CH163115A - Elektrisches Fernschaltgerät. - Google Patents
Elektrisches Fernschaltgerät.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/20—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil
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Description
Elektrisches Fernschaltgerät. Fernschaltgeräte, die als Umschalter ar beiten, können zwei abwechselnd wirksame Kontaktbrücken besitzen, die in ihren End- stellungen den Stromkreis schliessen. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen das Umschall:gerät nur mit einer einzigen Schalt brücke arbeitet, die abwechselnd zwei Unter brechungsstellen des Stromkreises öffnet bezw. schliesst. Die Schaltbrücken oder auch nur die allein vorhandene Schaltbrücke sind meistens auf einer Schalt- oder Steuerstange angeordnet, welche elektromagnetisch ver schoben wird.
Es sind Ausführungen bekannt mit zwei Elektromagneten, die wechselweise eingeschaltet werden. Diese Ausführungen sind im Aufbau unübersichtlich und teuer, sie erfordern einen doppelten Steuerapparat und wenigstens drei .Stromleitungen; die Elektromagneten sind dabei nur vorüber gehend, also nur während der Umschaltung, im Stromkreis.
Anderseits sind schützenartige Schalter mit nur einem Elektromagneten für beide Schaltbewegungen vorgeschlagen worden, wo- bei der Magnet jedoch dauernd erregt ist, so dass die Spulenwicklung sehr reichlich bemessen sein muss, die Abmessung des Ge rätes also vergrössert wird, wenn man nicht ein starkes Erwärmen der Spule in Kauf nehmen will. Um die dauernde Einschaltung mit ihrem Nachteil zu vermeiden, sind me chanische Umsteuerungen vorgesehen worden, mittelst deren ein Stromimpuls abwechselnd in den beiden Richtungen durch die Magnet spule gegeben wird. Derartige Einrichtungen können nur für Schalter mit polarisiertem Anker verwendet werden.
Solche Schalter sind aber nur für Gleichstrom verwendbar, und ausserdem können mit derartigen Schal tern nur verhältnismässig kleine Verstell kräfte erzielt werden, so dass die .Steuerteile in ihren Abmessungen klein und in ihrer Masse gering gehalten werden müssen; sie sind also empfindlich und können leicht be schädigt werden.
Die Nachteile der bekannten Ausführun gen werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, dass der Magnetspule ein mehr- teiliger Anker zugeordnet wird, von dessen Teilen der eine in der einen und der andere in der andern Schaltrichtung wirksam ist. Es kommt also für beide Schaltbewegungen nur eine einzige Spule zur Verwendung, die nicht dauernd erregt zu sein braucht; es wer den lediglich einfache Schaltteile benötigt, deren Wirkungsweise zuverlässig ist.
Es kann also bei dem Schaltgerät nach der Er Endung jede @Spulenumschaltung und jeder Wechsel der Stromrichtung entfallen, und ausschliesslich durch Verwendung mechani scher Hilfsmittel ist es möglich gemacht, mittelst ein und derselben Spule einen Wech sel der Schaltrichtung durchzuführen. Eine in dieser Beziehung besonders zweckmässige Ausführung besitzt eine Magnetspule mit drei Ankerteilen, von denen das Mittelstück auf der Schaltstange befestigt ist, während die äussern Ankerteile zu beiden Seiten des Mit telstückes verschiebbar auf der Schaltstange angeordnet sind.
Eine Vergrösserung der Abmessungen des Schaltgerätes bei einer derartigen Ausbil dung ist nicht erforderlich, die beiden äussern Ankerteile können zusammen mit dem Mittel stück genau die gleiche Länge oder annähernd die gleiche Länge wie die Spule besitzen.
Die Zeichnung lässt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes er kennen.
Fig. 1 und d stellen das Fernumschalt- gerät in seinen Endstellungen dar, während Fig. 2 eine während der Schaltbewegung kurzzeitig eingenommene Mittelstellung er kennen lässt. Als Beispiel ist gec < < ählt ein Umschaltgerät mit zwei Kontaktbrücken.
Der Umschalter soll abwechselnd mittelst den auf einer Schaltstange a angebraeliten Brücken b die Unterbrechungsstellen c und d eines Stromkreises (beispielsweise einer Meldeeinrichtung) öffnen und schliessen. Auf der Steuerstange a ist fest angebracht ein mittlerer Ankerteil e, zu dessen beiden Seiten die beiden andern Ankerteile b, g verschiebbar auf der Schaltstange a angeordnet sind. Die äussern Ankerteile <I>f, g</I> besitzen Anschlag- flanschen h.
