[go: up one dir, main page]

CH162285A - Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur Ausübung dieses Verfahrens eingerichteter Kelchbrenner. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur Ausübung dieses Verfahrens eingerichteter Kelchbrenner.

Info

Publication number
CH162285A
CH162285A CH162285DA CH162285A CH 162285 A CH162285 A CH 162285A CH 162285D A CH162285D A CH 162285DA CH 162285 A CH162285 A CH 162285A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
goblet
air
burner
burner according
oil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ponsen Jacob
Original Assignee
Ponsen Jacob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ponsen Jacob filed Critical Ponsen Jacob
Publication of CH162285A publication Critical patent/CH162285A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel
    • F23D5/02Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel the liquid forming a pool, e.g. bowl-type evaporators, dish-type evaporators
    • F23D5/04Pot-type evaporators, i.e. using a partially-enclosed combustion space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description


  Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur     lusübung     dieses     Verfahrens    eingerichteter     Kelehbrenner.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Betriebe von Kelchbrennern für       Jlverbrennung.    Unter Kelchbrennern dieser  Art versteht man Brenner, die     kelchförmige,     auch schalenförmige oder kastenförmige  Unterteile besitzen, deren Wände in Rich  tung der Längsseiten des Gefässraumes mit       Durchbrechungen    zum Einfliessen von Luft  und Öl versehen sind.

   Die über dem     Öl-          spiegel    in den Kelchhohlraum gewirbelte  Luft hilft dabei, das Öl zu verdampfen und  zu vergasen und bringt dieses in Mischung  mit Verbrennungsluft in den Bereich der  Flamme. Gegenüber den Ölbrennern, die  durch hohen Druck eine     Zerstäubung        bewir-          hen,    ergibt sich bei dem Kelchbrenner eine  einfachere Einrichtung     und,einebessere    An  passung an die     Leistungsregelung    und eine  weiche und milde     Flamme,    die     keine    Stich  flammenwirkung aufweist.  



  Dagegen ergibt sich bei Kelchbrennern  insbesondere dann, wenn dieselben für Teer  öle benutzt werden sollen, die Schwierigkeit,  dass eine restlose Verbrennung nur schwer    zu erreichen ist. Diese nicht restlose Ver  brennung     zeigt    sich einerseits in einer un  reinen Flamme, die noch mit Rauchteilen  und     Russteilen    beladen bleibt, anderseits aber  in Rückständen innerhalb des Kelches, die in  Form von     kohlenstoffhaltigen        Verkrackun-          gen    auftreten.

   Während die unreine Flamme  die     Wärmeaustauschflächen    verschmutzt und  den Wärmedurchgang behindert, beeinträch  tigen die Reste in dem Kelchraum die Ver  gasung und Verdampfung, da sie das     Inein-          anderwirbeln    von Öl, Dampf und Luft ver  hindern und die Einführungsöffnungen ver  stopfen.     Infolgedessen    ergibt sich durch die  erforderliche Reinigungsarbeit für solche  Brenner sehr leicht eine kostspielige War  tung.  



  Dabei hat es sich auch als wenig wert  voll erwiesen, wenn der Kelch ständig oder       zeitweilig    durch bewegte Kratz- oder Kehr  einrichtungen oder mit Hilfe von scharf     *ge-          richteten    Luftstrahlen     reinzuhalten    versucht  wird, .da dann die Rückstände, die sonst im  Kelchgefäss zu     finden    sind, .sich teilweise      wieder auf den     Wärmeaustauschflächen,    zum  Beispiel auf den     Kesselgliedern        finden.    .  



