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CH163596A - Taschenrechenvorrichtung zum Addieren und Subtrahieren. - Google Patents

Taschenrechenvorrichtung zum Addieren und Subtrahieren.

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Publication number
CH163596A
CH163596A CH163596DA CH163596A CH 163596 A CH163596 A CH 163596A CH 163596D A CH163596D A CH 163596DA CH 163596 A CH163596 A CH 163596A
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CH
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slider
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Inventor
Kuebler Carl
Original Assignee
Kuebler Carl
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Publication date
Application filed by Kuebler Carl filed Critical Kuebler Carl
Publication of CH163596A publication Critical patent/CH163596A/de

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Description


      Taschenrechenvorrichtung    zum Addieren und Subtrahieren.    Die Erfindung     betrifft    eine     Tas.chen-          rechenvorrichtung    zum Addieren und Sub  trahieren mit     Zahlenschiebern,    welche die       Additions-    und     Subtraktionszahlen    tragen  und die in einem Gehäuse mit Schaufenstern  einstellbar angeordnet sind, wobei in     :einer     besonderen :

  Schaufensterreihe des Gehäuses  die     Komplementszahlen    des     eingestellten        Re-          sultates    zu den der Rechenteilung entspre  chenden Zahlen     gleichzeitig    sichtbar gemacht  werden.  



  In der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt und zeigt       Fig.    1 eine     Draufsicht    auf :die Subtrak  tionsseite eines ersten Ausführungsbeispiels,  das als zweiseitige Rechenvorrichtung aus  gebildet ist;       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf einen.     Zab-          lenschieber    für diese Rechenvorrichtung;       Fig.    3 und 4 veranschaulichen ein zweites  Ausführungsbeispiel, das als einseitige Ad:di-         tions-    und Subtraktionsvorrichtung ausge  bildet ist;

         Fig.    5 zeigt in Draufsicht einen Zahlen  schieber für eine     Additions-    und     .Subtrak-          tionsvorrichtung    mit Drehklappe;       F'ig.    6 ist eine Draufsicht eines Zahlen  schiebers für eine einseitige     Additions-    und       Subtraktionsvorrichtung    mit     Abdeckplatte,     aber ohne     Zehnerübertragungssignal;          Fig.    7 veranschaulicht in Einzeldarstel  lung den     Zahlenschieber    nach     Fig.    2 und  daneben eine abgeänderte Ausführungsform.  



       Rechenvorrichtungen    mit Zahlenschiebern  für     Addition    und     Subtraktion    sind     bekannt.     Die Zahlenschieber sind in diesen zwischen  Führungen oder auf einem     Führungsrost    an  geordnet und in eine     Kassette    oder ein Ge  häuse     äus    Blech, Pappe, Zelluloid oder der  gleichen :eingeschlossen. Die Deckplatten der  Gehäuse sind mit Schlitzen versehen; durch  diese greift man in :die Zahlenschieber, um  ,die Zahlen in     Schaufenster    einzustellen.

        Es sind Vorrichtungen bekannt, bei wel  chen     idie    Einstellung sowohl für die Addi  tion wie für die Subtraktion und ebenso  das Ablesen der Resultate auf derselben  Seite erfolgt,     während    bei andern Vorrich  tungen auf der einen Seite addiert, auf der  andern Seite des Gehäuses subtrahiert wird,  zu welchem Zwecke die Zahlenschieber ent  sprechend zweiseitig ausgebildet sind. Das  Prinzip ist bei diesen bekannten Vorrichtun  gen fast immer     -das    gleiche, lediglich die       Zehnerschaltung    ist verschieden. Eine ein  gehende Beschreibung dieser Vorrichtungen  ist in den Einzelheiten deshalb nicht erfor  derlich.  



  Es sind     auch        Rechenvorrichtungen    mit       Zahlenschiebern    bekannt, bei welchen auf der  Vorderseite der     Zahlenschieber    :die Zahlen  für die     Addition    und auf der     Rückseite    die  Zahlen für die     Subtraktion    angebracht sind,  und zwar die Additionszahlen in der Reihen  folge von 0-9 auf der     obern    Hälfte der Vor  derseite und die Subtraktionszahlen, von  der Additionsseite aus gesehen,     in    der glei  chen Richtung, aber kopfstehend, auf der  untern Hälfte der Rückseite.  



