, shocks that act on the wheel are always ela stically absorbed, whereby a considerable Liche protection of all structural parts of both the car and the track superstructure can be achieved.



  The even distribution of the load picked up by the bogie on eight instead of four wheels also has a positive effect on the strain on engineering structures, for example bridges. In addition, the axle wheel construction allows a significantly larger wheelbase to be used without increasing the contact angle between wheel and rail, because the axles of two wheels in front of and behind the pivot point of each side member are connected by an intermediate frame are, on which intermediate frame each longitudinal beam is supported in such a way that the intermediate frames each around a vertical and a horizontal axis relative to their longitudinal beam,

   whose point of intersection is between the two wheels, can rotate. It therefore follows that the new bogie both in the version with four, but even more in the version with eight wheels in terms of the softness of the run, the suppression of noise and the maintenance of wagons and tracks the bogie previous Design is superior. For track systems in which all rails are attached inclined inwards, it is recommended to see the longitudinal beams, respectively. to also place the drive wheels in the incline of the rails. The advantage of this arrangement is that cylindrical treads of the wheel tires can be used, which move without sliding.

   The inclination of the rails, as it is generally used in normal railways, requires conical running surfaces of the wheel tires for wheel sets so that they can rest over the entire width of the rails.



  In Fig. 1 to 7 embodiments of bogies according to the invention are cal cally shown, namely in Fig. 1 to 4, a frame with four and in Fig. 5 to 7 a frame with eight wheels is shown.



       Fig. 1 resp. Figures 5 show the same in elevation; Fig. 3 resp. Fig. 6 show the plan; Fig. 2 is a longitudinal section through the cradle; Figure 4 is a view of the cradle in the rail direction; 7 is a section through the support of a longitudinal beam on an intermediate frame in the case of the bogie according to FIGS. 5 to 7.



  In the example of Figures 1 to 4 two wheels 1 are rotatably mounted in a side member 2 bar; two continuous bolts 3 connect the two cheeks of the longitudinal beam 2. In the middle between the wheels 1 is the support of the cradle 4 on the longitudinal beam 2.

   The joint member 5, which allows a rotary movement of the longitudinal beam 2 around a point located under the cradle approximately in the wheel center plane and in the center plane of the longitudinal beam, both in a horizontal and in a vertical plane, is housed in a closed, oil-filled guest and built so low that the space between the Vriegebalken 6, 7 for accommodating coil springs is as large as possible.

    This is achieved in that a vertical cylindrical pin is connected to a horizontal cylinder of circular section-shaped cross section, the vertical pin sitting perpendicularly on the cut surface of this cylinder. These features are also valid when the wheels, as indicated in FIG. 4, are arranged inclined inwardly. In the example according to Fig. 5 to 7 are two adjacent wheels 13 connected to one another by an inter mediate frame 14.

   This carries together with a second intermediate frame 14 via the lateral pin 15 a longitudinal beam 2. Around each pin 15, a bearing body 16 is placed freely rotatable. Between tween the bearing body 16 and the longitudinal support 2 elastic inserts 17 (rubber or springs) are inserted on all sides, which allow each pair of wheels a free but limited setting and a slight cushioning of the intermediate frame 14 relative to the associated longitudinal member 2. The purpose of the springs 18 is to center the pair of wheels in the middle position.



  The cradle 4 consists in both examples of an upper and a lower cross bars 6 and 7, between which the support springs 8 are inserted. Vibration dampers can be installed between the crossbars 6 and 7. The guide frame 9 is used to absorb thrust forces, wel che mainly occur when braking. It is designed so that the cross bar 7 can move vertically and laterally within Be limiting stops and the suspension.



  The two longitudinal members 2 are connected to one another by the tie rods 11. In the latter preloaded springs 12 are inserted, which allow a limited lateral movement of the two side members against each other. The wheels 1 respectively. 13 can be inclined inwards at an angle which corresponds to the inclination of the rail. The running surfaces who in this case expediently run cylindrical. The cylindrical running surface be seated significant advantages. If the rails are inclined inwards and the wheels are vertical, the running surface must be conical so that the wheel rests on the rail over the entire width of the rail head.