  Gemäss der der Erfindung zugrunde lie  genden Feststellung lassen sich auch sogar       Teeröle,        wie    zum Beispiel     Steinkohlenteeröle          und    ähnliche Abfallstoffe vollkommen rest  los in Kelchbrennern verbrennen;

   und zwar  sowohl mit reiner Flamme, als auch mit rei  nem Kelchgefäss,     wenn    die Zuführung der  auf mindestens<B>150'</B> C vorgewärmten     Ver-,          brennungsluft    durch über die Längsseiten  des Brenners verlaufende     Sqhlitze    erfolgt,  die zum Teil einen der     Innenwandung    ent  lang quer zu den Mantellinien des Kelch  gefässes verlaufenden, zum Teil einen in  Richtung auf die lotrechte Mittelebene des  Kelchgefässes gerichteten Luftstrom er  zeugen.

   Die Erfindung bezweckt dabei nicht  die     Beseitigung    entstandener Rückstände,  sondern die Verhütung der Entstehung sol  cher Rückstände durch eine neuartige Ver  dampfung     und    Vergasung, sowie Verbren  nung des     Oldampfluftgemisches.     



  Neben .dem angegebenen Verfahren zum  Betrieb von Kelchbrennern bildet auch ein  zu dessen Ausübung eingerichteter Kelch  brenner Gegenstand der Erfindung. .  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Kelchbrenners, und  zwar zeigt:       Fig.l    -den     Kelchbrenner    im Blick von  oben,       Fig:2    in einem Schnitt nach der Linie       -.-B,    und       Fig..3    in einem Schnitt nach der Linie       C-D    in     Fig.    1.  



  In den Darstellungen ist 1 der eigent  liche Kelchraum, der .schalenförmig mit im  wesentlichen lotrecht stehenden Wangen 2  sind einer im     wesentlichen    wageecht     veAau-          fenden    Bodenplatte 3 gebildet ist. In die  Bodenplatte 3 des Kelchgefässes 1 mündet  die     Ölzuführung    4 in Gestalt eines Rohres  ein, die in einen Bodenschlitz 5 übergeht,  der' auf dem Scheitel einer     Auswölbung    6  verläuft. Je nach Bedarf können selbstver  ständlich auch mehrere     Aüswölbungen    6 mit  Schlitzen 5 angeordnet sein.

   Die schrägen    Flächen 7 und 8 .der     Auswölbung    6 gehen  in den wageechten -Bodenteil 3 über, so dass  das durch das Rohr 4 zutretende Öl, das  sich in dem Schlitz 5 sammelt, in breiten  Flächen seitlich nach rechts und links über  die Flächen 7 und 8 fällt, wo es sich in  einen dünnen Film verteilt und auch ge  gebenenfalls über die Bodenplatte 3 hinweg  zieht. Insbesondere für die Leistungsver  änderungen ist diese Zuführung des Öls von  wesentlicher Bedeutung, da die Abmessun  gen des Filmes sich bei Leistungsänderungen  an     das    jeweils erforderliche Verdampfen und  Vergasen anpassen.

   Die Lage des     Ölzufüh-          rungsschlitzes    5 und die Höhe .der Aus  wölbung 6 muss dabei so gewählt werden,     .dass     nicht durch die Nähe gegenüber der Flam  menwurzel schon im Schlitz 5 eine mit Rück  ständen behaftete Verdampfung oder Ver  gasung erfolgen kann. Die Öffnung des     Öl-          schlitzes    5 darf daher auch nur eine kleine  Breite erhalten.

   Gegenüber den bekannten  Kelchbrennern, bei     denen    das Öl durch ein  Loch oder durch     einige    wenige Löcher im  Boden des Kelchgefässes innerhalb eines     Öl-          sumpfes    emporquillt, -ergibt sich hierdurch  nicht nur eine wesentlich wirkungsvollere  Vergasung und Verdampfung,, sondern auch  eine viel geringere Gefahr der Verstopfung  und Verunreinigung.  