  Bei allen     diesen    bekannten Rechenvor  richtungen wechselt der Saldo dauernd von  einer Seite zur andern, und zwar ganz un  regelmässig; einmal zeigt .die Vorrichtung  ein     Debetsaldo,    das andere Mal ein Kredit  saldo. In     keinem        Fall    ist es aber möglich,  den     Debetsaldo        sofort    richtig abzulesen. Im  mer ist es erforderlich, dazu zunächst eine       Zwischenrechnung    vorzunehmen.

   Es hat sich  indessen das Bedürfnis herausgestellt, eine       Additions-    und     Subtraktionsvorrirhiaing    zu  schaffen, mit der man ohne Zwischenrech  nungen vom     Positiven    ins Negative rechnen  kann und umgekehrt. Solche Vorrichtungen  benötigt man für buchhalterische Kontroll  zwecke, insbesondere für Staffelrechnungen,       Konto-Korrent-Auszüge    und dergleichen.  Beim Abschluss eines Kontos oder Feststellen  einer Differenz lässt sich beiden vorhandenen  Vorrichtungen nicht immer feststellen, auf  welcher Seite der Saldo über 0 oder unter 0  liegt. Die Notwendigkeit, die Zahlen zu    stürzen, das heisst die kleinere Zahl von der  grösseren abzuziehen, was sehr häufig vor  kommt, ist lästig und störend und bedeutet  eine Fehlerquelle.

   Das gilt auch für die oben       erwähnte    doppelseitige Vorrichtung, wenn  der Saldo fortgesetzt und ganz unregelmässig  von einer Seite zur andern wechselt. Bei       dieser    bekannten Vorrichtung kann man zwar  auch schon mit     negativen    Werten rechnen, in  dessen ist das Ablesen des     negativen    Wertes  im Schaufenster nicht möglich. Ein rotes  Vorzeichen oder Signalzeichen     verweist    .auch  hier auf     die    Notwendigkeit, eine Zwischen  rechnung vorzunehmen.

   Man kann den nega  tiven Saldo indessen auf der Additionsseite  in den Einstellschlitzen ablesen,     und        zwar     gilt immer die Zahl, welche neben dem ersten  sogenannten weissen Loch steht. Dem in  dieser Weise abgelesenen Ergebnis muss  dann, weil es bei der Zehnerteilung die       Komplementszahlen    zu 10 -1 = 9 sind,  noch eine Einheit an letzter Stelle rechts  hinzugezählt werden.     LTm    zu veranschau  lichen,     wie        .das    gemeint ist, ist im folgenden  ein Beispiel anhand einer     bekannten        Rechen-          vorrichtung        erläutert:

       Wird zum Beispiel auf dieser Vorrich  tung auf der Additionsseite ein Kreditbetrag  von Fr. 978.35     eingesetzt    und hiervon der       Betrag    von Fr. 1451. 80     abgezogen,    so er  scheint auf der Additionsseite in den Schau  fenstern einmal die Zahl 9520.55 und an       siebenter    Stelle neben der Zahl 9 ein rotes  Signal. Dieses Signal deutet darauf hin, dass  -das Resultat in dieser Form nicht brauch  bar ist.

   Aber auch auf .der     Subtraktionsseite     steht     Üas        gleiche    Ergebnis im Schaufenster  angezeigt, gleichfalls mit dem roten     Signal,     welches andeutet, dass die Zahl erst nach  einer     Zwischenrechnung    verwendbar ist.  



  Bei der im folgenden beschriebenen Vor  richtung erscheint als richtiges     Resultat    hier  die Zahl 473.45 und ist sofort     ableshar.     Wird die auf der Additionsseite     renngestellte     Zahl noch um einen weiteren     Debet-Betrag     von 358.90 vermindert, so zeigen     die,Schau-          fenster    in der bekannten Rechenvorrichtung  den     Debetsaldo    9107. 05, wiederum mit einer      Signalscheibe an     siebenter    Stelle, während  bei den im folgenden beschriebenen. Vorrich  tungen die Zahl 832. 35 angezeigt wird.  



