Federnde Abdichtungsvorrichtung für durch mindestens einen beweglichen Teil begrenzte Spalten, insbesondere an Fenstern und Türen. Bei Fenstern werden bekanntlich die dünnen, federnden Dichtungsstreifen an der einen Seite gewöhnlich mit kleinen Stiften in einem Abstand von zirka<B>30</B> mm am ab zudichtenden Fenster befestigt. Beim Schlie ssen des Fensters bilden sich zwischen den Befestigungsstellen durch den am abge bogenen Federende stattfindenden Druck an der Befestigungskante schlitzartige Öffnungen. Infolgedessen wird die kewünschte sichere Abdichtung der Fugen nicht erreicht, da die Zugluft durch die Öffnungen noch eindringen kann.
Ferner verursachen die bis jetzt be kannten federnden Metallabdichtungen beim Öffnen des Fensters störende Geräusche. Bei neulackierten Fenstern oder Fenstern mit minderwertigem Farbanstrich wirkt die Dieb- tungsfeder beim Öffnen besonders geräusch voll. Auch ist dieses im Sommer, wenn die Farbe durch die Sonnenhitze erwärmt wird, stets der Fall. Dieses Krachen hat folgende Gründe: Die freischwebende Dichtungsfeder wird beim geschlossenen Fenster mehr oder weniger gegen den Falz gepresst und klebt nahe der Befestigungskante, also an der<B>Ab-</B> biegung, an der Farbe fest. Beim Öffnen des Fensters federt der Streifen in seine ursprüng liche Lage zurück und erzeugt ein krachen des, sehr störendes Geräusch.
Bei der den Gegenstand vorliegender- Er findung bildenden Abdichtungsvorrichtung<I>für</I> durch mindestens einen beweglichen Teil be grenzte Spalten, insbesondere an Fenstern und Türen, werden nun die genannten Nach teile dadurch behoben, dass ein im oder beim Spalt befestigtes, federndes- Dichtungsblech an seiner Befestigungskante mit einem wei teren flexiblen Dichtungsteil versehen ist, der sieh über die ganze Länge der Befestigungs kante des Dichtungsbleches erstreckt, zum Zwecke, eine sichere Abdichtung des Spaltes zu gewährleisten und beim Aufheben der Abdichtung durch Erweitern des Spaltes das Entstehen von Geräuschen an der Befesti gungskante zu vermeiden.
Der flexible Dich tungsteil ist zweckmässigerweise flach aus- gebildet und kann beispielsweise aus Metall, Stoffgewebe, Gummi oder Leder bestehen.
Die Dichtungsteile<B>b</B> und c können auch an einer besonderen Versteifungsschiene be <B>f</B>estigt werden, wie dieses 1ei Schiebef enstern unten und teilweise be i Metallfenstern er forderlich sein kann. Die Befestigung des federnden Dichtungsbleches an der Verstei fungsschiene erfolgt dann durch Zusammen drücken einer Umbörtelung an der Verstei- fungsselliene.
Durch die neue Abdichtungsvorrichtung ist ein zuverlässiges Abdichten von Spalten, die durch mindestens<B>,</B> einen beweglichen Teil begren.zt sind, gewährleistet, Die Abdich tungsvorrichtung kann ferner so ausgebildet sein, dass sie eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer besitzt.
In der Zeichnu <B>'</B> ng sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Fig. <B>1</B> zeigt ein -erstes Beispiel der Ab- dichtungsvorrichtüng an -einem geschlossenen Fenster, Fig. 2 die Abdichtungsvorrichtung gemäss Fig. <B>1</B> im Querschnitt und in Ansicht in -grösserem Massstab, Fig. <B>3</B> die Abdichtungsvorrichtung mit einer besondereu Versteifungsschiene, welche das Montieren bedeutend erleichtert, Fig. 4 die Abdichtungsvorrichtung gemäss Fig.,3 in grösserem Massstab.
Die in Fig. <B>1</B> und 2 dargestellte<B>Ab-</B> dichtungsvorrichtung weist einen entsprechend geformten, federnden, dünnen Metallstreifen -a auf, dessen. Kanten zur Erhöhung der Sta bilität umgebörtelt sind. a -bedeutet das Be festigungsmittel. In der Umbörtelung an der Befestigungskante ist ein -zweiter, flexibler Dichtungsteil<B>b</B> -eingeklemmt gehalten. In Fig. <B>3</B> und 4 bezeichnet<B>d</B> eine winkelig aus gebildete Versteifungsschiene, die beliebig, den jeweiligen Verhältnissen entsprechend, geformt sein kann und an welcher die Dich tungsteile<B>b, o</B> befestigt sind.
Die Dichtungs feder c ist auf einer Fläche der Schiene -d befestigt, die senkrecht zur Auflagofläulie des Befestigungsselienkels der letzteren steht.<B>-</B>
Resilient sealing device for gaps delimited by at least one movable part, in particular on windows and doors. In the case of windows, it is known that the thin, resilient sealing strips on one side are usually attached to the window to be sealed with small pins at a distance of about 30 mm. When the window is closed, slot-like openings are formed between the fastening points due to the pressure exerted on the bent end of the spring at the fastening edge. As a result, the desired secure sealing of the joints is not achieved, as the draft can still penetrate through the openings.
Furthermore, the resilient metal seals known until now cause annoying noises when opening the window. In the case of newly painted windows or windows with an inferior paint finish, the theft spring is particularly noisy when opened. This is also always the case in summer, when the paint is warmed up by the heat of the sun. This cracking has the following reasons: When the window is closed, the free-floating sealing spring is pressed more or less against the fold and sticks to the paint near the fastening edge, i.e. at the bend. When the window is opened, the strip springs back to its original position and creates a cracking, very annoying noise.
In the subject of the present invention forming sealing device <I> for </I> by at least one movable part be limited columns, in particular on windows and doors, the disadvantages mentioned are now remedied in that a fixed in or at the gap, resilient sealing sheet is provided at its fastening edge with a white direct flexible sealing part, which extends over the entire length of the fastening edge of the sealing sheet, for the purpose of ensuring a secure seal of the gap and the emergence of when the seal is broken by widening the gap To avoid noises at the fastening edge.
The flexible sealing part is expediently flat and can for example consist of metal, fabric, rubber or leather.
The sealing parts <B> b </B> and c can also be attached to a special stiffening rail, as this can be necessary with sliding windows at the bottom and sometimes with metal windows. The resilient sealing plate is then fastened to the stiffening rail by pressing together a flange on the stiffening rail.
The new sealing device ensures reliable sealing of gaps which are limited by at least one movable part. The sealing device can also be designed so that it has a practically unlimited service life.
In the drawing, two exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown.
FIG. 1 shows a first example of the sealing device on a closed window, FIG. 2 shows the sealing device according to FIG. 1 in cross section and in a view on a larger scale Fig. 3 shows the sealing device with a special stiffening rail, which makes assembly much easier, Fig. 4 shows the sealing device according to Fig. 3 on a larger scale.
The <B> sealing </B> device shown in FIGS. 1 and 2 has a correspondingly shaped, resilient, thin metal strip -a, whose. Edges are crimped to increase stability. a - means the fastening means. A second, flexible sealing part <B> b </B> is held clamped in the bead on the fastening edge. In FIGS. 3 and 4, <B> d </B> denotes an angular stiffening rail that can be shaped as desired, depending on the respective conditions and on which the you device parts <B> b, o </B> are attached.
The sealing spring c is fastened to a surface of the rail -d which is perpendicular to the support surface of the fastening element of the latter. <B> - </B>