  Auf dem Rand der lotrechten Wände 2  des Kelches 1 stützt sich ein     Luftverteilungs-          körper    9 ab, der den Kelchraum 1 nach  oben verengt. Dieser     Luftverteilungskörper     muss hohl sein oder mit Höhlungen ausgebil  det sein, damit er die Verbrennungsluft zu  führen kann. Er ist mit Schlitzen versehen,  die parallel der wageechten Mittellinie des  Kelchgefässes verlaufen und durch     steg-          förmige    Wände 10-12 gebildet sind. Die       stegförmigen.    Wände 10-12 sind so aus  gestaltet, dass sie für die Schlitze zugleich  als     Leitwände,    ähnlich wie Leitschaufeln,  dienen.

   Der Längssteg 10 bildet zusammen  mit der Wandung 2 des Kelchbrenners einen  Schlitz, durch den ein Luftstrom der Innen  wandung entlang quer zu den Mantellinien  des Kelchgefässes geblasen wird, also alle      an den Innenwandungen des Kelchgefässes  haftenden Flüssigkeiten bestreichen muss.  Der Längssteg 11 besitzt die Form eines  Winkelkörpers und bildet zusammen mit  dem Längssteg 10 einen zweiten Schlitz,  durch den ein weiterer Luftstrom im wesent  lichen in der gleichen Richtung geführt       wird,    in der der Luftstrom aus dem ersten  Schlitz verläuft. Es entstehen hierdurch  zwei übereinander gelagerte, quer zu den  Mantellinien des Kelchgefässes verlaufende  Luftströme.

   Zwischen dem Längssteg 11  und dem Längssteg 12 ist weiterhin ein in       Richtung    auf die lotrechte Mittelebene des  Kelchgefässes blasender Schlitz erzeugt, der  frische Luft in das wirbelnde brennbare  Gemisch des Kelchinhaltes hineinführt. Die  Benutzung von Schlitzen an Stelle von Lö  chern, wie sie die sämtlichen bekannten und  benutzten     .Kelchbrenner    aufweisen, sind für  die restlose Verbrennung insbesondere von  Teerölen und dergleichen sehr wichtig, weil  hierbei Zwischenräume zwischen den ein  zelnen Luftstrahlen vermieden sind, in denen  sich erfahrungsgemäss aus irgendwelchen  Gründen das Ausfallen von festen Bestand  teilen aus dem Öl verstärkt.  



  Die Schräglage der Stege 10-12 gegen  über der lotrechten Kelchmittellinie wirkt  neben der richtigen Luftverteilung auch zu  gleich auf ein Zusammendrängen der aus  dem Kelchraum hochsteigenden, mit Luft  vermischten Gase und Dämpfe hin. Die  Längsstege 10-12 schliessen dabei     jalousie-          artig    den     Luftzuführungsraum    13 ab, der  durch einen kastenartigen     Hüllkörper    14 ge  bildet ist und in den, wie später noch be  schrieben werden wird, die Verbrennungs  luft eingeblasen wird, so dass dieser -Hohl  raum 13 unter einem gewissen statischen  Überdruck steht, der zum Beispiel in be  kannter Weise durch ein Gebläse erzeugt  werden muss.

   Vorteilhaft ist es dabei, dass  dieser     Gebläseüberdruck        zweckmässigerweise     nicht zu hoch gehalten wird, da gemäss der  der Erfindung zugrunde liegenden Fest  stellung durch zu scharfe Luftstrahlen die  Ausscheidung von festen Rückständen in der    Schale gefördert wird. Die reichliche Berüh  rung zwischen Luft und Ölfilm wird nach  den Feststellungen zweckmässiger durch  grosse, gleichmässig     fliessende    Luftflächen  und grosse, ununterbrochen     dünne    Ölflächen,  als durch grosse Luftgeschwindigkeit und  starke Luftwirbel erzielt.  



  Der durch den     Luffverteilungskörper    9  nach     oben    verjüngte Kelchraum 1 wird  durch einen bereits im Bereich des Flam  menvolumens liegenden Aufsatzkörper 15  noch wesentlich weitergehend verengt. Der       Brennermund    16 geht dabei mit     schräger-          Flächen    17 in das Kelchgefäss 1     bezw.    in  den     Luftverteiler    9 über.