  Bei diesen Vorrichtungen sind für das  negative Rechenergebnis in dem Gehäuse  oder der Kassette eine besondere Reihe  Schaulöcher vorgesehen, in welcher das nega  tive Endergebnis sofort ablesbar ist.  



  Die     Additions-    und .Subtraktionshälften  <I>a</I> und<I>b</I> der Zahlenschieber sind zum Bei  spiel, wie in     Fig.    2 gezeigt, in bekannter  Weise zusammenhängend. Die beiden Hälf  ten werden dann um den Verbindungssteg       nufeinandergekla.ppt.    Die Hälfte a nach       Fig.    2 kommt dann auf die hintere Seite,  die Additionsseite, die Hälfte b auf die vor  dere Seite, die     Subtraktionsseite,    zu liegen.

    Während die Additionshälfte a nur eine Zah  lenreihe aufweist,     besitzt    die Subtraktions  hälfte b ausser der     Zahlenreihe    0-9 noch eine  zweite Zahlenreihe 9-0 und zwischen bei  den zwei Felder, nämlich ein Signalfeld f       und    ein weiteres Feld, in welches das Minus  zeichen eingesetzt ist. Zwischen     dein        obern          Signalfeld    vor der Zahl 0 und dem Minus  feld sind also auf :der     Subtraktionshälfte     11. gleiche Felder vorgesehen.

   Die Kassette k       (Fig.    1) besitzt auf der Subtraktionsseite  ausser den Fenstern d noch eine zweite Schau  fensterreihe c, in welche die Zahlen der un  tern Zahlenkolonne auf der Hälfte b     erschei-          ilen.    Diese Zahlen sind in umgekehrter Rei  lienfolge vom Minuszeichen angefangen von  9--0 fallend auf der Hälfte b angebracht       (Fig.1    und 2). Unter dem Fenster c der     ersten     Stelle     rr@chts        stellt    in auffallender Schreibweise       -r-    1, damit der Leser an dieser Stelle stets       -f-    1 addiert.

   Die Zahl     -,-    1 an der ersten  Stelle bedeutet, dass man stets zu dem ein  gestellten Resultat noch :eine Einheit zu  addieren hat. In der Schaufensterreihe c  sind immer die     Komplementszahlen    zu 9 zur  Einstellung in der     obern    Schaufensterreihe d       sichtbar.    Ist     beispielsweise    in :der ersten  Stelle rechts in     Fig.    1 die Zahl 9 eingestellt,  so erscheint im untern Fenster 0. Ist an  dritter Stelle 1 eingestellt, so erscheint in  der Schaufensterreihe c auf demselben Zah-         lenschieber    die     Komplementszahl    B.

   Ist die  Zahl 4 eingestellt, so erscheint auf     dehnselben     Zahlenschieber im untern Schaufenster c die  Zahl 5. Ist aber im     obern    Schaufenster das  Signal eingestellt, so erscheint im untern       Schaufenster    c ein Minuszeichen. Selbstver  ständlich muss der freie Bewegungsraum in  nerhalb der Kassette so gross     bemessen    sein,  dass noch mindestens eine Stelle unter 0 wei  ter eingerichtet werden kann.

   Weiter ist es  erforderlich, dass dem     Signal    im obern Schau  fenster     ein    zweites Signal zugeordnet     ist,     welches in :der     negativen        Zahlenreihe    er  scheinen muss und starr mit dem erstgenann  ten verbunden ist.

   Dieses     :Signal    erhält dann  das Minuszeichen, so dass beide Signale  gleichzeitig :erscheinen, wobei das obere Sig  nal darauf hinweist,     dass    die     Zahl    in der  obern Reihe nicht abgelesen werden kann       (Fig.    1), sondern das Ergebnis hinter dem  Negativzeichen steht und     unter    Addition  einer     Einheit    an :der     ersten    Stelle rechts ab  zulesen ist. In dem in     Fig.    1 -eingestellten  Zahlenbeispiel wird man also nicht die Zahl  4109 in :der obern Schaufensterreihe, sondern  die Zahl 5891 in den Fenstern c als richtiges  negatives Ergebnis ablesen.  



