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CH163965A - Vorrichtung auf Wellen zur Verminderung von torsionsschwingungen mittelst pendelnder Massen. - Google Patents

Vorrichtung auf Wellen zur Verminderung von torsionsschwingungen mittelst pendelnder Massen.

Info

Publication number
CH163965A
CH163965A CH163965DA CH163965A CH 163965 A CH163965 A CH 163965A CH 163965D A CH163965D A CH 163965DA CH 163965 A CH163965 A CH 163965A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
masses
shaft
pendulum
dependent
points
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH163965A publication Critical patent/CH163965A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/14Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung auf Wellen zur Verminderung von Torsionsschwingungen  mittelst pendelnder blassen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung auf Wellen zur Verminderung  von Torsionsschwingungen, insbesondere von  Schwingungen hoher Frequenz mittelst pen  delnder Massen. Gemäss der Erfindung ist  jede Masse mit     mindestens    zwei Punkten auf  gegenüber der Welle festen Bahnen geführt.  Die Massen können an zwei Punkten     mittelst     je eines Pendelarmes an der Welle bezw.  einem auf der Welle aufgekeilten Teil auf  gehängt sein, so dass sie die Bewegung eines  bifilaren Pendels ausführen. Sie können aber  auch in einem mit der Welle starr verbun  denen Hohlkörper angeordnet und mit minde  stens zwei Punkten auf einer     Kurvenbahn    des  Hohlkörpers geführt sein.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt.  



  Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Ver  minderung von Torsionsschwingungen, bei  der die Massen nach Art eines bifilaren Pen  dels an zwei Armen aufgehängt sind;    Fig. 2 stellt eine der Massen von Fig. 1  dar;  Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Vorrich  tung, bei der die Massen mittelst Rollen auf  einer Kurvenbahn geführt sind;  Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt zu Fig. 3;  Fig. 5 veranschaulicht eine weitere Vor  richtung zur Dämpfung von Torsionsschwin  gungen, und schliesslich zeigen  Fig. 6 und 7 Vorrichtungen zum Dämpfen  der Pendelbewegungen der Massen bei einer  Vorrichtung gemäss Fig. 1 und,2;  Fig. 8, zeigt schliesslich eine Vorrichtung,  bei welcher sich die Verhältnisse der Pendel  bewegung beim Anlaufen bis     zum    normalen  Betrieb ändern.  



  Bei der Vorrichtung nach Fig. l und 2  ist auf der Welle 1, deren     Torsionsschwin-          gungen    vermindert werden sollen, ein drei  eckiger Träger 7     aufgekeilt,    in dessen Ecken       mittelst    Zapfen 6 drei zweiarmige Hebel 8  gelagert sind. Die Massen 2a, 2b, 20     sind    an  den zweiarmigen Hebeln 3     mittelst    Zapfen 4      im Abstand r von den Drehzapfen G der  Hebel derart     aufgehängt,    dass je zwei     ihrer     Punkte sich auf gegenüber der Welle 1 festen       Bahnen    5 bewegen können.

   Die Massen 2 wer  den dabei bezüglich der Welle um die     Mittel-          punkte    :der Zapfen 6 eine translatorische  Pendelbewegung ausführen. Bei gleichför  miger Drehung der Welle bewegen sich die  Mittelpunkte der Zapfen 4 um die Welle 1  auf einem Kreis 7', dessen Radius     R    grösser  als der Radius r der Schwingungsbahnen 5  ist.  



  Werden sowohl die beiden Radien     P    und  r als auch die Grösse x, welche die Differenz  aus dem Abstand des .Schwerpunktes     S    der       Massen    von der Achse der Welle 1 und dem  Pendelradius r darstellt, in geeigneter Weise  gewählt, so entsteht ein     Optimum    in der zu  erwartenden Dämpfungswirkung.

   Es lässt  sich     nachweisen,    dass dieser     Wert    dann er  wartet werden kann,     wenn    die Bedingung  
EMI0002.0013     
    erfüllt ist, das heisst wenn die Differenz des  Abstandes des Schwerpunktes     S    der Massen  2 -2c von der Achse der Welle 1 und dem  Krümmungsradius r der gekrümmten Pendel  bewegungen, dividiert durch den Krüm  mungsradius r der Pendelbewegung, gleich  dem Quadrat der Ordnungszahl der zu  dämpfenden Torsionsschwingung ist. Eine  Dämpfungswirkung wird auch dann erreicht,  wenn die Grösse
EMI0002.0015  
   kleiner als der Wert von  vê ist. Auf keinen Fall darf aber der       Wert   
EMI0002.0017  
   grösser als     v2    sein.

