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CH162406A - Verfahren zum selbsttätigen Absperren des Schwerflüssigkeitsabflusses aus Flüssigkeitsscheidern und Flüssigkeitsscheider zur Durchfürung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Absperren des Schwerflüssigkeitsabflusses aus Flüssigkeitsscheidern und Flüssigkeitsscheider zur Durchfürung dieses Verfahrens.

Info

Publication number
CH162406A
CH162406A CH162406DA CH162406A CH 162406 A CH162406 A CH 162406A CH 162406D A CH162406D A CH 162406DA CH 162406 A CH162406 A CH 162406A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
liquid
heavy
light
bell
separating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oswald Johanna
Original Assignee
Oswald Johanna
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oswald Johanna filed Critical Oswald Johanna
Publication of CH162406A publication Critical patent/CH162406A/de

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  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description


      Verf        ahren    zum selbsttätigen Absperren des     Schwerflüssigkeitsabflusses    aus       FlüssigkeItsseheIdern    und     Flüssigkeitsseheider    zur     Durchfübrung    dieses     Verfahreins.             & kannt    sind     Schwerflüssigkeitsscheider,     die zwecks Vermeidung der Nachteile von  Ventilen oder ähnlichen beweglichen     Ab-          schlusselementen    durch     Überlaufenlassen    von       1,

  eichtflüssigkeit    in ein Sammelgefäss ver  mittelst einer     Tauchglooke,    die in das     Sam-          melgefäss    hineinragt, Druckluft erzeugen  und     vermittelst,dieser        Druckluft,den    Ablauf  .der Schwerflüssigkeit unterbinden, sobald  mit zunehmender Ansammlung von     Leicht--          flü3sigkeit    die Gefahr bestellt,     dass,    Leicht  flüssigkeit in die Ablaufleitung mitgerissen  wird.  



  Bei diesen Sammelbehältern für Leicht  flüssigkeit bestellt     die    Gefahr,     Jass    bei star  kem oder stossweisem     Zufluss        durell        Rüek-          stau    im     Scheider    Schwerflüssigkeit in     den          SammelbehäRer    gelangen kann, wodurch der       Abschluss    nicht mehr, -wie, beabsichtigt, von  der     Leichtflüssigkeitsmenge    allein, sondern  auch von der Intensität. und Gleichmässigkeit  des     Zuflusses-    abhängt.

   Bei einigen der be-    kannten Ausführungen wird dieser Nachteil       dadurcli    abgeschwächt,     dass    das     Überlauf-          gefäss        insenkrechter    Richtung beweglich an  geordnet wird, wodurch aber der     Vorteil,der          Druekluftverwendung    zum Unterbinden des       Schwerflüssigk,eitsabflusses,    nämlich die, Ver  meidung beweglicher Teile, wieder aufgeho  ben wird.

      Nach der vorliegenden Erfindung wird  dieser Nachteil dadurch vermieden,     dass    ein  Verfahren und eine     Vorrielltung    zur     Anwen-          .dung    gelangt, wonach die Sperrung des       Sehwerflüesigkeitsabflusses    beim Erreichen  einer bestimmten Höhenlage des Trennspie  gels zwischen Schwer- und Leichtflüssigkeit,  unterhalb derer die Gefahr des     Mitreissens     von Leichtflüssigkeit in den Ablauf- besteht,  selbsttätig, ohne Anwendung beweglicher  Teile,

   durch Bildung eines mit der abfliessen  den Schwerflüssigkeit in Verbindung     stehen-          tb#isTeig-en#-e'ine'r        Tauehglocke         durch die auf der Schwerflüssigkeit schwim  mende Leichtflüssigkeit gebildeten Luftkis  sens erfolgt.  



  Die, Zeichnung zeigt Ausführungsbei  spiele von zur Durchführung     des    Verfahrens  geeigneten     Flüssigkeitsscheidern.       Das Gemisch von Leicht-- und     Schwer-          flUssigkeit    tritt bei a in den     Scheider        (Abb.   <B>1</B>  und     2')    und gelangt in den Scheideraum,     b,     wo sieh in bekannter Weise die Trennung       von    Schwer- und     Leiclitflüssigkeit    vollzieht.

    Die     Schwerflüssigkeit#    fliesst in dem Steig  rohr     c    nach oben, fällt über die Überfall  kante     d    und gelangt durch den     Syplion    e zum  Ablauf. Im Scheideraum<B>b</B> ist eine Glocke     f     in     bestimmt-er    Hölle über dem Ablaufniveau<B>1</B>  ,der Schwerflüssigkeit angeordnet. Nach     Abb.     <B>1</B>     sieht,die        Glo-eke   <B>f</B> durch eine, Rohrleitung  <B><I>g</I></B> mit einer zweiten Glocke i in Verbindung>,  ,die die     Überfallkante   <B>d</B> des     Abflussrolires     überdeckt.