  Bei der in     Fig.    3 und 4 dargestellten Vor  richtung sind die beiden Rechenfelder für  Addition und Subtraktion auf derselben Seite  vorgesehen. Hier entspricht die obere Schau  fensterreihe<I>d</I> wiederum den     Schaufenstern   <I>d</I>  in     Fig.    1, während die untere :Schaufenster  reihe c der     :Schaufensterreihe    c     entspricht,     in die die untern Zahlenwerte und das Minus  zeichen eingerückt werden. Die Zahlenschie  ber besitzen am     untern    Ende zusätzlich das       Minussignalfeld.        Zwischen    den beiden Fen  sterreihen oder zwischen dem Minussignal  und dem Signal f sind zehn gleiche Felder  vorgesehen.  



       Fig.    5 veranschaulicht einen Zahlen  schieber für eine einseitige     Additions-    und       Subtraktionsvorrichtung    mit Drehklappe für  Addition und Subtraktion und Zehnerüber  tragung. Diese Rechenvorrichtungen sind in  bekannter Weise derart .eingerichtet, dass nur  eine Reihe Einstellschlitze vorgesehen sind      und     etwa    in deren     Mitte    eine     Abdeckplatte     drehbar angeordnet ist, die auf jeder Seite  Zahlen     dierart    trägt, dass in der einen Stel  lung die Zahlen von 9-0 und in der andern  Stellung von 0-9 sichtbar werden.  



       Fig.    6 zeigt einen Zahlenschieber für eine       einseitige    Rechenvorrichtung mit     Abdeck-          platte,    aber ohne     Zehnerübertragung.     



  In     Fig.    7 sind zwei Zahlenschieber für  eine Rechenvorrichtung dargestellt, die ähn  lich     derjenigen    nach     Fig.    1 und 2 ausge  bildet ist. Der in     Fig.    7 links dargestellte  Zahlenschieber ist gleich wie der in     Fg.    2  dargestellte.

   Bei .dem     in        Fig.    7 rechts .dar  gestellten, der als äusserster     Sohieber    rechts       bestimmt    ist, ist der Additionsteil     a    unver  ändert     geblieben,    während in     dem    Subtrak  tionsteil b der     ganze    Abschnitt unterhalb  des Feldes     f    unter Ausnutzung des freien  Feldes um eine Stelle     heruntergerückt    ist.  An :Stelle des     Minussignalfeldes    ist auf die  sem     Zahlenschieber    die Zahl 10 angebracht.

    Das Signal     f    ist gleichfalls um eine     Stelle          hei-untergerückt    und zwischen dem Signal f  und der     obern    Zahl 9 ist als neue Stelle  eine     0-Stelle    eingeordnet.  



  Auf den übrigen     Zahlenschiebern    kann  ebenfalls das     Minussignal    über der untern  Zahl 9 durch ein Rotsignal oder dergleichen  ersetzt sein. Ebenso vorteilhaft erscheint es  jedoch, das     Minuss-i,gnal    stehen zu lassen, so  dass,     wenn    in der     obern        Fensterreihe    ein Rot  signalfeld und     gleichzeitig    in der untern Fen  sterreihe für das Negativresultat das     Minus-          signalfeld    erscheint, dadurch der Rechnende  darauf     hingewiesen    wird,     dass    in der untern  Fensterreihe abgelesen wenden muss.

   Das Rot  signal mit .der 10 weist immer darauf hin,  dass der Wert 10 bedeutet und zweckmässig  in die nächst höhere Stelle als Einheit zu  übertragen ist.  



  Bei Aufrechnungen mehrerer Kredit- und       Debetposten    in ununterbrochener Folge kann  die Übertragung unterlassen werden. Die  Zahlenschieber müssen jedoch in     üblicher     Weise eine     Verzahnung    erhalten, damit die       Zehnerübertragung    erfolgen kann. Wäh  rend die normalen Zahlenschieber bei der    Stellung der 9 in -der untern Fensterreihe  für das Negativresultat für die Übertragung  an der     TTmkrückstelle        gesperrt    werden müssen,  um falsche Übertragungen unmöglich zu  machen, wird der Schieber der niedrigsten  Zahlenreihe nicht     gesperrt,    wenn die Zahl  10 im untern     zugeordneten    Fenster erscheint.