   Es entsteht hier  durch ein teilweise herzförmiger Querschnitt  für den Kelchbrenner, .durch welchen die aus  dem Kelchraum 1 hochstrebenden Gase und  Dämpfe in den Kern der um und über dem  Mundstück 16 sich bildenden Flamme     hin-          eingewirbelt    und     hineingedrängt    werden. Der  Aufsatz 15 wird dabei durch die Flamme  hoch vorgewärmt, so dass er das Verbren  nungsgemisch ebenfalls der     Zündtemperatur     annähern kann. Die schrägen Flächen 17  zusammen mit der     Oberfläche    der Stege 10  bis 12 erzeugen dabei eine kräftige Re  flexion, um schwarze und     ,leuchtende    Wärme  strahlen aus der Flamme in den Kelchraum  hineinzuwerfen.  



  Diese Zuführung von Wärmestrahlen in  den Kelchraum hinein hat sich als ebenso  wichtig wie die Hinzuführung von Wärme  an den Kelchkörper erwiesen. Infolgedessen  sind alle     Massnahmen    wichtig, .die den Kelch  körper auf eine genügend hohe     Temperatur     bringen und in dieser erhalten. An sich war  es schon bekannt, sowohl den Kelchkörper,  als auch die in den Kelchkörper eingeblasene  Verbrennungsluft etwas vorzuwärmen.

   Da,  jede Abkühlung der in dem     heissen    Kelch  körper     erzeugten    und zu ihrer Bildung be  reits Wärme benötigenden Dämpfe und  Gase sofort     Kondensationserscheinungen    und  damit den Anfang von Rückständen bringt,  so hat es sich als unerlässlich erwiesen, auch  die Verbrennungsluft, die in den Kelch ein  geblasen wird, wesentlich höher vorzuwär-           men    als dies bislang geschehen ist. Bei un  genügend vorgewärmter Luft treten ebenso  wie bei ungeschickter     Lufteinführung    stel  lenweise     Abkühlungserscheinungen    in dem       Kelchraum    auf.  



  Bei dem Erfindungsgegenstand wird da  her Verbrennungsluft mit     .einer    Temperatur  von     mindestens   <B>150'</B> und vorteilhaft ,sogar  noch ganz wesentlich mehr eingeblasen, da  nur dann die restlose Vergasung und Ver  dampfung im heissen Kelch vor sich geht  und die     Verbrennung    mit klarer Flamme er  folgen kann. Zur     Vorwärmung    können dabei  zum Teil oder allein die Hohlräume 18  dienen, die in dem Aufsatz 15 vorgesehen  sind. Dieser Aufsatz     1--5    wird normalerweise  sehr heiss und     würde    zum Beispiel Rotglut,  wenn nicht sogar Weissglut annehmen, wenn  er nicht gekühlt wird.

   Dies erfolgt durch  Durchführen der Verbrennungsluft, die dann  nachfolgend in den Kelchraum eingeblasen.  wird. Die Zuführung der Verbrennungsluft  erfolgt. gemäss     Fig.    3 durch das. Rohr 19; wo  sie naturgemäss schon mehr oder weniger  vorgewärmt eingeleitet werden kann. Die  Verbrennungsluft gelangt dann durch den       Hohlraum-18    des Aufsatzes 15 hindurch und  wird dann durch die Öffnung 20 in den  Hohlraum 13     hineingeführt,    der, wie bereits  beschrieben, gegenüber dem.     Kelchraum,    1       jalousieartig    durch die Längsstege 10-12  abgedeckt gehalten ist.

   Diese sehr hoch vor  gewärmten Verbrennungsluftströme aus den,       Längsschlitzen    des - Luftverteilers 9 helfen  dann in dem .heissen- Kelch 2, 3 den Ölfilm  sehr wirkungsvoll vergasen und verdampfen.  