   In this case, the wheel slides steadily on the rail, because the wheel rolls on rolling circles with different diameters. This disadvantage is. canceled when the wheels are placed in the incline of the rail. and are provided with cylindrical running surfaces.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Drehgestell an Schienenfahrzeugen, bei welchem sich das auf das Drehgestell ent fallende Gewicht des Wagenkastens über eine Wiege auf die Mitte von zwei Längs trägern abstützt, in welchen Einzelräder ge lagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längsträger um einen unter der Wiege ungefähr in der Radmittelebene und in der Mittelebene des Längsträgers gelegenen Punkt sowohl in der horizontalen, als auch in der vertikalen Ebene frei drehbar ist, während die Wiege gegenüber dem Wagen kasten keine horizontalen Drehbewegungen ausführen kann. UNTERANSPRüCHE 1. PATENT CLAIM: Bogie on rail vehicles, in which the weight of the car body falling on the bogie is supported via a cradle on the center of two longitudinal beams, in which individual wheels are ge stored, characterized in that each longitudinal beam is approximately in the wheel center plane and located in the center plane of the longitudinal beam point is freely rotatable both in the horizontal and in the vertical plane, while the cradle box cannot perform any horizontal rotational movements relative to the car. SUBCLAIMS 1. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Wiege und jedem der Längsträger ein Gelenkorgan angeordnet ist, das aus einem Stück besteht und bei welchem ein zum Geleise vertikal stehender zylin drischer Zapfen mit einem horizontal liegenden Teil eines Zylinders von kreis abschnittförmigem Querschnitt verbun den ist, wobei der vertikale Zapfen senk recht auf der ebenen Fläche des hori zontalliegenden Zylinderteils sitzt. 2. Drehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gelenkorgan in einem ge schlossenen mit 01 gefüllten Gehäuse untergebracht ist. 3. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Räder un- gefedert in den Längsträgern gelagert sind. 4. Bogie according to patent claim, characterized in that between the cradle and each of the longitudinal members a joint member is arranged, which consists of one piece and in which a cylindrical pin standing vertically to the track is connected to a horizontally lying part of a cylinder of circular section-shaped cross-section is, with the vertical pin sitting perpendicular right on the flat surface of the hori zontalliegende cylinder part. 2. Bogie according to claim and dependent claim 1, characterized in that the joint member is housed in a closed housing filled with 01 GE. 3. Bogie according to claim, characterized in that the wheels are mounted unsprung in the side members. 4th Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen je zweier vor und hinter dem Drehpunkt jedes Längsträgers liegenden Räder unter sich durch ein Zwischengestell fest ver- bunden sind, auf welche Zwischen gestelle jeder Längsträger sich derart ab stützt, dass die Zwischengestelle sich gegenüber ihrem Längsträger je um eine vertikale und eine horizontale Achse, deren Schnittpunkt zwischen den beiden Rädern liegt, drehen können. 5. Drehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, da.ss die Zwischengestelle mit den Längsträgern elastisch verbunden sind und bei Abweichungen aus der Mittel lage durch Rückstellfedern in die Mittel lage zurückgeführt werden. Bogie according to claim, characterized in that the axes of two wheels in front of and behind the pivot point of each longitudinal beam are firmly connected to each other by an intermediate frame, on which intermediate frames each longitudinal beam is supported in such a way that the intermediate frames are opposite to their Side members can rotate around a vertical and a horizontal axis, the intersection of which is between the two wheels. 5. Bogie according to claim and dependent claim 4, characterized in that the intermediate frames are elastically connected to the side members and are returned to the central position by return springs in the event of deviations from the central position. 6. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wiege aus einem untern und einem obern Quer träger besteht, zwischen welche Schrau benfedern unter Vermeidung von Gleit- stellen eingelegt sind, welche das Wagen gewicht abfedern und ausserdem imstande sind, Seitenbewegungen des Wagen kastens gegenüber dem Drehgestell ela stisch abzufangen. (. Drehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den untern und obern Querträgern Schwingungsdämpfer ein geschaltet sind. B. Drehgestell nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Längs träger an ihren Enden zur Erhaltung des Spurabstandes durch Gelenkstangen mit einander verbunden sind. 6. Bogie according to claim, characterized in that the cradle consists of a lower and an upper cross member, between which helical springs are inserted while avoiding sliding points, which cushion the car's weight and are also able to box sideways movements of the car to intercept the bogie ela stically. (. Bogie according to claim and dependent claim 6, characterized in that vibration dampers are connected between the lower and upper cross members. B. Bogie according to claim, characterized in that the ends of the longitudinal beams are connected to one another by means of articulated rods to maintain the track spacing are connected. 9. Drehgestell nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass in die Gelenkstangen vor gespannte Federn eingebaut sind. 10. Drehgestell nach Patentanspruch, für unter einem bestimmten Winkel schräg gestellte Schienen, dadurch gekennzeich net, dass die Räder nach innen unter einem Winkel, welcher der Schräg stellung der Schienen entsprechen soll, geneigt und mit zylindrischen Lauf flächen versehen sind. 9. Bogie according to claim and dependent claim 8, characterized in that the articulated rods are installed in front of tensioned springs. 10. Bogie according to claim, for rails inclined at a certain angle, characterized in that the wheels are inclined inwards at an angle which should correspond to the inclination of the rails and are provided with cylindrical running surfaces.
CH175852D 1933-05-05 1934-04-27 Bogie on rail vehicles. CH175852A (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE175852X 1933-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH175852A true CH175852A (en) 1935-03-15

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ID=5695083

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH175852D CH175852A (en) 1933-05-05 1934-04-27 Bogie on rail vehicles.

Country Status (1)

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CH (1) CH175852A (en)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883292C (en) * 1951-10-16 1953-07-16 Wegmann & Co Suspension of a two-axle bogie for rail vehicles with axle bearings supported by axle links

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883292C (en) * 1951-10-16 1953-07-16 Wegmann & Co Suspension of a two-axle bogie for rail vehicles with axle bearings supported by axle links

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