    Deshalb ist an der linken Seite des Schie  bers oberhalb der 10     bezw.    an der unter der       0-Stelle    eingerichteten Signalstelle ein  Schlitz angeordnet     (Fig.    7), so dass die 10  in die nächste höhere Stelle übertragen wer  den kann. Sollen zum Beispiel aufgerechnet  werden:    .ein     Kreditposten        +   <B>177.68</B>  ein     Debetposten    - 289.25  und noch ein     Debetposten    - 17. 68    dann erscheint in der untern Fensterreihe zu  nächst der Wert -129. 1 (10).

   Die 10 der       niedrigsten:    Stelle muss,     wie    dargestellt wurde,  in die nächst höhere ;Stelle übertragen wer  den, damit sich das brauchbare Endresultat  -1.29. 20 ergibt. Bestände nun, wie bei den  übrigen     Zahlenschiebern    eine     ,Sperrung,    so  könnte man zwecks Übertragung von -der 0  ,den Schieber zwar nach oben ziehen, aber  nicht Umkrücken. In der zweiten Stelle müsste  also der Wert 1 gesondert eingebracht wer  den.

   Die übliche, allgemein     gültige    Über  tragungsregel, den Schieber von der 0 aus  nach oben zu ziehen und dann     umzukrüeken,     kann aber auch für die     niedrigste,Stelle    mit  dem     Rostsignal    10 bestehen bleiben, wenn  die betreffende Sperrung aufgehoben ist.  



  Im übrigen     ist    die Vorrichtung gleich wie  die in     Fig.    1.     dargestellte.    Während aber       bei    dieser beim Ablesen des negativen     @Sal@dos     an erster Stelle .rechts.

   noch eine Einheit stets  im Kopf zu     addieren    ist, fällt auch diese       Zwischenrechnung        fort.    Dank dieser Anord  nung erscheint an erster Stelle im Schau  fenster c bereits die     Komplementszahl    zu 10  anstatt zu 9, so dass das Ergebnis     sofort    als  Endresultat zu     verwenden    ist,  Mit diesen beschriebenen     Vorrichtungen     kann man ohne weiteres über 0 und unter 0  rechnen oder auch durcheinander addieren      und subtrahieren und den Saldo sofort ab  lesen. Ein negatives Ergebnis wird selbst  tätig als solches kenntlich gemacht und ist  in der dazu eingerichteten Fensterreihe ab  lesbar.

   Bei dieser Anordnung bleiben die  Kreditrechnungen stets auf der einen Seite  und die     Debetrechnungen    auf der     andern,    so       da.ss    ein Wechseln von einem     Rechenfeld    auf  das andere wegfällt, wodurch eine grössere  Vereinfachung, Klarheit und Übersichtlich  keit gewährleistet ist. Der Rechnende er  kennt sofort den Charakter des Saldos, wäh  rend die     Handhabung    der Vorrichtung ein  fach ist. Die beschriebenen Vorrichtungen  können auch für andere als Dezimalsysteme       -iugebiidet    sein. Sie bedürfen in diesem  Fall lediglich einer entsprechenden Ausbil  dung der Zahlenschieber.

   Insbesondere ist bei       Recbenvorrichtungen,    die zum Rechnen mit  englischer Währung bestimmt sind, die Ein  teilung der Schieber     ;entsprechend    abzu  ändern.  



  So muss die     Zahlenstelle    für die Schilling  rechnung entweder zwanzig Stellen (1 Pfund  Sterling - 20 Schilling auf einem Schieber  oder zwei Zahlenreihen aufweisen, deren       Kassettenschlitz    an der Zehnerstelle     derart,     verkürzt ist, dass die Summe von zwanzig  Schilling     zwa.ngläufig    wie sonst bei der be  kannten     Zehnerübertragung    in die nächst  höhere Stelle, also die Einerstelle der Pfund  zahlenreihe übertragen wird. Der Zahlen  schieber der     Schillingzehnerstelle    würde also       nur,die    Ziffern 0 und 1 aufweisen, während  über und unter diesen Ziffern Rotsignale an  zuordnen sind.

   In     entsprechender        Weise    sind  die Ziffern für     Pence    (1 Schilling -12     Pence)     und     Farthings    (1 Penny - 4     Farthings)     und beim Münzsystem von     Britisch-Ostindien     (eine Rupie = 16 Anna, ein Anna = 12       Piece)    einzuteilen.