   Nach     Abb.    2 ist das Steigrohr     c     unmittelbar     als,Glocke    i ausgebildet worden.  



  Befindet sieh nur     Scliwerflüssigkeit    in  dem     Soheider,    so stellen die Flüssigkeits  säulen in beiden Schenkeln     c    und<B>b</B> gleich  hoch, -wobei     #siell    die Niveauhöhe<B>1-1</B> nach  der     Dureldlussmenge    einstellt.

   Scheidet sich  im     Ra:um   <B>b</B>     Leichtflüssigkeit    ab, so steigt der  obere     Leichtflüssigk        eitsspiegel    von der Linie  <B>1-1</B> an nach oben, während der     Trennspiege,1     zwischen Leicht- und     Sellwerilüssigkeit        von     ,der Linie<B>1-1</B> aus, nach unten absinkt. Die  Lage dieser beiden Spiegel stellt sieh     den          spez.    Gewichten gemäss so ein,     dass    sich die  beiden     Flüssigkeitsslulen    im Schenkel<B>b</B>     und     <B>c</B> durch den.

   Verbindungskanal<B>k</B> das Gleich  gewicht 'halten.  



  Steigt der obere     Leichtflüssigkeitsspiegel     im Schenkel<B>b</B> ausserhalb der Glocke<B>f</B> höher       als:die        Unterkautedieser    Glocke, so -wird das  Gewicht der über der     Untexkanteder    Glocke  <B>f</B> stellenden     Leichtflüssigkeitssäule.    durch       Druckluftübertragung    in seiner kommunizie  renden Wirkung auf     die    Schwerflüssigkeit  im Schenkel     c    über<B>k</B> aufgehoben.

   Die     Leicht-          flüssigkeitssäule    von zum Beispiel der Höhe       ib'L    drückt     hydros-tatisc'h        überk    und in ent-    gegengesetzter Richtung aerostatisch über<B>g</B>  auf     die        Sehwerflüssigkeit    im Schenkel     C,     nach     Abb.   <B>1</B> nur innerhalb der Glocke i,       wenn,diese        unten,durell    Flüssigkeit abgedich  tet ist.

   Die     Schwerflüssigkeitssäule    im  Schenkel     c    braucht also nur der     Flüssigkeits-          ,säule    im Schenkel<B>b</B> das Gleichgewicht     züi     halten, die     unterder    Glocke<B>f</B> liegt, also zum  Beispiel     die    Höhe     VL    hat.  



  Bei diesen Betrachtungen ist die Luft     in-          kampressibel    angenommen worden. In Wirk  lichkeit wird die Luft mit eintretendem  Überdruck komprimiert, das heisst die,     Leicht-          flüssigkeitetwas    in die Glocke<B>f</B> eindringen.       Hierdu-rcli    wird nicht das Gewicht der über  der Unterkante dieser Glocke stellenden       Leichtflüssigk-eitssä,ule,    aufgehoben, sondern       nur    das,     Gewichtder    über dem eingedrunge  nen Spiegel stehenden Säule. Bei den prinzi  piellen Betrachtungen kann aber dieser Um  stand vernachlässigt werden.  



  Je grösser nun der Anteil der     Leic'htflüs-          sigkeit    an der unter der Unterkante     der     Glocke<B>f _</B> gelegenen Flüssigkeitssäule im  Schenkel<B>b</B> wird, desto mehr     muss    der Spiegel  im Schenkel     c    absinken, da eine immer  kleiner werdende     Schwerflüs-sigkeitssäule    in  ,dem Schenkel     c    genügt, um der -unterhalb  der     Unterkaute    der Glocke<B>f</B>     geleaenen        Flüs-          n          sigkeits,säule    im Schenkel<B>b</B> das Gleich  gewicht zu halten.

   Ist der     Scliwerflüssig-          keitsspiegel    im Schenkel c auf die Überfall  kante<B>d</B> abgesunken,     so#    ist der Ablauf abge  schlossen. Da bei diesem Zustand keine,       Schwerflüssigkeit    mehr abfliessen kann, ist  eine weitere Verdrängung von Schwer- durch  Leichtflüssigkeit unmöglich, das heisst der  Trennspiegel zwischen Leicht- und Schwer  flüssigkeit im Schenkel<B>b</B> kann nicht weiter  absinken.