   Die Vorrichtung  wird also solange arbeiten, als die allgemeine  Bedingung  
EMI0002.0019     
    erfüllt ist. Aus den erwähnten Bedingungen  folgt aus Konstruktionsgründen, dass vorteil  hafterweise der Radius r der Pendelbewe  gung, das heisst der Krümmungsradius der       gekrümmten    Bahn 5 der beiden geführten    Stellen der Massen kleiner ist als der     Radiu-          R    der Drehungsbahn 7' der geführten Stel  len 4 um die Welle 1.  



  Da zweibenachbarte Massen 2a, 2b bezw.  2e durch :die zweiarmigen Hebel 3 miteinan  der starr verbunden sind, können die drei       Massen,2a,    2b,     2e-    bezüglich     der    Welle 1 nur  identische Bewegungen ausführen, so dass die  Wirkungen der einzelnen     Massen    addiert wer  den und keine Masse     eine    andere in ihrer       Wirkung    stört.  



  Um eine dämpfende Wirkung für die       Pendelbewegungen    der Massen zu erhalten,  können Dämpfungsvorrichtungen vorgesehen  sein, welche die Amplitude der     Schwingungen     auch in Resonanzfällen innerhalb     bestimmter     Grenzen halten. Nach Fig. 6 ist auf beiden  Seiten der in einer Gabel des Hebels 3 ge  lagerten Masse 2 zwischen ihr und dem Hebel  3 eine Scheibe 22 eines Stoffes mit hoher Rei  bung, zum Beispiel Vulkanfiber, Balata,  Leder, vorgesehen.

   Ferner ist     zwischen    dem  in nicht gezeigter Weise in der Masse 2! be  festigten Zapfen 4 und dem Hebel 3 auf  beiden     Seiten    eine Scheibe 23 aus demselben  Stoff     angeordnet.    Eine Feder     2!4    presst die  beiden Scheiben 25 gegen die Scheiben 23  und diese gegen die äussern Reibflächen des  Hebels 3. Die Spannung der Feder 24 und  damit die Dämpfungswirkung aasen sich  durch     die    Schraube 26     einstellen.    Nach     Fig.    7  ist zwischen dem Zapfen ,6 des Trägers 7 und  dem Hebel     ä    eine Hülse 2.7 aus einem Stoff  mit hoher Reibung angeordnet.

   Die Schwin  gungsbewegungen der Massen werden zweck  mässig, zum Beispiel durch Anschläge be  grenzt, damit keine unzulässigen Aus  schläge entstehen. Die     Dämpfungsvorrich-          tungen    lassen sich auch mit den Begren  zungsvorrichtungen vereinigen,     derart,    dass  keine Schläge entstehen:  Die     Massen        2a-2e-    können auch gemäss       Fig.    $ an den Pendelarmen so abgestützt wer  den, dass der Pendelhalbmesser sich während  des Betriebes verändern kann.

   Die Masse 2  ist auf den Pendelarmen     @3        zwischen    Federn       218    gehalten, welche entsprechend den sich      verändernden Fliehkräften mehr oder weni  ger zusammengedrückt bezw. verlängert wer  den, so dass bei kleinen Drehgeschwindig  keiten der Welle 1 kleine Pendelhalbmesser  sich ergeben und umgekehrt bei grossen Dreh  geschwindigkeiten der Welle 1, beispiels  weise bei der normalen Betriebsdrehzahl, sich  grössere Pendelhalbmesser einstellen.  