   Auch hier kann     indem     ersten     Debetsaldofenster    von rechts die Er  gä.nzungszahl zu der dieser Teilung entspre  chenden Zahl erscheinen, während bei den  übrigen Zahlenreihen die     Komplementzahlen     zu der der Teilung entsprechenden Zahl       minus    1 sichtbar werden müssen. Der Ab  stand der Fenster für den Kredit- und Debet-         saldo    ist der betreffenden Teilung entspre  chend vorgesehen     bezw.    der Ziffernabstand  wird entsprechend     eingeteilt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Taschenrechenvorrichtung zum Addieren und Subtrahieren. mit Zahlenschiebern, wel che die Additions- und Subtraktionszahlen tragen und die in einem Gehäuse mit Schau fenstern.
    einstellbar angeordnet sind, wäh rend in einer besonderen Schaufensterreihe des Gehäuses die Komplementzahlen -des ein gestellten Resultates zu den der Rechentei lung entsprechenden Zahlen gleichzeitig sichtbar .gemacht werden, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zahlenschieber wenigstens zwei entgegengesetzt angeordnete Zahlen reihen von 9-0 und 0-9 oder umgekehrt tragen, von welchen die Zahlengruppen, die in den zugehörigen Schaufenstern die Kom- plementzahlen darstellen sollen, hinter ihrer Zahl 9 ein zusätzliches Signalfeld besitzen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Signalfeld ein Minussignalfesd ist. 2. Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass;das zusätzliche Signal feld der Zahlenreihe der niedrigsten Stelle eine 10 trägt. d. Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, -da durch gekennzeichnet, dass die auf den Zahlenschiebern entgegengesetzt angeord neten Zahlenreihen durch Zwischensignale getrennt und so eingebaut sind, dass sie um eine weitere Stelle unter ,die untere 0 ein gestellt werden können.
    4. .Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis d, da durch gekennzeichnet, dass auf den Zah lenschiebern die Zahlen von 0-9 steigend von oben nach unten angeordnet sind und hinter der Zahl 9 je ein Signalfeld mit dem Minuszeichen ist.
    5. Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass auf jedem Zah- schieber ein Abschnitt mit 12 Stellen zwi- .schen zwei Signalfeldern einschliesslich dieser Signalfelder vorgesehen ist, welcher die Zahlen von 9-0 fallend enthält und darunter ein Abschnitt, der die Zahlen von 0-9 steigend enthält, während unter der Zahl 9 in allen Zahlenschiebern ein Signalfeld mit dem Minuszeichen vorge sehen ist.
    6. Rechenvorrichtung nach dem Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da dureh gekennzeichnet, dass diese zweiseitig ausgebildet ist und dass jeder Zahlen- schieber ausser einer Additionshälfte eine bleich grosse Snibtraktionshälfte besitzt, in deren obern Abschnitt die Zahlen 0-9 zwischen zwei Signalfelder angebracht sind,
    während darunter ein Signalfeld mit dem Minuszeichen und :dahinter die Zah len von 9-0 fallend vorgesehen sind. 7. Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss auf ,dem ersten Zahlenschieber rechts die un- tere Komplementzahlenreihe soweit her untergerückt ist, dass die Zahlen im un tern Fenster sich immer zu 10 ergänzen und in diesem Schaufenster die Zahl 10 an Stelle des Minussignals erscheint.
    B. Rechenvorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem äussersten Zahlenschieber rechts auf der Subtrak tionshälfte unter der obern Zahl 9 eine 0-,Stelle vorgesehen ist.
    9. Rechenvorrichtung nasch dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die selbe für Nichtdezimalsysteme eingerich tet ist, und dass an den Stellen, die nicht zum Dezimalsystem gehören, aalso eine an dere als -die Zehnerteilung besitzen, die Fenster für den Debetsaldo in entsprechen dem Abstand von den obern Schaulöchern angebracht. und die Zahlen auf dem Zah lenschieber der äussersten Stelle rechts so angeordnet sind, dass die Ergänzungszahl zu der :dieser Teilung entsprechenden Zahl im Dcbetsaldo-Fenster (e) erscheint.
CH163596D 1930-08-21 1931-08-20 Taschenrechenvorrichtung zum Addieren und Subtrahieren. CH163596A (de)

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