   Weiter anfallende Leichtflüssigkeit       muss    sich im Schenkel<B>b</B> nach oben aufbauen,  was, wie schon erwähnt, auf den     Schwerflüs-          sigkeitsspiegel    im Schenkel     c    ohne     Einfluss     bleibt. Der     Abschluss,    bleibt also erhalten.

    Fällt dagegen     Sellwerflüssigkeit    an, so hebt  sich der Trennspiegel zwischen Leicht;- und       Sühwerflüssigkeit        ün    Schenkel<B>b.</B> Der An-      teil der Leichtflüssigkeit an !der unter der  Unterkante der     Glöcke.   <B>f</B> im Schenkel<B>b</B>     ge-          legeneu    Flüssigkeitssäule wird kleiner, das  heisst das Gewicht wird grösser. Damit     muss     aber     wiederder        Schwerflüssigkeitsspiegel    im  Schenkel     c    ansteigen, um den Gleichgewichts  zustand aufrecht zu erhalten.

   Der Ablauf  wird für die     Schwerflüssigkeit    freigegeben.       Bei        Anfäll    von einem     Leicht-,Sehwerflüssig-          keitsgemisch    sind diese Betrachtungen sinn  gemäss anzuwenden.  



  Die endgültige Absperrung des     Schwer-          flüssigkeitsabflusses    wird dann erreicht, wenn  der Trennspiegel zwischen Leicht- und  Schwerflüssigkeit aus seiner untern     Extrem-          lage    nicht mehr angehoben werden     kann,,das     heisst, wenn der     Scheider    oberhalb der     tiefst-          möglichen    Lage des Trennspiegels vollstän  dig mit     Leielltflüssigkeit    angefüllt ist     bezw.     bleibt.

Claims (1)

  1. .PATENTANSP-RüCHE: I. Verfahren zum selbsttätigen Absperren ,des Seliwerilüssigkeitsabflusses aus Flüs- sigkeitsseUeidern, dadurch gehennzeiell- net, dass:
    der in einem Behälter von der Se,'hwerflüssigkeit geschiedenen und auf dieser schwimmenden Leichtflüssigkeit Gelegenheit gegeben wird, eine Tauch- glocke, zu übersteigen und dadurch selbst tätig ein Luftkissen in Verbindung mit der aus dem Scheider abfliessenden Sellwerflüssigkeit zu bringen, wodurch beim Erreichen einer bestimmten Lage des Trennspiegels zwischen Leicht- und Schwerflüssigkeit #d-er weitere Abfluss von Schwerflüssigkeit selbsttätig ge sperrt wird.
    II. Flüssigkeitsscheider zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch zwei Behälter mit unterer Verbindung, von denen der eine alei Scheide- und Sammelbehä,1 ter,'der an dere als Abflussleitung für Schwerflüs sigkeit mit unterem Einlauf und oberem Ablauf unter Zwisellenschaltung einer untern und obern Umkehrung ausgebil- ,det ist, und durch eine in dem Scheide- und SammelbelAlter angebrachte Luft glocke,
    die- durch> einen Luftweg mit der obern Umkehrung der Abflussleitung für Schwerflüssigkeit in Verbindung stellt, UNTERANSPRUCH: Flüssigkeitsscheider nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Umkehrung der Abflussleitung #dureli einen Überfall gebildet wird, und die im Scheide- und Sammelbehälter angebrachte,
    Luftglocke durch einen Luftweg mit einer zweiten Luft glocke in Verbindung steht"die den Überfall .der übern Umkellrung überdeckt.
CH162406D 1932-02-03 1932-12-10 Verfahren zum selbsttätigen Absperren des Schwerflüssigkeitsabflusses aus Flüssigkeitsscheidern und Flüssigkeitsscheider zur Durchfürung dieses Verfahrens. CH162406A (de)

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DE162406X 1932-02-03

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CH162406D CH162406A (de) 1932-02-03 1932-12-10 Verfahren zum selbsttätigen Absperren des Schwerflüssigkeitsabflusses aus Flüssigkeitsscheidern und Flüssigkeitsscheider zur Durchfürung dieses Verfahrens.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19720338C2 (de) * 1997-05-15 2000-01-05 Heinz Ihne Leichtflüssigkeitsabscheider mit speziellem Einlaufrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19720338C2 (de) * 1997-05-15 2000-01-05 Heinz Ihne Leichtflüssigkeitsabscheider mit speziellem Einlaufrohr

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