  Besonderes Augenmerk ist auf die Füh  rung des     Brenneis    -aus dem Ruhezustand in  den     Beharrungszustand    des Betriebes zu  richten. Bei den bekannten Kelchbrennern       wird    es     .der    Einwirkung der Zeit überlassen,  bis der Kelch die erforderliche Temperatur  erlangt und auch     die        Vorwärmung    von Luft  und 01 die     richtige    Temperatur erreicht.

    Erfahrungsgemäss -fallen aber neben der  störenden     russ-    und rauchbildenden Flamme  gerade in     dieser    'ersten Betriebszeit infolge  der dann nur mangelhaft vorhandenen Ver-         gasungs-    und     Verdampfungsbedingungen    die       erstem    dickflüssigen und festen Bestandteile  aus dem zugeführten Öl aus, die wahrschein  lich durch Affinität auf das schnelle und  starke Ausfallen der Rückstände auch dann  hinwirken, wenn an sich schon .der normale  Betriebszustand ganz oder teilweise -erreicht  ist.

   Um den Kelchbrenner künstlich vor In  betriebsetzung auf .den im Beharrungs  zustand     vorhandenen    Betriebszustand zu  bringen, ist der Bodenteil des Kelches mit  einer Heizplatte 21 versehen, die als elek  trische Heizung gedacht ist. Zusammen mit       einem    nicht weiter dargestellten Zeitschalter  vermag ,diese Heizung vor dem eigentlichen  Anzünden .des Brenners eine Erwärmung der  sämtlichen Teile .des Brenners zu     erzwingen,     so dass dann der Kelchkörper, die Verbren  nungsluft und gegebenenfalls auch das 01  schon im wesentlichen die erforderlichen  Temperaturen aufweisen.

Claims (1)

  1. rATENTAN ö1'RUUHI#'# I. Verfahren zum Betrieb von Kelchbren nern für - Ölverbrennung, dadurch ge kennzeichnet, dass die auf mindestens <B>150'C</B> vorgewärmte Verbrennungsluft in das Kelchgefäss durch über die Längs seiten des Brenners verlaufende Schlitze eingeblasen wird, die zum Teil einen .der Innenwandung entlang quer zu den Mantellinien .des Kelchgefässes verlaufen den, zum Teil einen in Richtung auf die lotrechte Mittelebene des- Kelchgefässes gerichteten Luftstrom erzeugen.
    Il. Zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I eingerichteter Kelch brenner, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführungsschlitze zwischen jalousieartig angeordneten Längsstegen in der Wand eines die. Luft mit Über druck führenden Hohlkörpers angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Längsschlitzen für die Luftzuführung versehene Hohlkörper (9) als besonderer Luftverteiler auf ,dem obern Rand des breit ausladenden Kelchgefässes (1) nach innen vorspringend aufgesetzt ist. 2. Kelchbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das 01 durch einen parallel zu den Luft schlitzen verlaufenden, auf einer Boden wölbung (6) des Kelchgefässes (1) an geordneten Schlitz (5) verteilt wird. 3.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das 01 durch eine Anzahl parallel zueinander und zu den Luftschlitzen verlaufende Schlitze (5) auf entsprechenden Boden wölbungen (6) verteilt wird. 4. Kelchbrenner nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die den Ölzuführungs- schlitz (5) tragende Bodenwölbung mit schräg nach aussen verlaufenden Flanken (7, 8) versehen ist, so dass das 01 in dünnen breiten Flächen den seitlichen Wölbungsflächen entlang in den Kelch raum hineinfliessen muss. 5.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, .dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem den Kelchraum (1) nach oben bereits verjüngenden Luft verteilerkörper (9) noch ein den engen Brennermund (16) enthaltender, die Flammenwurzel scharf einschnürender Aufsatzkörper (15) angeordnet ist. 6.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Auf satzkörper (15) vom Brennermund (16) aus mit schräg nach innen in Richtung auf den Kelchraum (1) sich erweitern- den Flächen (17) versehen ist, die das brennbare Gemisch aus dem Kelchraum (1) schräg nach oben in das Flammen volumen hineindrängen und gleichzeitig schwarze und leuchtende Wärmestrahlen in .den Kelchraum (1) hineinreflektieren. 7.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenneraufsatz (15) als Hohlkörper (18) ausgebildet und zur Durchführung der Luft zwecks Vorwärmung der Luft und Kühlung des Aufsatzes 'ausgebildet ist. B. Kelchbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, .dass der Kelch brenner mit Vorwärmungseinrichtungen für die Verbrennungsluft eingerichtet ist, so dass die in den Kelchhohlraum ein geblasene Vergasungsluft zusammen mit der durch Abwärme erzielten Vorwär- mung eine Temperatur von mindestens 1-50 C besitzt. 9.
    Kelchbrenner nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kelchbrenner eine Hilfsheizung (21) angeordnet ist. 10. Kelchbrenner nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass bei elektrischer Vorheizung ein Zeitschalter die Einschaltung der Hilfsheizung für eine jeweils erforder liche Vorwärmungszeit erzwingt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei Inbetrieb- setzung des Kelchbrenners das erste zur Verwendung kommende 01 vorgewärmt wird.
CH162285D 1931-10-23 1931-10-23 Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur Ausübung dieses Verfahrens eingerichteter Kelchbrenner. CH162285A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH162285T 1931-10-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH162285A true CH162285A (de) 1933-06-15