Alle drei Ankerteile zusammen weisen, wie Fig. 2 erkennen lässt, eine Ge samtlänge auf, welche gleich oder annähernd gleich ist der Länge der Spule i. An beiden Stirnseiten der Spule i sind Hauben j; zur Begrenzung der Schaltbewegungen vor gesehen. Auf die Schaltstange a wirkt fer ner eine in ihrem Aufbau an sich bekannte Wippe k. Die Wirkungsweise ist folgende: In der Stellung nach Fig. 1 ist der Stromkreis an der Unterbrechungsstelle c durch die Kontaktbrücke b geschlossen, die zweite Unterbrechungsstelle d offen. Bei. Stromdurchgang durch die Windungen der Spule i werden die Ankerteile e und g in die Spule hineingezogen.
Bei Erreichen einer mittleren, aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung wird auf beliebige Weise der Erregerstrom kreis unterbrochen. Die Schaltstange a be wegt sich infolge der ihr noch innewohnen den kinetischen Energie weiter. Sie über. windet den Totpunkt der Wippe k und ge langt schliesslich unter Begrenzung der Be wegung durch die Haube j in die in Fig. ä dargestellte Lage, in welcher der Stromkreis an der Unterbrechungsstelle d geschlossen ist. Der Ankerteil fragt nunmehr aus der Spule heraus.
Bei abermaliger Erregung der Mag netspule i erfolgt genau der gleiche Schalt vorgang umgekehrt. Es wirken nunmehr die Ankerteile e und f, bis wiederum die Ausgangsstellung nach Fig. 1 erreicht ist.
Die Unterbrechung des Erregerstromkrei ses in dem Augenblick, wo die mittlere Stel lung nach Fig. 2 (aus der Stellung nach Fig. 1 oder 3, heraus) erreicht ist, kann zum Beispiel durch die Schaltstange a erfolgen, auf welcher entsprechende Kontakte ange ordnet werden. Die Unterbrechung und Schliessung des Erregerstromkreises kann auch an den Unterbrechungsstellen c und d erfolgen. Bei der Anordnung nach der Er findung ist es von besonderem Vorteil, dass jeweils auch der feststehende Ankerteil f oder g als Magnet wirkt und die Anzugs kraft der jeweils mechänisch wirksamen An kerteile e und g oder e und .f erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisches Fernschaltgerät mit Steue rung durch einen Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetspule (i) ein mehrteiliger Anker<I>(e, f, g)</I> zugeordnet ist, von dessen Teilen der eine in der einen und der andere in der andern Schaltrichtung wirk sam ist. UNTERANSPRüCHE : 1. Fernschaltgerät nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen dreiteiligen An ker<I>(e, f, g),</I> dessen Mittelstück (e) auf der Schaltstange (a) befestigt ist, während die äussern Ankerteile (f, g) zu beiden Seiten des mittleren Ankers (e) versehieb- bar auf der Schaltstange (a) angeordnet sind.2. Fernschaltgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äussern, mit je einem An schlagflansch (h) versehenen Ankerteile (f, g) zusammen mit dem mittleren Anker teil (e) eine Gesamtlänge gleich oder an nähernd gleich der Länge der Spule (i) besitzen. 3, Fernschaltgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegung der Schaltstange (a) durch auf den Stirn seiten der Magnetspule (i) vorgesehene Hauben (j) begrenzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH163115T | 1932-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH163115A true CH163115A (de) | 1933-07-31 |
Family
ID=4416202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163115D CH163115A (de) | 1932-05-23 | 1932-05-23 | Elektrisches Fernschaltgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163115A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2533187A (en) * | 1948-02-21 | 1950-12-05 | Pierce John B Foundation | Double-acting solenoid |
| DE1027102B (de) * | 1953-05-18 | 1958-03-27 | Arnold Kiekert | Mittels eines Elektromagneten umschaltbare Vorrichtung zur Steuerung von Druckmittelantrieben fuer Fahrzeugtueren |
-
1932
- 1932-05-23 CH CH163115D patent/CH163115A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2533187A (en) * | 1948-02-21 | 1950-12-05 | Pierce John B Foundation | Double-acting solenoid |
| DE1027102B (de) * | 1953-05-18 | 1958-03-27 | Arnold Kiekert | Mittels eines Elektromagneten umschaltbare Vorrichtung zur Steuerung von Druckmittelantrieben fuer Fahrzeugtueren |
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