  Nach Fig. 3 und 4 sind vier Massen 2a,       2b,        2e,    ?d innerhalb eines mit der Welle 1  in nicht gezeichneter Weise starr verbunde  nen Hohlkörpers 10 angeordnet und mit je  zwei Rollen 13 auf der Kurvenbahn 12! des       Hohlkörpers    10 geführt, so dass die Reibung  der     Massen    vermindert wird und eine fast  ungebremste Pendelbewegung entsteht. Die  Bahn 5 der Rollenaxe 1.1 hat einen Krüm  mungsradius r, der um den Rollenradius oi  kleiner ist. als .der Krümmungsradius 9s der  Bahn     1\?.    Bei dieser Vorrichtung kann die  Schwingungsbahn 5 einen sehr kleinen  Krümmungsradius besitzen, so dass die Vor  richtung auch Torsionsschwingungen mit sehr  hohen Frequenzen vermindern kann.  



  Die Massen     2a-24    sind mit an ihren  Augen 14 angreifenden Lenkern 15 mit  einem auf der Welle 1 drehbaren Ring 16  verbunden, damit sämtliche Massen stets  identische Pendelbewegungen ausführen. In  eine Aussparung 17 des Ringes 16 greift ein  Zapfen 18 der Welle 1, der die Pendelbewe  gung nach beiden Seiten     begrenzt.     



  Zum Festhalten der Gewichte in jeder  Lage sind nach Fig. 5 in den Aussparungen  20 der Massen 2 -2d Federn 21 angeordnet,  welche sich gegen die Arme 19 des Ringes  1,6 abstützen und die Gewichte gegen die  Kurvenbahn 12 pressen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung auf Wellen zur Verminde rung von Torsionsschwingungen, insbeson dere von Schwingungen hoher Frequenz, mit- telst pendelnder Massen, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Masse mit mindestens zwei Punkten auf gegenüber der Welle festen Bahnen geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bahnen gekrümmt sind, und dass ihr Krüm mungsradius kleiner ist als der Abstand der Mittellage der geführten Punkte von der Wellenachse. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Massen miteinander so verbunden sind, dass sie ihre Bewegungen bezüglich der Welle gleichzeitig ausführen. . 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Vorrichtungen, wel che die Relativbewegung der Massen be züglich der Welle dämpfen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Massen an zwei Punkten mittelst je eines Pendel armes aufgehängt sind, so dass sie die Bewegung eines bifilaren Pendels aus führen. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch Vorrichtungen, wel che die Pendelbewegung dämpfen. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Dämp fungsvorrichtungen an den Aufhänge punkten .der Pendelarme vorgesehen sind. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Dämpfungs- vorrichtungen aus einem Stoff mit hoher Reibung an Gelenken der Pendelarme vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Büchsen aus einem Stoff mit hoher Reibung zwischen den Zapfen und den Pendelarmen vorge sehen sind. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Fiber für die Dämpfungsvorrichtungen benützt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die Massen innerhalb eines mit der Welle starr ver bundenen Hohlkörpers angeordnet und mit mindestens zwei Punkten auf einer Kurvenbahn des Hohlkörpers geführt sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Massen mit Rollen auf' der Kurvenbahn geführt sind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Massen in radialer Richtung verschiebbar aufge hängt sind, derart, dass der Krümmungs radius der Bahnen der geführten Punkte sich während des Betriebes ändern kann. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Massen in radialer Richtung unter der Wirkung von Federn steht. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Masse mit beiden Enden mit einem auf der Welle befestigten Teil derart verbunden ist, dass sie ein bifilares Pendel bildet.
CH163965D 1932-03-14 1932-03-14 Vorrichtung auf Wellen zur Verminderung von torsionsschwingungen mittelst pendelnder Massen. CH163965A (de)

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CH163965T 1932-03-14

Publications (1)

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CH163965A true CH163965A (de) 1933-09-15

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ID=4416994

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CH163965D CH163965A (de) 1932-03-14 1932-03-14 Vorrichtung auf Wellen zur Verminderung von torsionsschwingungen mittelst pendelnder Massen.

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CH (1) CH163965A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004063593A3 (en) * 2003-01-14 2004-09-16 Safe Developments Ltd Flywheel with pendulum masses
WO2013121123A1 (fr) 2012-01-26 2013-08-22 Valeo Embrayages Dispositif de transmission de couple pour vehicule automobile

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004063593A3 (en) * 2003-01-14 2004-09-16 Safe Developments Ltd Flywheel with pendulum masses
WO2013121123A1 (fr) 2012-01-26 2013-08-22 Valeo Embrayages Dispositif de transmission de couple pour vehicule automobile

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