Family

ID=4415493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH162285D CH162285A (de) 1931-10-23 1931-10-23 Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur Ausübung dieses Verfahrens eingerichteter Kelchbrenner.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH162285A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002933A1 (en) * 1981-02-17 1982-09-02 Heinz Asbeck Method and device for firing waste oil and for evacuating slag

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1982002933A1 (en) * 1981-02-17 1982-09-02 Heinz Asbeck Method and device for firing waste oil and for evacuating slag

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2104145C2 (de) Luft-Verwirbelungsvorrichtung
DE3038875C2 (de) Müllverbrennungsanlage
CH645160A5 (de) Verfahren zum verbrennen von schweren brennstoffen in einer gasturbine und verdampfungsbrenner dazu.
DE3721475C1 (de) Anlage zur Pyrolyse von Abfallmaterial
DE376570C (de) OEl- oder Gasfeuerung
DE69305796T2 (de) Zerstäuberbrenner
DE2442122C2 (de) Pyrolyse-Behälter
CH162285A (de) Verfahren zum Betrieb von Kelchbrennern für Ölverbrennung und zur Ausübung dieses Verfahrens eingerichteter Kelchbrenner.
DE2615319C3 (de) Gaswäscher
AT396736B (de) Vorrichtung zum abscheiden von dunst-, fett- und staubpartikeln aus einem luftstrom
EP0288597B1 (de) Rostfeuerung für die Müllverbrennung
DE2356062A1 (de) Elektrisches dampfbuegeleisen
DE1526190C (de)
CH620979A5 (en) Heating installation for heating by means of solid fuels
DE3421587C2 (de)
DE1526190B2 (de) Feuerung fuer einen dampferzeuger
DE1949963A1 (de) Dampfkessel mit einem Wasserraum
DE577358C (de) Verfahren zur Verbrennung von kohlenwasserstoffhaltigen Mineraloelen
EP0031571B1 (de) Heizungskessel
DE4120251C2 (de) Wasserrohr-Wärmetauscher mit geneigten Rohren
AT141343B (de) Brenner für schwerflüssige Brennstoffe.
DE207664C (de)
DE966526C (de) OElbrenner
AT21865B (de) Brenner für flüssige Brennstoffe.
EP0162199A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entschwefelung heisser, schadstoffhaltiger Abgase